traurige "geschichte"

Diskutiere traurige "geschichte" im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; hey ihr hier mal ein sehr trauriger text der leider nichts mit Nymphis zu tun hat aber trotzdem wollte ich ihn euch gerne zeigen!!!! sie ist so...

  1. lissssiii

    lissssiii Guest

    hey ihr
    hier mal ein sehr trauriger text der leider nichts mit Nymphis zu tun hat aber trotzdem wollte ich ihn euch gerne zeigen!!!!
    sie ist so ähnlich wie die von dem kleinen vogel alleine in dem holzkäfig!!!
    ich musste heuln! :) die is echt traurig! schreibt mal ob es euch auch so erging!...
    bis denne Lissi
    hier der Text:

    Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich dich mit meinen Mätzchen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Kind" und trotz einer Anzahl von gekauten Schuhen und einigen Sofakissen, die ich "ermordete", wurde ich dein bester Freund. Wann immer ich "ungezogen" war, zeigtest du mir mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest Du?" - aber dann hattest du dich sofort erweichen lassen und rolltest mich zur Seite, um meinen Bauch zu kraulen. Meine Aufenthalte in der Wohnung wurden während deines Studiums immer länger, aber ich riss mich zusammen. Ich erinnere mich an jene Nächte, als ich mich an dich im Bett ganze nahe anschmiegte und dir zuhörte, wie du im Schlaf gesprochen hattest und ich glaubte, dass das Leben nicht vollkommener sein könnte. Wir gingen in den Park, um dort lange spazieren zu gehen oder um herumzutollen, wir fuhren mit dem Auto irgendwohin, kauften uns ein Eis (ich erhielt nur den Rest der Waffel mit ein wenig Eis, weil, "zuviel Eiscreme ist für Hunde nicht gesund", sagtest Du), und ich hielt im Sonnenstrahl, der durch die Balkontüre ins Wohnzimmer hinein schien, ein langes Schläfchen und wartete so, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

    Allmählich verbrachtes du mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause mit mir, um "Karriere" zu machen. Auch verbrachtest du nun sehr viel Zeit damit, um einen "menschlichen Partner" finden zu können. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei Liebeskummer und deinen Enttäuschungen und freute mich ebenso mit dir, als du Erfolg bei einer Frau hattest. Sie, jetzt ist sie deine Ehefrau, ist kein "Hundeliebhaber", aber trotzdem begrüßte ich sie in unserem Heim, respektiere sie und zeigte ihr, dass ich sie mag. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

    Dann kam die Zeit, in der Babys zur Welt kamen. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von der glatten Haut und vom angenehmen Geruch des Babys fasziniert, so dass auch ich sie bemuttern wollte. Aber du und deine Frau dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden und sie verletzen könnte. Daher musste ich die meiste Zeit nun verbannt in einem anderen Raum verbringen, Oh, wie ich sie lieben wollte, aber es war mir vergönnt, denn ich war ein "Gefangener der Liebe". Während sie anfingen zu wachsen, wurde ich ihr Freund. Sie zogen an meinem Fell, griffen auf wackeligen Beinen nach mir, stießen ihre Finger in meine Augen, forschten an meinen Ohren und gaben mir Küsse auf meine Schnauze.

    Ich liebte alles an ihnen, besonders ihre Berührungen, weil Deine so selten wurden. Ich war soweit, dass ich die Kinder notfalls mit meinem Leben verteidigen würde. Ich war soweit, in ihre Betten zu schleichen, um ihren Sorgen und geheimsten Träume zuzuhören. Zusammen mit ihnen das Motorengeräusch deines Autos zu erwarten, während du in die Einfahrt fuhrst.

    Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Brieftasche ein Foto von mir und erzähltest mit vollem Stolz über mich. Die letzten Jahre antwortest du nur noch mit "Ja" und wechselst das Thema. Ich war früher "Dein Hund" und bin heute "nur ein Hund"!

    Dann hattest Du eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt, und du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Du hattest für dich und deine Familie die richtige Entscheidung zu finden, obwohl es einmal eine Zeit gab, in der "ich" deine Familie war.
    Mann oh Mann, hatte die Autofahrt Spaß gemacht, bis ich bemerkte, wo wir angekommen waren. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Furcht und nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter der Theke zuckten mit den Achseln und zeigten dir einen geschmerzten Blick. Sie verstanden die Wirklichkeit, der ein Hund mittleren Alters gegenüberstand, ja sogar ein Hund mit "Papieren", Du hattest die Finger deines Sohnes von meinem Halsband lösen müssen, während er weinend schrie "Nein Papa, bitte lass mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Ich wunderte mich in diesem Moment nur, wie du ihm gerade Lektionen über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortlichkeit beibringen konntest. Zum Abschied gabst du mir einen Klaps auf den Kopf, vermiedest dabei, mir in meine Augen zu schauen und lehntest höflich ab, mein Halsband und meine Leine mitzunehmen. Du hattest einen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen! Kurz nachdem du gegangen warst, sagten die zwei netten Damen, dass du vermutlich Monate voraus vom Umzug wusstest und somit auch eine Möglichkeit vorhanden gewesen sein musste, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten ihre Köpfe und fragten sich ... "Wie konntest Du?"

    Die beiden netten Damen widmeten uns ihre ganze Aufmerksamkeit, wann immer es ihre Zeit zuließ. Sie fütterten uns täglich und ausreichend, aber ich verlor meinen Appetit bereits vor Tagen. Anfangs, wann immer jemand an meinen Gehege vorbei ging, hetzte ich zur Frontseite und hoffte, dass du es bist, dass du deine Meinung geändert hättest und dass alles nur ein böser Traum war, oder ich hoffte, dass es zumindest jemand sein würde, der mich mögen könnte, der mich retten würde.

    Aber die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den liebenswerten, kleinen und so tolpatischen Welpen aufnehmen konnte. Weltvergessen in meinem eigenen Schicksal zog ich mich in einer weichen Ecke zurück und wartete ab.

    Eines Tages, es war am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man holte mich ab, ich ging über einen langen Korridor, bis ich an dessen Ende einen Raum betrat. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau platzierte mich auf einen Tisch, kraulte meine Ohren und erklärt mir, dass ich mich nicht zu sorgen hätte. Mein Herz schlug in voller Erwartung auf das, was da kommen sollte.

    Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl der Entlastung. Mir, dem Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Gemäß meiner Natur war ich mehr um die nette Frau besorgt, als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie eine Belastung trägt, die tonnenschwer sein musste. Sie platzierte leicht einen Aderlass um mein Vorderbein, während eine Träne ihre Wange hinunterkullerte. Ich leckte ihre Hand in der gleichen Art und Weise, wie ich es bereits Jahre vorher tat, um dich zu trösten. Sie schob sachverständig die hypodermatische Nadel in meine Vene. Nachdem ich den Einstich und den Eintritt der kühlenden Flüssigkeit in meinen Körper verspürte, lehnte ich mich schläfrig zurück, schaute dabei in ihre freundlichen Augen und murmelte: "Wie konntest Du?". Möglicherweise verstand sie meine Hundesprache, denn sie sagte, "Es tut mir leid!". Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht ignoriert, missbraucht oder verlassen würde. Einem Platz, an dem ich mich nicht verstecken müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

    Mit meinem letzten Bissen von Energie wedelte ich mit meinem Schwanz und versuchte ihr so zu sagen, dass mein "Wie konntest Du?", nicht gegen sie gerichtet war. Ich dacht an dich, mein geliebtes Herrchen. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Möge jeder dir in deinem Leben immer diese Loyalität zeigen.

    Einige Worte des Autors:

    Wenn "Wie konntest Du?" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier in eine Familie aufzunehmen, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen
     
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  3. Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    bei Nürnberg, mit den 16 Nympherln: Mucki, Leonie,
    Hallo Lissi :0-

    Ich sitze hier und heule wie ein Schloßhund.


    Damit mehr User die Geschicht lesen kopiere ich sie in Allgemeine Forum.
     
  4. lissssiii

    lissssiii Guest

    ich musste auch so heul!
    ja geb die geshcichte reuch weiter dass sie jeder ließt!
     
  5. Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Harter Tobak...wahnsinn wie diese Geschichten es immer wieder fertig bringen, einem die Tränen in die Augen zu treiben...:(

    Das schlimmste ist, dass diese Geschichten sich hundertfach, wenn nicht sogar öfter auf der Welt abspielen...
     
  6. Rebecca

    Rebecca Foren-Guru

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    0
    Hi!

    Das ist die dritte traurige Geschichte innerhalb kurzer Zeit, die ich lese... ich stelle hier auch die beiden anderen ein, denn dort geht es genauso um die Veratnwortung den Tieren gegenüber.

    *****
    Brief an mein Herrchen!!!


    Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, ich war so glücklich!! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! HURRA!!! Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten.
    Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen! Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen!!
    Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da!!!
    In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
    Aber Du bist nicht gekommen!!!
    Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN! Du warst es nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen Raum es roch nach TOD!! Meine Stunde war gekommen.


    Geliebtes Herrchen
    ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!!!

    Dein Hund!!!!

    ----------------------------------------------------------------------------------
    Dieser Brief ist in einer belgischen Zeitung erschienen mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung und Nachdruck

    *****

    Ich habe Ihre Katze totgeschlagen
    von John M. Allen

    Heute morgen habe ich ihre Katze umgebracht; die schwarzweiße mit dem seidigen Fell, ein niedliches Tier, etwa drei Monate alt. Sie hat mir so leid getan. Als sie da blutend mit offenen Augen im Gras lag und leise wimmerte, habe ich ihr eine Zeitung über den Kopf gelegt und mit einem Spazierstock kräftig zugeschlagen. Viermal, um sicherzugehen.
    Ich dachte, das interessiert Sie vielleicht. Es war ja Ihre Katze, und Sie müssen sie sehr gern gehabt haben, denn sie lief stets vertrauensvoll vor Ihnen her und strich um Ihre Beine, weil sie auf den Arm genommen und gestreichelt werden wollte. Ich habe gemeint, Sie müssten erfahren, wie sie umgekommen ist: Zwei Hunde aus der Nachbarschaft trieben sie vor unserer Tür in die Enge und zerbissen ihr schließlich das Rückgrat. Natürlich hat sie sich gewehrt; ihre markerschütternden Schreie haben mich geweckt. Aber die Hunde waren zu groß und Ihr Kätzchen zu klein, zu jung. Deshalb habe ich es von seinem Leiden erlöst. Ich hatte keine Wahl. Sie hingegen hatten die Wahl. Jahr für Jahr lassen zahlreiche Urlauber ihre Katzen vor unserer Tür zurück und hoffen, auf dem Bauernhof gegenüber würden sie ein neues Zuhause finden. Die meisten haben es da auch gefunden, wenigstens eine Zeit lang. Aber Katzen vermehren sich, und plötzlich sind es zu viele. Ich habe den Bauern nie gefragt, was aus ihnen geworden ist. Ich wollte es gar nicht wissen.
    Vielleicht wollten Sie es auch gar nicht wissen, dass ich Ihr Kätzchen erschlagen habe. Sie denken vielleicht lieber an die Freude, die Ihre Kinder den ganzen Sommer lang an ihm hatten, während aus einem noch blinden Wollknäuel ein tapsiges Wesen wurde, das sich schließlich zum kleinen Jäger mauserte. Sie sehen es sicher noch zusammengerollt am Fußende Ihres Bettes liegen und sich in den warmen Sonnenstrahlen räkeln.
    Aber Sie müssen weiterdenken. Denn eine Verantwortung, die man einmal übernommen hat, lässt sich nicht einfach abschütteln. Sie haben an Ihrer Katze Freude gehabt und Ihre Kinder auch. Und irgendwie haben Sie es fertiggebracht, Freude und Verantwortung voneinander zu trennen. Gewiss, Sie haben vermutlich Ihre Kinder gelehrt, was Tierliebe ist und Freude am Spiel, und Sie haben ihnen die Schönheiten der Natur nahegebracht. Aber Sie haben ihnen auch gezeigt, dass man etwas wegwirft, wenn es einem nicht mehr in den Kram passt. Sie haben Ihre Kinder gelehrt, die Verantwortung einfach auf Andere abzuschieben. Sie haben sich aus Bequemlichkeit eingeredet, dass Ihre Katze dort glücklich sein werde - immer mit frischer Milch versorgt. Sie haben sich vielleicht weisgemacht, sie werde sich bei den anderen Katzen viel wohler fühlen.
    Ihr Kätzchen muss sehr an ihnen gehangen haben, denn es lief nicht in die Scheune zu den anderen Katzen, sondern über die Straße, weil es mit unseren Kindern spielen wollte. Dort haben ihm die Hunde das Rückgrat zerbissen. Und dort musste ich Ihre Katze erschlagen. Und das alles, weil Ihnen nichts mehr an ihr lag. Denn sonst hätten Sie es nicht getan. Schon die Verantwortung hätte Sie hindern müssen. Wenn Ihnen wirklich etwas an ihr gelegen hätte.

    Aus "The New York Times" - "Das Beste"

    ******

    Schon wieder mit Tränen in den Augen,
    Rebecca
     
  7. Marie Sue

    Marie Sue Guest

    ....

    habe auch wie ein Schlosshund geheult.
    So geht es mir auch oft, wenn ich "Tiere suchen ein Zuhause" sehe und dann die Geschichten von Katzen, die in Mülltonnen entsorgt, Hunden, die im Alter von 14 Jahren abgegeben werden, weil man ihrer überdrüssig ist.

    Ob man diese Geschichten wohl beim Tierarzt auslegen darf?

    Mein Drucker ist kaputt, aber wenn das hier noch ein bisschen stehen bleibt, kann ich es die nächsten Tage vielleicht ausdrucken und beim TA hinlegen.


    Habe so geheult, dass meine Nymphies ihre Köpfe schiefgelegt und mich mit großen Knopfaugen angeguckt haben.
    Traurige Grüße,
    Marie.
     
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  9. metalien

    metalien Nymphennärrin

    Dabei seit:
    6. Mai 2003
    Beiträge:
    493
    Zustimmungen:
    0
    vielleicht ....

    kann man diese Geschichte auch im Tierheim auslegen.

    Mit Tränen in den Augen
     
  10. Georgia

    Georgia Guest

    Hallo ihr lieben Leut,

    ich bin fix und fertig. Ich sitz hier auf der Arbeit mit Tränen in den Augen, hoffe dass niemand ins Büro reinkommt und mich frägt was den los ist.
    Diese drei Geschichten sind so traurig, und die Nachricht, die rüberkommt ist genau das, was mir so sehr auf der Seele lastet. Soviel Menschen haben nicht gelernt Verantwortung zu übernehmen. Und schon gar nicht, wenn sie nicht davon profitieren.:k 0l Sie leben ihre Freude auf Kosten anderer Lebewesen aus, ohne Rücksicht auf Verluste!
     
Thema:

traurige "geschichte"

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