tumor an meinem welli?

Diskutiere tumor an meinem welli? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo! habe vor einer woche von meiner großmutter ein wellensittich pärchen in pflege genommen. gestern vielen diverse sachen am weibchen auf,...

  1. wolldecke

    wolldecke Guest

    hallo!

    habe vor einer woche von meiner großmutter ein wellensittich pärchen in pflege genommen. gestern vielen diverse sachen am weibchen auf, die mich sehr schockiert haben, seht selbst!


    http://img94.exs.cx/my.php?loc=img94&image=sittich_1.jpg

    was ist das für ein buckel über dem flügel? er ist ziemlich groß und schimmert rötlich wie man auf dem foto vielleicht erkennen kann. muss ich damit zum tierarzt?

    außerdem was ist das über der nase? ist das normal? das männchen hat sowas nicht.


    bin wirklich total unwissend auf dem gebiet der sittiche, also bitte zerreist mich nicht in der luft!

    mfg,
    wolldecke


    PS: was mir zu hoffen gibt, ist, das der sittich immer noch munter durch den käfig hüpft und flattert, sie frisst, trinkt und schnäbelt was das zeug hält.
     
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  3. sheep

    sheep Guest

    Ich würde schleunigst zu einem Vogelkundigen Tierarzt gehen. Das auf dem Rücken sieht wirklich komisch aus (tumor?). Schau oben mal in der Liste nach einem guten TA.

    Alles gute für den Vogel und dich.
     
  4. Franzi92

    Franzi92 Guest

    Sieht nicht gut aus!

    Hallo!
    Ja, fahr schnellstens zu einem Vogelkundigen TA. Der Buckel sieht echt nicht normal aus. Das Foto hat mich irgendwie total geschockt. Das über dem Schnabel ist die Wachshaut. Die schaut etwas heraus, wenn die Henne brutlustig ist. So arg hab ich das aber auch noch nie gesehen. Die Experten wissen das aber bestimmt besser. Deshalb wäre es gut, das Thema noch einmal ins Krankheitsforum zu posten. ;)
     
  5. wolldecke

    wolldecke Guest

    danke für die antworten. werd ich machen

    und jetzt denkt bitte nicht ich würd dievögel verwahrlosen lassen
     
  6. #5 DieJasminII, 25. Oktober 2004
    DieJasminII

    DieJasminII Stammmitglied

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    Die Nasehaut lässt auf eine Hyperkeratose schließen. In der Regel ist das nicht schlimm, es muss nur darauf geachtet werden, dass die Nasenlöcher offen bleiben d. h. nicht zuwachsen. Sollte das der Fall sein kann ein vogelkundiger Tierarzt die überschüssige Wachshaut entfernen.

    Bezgl. der Fehlstellung des Rückens würde ich dringend einen vogelkundigen Tierarzt zu Rate ziehen. Der Vogel muss dringend geröngt werden.

    Viel Glück,
    Jasmin
     
  7. hjb(52)

    hjb(52) Guest

    verschiebe mal

    zu den Vogelkrankheiten.
     
  8. mio

    mio Guest

    Genau, schleunigst TA,
    die überwachsene wachshaut muss dringend behandelt werden,
    sonst können sich die Nasenlöcher verschliessen und das Tier erstickt...
    Der Knubbel sieht auch ziemlich übel aus, hat das arme Tier diese
    Schweelung schon länger?
     
  9. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo,

    wie schon geschrieben wurde solltest du ganz schnell zu einem vogelkundigen Tierarzt gehen. 8o
    Meiner Meinung nach ist das ein Tumor.



    Grüße, Frank 8o
     
  10. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    1. Warum wiederholst Du Tips ("Geh zum vogelkundigen TA"), die schon mehrfach ( 3 x!) gegeben wurden und so originell ja auch wieder nicht sind?
    2. Respekt vor Deinen klinisch-ferndiagnostischen Fähigkeiten! Könntest Du Deine Meinung , daß es ein Tumor ist, auch begründen? Und was für einer? Tumor im eigentlichen Wortsinne ("Schwellung") liegt ja auf der Hand. Wenn Du aber Neoplasmen meinst (gängiger Sprachgebrauch) kannst Du vielleicht noch Aussagen zum Dysplasiegrad machen? Das wäre ungemein hilfreich. Wenn Du so prima laienhafte Ferndiagnosen stellst, braucht's vielleicht gar keinen vogelkundigen TA mehr, oder?!
    3. Man sollte nur posten, wenn man auch was zu sagen hat.
    Schöne Grüße,
    Thomas
     
  11. #10 DieJasminII, 26. Oktober 2004
    DieJasminII

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    @Thomas: Sorry, aber auch wenn du Fachkompetenz vorweisen
    kannst, solltest keine anderen User nieder machen, nur weil sie
    einen Tumor "vermuten". Wichtig ist, dass der Vogel von einem
    vk Tierarzt geröngt wird, um eine fundierte Diagnose stellen zu
    können.

    Was es letztendlich ist, wird eine guter Tierarzt schon raus-
    finden. Somit ist der Rat von Frank M. zum vk Tierarzt zu
    gehen 1 a und zeigt, dass er sich Gedanken um Gesundheit
    dieses Vogels macht und dringend auf einen vk TA verweist.

    Mir ist es lieber es wird 100 mal wiederholt einen vogelkundigen
    Tierarzt aufzusuchen, als einen weiteren Vogel auf Grund von
    vogelUNkundigen Tierärzten zu verlieren.
     
  12. Frank M

    Frank M Guest

    Genau[/COLORCOLOR=Red]!!![/U]
    Außerdem halte ich das für wichtig.


    Frank 0l
     
  13. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Jasmin,
    Warum sollte man so etwas röntgen? Was könnten bildgebende Diagnoseverfahren denn uns hier diagnostisch sagen? Was allein sinnvoll ist, ist eine Gewebeprobe zu untersuchen (Biopsie). Röntgendiagnostik wäre im vorliegenden Fall unnötige Strahlenbelastung, nutzlos und rausgeschmissenes Geld. Kein vogelkundiger Tierarzt wird so etwas tun.
    Ich mache im übrigen niemanden "nieder". Ich meine nur, daß man, wenn man zu medizinischen Themen postet, ein Mindestmaß an Fachkompetenz haben sollte, weil alles andere die User nur verwirrt. Was ich meine, siehst Du z.B. an Alfreds oder Steffis Postings. Beide sind auch nicht vom medizinischen Fach, aber sie kennen sich gut aus, und was sie schreiben, hat immer Hand und Fuß.
    Natürlich ist es immer gut, einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen. Das könnte man auch als großes Banner automatisch im "Krankheitsforum" einblenden. Ich sehe aber wenig Sinn darin, wenn 5 User hintereinander gebetsmühlenartig das gleiche posten. Man muß doch auch nicht zu jedem Thema was schreiben, auch wenn man keine Ahnung davon hat. Ich schreibe ja auch nichts zur Zucht des Großen Paradiesvogels - weil ich nichts davon verstehe. Dem Niveau eines Forums tut es m.E. gut, wenn nicht jeder zu allem postet und sich, aus welchen Gründen auch immer, bemüßigt fühlt, zu allen möglichen Fragen eine Antwort zu schreiben, sondern wenn die Leute zu Dingen posten, die was Inhaltliches dazu zu sagen haben, weil sie eigene Erfahrungen haben oder über besonderes Wissen verfügen. Jedenfalls dann, wenn es nicht nur um netten Smalltalk geht, der im Forum natürlich auch an anderer Stelle seinen Platz hat (z.B. "Reise nach Australien", "Unser Nachmittag heute" u.a.), aber bei den Krankheiten nun ausgerechnet fehl am Platze ist.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  14. Ann Castro

    Ann Castro Guest

    .

    Dem würde ich nicht zustimmen. Oft ist es so, dass etwas eher getan wird, wenn es von mehreren kompetenten Quellen oder Personen in ähnlichen Situationen (z.B. Wellibesitzern) empfohlen wird.

    Insofern ist es gut und richtig, wenn mehrfach geschrieben wird, dass ein krankes Tier erstmal zum vogelkundigen TA gebracht werden soll. Ausserdem ist es auch richtig eine Diagnosevermutung zu bekräftigen oder eine neue zu erstellen.

    Wenn nur Einer eine Meinung schreiben darf, dann kann das enorm irreführend sein.

    LG,

    Ann.
     
  15. #14 DieJasminII, 27. Oktober 2004
    DieJasminII

    DieJasminII Stammmitglied

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    Nunja, wenn es danach geht, würde kaum noch jemand im
    Krankheitsforum posten. Auch ich habe die Weisheit nicht
    gepachtet und bin auch nicht tiermedizinisch studiert.
    Trotzdem versuche ich so gut es mir möglich ist zu helfen.

    Sicherlich ist der eine oder andere Ratschlag öfter mal
    völlig daneben, aber der Ratschlag zum vk Tierarzt zu
    gehen ist gerade in Bezug auf Vogelarten Gold wert!

    Viele wissen nicht, dass "Vogelkunde" im tiermedizinischen
    Studium nicht gelehrt wird und das die Tierärzte, welche
    vogelkundig sind, sich mit extra Seminaren und Lehrgängen
    fortgebildet haben.

    Liebe Grüße,
    Jasmin
     
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  17. Yve

    Yve Guest

    Verlieren wir uns jetzt nicht in Nebensächlichkeiten...

    Der Vogel einer Freundin von mir hatte auch einen Tumor. Bei solchen Auswachsungen handelt es sich - in diesem Fall scheinbar auch - um einen erheblichen Teil des Gesamtgewichts des Vogels, der ihn belastet.
    Ein Tumor muss entfernt werden, solange er noch klein ist, um das Risiko der Operation für den Vogel zu minimieren.
    Der meiner Freundin hat es leider nicht geschafft. Es lag aber nicht an ihr, sondern an einem nicht vogelkundigen Arzt (In einer Tierklinik, was ich empörend finde!!), der zu ihr sagte man kann für den Vogel nichts mehr machen.


    Ich wünsche dem Kleinen viel Glück.

    Liebe Grüße, Yvonne
     
  18. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Das stimmt allerdings. Man kann das veterinärmedizinische Staatsexamen bestehen, ohne jede Ahnung von Vogelanatomie. Ist übrigens bei den mir bekannten Tierheilpraktikerschulen das gleiche. Hund, Katze, Pferd, und das wars. Über Vögel kein Wort. Man muß sich selbst weiterbilden. Nur Zoonosen wie Psittacose oder aviäre Tuberkulose werden abgefragt. Eigentlich ein Skandal, wenn man bedenkt, wie viele Menschen Vögel halten. Manche TÄ meinen leider auch, wenn es "nur" ein Kanarienvogel oder Wellensittich ist, kann man ja auch ohne nähere Kenntnisse mal ein bißchen herumprobieren, z.B. mit Baytril - mal sehen, ob's hilft, interessanter "Freilandversuch". Im Falle eines Kunstfehlers kostet es ja nur ein paar Euro Schadensersatz. Nur "wertvolle" Papageien werden zum Spezialisten überwiesen, weil man natürlich nicht für den Kunstfehler an einem Hyazinthara oder Palmkakadu haften möchte. Das betrifft natürlich nicht alle Tierärzte, viele nehmen ja ihren Beruf sehr genau. Aber mir hat eine Tierärztin mal genau das erzählt: Mit Vögeln kenne sie sich zwar nicht aus, aber wenns "nur" ein Welli oder Kanari ist, wozu dann der Aufwand mit Spezialisten? An größere und "wertvollere" Vögel würde sie sich nie herantrauen. Und als medizinisch Unkundiger kann der Halter ja in der Regel gar nicht überprüfen, ob der TA kompetent ist. Ist wie bei Autowerkstätten. Wer sich selbst nicht auskennt, ist hilflos ausgeliefert.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
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