Tui-Sittiche vom Markt in Peru

Diskutiere Tui-Sittiche vom Markt in Peru im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo Ich hatte gestern schon die Vermutung das es Mischlinge sein könnten. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher das es eine Kreuzung zwischen...

  1. solcan

    solcan Foren-Guru
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    Hallo
    Ich hatte gestern schon die Vermutung das es Mischlinge sein könnten. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher das es eine Kreuzung zwischen Tuisittich und Weißflügelsittich ist. Mir viel gestern schon die weißlichen Partien im Flügel auf. Der Weißflügelsittich kommt in Peru vor.

    Gruß
    Hans
    (Leiter Arbeitsgruppe Brotogeris)
     
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  3. solcan

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    Hier mal die beiden verbreitungsgebiete nach Arndt. Das erste ist das Verbreitungsgebiet vom tuisittich und das zweite Bild zeigt die Verbreitung vom Weißflügelsittich bzw der untere Bereich vom Kanarienflügelsittich.
     

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  4. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Ich würde ihn etwas reduzieren und stattdessen Hirse anbieten.

    Na, das ist doch mal ein gutes Zeichen.

    Haste mal den Schweizer kontaktiert?

    Übrigens habe ich mal den Bilderthread hier ins Hauptthema integriert.
     
  5. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Das würde dann aber bedeuten, daß es keine Wildfänge sind, sondern Nachzuchten, oder?
     
  6. Suzuki

    Suzuki Stammmitglied

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    Hallo zusammen,

    das sind sehr aussagekräftige Fotos, mit denen man die Bestimmung abschließen kann. Um es vorweg zu nehmen: es sind keine Tuisittiche sondern Weißflügelsittiche.
    Es ehrt Hans und Rudi, dass sie es für abwegig halten, dass jemand die Federn von Vögeln einfärbt. Leider ist es aber wie das Stutzen der Federn gängige Praxis von Mexiko bis Argentinien. Ein Beleg dafür aus Peru findet habe ich dank google schnell finden können. Abgebildet sind neben zwei Aratingas auch ein Brotogeris mit gelb eingefärbter Stirn. Wer des englischen nicht mächtig ist, dem sei gesagt, dass es in dem kurzen Bericht um die Beschlagnahmung von ca. 500 Papageien geht, die für den innerperuanischen illegalen Handel bestimmt waren. Ihnen stand also das gleiche Schicksal bevor, wie es die beiden Vögel, um die es hier geht, schon erdulden mussten. Gefunden habe ich diesen Artikel übrigens nicht direkt sondern über diesen Beitrag in einem englischsprachigen Forum, in dem ebenfalls auf die Praxis des Färbens eingegangen wird. Wer sich über den kulturellen Hintergrund informieren möchte, sei auf diesen sehr interessanten und sachlich korrekten Artikel verwiesen, der sich intensiv mit den Wurzeln dieses Verfahrens auseinandersetzt, das die indigenen Vögel Südamerikas offenbar schon seit Jahrhunderten anwenden.
    Natürlich werden die alten Verfahren von Vogelfängern nicht angewendet. Jede Chemikalie, dass das in den Federn eingelagerte Melanin zerstört, ist dazu geeignet (z.B. Blondierungen) grüne Federn in gelbe zu verwandeln. Der Hintergrund ist, dass die bunteren Tiere auf Märkten bessere Preise erzielen.
    Einen Mischling zwischen Tui- und Weißflügelsittich möchte ich aus zwei Gründen ausschließen. Mischlinge liegen im Phänotyp meist zwischen den beiden Ursprungsformen. Der rechte Vogel auf dem neuen Fotosatz hat aber eine deutlich größere gelbe Kappe, als ich sie je bei einem Tuisittich (tot oder lebendig) gesehen habe. Tendentiell sollte sie aber kleiner sein. Auch die weißliche Stirn ist nicht zu erklären. Überdies fehlt der Glanz im gelben Gefieder verglichen z.B. mit dem natürlichen Glanz des grünen Umgefieders und der gelben Flügelbinde. Gefärbtes Gefieder wirkt in der Regel stumpf.
    Der zweite Grund ist, dass es (es tut mir Leid Christian) mit Sicherheit um Wildfänge handelt. Gerade Tuisittiche sind ja (da können wiederum Hans und Rudi sicher aus leidvoller Erfahrung berichten) nur äußerst schwer in Gefangenschaft zur Fortpflanzung zu bewegen. In Peru wird sich niemand die Mühe machen, Brotogeris geschweige denn Tuisittiche zur Fortpflanzung zu bringen. Eine recht junge Studie aus dem Jahr 2009 über die Verwandtschaft der Brotogeris-Gruppe beweist, dass Weißflügel- und Tuisittich schon eine sehr lange Zeit (mehrer 100.000 Jahre) sympatrisch leben und die Autoren erklären recht plausibel, dass das nur über die unterschiedliche ökologische Einnischung gelingen kann, so dass Naturhybriden extrem unwahrscheinlich, wenn nicht unmöglich sind. Dass nun ausgerechnet zwei davon gleichzeitig fern ab ihrer Heimat in den Regenwaldgebieten Perus angeboten worden sein sollen, zumal ja offenbar künstlich eingefärbte Tiere gleichen Musters in Peru angeboten werden.
    Nun bleibt noch zu klären, um was es sich hier handelt. Rudis Kommentar bezüglich des mehligen Gesichtes ist sehr richtig. Weißflügelsittiche sind - das ist der gängigen Literatur leicht zu entnehmen - häufig gehandelte Tiere in Peru. Wenn man sich die Bilder der Ornithea anschaut, sieht man sehr schön, dass die abgebildeten Tiere, reduziert man die gelbe Kappe, nur Weißflügelsittiche sein können. Die Unterschiede zum Tuisittich sind augenfällig (die beiden sehr schönen Exemplare dort sind typische Vertreter). Zum Kanarienflügelsittich ist hinreichend viel gesagt.

    Kurz: Bei den beiden Vögeln handelt es sich um "gewöhnliche" Weißflügelsittiche, deren Einfuhr nach Europa weder möglich (vergleiche Artikel über illegalen Handel in Peru) noch wünschenswert (ich hoffe ernsthaft, dass die Einfuhr von illegalen CITES II-Vögeln in jedes europäische Land verboten ist) sein sollte und im übrigen angesichts der Tatsache, dass der Weißflügelsittich vor dem allgemeinen Einfuhrverbot noch in beträchtlicher Stückzahl nach Europa gekommen ist, in Gefangenschaft für Brotogeris-Verhältnisse nicht allzu schwierig zu vermehren ist und demgemäß einer der häufigsten Brotogeris ist, auch nicht für die Erhaltung hiesiger Bestände notwendig. Die Tiere sollten in Peru verbleiben. Eventuell gibt es die Möglichkeit, sie nach Wiedererlangen ihrer Flugfähigkeiten in einen Wildbestand von Gefangenschaftsflüchtlingen z.B. bei Lima zu integrieren.

    Beste Grüße

    Gert
     
  7. Salvador

    Salvador Mitglied

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    Hallo
    Vielen Dank für eure Beiträge.
    Nun gut, dann weiss ich es ja, ich habe eingefärbte Vögel mit gestuzten Flügeln. Na wunderbar. Die Hauptsache für mich ist, dass es den beiden gut geht und sie werden von Tag zu Tag aktiver. Habe jetzt auch weitere Sämerein kaufen können, welche ich ihnen anbiete. Bis auf ein wenig herumknabber sowohl bei dem Obst wie auch bei der Hirse, sind sie aber nach wie vor komplett auf den Mais fixiert. Ich werde diesen jetzt langsam reduzieren.
    Das mit dem nach Europa einführen ist ja alles schön und gut. Ich bezweifel aber, dass das so leicht ist. Am liebsten würde ich die Vögel wirklich frei lassen. Ich wusste nicht das es bei Lima solche Gefangenschaftsflüchtlinge gibt, jedoch habe ich eine schlechte Nachricht, ich werde nur noch einmal kurz in Lima sein und da auch nur am Flughafen. Evtl. finde ich ja doch in Arequipa die richtige Möglichkeit die Tiere frei zu lassen, mittlerweile habe ich gesehen das die Art in großem Umfang auf den Märkten gehandelt wird, es sollte mich also nicht wundern wenn es auch hier Wildbestände gibt, zumal Arequipa klimatisch begünstigt liegt.
    Ich werde die Schweizer dennoch einmal anschreiben und mal fragen was die von der ganzen Sache halten. Es wäre nur schön wenn die Vögel bis mitte März fliegen könnten, denn dann muss ich auf Grund meines Visums ausreisen und möchte noch einen Monat durch Bolivien touren, bevor ich wieder zurück nach Arequipa komme. Aber ich denke mal, es würde sich für diese Zeit eine verlässliche Vertretung finden.
    Wo findet man die Tiere eigentlich in Deutschland und wieviel kostet da ein Pärchen, habe mich so in die beiden verliebt das ich mir vorstellen könnte, solche Vögel einmal richtig zu halten wenn ich wieder in Deutschland lebe.

    Vielen Dank für all eure Tipps und eure Anteilname!
    Jens
     
  8. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Tatsächlich ... sieht echt so aus.

    Das halte ich persönlich für nahezu ausgeschlossen, es sei denn die gestutzten Federn würden gezogen, wovon ich einem "Unkundigen" aber dringend abraten möchte, da dies Erfahrung erfordert. Ansonsten wäre es nicht nur sehr schmerzhaft, sondern es besteht schlimmstenfalls die Gefahr, die Federfolikel zu beschädigen, was ein Nachwachsen unmöglich macht.

    Die Brotogerisarten sind in Deutschland sehr selten und werden nur von wenigen Züchter zum Zwecke der Arterhaltung gehalten.

    Solltest Du allerdings auf die Idee kommen, sie züchten zu wollen, ließe sich da vielleicht was machen. Aber bedenke, man braucht dazu eine Zuchtgenehmigung. Die Nachzuchten in erfahrene Hände abzugeben, sollte jedenfall kein Problem darstellen.

    Es gibt aber noch andere tolle Südamis, die zudem besser für die Wohnungshaltung geeignet wären, wie z.B. Aymaras, die mindestens genauso interessant sind wie Brotogeris. Die bekommt man mittlerweile auch relativ gut und sind auch nicht mehr so teuer.
     
  9. solcan

    solcan Foren-Guru
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    Hallo
    Uns ist schon bekannt das einfarbige vögel gerne mal bunt angemalt werden, jedenfalls teilweise. Hier mal bilder der Vögel zum Vergleich. Das Grundgefieder der Vögel aus Peru ist viel zu hell für reine (angemalte) Weißflügelsittiche. Diese haben ein graugrünes Gesamtgefieder im gegensatz zum Tuisittich welcher ein leuchtend grünes Gefieder aufweist. Weißflügelsittiche gibt es einige in unserer IG. Die Vögel sind aber schwer zu vermitteln. Der Preis liegt bei ca. 125 Euro pro Vogel. Wenn es soweit ist kannst du dich gerne an mich wenden. Es wäre schön wenn du noch mal bilder von den Vögeln auf den Märkten machen könntest und auch Bilder von dem Lebensraum würde mich brennend interessieren.

    Gruß
     

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  10. Christian

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    Nicht nur Dich ;)
     
  11. Richard

    Richard Guest

    Hallo.

    Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit zu sehen, was nachwächst wenn man einige Stirnfedern zieht. Wenn ich es richtig sehe, sollten grüne Federn sprießen. ;-)
     
  12. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Muß man die Vögel dem Streß aussetzen?
     
  13. Salvador

    Salvador Mitglied

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    Danke für die weiteren Antworten.
    Also für mich hab ich jetzt entschlossen das es mir mittlerweile schon egal ist um welche Art es sich handelt ;), hauptsache den Vögeln geht es gut. Auch möchte ich nicht an ihnen herummanipulieren und Federn ziehen möchte ich definitiv nicht. Ich denke die Vögel haben genug Stress hinter sich und sollten jetzt einmal Zeit haben sich zu regenarieren und wieder zu Kräften zu kommen. Die neuen Sämerein die ich gekauft habe, werden von beiden angenommen und den Mais versuche ich jetzt komplett auszuschleußen. Das es mit Problemen verbunden ist, dass ich mir die Tiere angeschafft habe, war mir von Anfang an bewusst, es erschwert die Sache bzw. meine Vorstellungen nur etwas, dass die beiden nicht fliegen können.
    Zu den Bildern ist zu sagen, nunja ich habe hier nur meine große Kamera dabei und die möchte ich ungern mit auf den Markt nehmen, ich möchte jetzt zwar keine negativen Aspekte über Peru hier mit reinbringen (kommt alle und besucht das Land, es ist traumhaft) aber meine Kamera ist mir zu wertvoll als das ich sie auf einem überfüllten Martk gestohlen haben möchte. In manchen Bereichen muss man in Lateinamerika einfach aufpassen und darf da nicht zu risikofreudig sein ;), außerdem glaub ich auch kaum das die Händler mit illegalen Tieren in Minikäfigen, freudig auf mich zukommen und sagen "oh ja, bitte mach Fotos von den Tieren". Das fällt also flach ;-)! Solltet ihr aber Interesse haben, empfehle ich euch den nächsten Urlaub nach Arequipa zu verlegen, die Stadt ist ein Traum in weiß ;-)!
    Zum natürlichen Lebensraum, wie gesagt im März reise ich nach Bolivien unter anderem nach Rurrenabaque um eine Dschungeltour zu machen, vielleicht ergibt sich ja dort die Gelegenheit die Vögel in freier Wildbahn zu sehen. Da mache ich gerne Fotos und stell diese dann auch sehr gerne hier ein!

    Der Wunsch nach den sittichen in Deutschland ist angesichts des Preises wohl doch etwas in den Hintergrund geraten. Wie gesagt, ein arbeitsloser Weltenbummler kann keine großen Sprünge machen ;-), aber wer weiss, wenn ich erst mal wieder arbeite, warum nicht!

    Ich grüße mit sonnigen Saludos aus Peru
    Jens
     
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  15. Christian

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    Sehe ich auch so.

    Astrein.

    Ich würde ihn abgezählt als Leckerchen anbieten.

    Mach dazu am Besten einen neuen Thread auf ... das wird bestimmt viele interessieren.

    Aymaras kosten heutzutage höchstens die Hälfte ;) Vielleicht kriegste in Bolivien ja sogar frei lebende zu sehen.
     
  16. Kolibri

    Kolibri Foren-Guru

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    auch noch mein Senf dazu geben

    Ich probiere einmal so auf gewisse fragen eine Antwort zu geben. Das Internet hier im Reservada Güeppi ist sehr schlecht, am besten geht es morgen früh. Manchmal muss man eine halbe Stunde warten bis nur eine Seite sich aufgebaut hat. Mühsam, manchmal kann ich nur über mein Natel ins Internet, was im Moment wieder der fall ist.

    Der Weißflügelsittich Brotogeris versicolurus kommt in Peru in der nordöstlichen Gegend des Department Loreto und im Department Ucayali vor, ebenso im Department San Martín. Eine kleine Population lebt in den Grünanlagen von El Olivar, in Lima. Sehr häufig zu treffen in dem Reserva Nacional Pacaya-Samira und Zona Reservada Sierra del Divisor.

    Der Tuisittich Brotogeris sanctithomae lebt in den gleichen Departments wie der Weißflügelsittich und zusätzlich kommt er auch noch in den Departments Madre de Dios und Puno vor.

    Beide Brotogeris arten können in den obgenannten Reservate beobachtet werden. Der Tuisittich kann man auch noch im Reserva Comunal Alto Punus und im Parque Nacional Alto Punus beobachten.


    @ Salvador, aus Mitleid sollte man sich nie ein Tier anschaffen, das geht meistens in die Hose. Schon gar nicht auf einem Markt. Weißt du, mit solchen Aktionen habe ich eigentlich schon ziemlich heftig mühe, insofern man sich der Konsequenz nicht bewusst ist. Genau solche Aktionen helfen uns nicht weiter, wir kämpfen seit Jahren darum, gegen das illegale Einfangen und verkaufen von Tieren. Ist eine riesen Baustelle von uns. Und je weniger Touristen solche Tiere kaufen, desto weniger werden Nester geplündert.

    übrigens..........was meinst du was ich heute für eine Sammlung von Vögeln hätte, wenn ich das jedes Mal gemacht hätte? Walsrode würde sicherlich hinter mir stehen.....Grössenmässig meine ich. Mein Tipp. Ich sende dir per PM eine Telefon Nummer in Lima, dort kannst du anrufen, die können dir dann helfen. Ganz sicher werden diese Sittiche in Lima wieder ausgewildert, darum gibt es ja dort diese kleine Population mitten in der Stadt.

    Da wurde gefragt ob es Wildfänge sind? Liebe Leute, wir sind in Südamerika, da tickt die Uhr ein bisschen ganz anders als in Europa. Da werden 08/15 Vögel nicht gezüchtet, höchstens für die Küche. Natürlich sind es Wildfänge, denn nur die werden von den Einheimischen mit Mais aufgezogen. Und ich kenne auch kein einziger Züchter von Sittiche in Peru. Julián neben mir lächelt, auch er kennt niemand der in Peru Sittiche züchtet.

    Eine Ausfuhr in die Schweiz kann man eh gerade vergessen. Schon gar nicht von Vögel die auf dem schwarz Markt angeboten und gekauft wurden. Bis man da alle notwendigen Papiere "erkauft hat" vergehen Wochen. Und Bern lässt die eh nicht rein. obwohl wir im Auftrag von einer Zoologischen Institution und einer Behörde in Südamerika unterwegs sind, heißt dass noch lange nicht dass wir einen Freipass für Tiere haben.
     
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