Umzug

Diskutiere Umzug im Amazonen Forum im Bereich Papageien; Hallo, demnächst steht mir bzw. uns der Umzug bevor. Hat jemand Erfahrungen, wie BL-Amas auf so gravierende Veränderungen reagieren? Meine beiden...

  1. Lena

    Lena Guest

    Hallo,
    demnächst steht mir bzw. uns der Umzug bevor. Hat jemand Erfahrungen, wie BL-Amas auf so gravierende Veränderungen reagieren? Meine beiden reagieren auf kleinste Details, neue Sofakissen z. B. bedeuten, dass sie 2-3 Wochen nicht mehr das Sofa ansteuern. Ich mache mir Gedanken darüber, wie sie ihre neue Umgebung annehmen werden und wollte mal fragen, ob jemand ein paar Tipps hat, den beiden das Ganze so einfach wie möglich zu machen. Erwähnt sei, dass ich eine Nachbarin habe, die die beiden während des Umzuges zu sich nimmt. Das wird sicher nicht einfach, da meine Grünen nicht nur eine zeitlang zu einer "anderen" in eine fremde Umgebung kommen, sondern zu allem Überfluss auch noch in einen anderen Käfig müssen, da die Voli für die kleine Wohnung der Nachbarin einfach zu gross ist. Und dann direkt in die neue Wohnung... das kann heiter werden.
    Gruß Lena
     
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  3. coci

    coci Guest

    hallo,egal wie sachte du den umzug über die bühne bringen wirst,die amas werden die veränderung erst mal spüren.mach es bei den beiden in aller ruhe,vieleicht in der alten wohnung einen leeren raum für die beiden solange nutzen,bis das zimmer in dem sie einziehen einiger maßen hergestellt ist.so bekommen sie von der umzugs-hektik nicht sooooooooo viel mit.
     
  4. #3 TimonDiego, 18. August 2006
    TimonDiego

    TimonDiego Stammmitglied

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    Wir sind vor einem halben Jahr umgezogen. Ich hatte auch echt Panik, eigentlich mehr Panik, die beiden heil umzuverfrachten, als den ganzen übrigen Umzug.
    Da sie im Wohnzimmer standen, haben sie natürlich schon wochenlang vorher gesehen, dass ich immer alles in ihr Pupspapier (Zeitungspapier) einwickle und dann einfach in Kartons verschwinden lasse.
    Sie sind bei uns bis zum letzten Tag geblieben. Wir haben erst das Schlafzimmer ausgeräumt und als das leer war, sie ins Schlafzimmer gerollert und dann dort in die Transportkäfige gesteckt. Sie sind im neuen Haus dann in das Arbeitzimmer gekommen, wo schon so gut wie alles stand. Dort habe ich als erstes Gardinen angebracht, dass sie nicht soo viel sehen können und dann Tür zu.Nur mal ab und an reingeguckt. Im neuen Haus haben sie dann auch eine neue Voliere bekommen. Als diese und das Wohnzimmer fertig waren, sind sie dann nach 3 Tagen Arbeitszimmer und eingewöhnen, umgezogen. Eigentlich haben sie es ganz gut verkraftet. Und wir haben auch bemerkt, dass, wenn sie in einer neuen Umgebung das erste Mal raus dürfen, sie sehr viel vorsichtiger und vernünftiger sind. Sie erkunden erst mal alles und fliegen aber längst nicht so viel.
    Es ist sicherlich Stress für die beiden, aber die stecken das weg. Da bin ich sicher. Viel Glück und ja nicht unterkriegen lassen in dem Umzugschaos.
     
  5. Lena

    Lena Guest

    Als Single ziehe ich alleine um in eine andere Stadt. Meine Amas stehen jetzt auch im Wohnzimmer, aber ich kann sie nicht in ein anderes Zimmer verfrachten, da die Voli nicht durch die Tür passt und alleine kann ich das Ding nicht ab- und wieder aufbauen. Die werden ebenfalls mitbekommen, wenn ich mit dem Packen anfange. In der Zeit, in der die Möbel abgebaut werden, gehen sie zur Nachbarin, schätzungsweise muss ich sie 1 bis 2 Wochen dort lassen. es ist zu befürchten, dass meine Grünen in der Zeit keinen Freiflug bekommen; der Hahn hält zu Fremden 5 m Abstand und die Henne greift u. U. auch schon mal an. Wir wollen allmählich anfangen, die beiden immer tageweise an die „Ersatzmama“ zu gewöhnen, das ist aber auch immer mit Transport verbunden. Ob das mal alles so richtig ist… andererseits sind sie sonst zu lange alleine in der alten Wohnung, in dem Chaos und ich habe dann überhaupt keine Zeit, mich zu kümmern. Irgendwie muss das schon gehen.
     
  6. ankurei

    ankurei Stammmitglied

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    Hallo,

    auch meine Grünen mussten ihr gewohntes Umfeld verlassen, in dem sie 11 und 12 Jahre gelebt haben. Jeden Winkel kannten sie dort. In ihrer geliebten Voliere achteten sie stets mit Argusaugen drauf, ob nach der jeweiligen Reinigung auch wieder alles exakt am Platz stand. Jede Neuanschaffung innerhalb der alten Wohnung musste mit ihnen vorher am Grünen Tisch ausdiskutiert werden, weil es sonst Zoff gegeben hätte, denn auch bei uns wurde jedes neu gekaufte Sofakissen als Angstgegner angesehen.

    Zum Glück haben wir aus der alten Wohnung so gut wie gar nichts mitgenommen, da wir sie behalten haben, weshalb die Grünen nichts ahnten. Bogi vermisste zwar seinen Sparringpartner, denn es war gerade Brutzeit und der Bengel somit höchst aggressiv, aber mein Mann war vor uns ins neue Haus gefahren, um die Voliere entstehen zu lassen. Als sie fertig war und ich mit Bogi und Pyka nachkommen wollte, haben sie den Braten sofort gerochen. Ich hatte keine Chance, sie irgendwie zu erwischen, denn sie hockten grinsend in sechs Meter Höhe oder verschwanden auch freiwillig (...) in ihre Voliere, wo ich ihnen nicht zu nahe treten wollte. Eines Tages aber klappte es. Ich hatte sie im Transportkorb und fuhr mit ihnen ins neue Domizil. Auf der ca. 45minütigen Reise haben sie sich mit ihrem Angstgequassel schier überschlagen, während sie beim Anblick der neuen Voliere kein Wort mehr herausbrachten. Zuerst wurde ein paar Stündchen geschlafen - später ging die Besichtigung los. Ich hatte alle Fenster mit Gardinen versehen, aber die Terrassentür vergessen. Der erste Fehler, denn Pyka flog prompt dagegen und hätte sich wer-weiß-was tun können.

    Sie kannten nichts, überhaupt nichts, denn alle Möbel waren neu und alle Zimmer ganz anders geschnitten. Während sie in der alten Wohnung bis zu 36 Meter fliegen mussten, um von der Voliere in die Küche zu gelangen, haben sie sich in der neuen Wohnung ziemlich einschränken müssen, denn jetzt liegen die Zimmer aneinander, und die Raumhöhe hat eine Höhe von max. 2,20 m. Alles anders also, anders und dazu auch noch voller Gefahren. Ich habe mich ziemlich am Riemen reißen müssen, um das mit dem Fenster schließen in den Griff zu bekommen, denn in Berlin wurde ausschließlich ein Fenster geöffnet und das war vergittert. Anfangs habe ich die Vögel nicht in die Küche gelassen, weil sie den neuen Herd nicht kannten und ich Angst hatte, dass sie sich dran verbrennen könnten. In der Berliner Wohnung gibt es Heizungskörper, hier Kohle- und Ölöfen und somit eine weitere Verbrennungsgefahr.

    Die ersten Tage haben sie am liebsten auf ihrem Sitzbaum vor der Terrassentür gehockt und die Natur beobachtet. Oft genug sind sie durchgeknallt, besonders während der Ankunft der Weißstörche. So nach und nach sind sie aber auf Entdeckungsreise gegangen, fanden dabei intakte, also unangefressene, Türen, bewunderswürdige Rattanstühle und -truhen, sie zogen von Zimmer zu Zimmer und hatten alle Krallen voll mit Eindrücke verarbeiten zu tun. Als sie kurze Zeit später auch noch die Außenvoliere zugeteilt bekamen, haben sie vor lauter Aufregung sogar die laufende Brutzeit vergessen.

    Vor dem Umzug habe ich mir monatelang Sorgen gemacht, ob und wie das mit der Umsiedlung der Grünen laufen würde. Wider Erwarten ist aber alles viel besser gelaufen, als ich in meinen kühnsten Träumen erwartet habe. Sie sind im Grunde genommen doch recht anpassungsfähig und nehmen Veränderungen wohl gar nicht mal so krumm, es sei denn, es handelt sich um den Wechsel der Bezugspersonen. Deshalb habe ich mich in den ersten Monaten intensiver denn je um sie gekümmert und war immer zur Stelle, wenn es Umstellungsprobleme gab. Ab und zu passiert zwar noch immer ein kleines Malheur, das letzte, als Bogi im Frühjahr im (unbenutzten) Ofen saß und als Schwarzscheitelamazone wieder raus kam, doch gehören auch solche Ereignisse zum Lernprozess. Letztendlich aber kann ich aus meiner Erfahrung sagen: Der Umzug war richtig und gar nicht mal so schlimm.

    Dir wünsche ich viel Erfolg.

    Liebe Grüße, Angela
     
  7. Lena

    Lena Guest

    Hallo Angela,
    das klingt nach gelungener Umsiedlung, ich denke, wir bekommen es auch hin. Die neue Wohnung hat nicht mehr den Platz, den die beiden gewohnt sind, aber das wird schon gehen. Wichtig erscheinen mir auch zuerst die Fenster, damit es da nicht Hals- und Beinbruch gibt. An alles andere müssen die sich herantasten und sich auch an kürzere Wege gewöhnen. Aber wie das so ist, mache auch ich mir mehr Gedanken um die beiden als um das Chaos im Allgemeinen. Im Oktober geht es rund; vielleicht erlebe ich meine Grünen ja mal sprachlos... wäre eine völlig neue Erfahrung.
    Gruß Lena
     
  8. Lena

    Lena Guest

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  10. ankurei

    ankurei Stammmitglied

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    Auf mich wirken Deine Grünen wie geborene Umzieher. Mach Dir nicht zu viele unnötige Sorgen. Wirst sehen, es klappt sicher wie am Schnürchen.

    Hier ist mein wichtigster Umzugshelfer. Ohne ihn wäre überhaupt nichts gelaufen...
     

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  11. Lena

    Lena Guest

    Das ist ja ein Hübscher. Mal sehen... ggf. werde ich meine auch an die Schüppe kriegen, die Voli abschrauben haben sie jedenfalls gut drauf. Angstbacken sind beide auch nicht... nächste Woche gibt es den Testlauf bei der Nachbarin; wenn der klappt, sollte der Umzug an und für sich auch gut verlaufen.
    LG Lena
     
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