Tipps für "Beinamputierten" gesucht

Diskutiere Tipps für "Beinamputierten" gesucht im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo , letzten Montag hat sich unser Kanarienmännchen Sunday sein Beinchen gebrochen8( Es hing sofort schlaff herunter und wurde in der Zeit...

  1. #1 Melanie&Guido, 10. März 2004
    Melanie&Guido

    Melanie&Guido Mitglied

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    Hallo ,

    letzten Montag hat sich unser Kanarienmännchen Sunday sein Beinchen gebrochen8( Es hing sofort schlaff herunter und wurde in der Zeit bis ich endlich (es war spät abends) eine Tierärztin gefunden hatte, schon grau:( Ich natürlich sofort zur "Tierärztin"
    und die meinte lapidar da ist nichts mehr zu machen ich sollte noch 2 Tage warten und wenn es nicht besser wird müsste man den Vogel einschläfern, da er keine Lebensqualität dann mehr hätte.
    Ich natürlich voll fertig nach Hause. Dort angekommen Hat Sunday erst mal seine Frau angesungen und liebevoll seine Jungen versorgt. Er war auch überhaupt nicht aufgeplustert oder traurig. Ich natürlich voll traurig, dachte schon das werden seine letzten Stunden sein, da sein Bein immer grauer wurde.
    Habe am nächsten morgen dann erst mal "meine" Tierärztin besucht. Die guckte sich den Dicken an und meinte , das sein Bein wohl sehr wahrscheinlich amputiert werden müsste( nix einschläfern). Man könnte es nicht schienen , sehr schwierige Stelle. Sie hat es auch versucht und ich sollte abwarten, aber leider wurde das Bein immer schwärzer.
    Gestern wurde es amputiert, aber Sunday findet sich schon ganz gut zurecht damit. Wir haben ein Sitzbretchen für ihn gebaut zum ausruhen. Er ist aber sehr munter. Sass auch schon auf seiner Angetrauten
    Wenn ich auf die erste inkompetente Ärztin gehört hätte wäre er wohl nicht mehr am leben
    :k :k
    Gibt es vielleicht noch andere Sachen die sein Leben erleichtern könnten? Über Tips wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüsse
    Melanie
     
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  3. Hupe

    Hupe der viertelvorzwölfte

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    Ach herje das arme Vögelchen. Aber so wie du schreibst, scheint er ja gut klar damit zu kommen. Einen Tip habe ich leider nicht. Mir wäre auch als erstes ein Brettchen eingefallen.....
    Die Leute denke oft, das wenn ein Tier eine Behinderung hat es besser eingeschläfert werden sollte... aber oft kommen die Tiere besser damit klar als man denken würde. Und man würde (wenn man sie einschläfern würde) den Tieren nur ein schönes ausgefülltes Leben vorenthalten! Gut das die andere TA nicht gleich aufgegeben hat und der kleine Pieper auch direkt gezeigt hat (mit seinem Gesang :)) das es ihm soweit gut geht.
    Letztens habe ich noch was von einem blinden Huhn gelesen und dem geht es auch gut! Das zeigt das Tiere gut auch mit schweren Behinderungen leben können.

    Hoffe das der Kleine noch viele schöne Stunden mit seiner Frau verbringt :)
     
  4. Henor

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    Hallo,

    ich habe früher auch beinamputierte Vögel gehabt.
    Hähne waren mit nur einem Bein nicht mehr zuchttauglich, ansonsten haben sich die Vögel gut mit der Situation arrangiert.
    Eine Henne ist als Zuchthenne bei mir alt geworden.

    Also,

    keine menschlichen Maßstäbe ansetzen. Prothesen gibt es (glücklicherweise) noch nicht für Vögel. Die werden auch nicht benötigt.

    :0-
     
  5. #4 DieJasmin, 15. März 2004
    DieJasmin

    DieJasmin Guest

  6. #5 Suppenhuhn, 15. März 2004
    Suppenhuhn

    Suppenhuhn Guest

    Darf ich fragen wie das Bein amputiert wurde? Einen Kanarienvogel in Narkose legen ist doch bestimmt supergefährlich.
     
  7. Henor

    Henor Mitglied

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    Hallo,
    es waren bei mir Kardinäle. Eine Finkenart, die etwas größer wie der normale Kanarienvogel ist.
    Ein Vogel hatte - vermutlich durch eine Raubtierattacke (Eule ??) -
    ein Bein verloren. Ein anderer Vogel hatte durch einen großen Gelbschenkelkernbeißer ein Bein verloren (es hing nur noch an Fetzen; ich habe es abgeschnitten).
    Narkotisiert waren die Vögel also nicht.
    Ich weiß aber, dass Papgeien beispielsweise mit Gas betäubt werden, wenn sie operiert bzw. endoskopiert werden.
     
  8. #7 ElkeBietigh, 18. März 2004
    ElkeBietigh

    ElkeBietigh Guest

    Eine Rosellahenne hatte durch eine Zankerei mit zweien von meinen drei Loris zwar nicht das Bein, aber den Fuß eingebüßt (hing auch am Abend noch schlapp herunter und fiel, bis diese beim TA am nächsten Morgen war, ab - oder hat der Vogel sich selbst "amputiert" ); trotzdem geht es dieser gut. "Setzt sich durch", frißt und badet, klettert mit Hilfe des Schnabels umher und zum sitzen stützt sich diese mit dem langen Schwanz ab - - abgesehen davon, dass diese sich nicht paaren kann ... ...

    Erleichtere dem Vogel den Zugang zum Essen und Trinken / Baden. Kletterhilfen oder auch Gelegenheiten um sich anzulehnen oder auf einer weichen Fläche hinzusetzten, damit sich der Vogel nicht mit dem gesunden Bein überanstrengt; denn i. d. Regel wechseln die Piepser ja die Füße beim Ausruhen ab.
     
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  10. #8 Melanie&Guido, 20. März 2004
    Melanie&Guido

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    Hallo an Alle,

    Vielen Dank für die guten Tips. Sunday geht es ziemlich gut. Er ruht sich zwar öfters am Tag aus als vorher, aber er frisst, singt und hat gestern das 1. Mal wieder gebadet:)
    Und das Beste: er ist Papa geworden und füttert seine Zwerge liebevoll mit. Auch bei Freiflügen im Vogelzimmer ist er immer mit dabei. Ich denke mal das sein Leben auch so noch viele schöne Tage für ihn bereithält.

    Liebe Grüße
    Melanie
     
  11. Henor

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    Hallo und beste Grüße für die neue Familie.

    Du siehst, ein "abbes" Bein stört nicht, bei garnichts:p .


    Pass aber auf, dass der Familienvater das zweite Bein behält, sonst wird's problematisch.:k
     
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