Umgang mit sterilen Tupfer für Mikrobiologische Untersuchung

Diskutiere Umgang mit sterilen Tupfer für Mikrobiologische Untersuchung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Bei einem meiner Wellensittiche ist immer wieder mal das Nasenloch verdreckt. Häufig sind das Gefieder über den Nasenlöchern dreckig und am rand...

  1. #1 Leonard, 29. Juni 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Juni 2010
    Leonard

    Leonard Guest

    Bei einem meiner Wellensittiche ist immer wieder mal das Nasenloch verdreckt. Häufig sind das Gefieder über den Nasenlöchern dreckig und am rand der Nasenlöcher setzt sich ein brauner dreck ab und seltener verstopft auch ein Nasenloch oder gar beide.

    Heute hat das so ausgehen... [​IMG]

    Bei http://www.birds-online.de/gesundheit/gesinfektion/erkaeltung.htm ist das zweite Bild mein Hahn wo man eine fast verstopfte Nase sieht.



    Dem Tierarzt ist bisher dazu nicht viel eingefallen. Es gäbe angeblich keine kleinen Tupfer für einen Abstrich. Die Nasenlöcher wurden mal durchgespühlt... da war dann für eine Woche ruhe bis es wieder angefangen hat. Ich erhielt mal Antibiotika Augentropfen für die Nasenlöcher, brachte aber auch nicht so viel. Vom Tierarzt gab es dann die Anweisung, mit Zimmertemperaturwarmer Kochsalzlösung täflich 2mal je einen Tropfen ins Nasenloch zu geben. Außer das er sich dabei rumquält hat es auch nichts gebracht. Der Tierarzt meinte, man könne als alternative einen Rachenabstrich nehmen.

    Heute war ich bei einer anderren Vogelkundigen Tierärztin und hab sie darauf angesprochen... sie hatte auch nur mit den Schultern gezuckt und irgned was gemeint, man könne den Vogel in Narkose setzen und dann mit instrumenten in den Nasenlöchern rumpopeln um eine Probe dann einzuschicken. Wenn ich bedenke das der Vogel immer einen halben Schwächeanfall bekommt, wenn er wegen dem Leberschaden den Schnabel vom TA gekürzt bekommt, klingt das ziemlich riskant. Naja ich erhielt paar sterile Tupfer und sollte wenn er mal niest, es damit auffangen...:k

    Heute abend hatte er auf einem Nasenloch eine Verstopfung. Ich hab mit etwas Kochsalzlösung die Stelle angefeuchtet. Dann hat er stark geniest und plötzlich war das Nasenloch frei und der Kropfen hing noch etwas an der Wachshaut. Ich hab mir schnell den Tupfer geschnappt und den Dreck aufgenommen. Das Wattestäbchen hab ich mit steriler Kochsalzlösung angefeuchtet.

    Was mache ich damit nun am besten? In den Kühlschrank oder Raumtemperatur? Kann ich das morgen direkt ins Labor schicken für Test auf Bakterien und Pilze? Per Briefpost wie bei den Sammelkotproben??



    Achja, die anderen drei Wellis haben keine Probleme mit den Nasenlöchern. Den Hahn hab ich zwei mal auf Chlamydien testen lassen. Beidesmal negativ. Wegen seinen Leberproblemen wird er immer wieder mal mit Doxycyclin per Spritze behandelt. Damit wurden die Probleme mit den Nasenlöchern nie besser. Als er das letzte mal wegen der Leber schwer krank war und stundenlang unter der Wärmelampe verbrachte, war mal schlagartig das Gefieder über den Nasenlöchern richtig sauber. Generell kann man nie ein flüssiges Sekret oder der gleichen in den Nasenlöchern erkennen. Das Niesen ist aber feucht.
     
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  3. Ludger02

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    Das ist bestimmt schon wieder unrein..wegen der Umstände.

    Fütterst Du Bananen?
     
  4. Leonard

    Leonard Guest

    Nö, keine Bananen. Der arme Teufel hat auch Megas aber ein GLS gab es bisher nicht.

    Neben dem Ölsaatenbereinigten Futter gibt es alle x Tage mal Karotten, Salatgurke, Grünzeug. Wenn ich im Wellensittichzimmer staubsaugen muss, wird gut gelüftet. Karotten sind ja bei Megas etwas umstritten aber er frisst sie gern.
     
  5. Ludger02

    Ludger02 Foren-Guru

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    Komisch...

    bekommt er Vogelmiere und Kräuter aus dem Garten um die Abwehrkräfte zu stützen?
     
  6. Leonard

    Leonard Guest

    Im garten würde Vogelmiere und Schnittlauch wachsen aber das mag ich nicht verfüttern, da die "Ober Gärtner" hier massenweise Schneckenkorn und Dünger etc. verstreuen. Ich hab den alten Teufel aus einem Zoohandel vor einem Jahr frei gekauft. Da hatte er auch schon diese dreckigen Nasenlöcher. Er ist nun ca. 4-5 Jahre alt. Er hatte lange panische Angst vor Kolbenhirse und auch Angst vor der Vogelschaukel. Hat lange gedauert bis er den großteil seiner Angst abgelegt hat und sogar etwas Handzahm wurde. Wie gesagt, er knabbert gern etwas an der gelben Rübe und vielleicht paar Bisse von Grünzeug wie Salat, Kresse... grünes Knaulgras mag er auch--- aber an vielem geht er nur sehr schüchtern ran, da die zwei Hennen sehr dominant auftreten und er platz machen muss. Die Hennen sind sehr futterneidig egal an wie viel unterschiedlichen stellen ich was anbiete. Da wo er frisst, will zumindest eine Henne auch immer fressen.

    Propolis hab ich mal ausprobiert... BeneBac Gel auf Kolbenhirse fördert den Nasendreck... wegen seinem Leberleiden (halbe Vogel besteht aus Leber) bekommt er Mariendistel extrakt als Pulver ins Futter. Daran dürfte es aber auch nicht unbedingt liegen, da bei den anderen es nicht zu solchen Problemen kommt. Vitaminpräperate bekommt er außer Vitamin B Komplex über Trinkwasser keines, da die alle Zucker enthalten. Der andere Hahn hatte im Februar schwer mit Megas und GLS zu kämpfen was mit Amphomoronal behandelt werden musste. Ins Trinkwasser gibt es für paar tage verdünnten Tymiantee und dann 4 Tage pause mit normalem Wasser. Hat sich bei den Megas bewährt.
     
  7. Leonard

    Leonard Guest

    Achja, Keimfutter gibt es auch gelegentlich... fressen am liebsten die Hennen . Der Junghahn mag es nicht so aber frisst es, wenn es auch die Hennen fressen. Der alte Schaut meist von nahem zu und singt ein Lied während die anderen fressen. Wenn die anderen nichts mehr wollen, fängt er dann an am Teller die Reste anzuknabbern. Bei Petersilie knabbert er gern den Pflanzensaft von den Stängeln.
     
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