unbekanntes Vogelei in Blumenkasten

Diskutiere unbekanntes Vogelei in Blumenkasten im Vogelbestimmung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Gestern und heute morgen habe ich bei uns im Blumenkasten am Balkon (3. OG) in einem Erdloch (10-15 cm tief) jeweils ein Vogelei gefunden. Es ist...

  1. WernerP

    WernerP Guest

    Gestern und heute morgen habe ich bei uns im Blumenkasten am Balkon (3. OG) in einem Erdloch (10-15 cm tief) jeweils ein Vogelei gefunden. Es ist 52 mm hoch, 40 mm im Durchmesser und in gedecktem Weiß mit fast unsichtbaren Sprenkeln. Wer kann mir sagen von welchem Vogel das Ei stammen könnte? Gruß Werner
     
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  3. #2 ulrich prokop, 21. April 2002
    ulrich prokop

    ulrich prokop Guest

    osterei

    hallo werner

    koch es und iss es,
    aber vielleicht ist es auch schon gekocht.

    ein wenig spät für einen aprilscherz, oder?

    gruß

    uli p.
     
  4. ulli

    ulli Guest

    Aprilscherz?

    Hallo Uli,

    hilfreiche Antwort!

    Vielleicht hat ja doch noch jemand einen ernsthaften Tipp, um was für ein Ei es sich handeln könnte.

    @ Werner: Oder hast Du inzwischen selbst Näheres herausgefunden?

    In unserem Blumenkasten befindet sich seit heute nämlich auch ein Ei, auf das diese Beschreibung passt. Es liegt nur nicht ganz so tief. Es wurde heftig im Kasten gescharrt - eine große Pflanze Hornveilchen und eine Margherite sind entwurzelt und in der entstandenen Erdkuhle liegt das Ei (erstaunlich vor allem die Größe: entsprechend Hühnerei Größe M)

    Also: wäre für "sachdienliche Hinweise" dankbar!

    Gruß
    Ulli
     
  5. #4 ulrich prokop, 31. Mai 2002
    ulrich prokop

    ulrich prokop Guest

    hallo ulli, hallo werner,

    na, wenn das kein joke war ( bzw. ist ), entschuldige ich mich gerne für den etwas rüden ton meiner ersten antwort.

    ich glaube allerdings noch immer, dass das vorhandensein dieser vergrabenen eier anthropogener natur ist, und dass es sich bei den eiern um hühnereier handelt. ( vielleicht sind kinder im spiel, oder irgendwelche erwachsene finden das lustig )

    tiere, die nahrungsdepots anlegen, gibt es viele - doch zu dieser jahreszeit ist das auszuschließen; ganz abgesehen davon, lassen schon die größe des eis und die tatsache, dass es unversehrt eingebuddelt werden konnte, in mir große zweifel an einem zoogenen verursacher aufkommen.

    kolkraben wären eventuell zu soetwas imstande - bekannt ist mir allerdings nichts dergleichen.

    na ja, seis, wie's sei - jedenfalls seid nicht ungehalten werner und ulli - ich hab's eher gern authentisch, das hat nicht unbedingt mit humorlosigkeit zu tun - oder sollte ich trotzdem lachen?

    liebe grüße

    uli p.
     
  6. ulli

    ulli Guest

    kein Scherz!!!

    Hallo Uli,

    soeben haben wir in unserem zweiten Balkonkasten ein zweites Ei entdeckt. Es sind definitiv keine Hühnereier und Kinder oder "lustige Erwachsene" haben zu unserem Balkon im zweiten Stock Altbau auch keine Zugangsmöglichkeit.

    Vielleicht wurde das "Nest" auch nicht so ganz richtig beschrieben. Die Eier sind nicht eingebuddelt in zentimetertiefen Erdlöchern. Es nur so, dass die gepflanzten Blummen auseinander gescharrt wurden (Teile davon liegen bereits auf dem kleinen Balkondach unserer Nachbarn eine Etage tiefer... :D ) und dadurch in der Erde ein flache Mulde entstanden ist, wo jetzt in jedem Kasten je ein Ei liegt (es lässt sich allerdings kein Vogel dort blicken).

    Ich habe heute einen Kollegen von mir befragt, der Jäger ist. Der meinte ohne Zögern, es müssten Eier von einer Stockente sein, die würden sich in der Stadt inzwischen öfter Blumenkästen aussuchen. Kennt evtl. jemand einen Link, wo Enteneier abgebildet sind oder kann hier mal ein Bild einstellen??? Bin immer noch völlig ratlos....(und mächtig gespannt, was weiter passiert ;) )

    Gruß
    Ulli
     
  7. biene

    biene Guest

  8. ulli

    ulli Guest

    es sind Enteneier!

    Hallo Biene,

    danke für den Link!

    Wir wissen mittlerweile definitiv, dass es sich um Stockenteneier handelt - es haben sich "Zeugen" gefunden. Unsere Nachbarin hat heute vormittag beobachtet, wie die beiden in unseren Kästen "geackert" (im wahrsten Sinne des Wortes :D ) haben.

    Was wir noch nicht so richtig wissen ist, was wir jetzt tun sollen... :?

    Schönen Abend zusammen!

    Gruß
    Ulli
     
  9. biene

    biene Guest

    na da bin ich aber gespannt:D ...ich hätte aber gerne ein foto wenns machbar ist;) ...was ihr machen sollt?????ich würde den dingen seinen lauf lassen ...abwarten und teetrinken...sie werden schon wissen was sie tun;) ...oder werdet ihr dadurch irgendwie behindert?also wie nicht mehr das haus verlassen können wenn es sich um einen balkon VOR der haustüre handelt?
    liebe grüsse
    biene
     
  10. ulli

    ulli Guest

    Hallo zusammen,

    wir haben die junge Mutter jetzt auch persönlich kennengelernt. Sie sitzt seit etwa zwei Stunden in unserem Blumenkasten und lässt sich von unseren Aktivitäten in der Küche nicht merklich stören. (Der Balkon ist vor der Küche, das heißt, die Ente hindert uns nicht am Verlassen unserer Wohnung...;) )

    Ich sehe halt nur folgendes Problem: Da Enten Nestflüchter sind, wie ich mir inzwischen angelesen habe, werden die Kleinen, wenn sie geschlüpfte sind, sich aus dem zweiten Stock in die Tiefe stürzen, wobei die Höhe wohl weniger das Problem ist, als die kleinen Vordächer, die auf dem Weg nach unten zu passieren wären... Unten landen sie dann in einem Innenhof (Rasen), hätten aber bis zum nächsten Gewässer einige hundert Meter über mehrere Straße zurückzulegen. Zumal man den Innenhof gar nicht verlassen kann, sofern man weder Türen öffen noch fliegen kann...

    Wir werden am Montag mal beim NABU oder so anrufen. Die müssten uns doch irgendeinen Rat geben können?

    Das mit den Fotos wird vermutlich so bald nichts. Ich habe zwar schon welche gemacht, verfüge aber nicht über Scanner oder Digicam - mal sehen, ob jemand anders das für mich erledigen kann. Es sieht jedenfalls echt niedlich aus! :)

    Schönes Wochenende
    Ulli
     
  11. #10 ulrich prokop, 2. Juni 2002
    ulrich prokop

    ulrich prokop Guest

    hallo ulli,

    na, dann ist es so.

    ich weiß nicht, aber es stimmt mich traurig - wir sehen das rührende bild des brütenden stockentenweibchens, aber all die zusammenhänge und menschlichen einflüsse, die zur sehr starken vermehrung dieser art und damit auch zur wahl dieses biologisch unsinnigen brutplatzes geführt haben, sehen wir nicht.

    natürlich gewinnen arten, die rasch fluchtdistanzen abbauen und schnell futterzahm werden, gravierende überlebensvorteile gegenüber anderen, scheueren arten - solche entwicklungen sind ungesund, unnatürlich und gehen auf kosten von arten mit ähnlichen habitats-und nahrungsansprüchen.
    aber städte sind ohnehin keine natürlichen lebensräume, weder für stockenten noch für menschen.

    ich saß gestern über zwei stunden an einer murstaustufe südlich von graz ( auch schon natur aus 2. hand, wenn nicht 3.) - trotzdem einer der wenigen steirischen brutplätze der krickente.
    ich konnte leider keine einzige krickente hören, geschweige denn sehen; stockenten gab es natürlich wie sand am meer, eine ente führte 12 (!) gut zwei wochen alte junge.

    ohne dir die freude an der brütenden stockentenmama nehmen zu wollen: ich hätte die eier entfernt und die enten an weiteren brutaktivitäten gehindert. das wird möglicherweise entrüstung hervorrufen, hat aber vielleicht mit natur-und artenschutz, dem ich mich seit über dreißig jahren widme, recht viel zu tun.

    liebe grüße

    uli p.
     
  12. ulli

    ulli Guest

    Hallo Uli,

    auch wir haben etwas zwiespältige Gefühle wegen unseres Gastes. Einerseits ist es "spannend", "Natur" aus nächster Nähe beobachten zu können. Andererseits ist uns natürlich auch bewusst, dass das Brüten einer Stockente im zweiten Stock in einem Blumenkasten nicht sehr viel mit natürlichem Verhalten und Gleichgewicht der Natur zu tun hat.

    Hätte mir jemand bereits am Anfang gesagt, das beste wäre es, das Ei zu vernichten, hätte ich es auch getan. Da wir aber in der Hinsicht keinerlei Erfahrung haben, ich auch im www nichts wirklich Brauchbares gefunden habe und am Wochenende Natur-/Tierschutzorganisationen nicht erreichbar sind (außer für Notfälle, klar), haben wir tatsächlich erstmal den "Dingen ihren Lauf gelassen" und versuchen nun für die Ente das beste daraus zu machen. Sicherlich haben wir dabei nur diese einzelne Ente im Auge und nicht die ökologischen Gesamtzusammenhänge, aber davon haben wir einfach auch zu wenig Ahnung, um selbst entscheiden zu können, was in dieser Situation nun richtig oder falsch gewesen wäre.

    Sicher ist eines: Ich werde wohl im nächsten Jahr dafür sorgen, dass jedenfalls die nach außen hängenden Balkonkästen nicht mehr so "verlockend" zuwuchern.

    Gruß
    Ulli
     
  13. ulli

    ulli Guest

    vorbei!

    Hallo zusammen,

    kurz zur Info: das "Problem" hat sich erledigt; die Ente hat vor einigen Tagen das Nest verlassen und ist nicht zurückgekehrt. Mein Jäger-Kollege meinte, es könnte gut sein, dass es sich um eine noch junge Ente gehandelt hat, die noch nicht den richtigen Brut-Instinkt entwickelt hatte, aber die Eier loswerden musste.

    Gruß
    Ulli
     
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  15. #13 ulrich prokop, 9. Juni 2002
    ulrich prokop

    ulrich prokop Guest

    hallo ulli,

    na, dein intro 'vorbei' klingt ja richtig endzeitlich - ist doch die unter multipel gestörten bedingungen bei weitem beste lösung - annähernd biologisch, oder?

    übrigens hat dein jäger-kollege ( wie schon bei seiner erstvermutung ) sicher recht, sowohl was die legenot der stockente, als auch was ihr wahrscheinliches alter anbelangt.

    vielleicht hat dieser einbruch einer verwirrten natur ins zweite oder dritte obergeschoß ja auch sein gutes und initiiert auseinandersetzung, fördert information und entwickelt engagement.

    in diesem sinne die besten wünsche

    uli p.
     
  16. ulli

    ulli Guest

    Hallo Uli,

    als ich eben nochmal in die Beiträge geschaut habe, ist mir auch aufgefallen (bevor ich Dein Posting gelesen habe), dass mein letzter Betreff äußerst dramatisch klingt. War allerdings nicht so gemeint; ich wollte eher mit einem kurzen Betreff gleich andeuten, worum es geht.

    Wir sind ja eher erleichtert, dass es so ausgegangen ist - sowohl für die Ente als auch für uns.

    Also keine Endzeitstimmung! ;)

    Gruß
    Ulli
     
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