Tod-aber warum?

Diskutiere Tod-aber warum? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich habe im August letzten Jahres einen Lutino Nymphensittich bei dem Züchter meines Vetrauens gekauft, damit meine Berta den Verlust...

  1. #1 kalimero1977, 22. Januar 2005
    kalimero1977

    kalimero1977 Guest

    Hallo,

    ich habe im August letzten Jahres einen Lutino Nymphensittich bei dem Züchter meines Vetrauens gekauft, damit meine Berta den Verlust ihres Earnies (er starb an einem schweren Schock) besser verkraftet. Die beiden haben sich auch auf Anhieb gut miteinander verstanden. Berta hat sich rührend um den Kleinen gekümmert.
    Jetzt ist der Lutino tot und ich weiß nicht woran er gestorben ist. Es begann alles damit, dass die Jungmauser sehr lange dauerte. Im Verlauf der Zeit verlor er immer mehr Federn und sah somit ziemlich gerupft aus. Die Schwanzfedern brachen einfach in der Mitte ab und die neuen Federn wuchsen nicht richtig nach. Meine Eltern sind dann sofort mit dem Kleinen Zur Tierärztin gefahren. Ihre Diagnose lautete: Irgendwelche Viren, die das Federwachstum verändern! Ich muss dazu sagen, dass ich nicht selber mit beim Tierarzt war. Ich liege schon seit ein paar Monaten im Krankenhaus und habe meine Vögel in die Obhut meiner Eltern gegeben. Die Tierärztin gab ein Aufbaupräparat für das Futter mit und eine Lösung für das Wasser, wovon ich leider nicht weiß, wie es heißt. Ich weiß, dass sich das jetzt blöd liest, aber meine Eltern haben der Ärztin vertraut und meine Mutter kennt sich halt mit den Medikamenten nicht so aus. Der Vogel war laut meiner Mutter auch absolut munter. Keine Anzeichen von aufgeplustert in der Ecke sitzen oder viel schlafen. Mama hat sich wirklich die ganzen Tage dazugesetzt und ihn beobachtet. Normales Freß- und Putzverhalten, kein auffälliger Kot, kein Niesen oder ähnliches. Letzte Woche Dienstag kam sie dann morgens ins Vogelzimmer und da saß der Vogel mit abgespreizten Flügeln auf dem Boden der Voliere und war am röcheln. Meine Mutter hat ihn behutsam herausgeholt, um mit ihm zum Tierarzt zu gehen, aber er ist noch in ihrer Hand gestorben. Ich wollte dann natürlich genau wissen, woran er gestorben ist und habe den toten Vogel durch meinen Vater zum Vetrinäruntersuchungsamt gebracht. Gestern hat mein Vater dann dort angerufen, da sich noch niemand bie uns gemeldet hatte. Der Veterinär sagte, es sei eine vergrößerte Milz und eine vergrößerte Leber diagnostiziert worden, aber ein genaues Ergebnis könne er noch nicht sagen. Er wollte in der kommenden Woche noch einmal mit einem Virologen sprechen.
    Hat jemand schon einmal so einen ähnlichen Fall gehabt? Oder vielleicht weiß ja auch jemand, was es für eine Krankheit sein könnte. Ich mach mir jetzt natürlich große Sorgen um meine anderen fünf Vögel (noch drei Nymphies und zwei Ziegensittiche)...
    Kann ich in der Zwischenzeit schon etwas unternehmen?

    Für Antworten und Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

    Kalimero1977
     
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  3. #2 kalimero1977, 22. Januar 2005
    kalimero1977

    kalimero1977 Guest

    Hypervitaminose A

    Hallo Nochmal,

    habe gelesen, dass Federmissbildungen auch bei einer Überdosierung von Vitamin A möglich sind? Kann das sein?

    kalimero1977
     
  4. #3 kalimero1977, 22. Januar 2005
    kalimero1977

    kalimero1977 Guest

    Hilllfffeee!!!

    Kann mir denn keiner was dazu sagen?
     
  5. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Kalimero,
    Federmißbildungen können durch Vit.-A-Hypo- wie Hypervitaminosen hervorgerufen werden, aber daran wird Dein Vogel kaum gestorben sein.
    Die vergrößerte Milz deutet auf eine chronische Infektion oder Entzündung hin. Das Merkmal ist unspezifisch. Du findest bei PBFD, bei Psittacose und bei zahlreichen anderen Erkrankungen eine vergrößerte Milz. Auch die vergrößerte Leber kann 1001 Gründe haben. Es wäre reine Spekulation, hier irgendwas reinzuschreiben wie: könnte dies, könnte das, könnte jenes gewesen sein. So was bringt doch überhaupt nichts. Du hast das einzig Richtige gemacht, den Vogel zur Obduktion zu geben, und hoffentlich wird etwas dabei herauskommen (wenn man Pech hat, auch nicht, manche Viren lassen sich nicht mehr anzüchten und nachweisen). Aber schlauer als der Pathologe sind wir hier auch nicht. Laß Dich mal bitte nicht verrückt machen, jede ansteckende Krankheit ist auch eine opportunistische und Faktorenkrankheit. Den evtl. Erregern ausgesetzt waren Deine anderen Vögel eh schon länger, und die werden nicht dadurch virulenter, daß der eine Pieper nun leider verstorben ist. Wenn die anderen sich bisher nicht "angesteckt" haben, warum sollten sie es jetzt tun? Ruhe bewahren und Immunsystem der anderen mit den üblichen Maßnahmen ankurbeln.
    Leider sind Albinos und Lutinos besonders anfällig und haben eine geringere durchschnittliche Lebenserwartung und diverse zusätzliche Krankheitsdispositionen als die Wildformen, was auf Genkoppelung zurückzuführen ist. Wieder ein "Erfolg" des Züchterwahns, der die Natur unbedingt "verbessern" möchte.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  6. #5 kalimero1977, 22. Januar 2005
    kalimero1977

    kalimero1977 Guest

    Ich danke dir Thomas für deine Antwort.
    Es ist schwer jetzt nicht ruhig zu bleiben. Bei jeder Feder, die bei meinen Ziegensittichen jetzt ausfällt mache ich mir die mega Sorgen und male mir eigentlich das schlimmste aus.
    Herr von Bödefeld war ja auch bis kurz vor seinem Tod noch ein verhaltensunauffälliger Vogel, was ja auch typisch für Vögel ist. Ich variiere viel mit dem Futter, biete auch viel Frischfutter an (was gerade die Nymphen leider immer wieder verschmähen) und reiche auch regelmäßig Keim- und Quellfutter.
    Als die Mauser anfing habe ich natürlich auch Vitacombex ins Wasser gegeben, später dann Nekton S. Zudem habe ich noch Eifutter gefüttert und war da jetzt ein wenig verunsichert wegen der Vitamin A Zufuhr.
    Kann ich sonst noch etwas tun?
    Ansonsten werde ich wohl das Ergebnis der Obduktion abwarten müssen...

    Lieben Gruß

    Heike
     
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