Tötung eines Blauen Halsbandsittich

Diskutiere Tötung eines Blauen Halsbandsittich im Edelsittiche Forum im Bereich Sittiche; Eine sehr traurige Geschichte Wir hatten ja am Wochenende 5/6.10. unsere Vogelschau in Hameln, 23 Volieren von 2m länge und höhe und 1m breite...

  1. #1 Siegfriedrich, 8. Oktober 2002
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2002
    Siegfriedrich

    Siegfriedrich Stammmitglied

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    Eine sehr traurige Geschichte
    Wir hatten ja am Wochenende 5/6.10. unsere Vogelschau in Hameln, 23 Volieren von 2m länge und höhe und 1m breite für Großsittiche und 20 Volieren von 1qm für Exoten.In der mitte einen Teich von 5m mal 6m mit Mulch umrandet und Stockenten drauf. Zusätzlich aber auch Vögel in Ausstellungskäfigen.
    Am Sonntag kammen solche SELBSTERNANNTE Tier/Vogelschützer und verteilten Wurfzettel und versuchten RANDALE zumachen.
    Der Text auf den Zetteln lautete. ZAHME VÖGEL SINGEN VON FREIHEIT--wilde Vögel fliegen
    Für die Freizeitbeschäftigung von Menschen wird Vögeln das Recht auf Freiheit und arttypisches Verhalten verweigert.
    Sie werden zur Schau gestellt, müssen ihr ganzes Leben in Käfigen fristen und vereinsamen dort oft. Physische und psychische Störungen sind die Folgen der Einsamkeit und der Monotonie der Tagesordnung eines " zahmen " Vogels.
    Die Lebensräume von wilden Vögeln erstrecken sich über große Distanzen. Sie pflegen Kontakte zu Artgenossen und auch die Nahrungssuche, Flugspiele und Erkundung der Umgebung sind elementare Bestandteile des Vogellebens.
    Entzieht man Vögeln alle diese elementaren Bestandteile ihres Lebens, werden sie zu kränkelnden psychotischen Wracks.
    WIE wertvoll ist der pädagogische Effekt, ein Kleintier zu umsorgen wirklich?
    Vögel symbolisieren Freiheit, Singen, Fliegen und Schönheit. Was bleibt von diesen Eigenschaften bei einem KÄFIGVOGEL übrig? Vogelhalter haben so zwar die Möglichkeit Sozialverhalten zu üben, wobei sich allerdings die Frage stellt, ob das Prinzip des Einsperrens von " kleinen Freunden " wirklich sozial ist.
    Die Freiheit gehört den Tieren!
    Käfighaltung ist auf keinen Fall sozial, da sie einen Entzug der Freiheit darstellt. Herschaft und Machtausübung auf Schwächere (zum Beispiel Tiere ) ist asozial !
    Tiere haben das gleiche Interesse am Leben wie Menschen und damit das gleiche Recht auf physische und psychische Unversehrtheit .
    SOWEIT GANZ SCHÖN UND GUT; UND NICHTS GEGEN ZUSAGEN !
    Aber nach dem der Hausmeister Haus/Grundstück Verbot aussprach, einige zeit später " nach Zeugenaussage" stocherten zwei Personen in und an einem Käfig herum, Dieser Vogel muß seine Freiheit haben Nur der Halsbandsittich wuste nicht wo hin, So das er : warscheinlich vor Aufregung " VERSTARB " Die beiden TIERFREUNDE sich aber schnellstens entfernt hatten.

    Jetzt will ich aber in keiner weise damit sagen , Das die einen Personen mit den anderen was zutun haben. Nur giebt uns das doch wohl stark zudenken.
    Diese Wurfzettel sind noch vorhanden, aber wie gesagt ohne Absender, WARUM WOHL ? ? ?
    Es wurde zwar vorgeschlagen ANZEIGE zuerstatten, gegen die Verteiler (einer ist bekannt)
    ABER BRINGT DAS WAS?? Außer noch mehr Ärger !
    Man kann nur sagen , diese Leute sind mit dem Kopf gegen die Wand wohl gerannt. 0l 0l
     
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  3. Pine

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    Hallo

    Sicher sollte dieser Vorfall zur Anzeige gebracht werden .
    Denn Stillschweigen ist der verkehrte Weg . Die örtliche Presse
    könnte / sollte auch über diesen Vorfall berichten .
    Denn Tierschützer handeln so nicht . Diese Vorgehensweise
    verdient einen Denkzettel.
     
  4. owl

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    Hallo SiegFriedrich :0-

    Ich denke genauso wie Karin.

    Wenn die nicht eine "auf die Mütze" bekommen, sind die bei der nächsten Ausstellung bestimmt wieder da.

    Ein toter Sittich ist doch schon einer zuviel :( 8(

    Wer weiss was die noch für Schaden anrichten.
    Die mögen es ja gut meinen, aber gut meinen und gutes tun sind eben zwei Paar Stiefel.

    Überhaupt was soll denn das mit "dieser Vogel muss seine Freiheit haben" :? Schliesslich war die Ausstellung ja nicht in Canberra oder Manaus, sondern im derzeit kalten Deutschland. Wie würde es unseren exotischen Piepmätzen denn ergehen, wenn sie nicht in unserer Obhut wären (Kälte, Futtermangel, Katzen, Raubvögel, Autos u.v.m.)

    Naja, und wenn einer zur Anzeige gelangt, besteht ja auch durchaus die Möglichkeit, dass noch mehrere Namen bekannt werden, so nach dem Motto "warum soll nur ich dafür büssen"
     
  5. O.Rabbe

    O.Rabbe Guest

    Sowas ist mit Menschlichen-Verstand nicht zuverstehen

    Hallo und guten Abend (trotzdem)

    Es gibt ebend immer wieder solche die sich Menschen (oder Tierfreunde) nennen ,aber den Tierschutz total falsch verstehen und demnach auch nicht verständlich und falsch handeln! !0l !0l

    Aus Tierschutzgründen Vögel (Domestizierte Vögel oder auch andere) freizulassen, in eine Umgebung, die ihnen Feindlich gesinnt ist und in der sie sich nicht mal mehr richtig zurechtfinden könnten, (Katzen, Raubvögel, Futtermangel usw.)ist der falsche Weg! !0l !0l
    Diese Selbtherlichen Unwissenden( Menschen/Tierschützer ) wissen, wie oben schon angedeutet, nichts über die Bedürfnisse und Erfordernisse in Ernährung der Sittiche/ Vögel aus Volierenhaltung! 8(

    Wenn Sie eine Meinung vertreten wollen?, In meinen Augen aber nur (Ihre) was artgerechte Vogelhaltung betrifft. Sollen Sie es tun, aber nicht mit solchen unüberlegten unnötigen Aktionen womit Sie nicht nur den Vögeln einen Schaden zufügen, sondern auch dem Tierschutz im allgemeinen!
    8( 0l 8(
     
  6. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Ich finde es immer wieder sehr Sache das Tierschützer wie auch Züchter sich nicht normal zusammensetzten können und eine Diskusion starten können ohne das einer der beiden Parteien ausrastet!
    Es bringt nimandem etwas auf den anderen mit derartigen Vporwürfen loszugehen,da die "beschuldigte" Partei auf stur stellt und für Kompromisse unzugänglich wird!
    Tierschutz ist sehr wichtig,allerdings versuchen immer mehr Tierschützer nach dem Motte: Krieg für den Frieden,vorgehen was keine Lösung des eigentlichem Problems darstellt und am wenigsten den Tieren zu gute kommt!

    Eine Lösung im eigentlichem Sinne habe ich auch nicht,bleibt nur zu hoffen das sich die Menschen irgend einmal auf einer Ebene treffen können,zugute der betroffenen Tiere!
     
  7. Detlev

    Detlev -

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    Re: Sowas ist mit Menschlichen-Verstand nicht zuverstehen

    Moin, Moin,

    Ich glaube nicht das die Tierschutz falsch verstanden haben. Die haben rein gar nichts richtig verstanden. Das fängt schon bei dem in diesem Fall unsinnigen und anthropozenrischen Begriff "Freiheit" an und geht im oben zitierten Text Satz für Satz weiter. Das ganze funktioniert nur über die implizite Gleichsetzung von Mensch und Tier und der damit verbundenen Weigerung sich über die Biologie der Tiere und den daraus erwachsenden Bedürfnissen klar zu werden. Hier ist die Dummheit der Zwilligsbruder der überzogenen Moral: der Unfall in der Tat kein Unfall sondern schlichte Folge der eigenen Blödheit, mit der sie sich als bessere Menschen vorkommen.
    Sorry obwohl ich kein Fan von solchen Ausstellungen bin, diese Aktion war ja hirnlos ohne Ende.

    Gruesse,
    Detlev
     
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  9. Gert

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    Ja, das ist so eine Sache mit den (meist selbsternannten) Tierschützern. In den meisten Fällen ist es mißverstandene Tierliebe und irgendwelche Slogans, die man denkt verinnerlichen zu müssen. Mit diesen Leuten kann man reden, da ist in 75 % der Fälle eine Annäherung möglich.
    Viel schlimmer sind die, die mit (vorgeblichem) Tierschutz auf sich aufmerksam machen wollen, und zwar möglichst mit Aktionen jedweder Art. Da passiert dann so ein Schwachsinn wie auf dieser Ausstellung.
    Mit diesen Leuten kann man reden, man kann es aber auch lassen und so seine Energie für wichtigere Dinge sparen, es kommt eh nichts dabei raus. Da ich beruflich öfter mal mit solchen Leuten zu tun habe, weiß ich, wovon ich rede.
    Ich würde die Sache zur Anzeige bringen und einen Riesenpresserummel veranstalten (denn DAS haben die uns voraus, leider!). Ärger muß man zwar einprogrammieren, aber alles über sich ergehen lassen muß man auch nicht.

    Viele Grüße

    Gert
     
  10. Torben

    Torben Foren-Guru
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    Zur Anzeige bringen??

    Hey Gerd und Ihr anderen
    Wie ich aus Gesprechen mit bekam, nützt es im Augenblick nichts Anzeige zu erstatten. Mein Vater hat mit einem guten Bekannten von Ihm ( Höheren Polizeibeamten) gesprochen über den Fall.
    So lange sich kein Zeuge meldet , wird zwar die Anzeige zur Kenntnis genommen, aber damit hat es sich dann. Die beiden vor der Tür werden ,obwohl sie bekannt sind in der Zwischenzeit, nicht vernommen weil Sie ja das Gebäude nicht betreten hatten.
    Es müßte ein Aufruf/Leserbrief in der Tageszeitung gemacht werden, das der Zeuge sich meldet, aber da es ja den Mitgliedern im Verein egal zu sein scheint, keiner meldet sich bei uns, nur bei der Schau sagten einige *MACH-MAL* Anzeige und soweiter., auch der Zeitungsaufruf brachte nichts, will auch mein Vater nichts mehr wohl von der Sache wissen.
     
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