Toleranzproblem?

Diskutiere Toleranzproblem? im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Achja genau mit Toleranz hat es meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Du bist für ihn einfach eine Gefahr für die Herde. Wie ich gelesen habe...

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  1. #21 Federkleid11, 31.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2008
    Federkleid11

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    Achja genau mit Toleranz hat es meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Du bist für ihn einfach eine Gefahr für die Herde. Wie ich gelesen habe kommt er erst immer bevor du das Tor/Bänder offnen kannst, auf dich zu. Also toleriert er es bis dort hin, es ist ihm eigentlich egal, er beobachtet aber, geht es gegen Ende zu, reicht es ihm. Er greift an.
    Nimm meinen Tipp ernst, versuch es!

    Und noch @ Joe, man weiß nicht wie sie mit den Pferden umgeht, wie gut sie also ist. Im Umgang (Will dich nicht angreifen), aber wenn ich z.B. noch nicht so viel Übung hätte oder Angst von einem Pferd habe und das Pferd hat es bemerkt, greift mich an, soll sie dann stehen bleiben oder immer davon springen? Dadurch macht sie alles nur noch schlimmer, sie muss versuchen es zu klären. Ich würde mich auch versuchen zu schützen indem ich ne Gerte oder meinen Carrotstick mitnehme. Bevor ich mich attackieren lasse.
    Würdest du in der Weide stehen bleiben und dich überrumpeln lassen? Willst du dem Pferd erklären dass es das nicht machen darf? Glaube eher nicht! Man muss immer abwägen, wegen was handelt das Pferd so, wie weit ist die Person die mit den Tieren umgeht, wie gut kann sie es. Dort ist sich Respekt verschaffen immer schwer. Zumal da alle am gleichen Strang ziehen müssen.

    Macht einen Plan, du und die Besitzerin des Stalles (wenn ich das richtig verstanden habe) Ihr solltet immer gleich handeln.
     
  2. Joe

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    Hallo,
    Ferdekleid11
    Du schreibst das in langen Sätzen was ich kurz gemeint habe.
    Sie muß selbst zu Alphatier werden oder auch zum Raubtier.
    Nur gefährlich ist es ohne eine Hilfe von Ausenstehenden dies alleine zu versuchen. Klar kennen wir die Umgangweisen mit den Pferden nicht, daß macht das ja auch so gefährlich.
    Wir haben diese Probleme mit unserer dreier Wallachherde ja auch nicht.
    Und wenn sie mal auf Ihrer 2 ha großen Koppel angolopiert kommen und ich steh auf der selbigen mach ich mich auch groß um mich nicht umrennen zu laßen.
    Deswegen professionellen Rat und auch alle am gleichen Strang ziehen.
     
  3. #23 Federkleid11, 31.07.2008
    Federkleid11

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    Der Unterschied unserer Beiträge ist nicht nur das ich in längeren Sätzen geantwortet habe, sondern dass ich ihr auch noch Tipps gegeben habe ! "Propeller z.B." Ich habe auch alles lernen müssen indem ich Jahrelang zu Parelli Instruktoren gegangen bin.
    Ich versuche ihr nur zu helfen, wie jeder hier. Das mit dem "groß" machen nochmals, du kannst mir nicht erzählen, das ein Pferd ,dass wild entschlossen ist die Herde zu beschützen, umdreht nur weil du dich aufbläst. Nein du brauchst Hilfsmittel wie das Seil, damit du 4 Phasen durchwandern kannst. Die Noriker Pferde bei uns im Stall machen aus mir Hackfleisch wenn ich mich nur aufblase, die überrennen mich ohne mit der Wimper zu zucken.
     
  4. Joe

    Joe Foren-Guru

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    Bei den beschriebenen Problemen ist klar das "groß" machen alleine nicht reicht. Dein Propeller ist da auf jeden fall eine große Hilfe. Ich meinte ja auch mit der professionellen Hilfe Parelli Instuktoren und andere. Nur nicht alleine machen laßen. Hilfestellung von anderen. Stallbesitzer, Pferdebesitzer, Trainer, Pferdeleute mit langjähriger Erfahrung sind da die besseren Hilfen wie Eltern, usw.
     
  5. #25 Firebird, 01.08.2008
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    Firebird Guest

    Wenn man es überzeugend macht ist daran auch nicht viel gefährlich.
    Ob du nun einen Strick nimmst oder eine gerte macht nun keinen so großen Unterschied, obwohl ich einen Stock vorziehen würde, wenn er dann frech wird kannst du ihm einen richtig schmerzhaften Schlag verpassen, nur verletzen darfst du ihn nicht. Dies wird ihn im ersten Moment verwundern udn ein wenig einschüchtern, allerdings kann er sich dann möglicherweise zum raufen aufgefordert fühlen, dann musst du dich durchsetzen.

    Wenn er auf dich zukommt musst du ihm am besten entgegen laufen, in die Augen sehen und vielleicht auch anschreien, im Notfall einfach vor ihm wegspringen und dann wieder zu ihm, den mit jedem Mal, das er dich forttreibt wächst sein Selbstbewusstsein und seine Überhand dir gegenüber.
    Wir können solche Pferde nur bendigen, weil sie nicht wissen wie stark sie sind. Wenn er dich nicth mehr angreift ist es wichtig eine Vertrauensbasis zum Pferd aufzubauen, er muss erkennen das du niemandem etwas zu leide tust.

    Vielleichtn solltest du Ben und ein paar andere Pferde auch einmal von der Koppel bringen, damit er lernt das dies Routine ist.


    VlG Phil
     
  6. #26 Federkleid11, 01.08.2008
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    Nein Danke, also wenn ich das höre "Einen schmerzhaften Schlag" (--- Wunderbare aussage. Kannst du mir auch sagen, was das Pferd dabei denken soll, soll es etwa denken ich darf nicht mit den sonst schlägt er mich mit dem Stock? Schlagen ist eine Handlung eines Raubtieres, du würdest dein Pferd mit einer verlängerten Tatze (Raubtier) und ausgefahrnen Krallen in die Flucht schlagen wollen? Gewalt bringt bei Pferden rein gar nichts. Eswäre, wenn es überhaupt nötig ist, am besten eine Phase 4 also das Pferd tuschieren. Es ist schon ein ganz anderer Gedanke dahinter der das Pferd auch versteht. Ein Fluchttier wie das Pferd handelt auch immer in 4 Phasen. Versuch das auch!

    Aber in einem hast du zu 100 `% recht, dass Pferd weiß nun das es immer gegen dich gewinnt. Versuch du das Spiel das es mit dir spielen will schwieriger zu Gestalten, oder gewinne du es. Wenn du weist wie ich das meine
     
  7. #27 Kalypso, 01.08.2008
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    @federkleid

    pferde hauen sich untereinander auch :~ und zwar gewaltig. wenn du dich nur mit nem seil durchsetzen kannst läuft da was falsch. ich kann mich gegen mein hengstchen auch ohne gerte oder seil durchsetzen. groß machen, das pferd "ansteigen" und zur not kräftig zutreten. pferd versteht's. pferd macht's nicht anders. wenn er mich beißt beiß ich zurück. schön in die nüstern. pferd guckt doof und merkt " mist die kann das ja auch" 8o. gleiche sprache wie das pferd, gleiche mittel wie's pferd.


    pferde zeigen ein verhalten wie ben nicht nur um die herde zu beschützen. ich kannte mal nen dreijährigen hannoveraner der dich angestiegen und umgerannt hat nur weil er es unterhaltsam fand. das tier war rangniedrig und wurde nicht provoziert.
    die korrektur duch gerteneinsatz lief wunderbar. pferd kommt angerannt, greift an und bekommt eine mit der gerte vor den latz. pferd ist völlig irritiert und versuchts nie wieder.
     
  8. Joe

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    Kalypso,
    beißt du wirklich zurück und dann in die Nüstern?
    Das hab ich noch nicht gehört, es mag aber sehr wirkungsvoll sein.
     
  9. #29 Federkleid11, 02.08.2008
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    Ja Pferde hauen sich untereinander! Bist du ein Pferd oder ein Mensch? Also ein Raubtier, für ein Pferd ist es ein großer Unterschied "Pferd oder Mensch schlägt mich da". Groß machen, ansteigen, zuschlagen? Ich finde es immer so wahnsinnig toll, dass man das Tier schlägt, mach nur weiter so mit deinem Hengst, ein Hengst ist keine Stute oder ein Wallach. Hengste sind tickende Zeitbomben, und wenn du das Schlagen dort gut findest, vielleicht denkt er sich auch mal "Das Raubtier hat mich angegriffen, ich reiße Ihm/Ihr mal die Halsschlagader raus, oder vielleicht beiß ich ihr in die Schulter. Ja Pferde schlagen sich auch aber in vier Phasen, die blitzartig nacheinander kommen. Nur sollte ein Mensch das Pferd nie schlagen, vorallem ist ein Hengst dort sehr sensibel. Nochmals zu anschreien, ich kenne viele die Pferde anschreien, nur stumpfen sie irgendwann dagegen ab, dann kannst du dir die Stimme aus dem Hals schreien!

    Nur noch ne kurze Geschichte: Wie gesagt mach ich Parelli (LEvel 2) und bei uns ist es so das ein Hengst wenn überhaupt von einem Level 3 ´Student geführt wird. Bis man ein Level 3 Student ist geht es bis zu 6-7 Jahren. Doch eines Tages war ein Instruktor mit 5 Sternen also am meisten, beim training mit seinem Hengst. Seine Frau brachte ihm sein Telefon, der Instruktor hat das Pferd im Circling Game / in der Longe. Der liebe kleine Hengst der keiner Fliege was zu leide tut, rannte auf die Frau zu und riss ihr wie gesagt die Halsschlagader raus! Alles nur aus Eifersucht (Das gleiche wie wenn du ihm ein Pferd wegnimmst). Fürs Pferd sah es so aus, also ob die Frau, ihm sein einziges Herdenmitglied wegnehmen will. Der Hengst handelt!
     
  10. #30 petrairene, 02.08.2008
    Zuletzt bearbeitet: 02.08.2008
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    Sorry, ein Pferd sieht einen Menschen nicht als Raubtier. Ein Raubtier würde sich anpirschen und dem Pferd an die Gurgel oder den Rücken springen wollen um es zu töten. Deshalb erschrecken Pferde ja wenn irgendwo was raschelt, weil das ein Raschelgeräusch von einem anpirschenden Raubtier sein könnte und sie scheuen vor schnellen Bewegungen weil das ein Raubtier sein könnte das gerade lossprintet. Ein Mensch der sich komplett offen, sichtbar und ruhig nähert hat nix von Raubtierverhalten an sich. Ausserdem ist das Normalverhalten bei einem Raubtierangriff die Flucht. Würde also ein Pferd einen Menshen für ein Raubtier halten würde es wegrennen.

    Die allermeisten Hengste sind keine tickenden Zeitbomben. Und diejenigen die aufgrund der Hormone nicht mehr gut zu handhaben sind sollte man legen lassen (wie eine sehr pferdeerfahrene Freundin mit ihrem vielversprechenden jungen Appaloosa Hengst getan hat nachdem er sie ein paar mal angestiegen hat). Und daß dieser Hengst da bei Dir jemanden angegriffen hat zeigt mehr als deutlich daß er entweder komplett verzogen war (weil ein gut erzogener Hengst macht keine solchen Versuche. Bei NIEMANDEM) oder einfach charakterlich so problematisch daß er nur in kompetente Hände gehört. In dem Fall kann man nicht einfach irgendwem den Strick in die Hand drücken.

    Und JA, Pferde untereinander sind alles andere als zimperlich und sie leben in der Herde in absolut hirarchischen Strukturen. Was man ja auch an den Macken sieht die in der Herde gehaltene Pferde so am Fell haben mitunter. Wenn ich also in eine Herde reingehe und dort vom Boss als Eindringling gesehen und attackiert werde muss ich mich zur Wehr setzen so wie das auch ein anderes Pferd täte damit ich ernst genommen werde. Tu ich das nicht wird er so weitermachen weil er ja seine Positon behauptet hat. Wenn ich also das Leitpferd sein will muss ich das auch durchsetzen, ich halte absolut nix von diesem ständigen hätschibätschi liebsein Philosophien wo man dann wie in dem von Dir beschriebenen Fall von dem komplett respektlosen Tier angegriffen wird.

    Tu uns doch bitte den Gefallen diese Parelli-Indoktrination unter der Du ja zu leiden scheinst mal etwas zu vergessen. Man kann auch ohne das ganz leidlich mit Pferden umgehen ohne diese zu quälen und ohne daß es für den Menschen lebensgefährlich ist.
     
  11. #31 petrairene, 02.08.2008
    petrairene

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    Das blöde ist halt wenn sich ein Pferd sowas mal angewöhnt hat und gemerkt hat daß es Menschen einschüchtern kann, dann muss man Mittel anwenden um den Respekt wieder herzustellen, die das Pferd eben wieder in die Schranke weist. Mit lieb fragen ob es netterweise doch den Chefposten räumt erreicht man da nichts.
     
  12. Nika

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    Unser Bekannter der durch Vorführungen nur Hengste hat, meine mal, dass
    man besonders bei Hengsten aufpassen muss. Da muss man schon von Anfang an sehr konsequent (nicht gewaltsam) sein damit sie erst garnicht auf solche "Gedanken" kommen.
    Und lieber bekommt das Pferd mal eine gescheuert und lässt seine Unsitte dann, als dass das Pferd einen irgendwann nicht mehr ernst nimmt weil man mit "nein, lass das" und "sowas macht man nicht" nicht gerade weit kommt.
    Auf der Weide wird schließlich noch härter gekämpft als der Mensch es mit einem Tritt/Schlag überhaupt ausführen könnte/(sollte).
    Immer wieder steht mal ein Pferd auf der Koppel welches lahmt weil es eben
    vll die Grenzen überschritten und sich damit mit einem (ranghöheren) Kollegen angelegt hat.
     
  13. #33 Federkleid11, 02.08.2008
    Federkleid11

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    Hallo, was soll das! Unsere Pferde die wir halten, mal davon abgesehen das wir sie reiten, haben sich an uns gewöhnt, sie sind von uns abhängig. Du willst mir sicher sagen das das Pferd kein Fluchttier ist? oder? Ein Wildpferd würde einem Menschen nie zu nahe kommen, Warum DAS? Weil sich viele von uns wie Raubtiere verhalten. Wenn du meinst ich habe extreme Hengste gemeint, bist du aber falsch gewicktelt. Der Hengst war bekannt als umgänglich und besonders freundlich. Das einzige was ich hier will, dieser Person helfen, indem ich ihr Tipps gebe. Aja wenn du meinst dieses Parelli Zeugs soll ich etwas zurück stecken, geht nicht, denn ich gestalte sogar mein Leben dannach. Bevor du über mich und somit über das Parelli System urteilst, lies dir irgendwas über dieses System durch. Ich finde es einfach verantwortungslos mit einem Hengst zu hantieren (auser man hat richtig Ahnung davon)
    Meine Meinung: Jemand der meint das sein Hengst der brävste ist, hat noch nicht erkannt, dass es eben eine tickende Zeitbombe sein kann. Der Hengst wird einfach von seinen Hormonen gesteuert, steigen sie ihm zu Kopf, ja danke.
    Upps sorry, meine Antwort hat schon wieder was mit Parelli zu tun.

    @Nika du hast vollkommen recht, das ist aber Artgenosse und Artgenosse , und nicht Pferd und Mensch.... Jedes Pferd das wir unterm Sattel haben, weiß, dass es uns komplett ausgeliefert ist.
     
  14. #34 Kalypso, 02.08.2008
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    ja schön rein mit den beißerchen (meiner hat nicht sone plüschnase ;) ).


    nein die pferde sehn mich nicht als raubtier an ich bin festes herdenmitglied.
    der hengst mag mich sehr gern, respektiert mich und es läuft bestens. wenn du's nicht glaubst komm nen tag her.
    ein hengst ist ein pferd wie jedes andere auch nur mit hoden dran. ich hasse dieses getue von wegen "böser hengst, unberechenbar" usw. ich lasse mein 14-jähriges ponymädel mit den deckhengsten arbeiten und das geht auch ganz ohne parelli.


    öhm nein ich sprach von einer dreijährigen stute im herdenverband und nein die wurde von ihrer besitzerin nicht verhätschelt.

    wenn ich das mit dem hengst und der frau höre überzeugt mich das mal wieder: parelli hat versagt. meiner greift in meiner gegenwart niemanden an weil ich boss bin und ich ihn beschütze. da hat er nich mal gerade wen zu töten weils sein rang garnicht erlaubt. nicht der hengst handelt die kaly handelt.
    hätte eh auch mit nem wallach passieren können.

    ich bin übrigens auch fluchttier. zeig mir was gefährliches und ich renne um mein leben .:~

    @nika

    vollkommen richtig. bei mir gibt es beim reiten ein scharfes "na" (vorwarnung damit pferd noch die chance hat sein ungewünschtes verhalten zu lassen) und dann erst ne echte strafe. wirkt wunderbar ;) . besser als "böses pferd. nein lass das. nein. pfui. du miststück ... blablabla" :beifall:
     
  15. #35 petrairene, 03.08.2008
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    Weil ein Mensch einfach nicht wie ein anderes grasendes Weidetier (zB ein Rind) ein anderer Bewohner der normalen Umwelt eines Wildpferdes ist. Es ist ungewohnt, und für ein Fluchttier ist alles was ungewohnt ist im Zweifelsfall zum weglaufen. Pferde die unter Menschen aufwachsen haben deshalb auch keine Angst vor Menschen. Es gibt auch genug Pferde die panische Angst vor Kühen oder Schafen haben und sich anstellen als ob es ihnen ans Leben geht wenn sie sich einer Kuh oder einem Schaf nähern sollen. Liegt das dann daran daß Kühe und Schafe auf ein Pferd zugehen wie ein Raubtier?

    Man muss bei Hengsten immer auf irgendwas gefasst sein, was aber nicht heisst daß es deshalb lebensgefährlich ist. Im Zweifelsfall ist dann legen lassen die Alternative.

    Ich denke jede Form von fanatischem und blindem Dogmenglauben ist gefährlich, egal ob das nun Katholizismus, Parelli oder Rohkostessen ist... Man sieht ja, Du betest nur Dogmen nach und bist nicht mehr bereit oder in der Lage einen eigenständigen Gedanken zu fassen...

    Ich hab ein bischen über Parelli gelesen. Mir persönlich gefällt da Linda Tellingtons Ansatz besser muss ich sagen.
     
  16. #36 Firebird, 05.08.2008
    Firebird

    Firebird Guest

    Es macht einen erheblichen unterschied, ob man nun eine Stute bedingen will oder einen Hengst. Ob man eine Stute mit einem Klaps bestraft sollte man sich lieber zweimal überlegen, aber bei einem hengst ist das eine erfolgreiche Methode.
    Selbst Monty Roberts brauchte bei manchen Pferden schon eine Peitsche, er benutze sie natürlich nicht grundlos, aber auch er setzte sie ein. Beispiel Amicella.

    vlG Phil
     
  17. Monsun

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    Perfekte Aussage:D, ganz deiner Meinung:beifall:
     
  18. #38 Hellehavoc, 07.08.2008
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    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    Federkleid, allen Ernstes, was fuer nen Kram schreibst Du hier eigentlich?
    Hengste tickende Zeitbomben, gefaehrlich fuer was weiss ich und dann aber mit 'nein mein Pferdchen lass das' Gesaeusel kommen. Ganz ehrlich, als Hengst wuerde ich auch lachen ... und dann angreifen, damit ich endlich an die Herdenspitze komme und mich der Zweibeiner da nicht mehr laenger nervt!

    Hengste sind ganz normale Pferde, die lediglich durch ihre Veranlagung an die Herdenspitze wollen, damit sie ihre Gene weitergeben koennen. Nichts weiter!
    Ergo muss ich als Reiter/Besitzer ihnen klar machen, dass ich und nur ich an der Spitze der Herde stehe und er rangniedriger ist und es zeitlebens bleiben wird.
    Ich gehe seit Jahren mit Hengsten um und ich kann Dir eines sagen, keiner!! von Meinen geht her und reisst jemandem die Gurgel raus oder geht sonstwie Menschen an.

    Ein Pferd, was sowas tut gehoert unverzueglich in die Wurst, sorry.
     
  19. #39 Federkleid11, 07.08.2008
    Federkleid11

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    Ich find es immer lustig mit "mein Hengst macht das nicht", dass haben die Betroffenen auch gesagt, die Hormone des Hengstes sind da, es kann sein das er jetzt noch wie ein Lämmchen ist, oder es bleibt, ich will damit nur sagen, dass ein Hengst um eine Stufe gefährlicher ist als Wallach/Stute.
    Jedenfalls war das hier mein letzter Eintrag, ist mir zu kindisch!
     
  20. #40 Fritzifrau, 07.08.2008
    Fritzifrau

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    So, meine Lieben,

    und, da das Thema schon längere Zeit an der ursprünglichen Fragestellung vorbeigeht und Face nun eh schon einiges zu lesen bekommen hat (ob ihr diese ganze Theorie hier dann tatsächlich weiterhilft, steht sowieso in den Sternen...) , werde ich das Thema schliessen, bevor es noch komplett ausartet. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit ebenso verschiedenen Hengscharakteren, und dabei soll es bleiben, und die Sache ist gegessen...
     
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Toleranzproblem?

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