Ungeplanter Familienzuwachs

Diskutiere Ungeplanter Familienzuwachs im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Mona Ich mach es so wie die anderen. Ich lasse es Sie austragen, gehe aber nicht gleich dazwischen. Mein Grauer flog anfangs gern die...

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  1. #61 katrin schwark, 31. Dezember 2002
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Mona

    Ich mach es so wie die anderen. Ich lasse es Sie austragen, gehe aber nicht gleich dazwischen. Mein Grauer flog anfangs gern die Edels an. Dann kam ein lautes "NEIN JACKO" . Mittlerweile macht er es nicht mehr. Mein Kakadu kann es nicht sehen, wenn Jacko auf meinem Kopf sitzt ( Er wird so in die Voliere getragen) und versucht ihn durch anfliegen vom Kopf zu vertreiben. Dann schnappt sich mein Mann den Kakadu und setzt in für ein paar Minuten in seine Voliere. Auch meine Kakas und der Edelhahn zanken sich mal Schnabel gegen Schnabel. Aber bisher war es nie blutig. Meist geht der Schwächere dann freiwillig weg. Sollten sie sich aber mal wirklich richtig ineinander verbeissen, werden sie getrennt, und der Angreifer würde in die Voliere kommen.
     
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  3. Vicky

    Vicky Guest

    Hallo Mona,

    wie wäre es mit dieser Lösung, die ja selbst von Dir stammt?

    Der Timneh hat sich nun eingewöhnt und ich denke genauso wie Du, dass eine Verpaarung von Kirby nur noch mehr Streß für Yucca wäre. Möglich wäre dies dann nur, wenn Du die Geier zu getrennten Freiflügen dann raus läßt und dies ist sicher nicht möglich, da Yucca sicherlich gewohnt ist, frei zu sein (wenigstens in der Zeit, in der Ihr zu Hause seid).
    Yucca ist verpaart mit Dir und dies bekommt natürlich Kirby oder auch jeder andere Geier mit. Yucca wartet nur auf Deine Reaktion, dass Du ihr hilfst. Sollte dies der Fall dann sein, wird Kirby wieder alleine da stehen. Solltest Du Dich nicht einmischen in die Streitigkeiten, kannst Du hoffen, dass sie zwar nicht unbedingt ein Paar werden, aber wenigstens Vergesellschaftet sind.
    Yucca muß lernen, sich durch zu setzen ohne Hilfe von Euch (Menschen).
    So lange es nicht zu blutigen Auseinandersetzungen kommt, würde ich nicht einschreiten.
     
  4. Inge

    Inge ...

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    Der Graue Hugo ist weggeflogen, Kakadu Lissi blieb auf dem Platz, sie hatte Angst, war aber alleine mutig - es hat sich gelohnt, ihr Selbstbewusstsein wurde wieder etwas stärker. :)
     
  5. Mona

    Mona Foren-Guru

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    Hallo @ll :0-

    ich danke Euch allen für Eure netten Ratschläge, die ich auch befolge - ich mische mich nicht ein, aber behalte ein waches Auge.

    @Sybille:
    Deine Ausführungen fand ich besonders spannend und hatte auch schon sehnsüchtig drauf gewartet - weil Du eben diese Grau-Grüne Fraktion zuhause sitzen hast :D
    Interessant, das gerade diese angriffslustigen Amazonen hier die Schwanzfedern einklemmen, hätte ich nicht für möglich gehalten!
    Die Angriffe vonseiten Kirbys halten sich aber in Grenzen, vorgestern einmal, gestern nichts.

    @Vicky:
    DUU steckst also hinter diesem Pseudonym LuMo! Ich habe durchaus im Kopf, eine Verpaarung mit Kirby zu versuchen, falls sich die Gelegenheit ergibt und ein Abgabetimneh zu finden ist!
    Aber Kirby steht auch so nicht allein da, weil sie sehr auf meinen Mann geprägt ist und er sich viel mit ihr beschäftigt.
    Gottseidank wird so keine zusätzliche Eifersucht geschürt :)

    Sie holt sich auch, was sie braucht: jeden Abend kommt sie jetzt zu Detlef geflogen und kuschelt sich an seine Brust oder seinen Hals, dabei das Schwänzchen in die Höhe, die Beine sind ganz eingezogen, sie "liegt" ;)
     

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  6. Mona

    Mona Foren-Guru

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    Und wenn er nicht mehr krault, krault sie sich selbst, indem sie ihren Kopf an seinem Bart schuppert oder vorsichtig in seine Finger zwickt: "Komm, mach weiter"
     

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  7. #66 Coco´s Boss, 2. Januar 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Oh Mona, ist das süß!Aber ich kenne das ja auch von meinem (tagsüber) Rabauken,Coco.
    Der liegt ja auch so Nachts bei mir im Arm.
    Was soll man machen??
    Verhaltengestört!
    Aber eben nur Nachts.
    Tagsüber ist der ganz normal!
    Ich geniesse es dann eben.
    Und Detlef geniesst es wohl auch oder??
    Könnte man soo einem lieben Tier jemals was böses tuen??
    Sich jemals von ihm trennen??
    Sooo viel Vertrauen zum Menschen.......
    LG.
    Joe.:0-
     
  8. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Mona,

    es freut mich zu hören/zu lesen, dass sich die Angriffe Kirbys auf Yucca in Grenzen halten.
    Ich weiß ja nun nicht, wie diese Angriffe von Kirby auf Yucca genau aussehen, könnte mir aber vorstellen, dass das nicht unbedingt bösartig sein muss.
    Die Grauen machen sich eben einen Spaß daraus, die Grünen zu ärgern. Jedenfalls sehe ich das bei meinen so.;)

    Die Bilder des kleinen Grautieres mit deinem Mann sehen ja so etwas von herzig aus.....
    Ich denke, dass Kirby sich bei euch schon super eigewöhnt hat und mithilfe deines Mannes den Vorbesitzer hoffentlich nicht mehr sooo vermisst. Zumindest sprechen die Bilder Bände.;)

    PS: Hab vorhin bemerkt, dass mir in meinem Beitrag ein Fehler unterlaufen ist, darf das aber nicht mehr ändern.8o
    Deswegen nun die Aufklärung;) :
    Muss heißen: "Auch wenn Graubaby......." ;)
    Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, denn ich hatte ja geschrieben, dass Grün keinerlei Aggressionen zeigt.;)
     
  9. Vicky

    Vicky Guest

    Hallo Mona


    Da es seit 20.02.2001 bereits EINE Vicky mit bisher einem Posting gibt und diese Namen dann nicht wieder frei gegeben werden, mußte ich mir einen anderen Namen suchen. So habe ich aus meinen beiden Geier eben die zwei Anfangsbuchstaben genommen = Lu(cas) + Mo(mo) - weißt Du eine bessere Lösung???

    Wenn Kirby erst einmal so auf Deinen Mann geprägt ist, wie Yucca auf Dich, kannst Du warscheinlich eine geplante Verpaarung ausschließen. Timnehs gibt es leider nicht wie Sand am Meer und nicht jeden Monat gibt es Abgabetiere.
    Außerdem sollte man auch immer mal rechnen, wie es ist, wenn einer von Euch mal nicht da ist. Soll heißen, dass es vielleicht MAL sein kann, dass einer von Euch beiden ernstlich (was ich nicht hoffe) krank wird - durch Unfall oder auch nur eine Blinddarmentfernung / Unterleibs- OPs oder anderes. Oder auch mal beruflich eine zeitlang nicht zu Hause. Was ist dann mit dem Geier, dem dann sein menschlicher Partner fehlt?
    Aber da will ich jetzt nichts mehr dazu sagen und lasse Dich bzw. Euch selbst die Erfahrung machen und den Dingen, die kommen werden, entgegen sehen.
    Ich wünsche den Geiern und Euch auf alle Fälle alles Gute für die Zukunft.
     
  10. hansklein

    hansklein Guest

    Glückwunsch

    Hallo Mona,

    herzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem Timneh Nachwuchs. Du wirst noch feststellen dass die Timnehs zwar erst relativ scheu sind aber Ihr Territorium mit der Zeit festlegen und verteidigen. Meine beiden sind recht ruhige Vertreter aber wenn sie ihre 5 Minuten haben...

    Willst du denn noch nen artgleichen Partner zusetzen oder lässt du die Konstellation erstmal so? Mit nem artgleichen bindet er sich wahrscheinlich ähnlich wie bei mir mehr an ihn und der Mensch ist nicht mehr so wichtig.

    Viele Grüße und viel Glück

    Hans und Geier
     
  11. Vicky

    Vicky Guest

    Hallo Mona,

    ein Monat ist vergangen und ich denke, nicht nur ich, sondern auch andere würden gerne wissen, wie es denn nun mit Kirby geworden ist.
    Ist sie noch bei Dir?
    Hast Du ihr schon einen Partner gesucht und gefunden ohne uns davon zu unterrichten? ;)
    Hat sich das Verhalten mit Yucca geändert?
    Wie vertragen sich denn die beiden jetzt nach der Eingewöhnungszeit von Kirby?

    *neugierigfragend*:~
     
  12. Vicky

    Vicky Guest

    Hallo Hans @all

    wie ich in einem anderen Forum (Posting 20.02.03) jetzt lesen konnte, geht es Kirby prima. Sie ist seit mehr als einer Woche nicht mehr bei Mona, sondern bei einem Papageienfreund, den sie bereits erwähnt hat in einer Gruppe von Graupapageien (Kongo). Kirby ist auch (nachdem die Papiere gekommen sind) nicht 2 - 3 Jahre alt, sondern ein 14 jähriger Wildfang. Anscheinend ging es mit einem gemeinsamen Freiflug von Yucca und Kirby nicht mehr gut, da Yucca immer angegriffen wurde.

    Dann klopf ich jetzt mal 3x auf Holz, dass alles gut.
     
  13. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Danke, Vicky, das Du schon etwas zu Kirby geschrieben hast.:)
    Ja, die Attacken Kirbys auf Yucca nahmen immer mehr zu und so haben Mona und ich beschlossen, das Kirby zu uns kommt: einmal, um zu sehen, wie sie sich anderen Grauen gegenüber verhält und um eine Verpaarung in die wege zu leiten.

    Tja, wie geht es Kirby nun?
    Einerseits gut, zumindest besser als mir, der ich eine Erkältung habe. Kirby hat sich an uns sehr gut und schnell gewöhnt, besonders an mich. Maike hingegen erlebt jetzt, wie es mir manchmal mit Charlie ergeht.
    Andererseits erlebt Kirby jetzt etwas, wie es wohl Yucca mit ihr gegangen ist.

    Aber von Anfang an:
    Die ca. einstündige Autofahrt verbrachte Kirby in einer größeren Tranportbox für Katzen oder kleine Hunde. Während der Fahrt verhielt sich Kirby sehr ruhig, kletterte ab und an mal in der Box herum, gab aber nur sehr selten mal ein Geräusch von sich. Die Fahrt schien für Kirby sehr stressfrei zu sein.

    Gegen 19:30 abends waren wir zu Hause und setzten Kirby in den vorbereiteten Loreta-Käfig im Vogelwohnzimmer. Das Dach des Käfigs hatten wir mit Bastlerglas abgedeckt und darüber ein Tuch gelegt, dass an den Seiten herunterhing und die Vorderseite frei ließ, um Kirby mehr Schutz zu bieten. Sie ging aus der vor die Käfigtür gehaltenen Box sofort in den Käfig und setzte sich auf eine der oberen Sitzstangen.

    Meine Kongograuen bemerkten den Neuankömmling sofort und beobachteten Kirby intensiv.
    Nur Charlie zeigte überhaupt kein Interesse und ignorierte Kirbys Ankunft.
    Schon kurze Zeit später waren jedoch bei Henry und Elli Anzeichen von Aggression zu bemerken (Drohverhalten durch aufgestelltes Gefieder), während Alf einfach nur weiter beobachtete.
    Sowohl Elli als auch Henry machten immer wieder Versuche, zum Käfig zu gelangen. Elli traute sich zuerst und hing an der Frontseite, dick aufgeplustert. Kirby wich auf der Stange zurück. Einmal kam es zu einem kurzen Schnabelkontakt. Als Elli am Käfig hochkletterte und Kirby dabei nicht mehr im Blick hatte, schnellte Kirby zu einer kurzen Attacke vor.
    Immer wieder hängte Elli sich an die Käfiggitter.
    Auch Henry kletterte einmal an der Vorderseite des Käfigs entlang und ließ dabei sogar das typische Graupapageienknurren, -krächzen und -grollen hören, das sie auch in Paniksituationen von sich geben, allerdings wesentlich leiser.
    Elli hingegen gab bei ihrem Drohverhalten kein Laut von sich.
    Später am Abend setzten wir die Kongos in den Flur und ließen Kirby fliegen.
    Dann holten wir zunächst Charlie rein, anschließend Alf. Alf und Charlie ignorierten Kirby weitgehend.
    Kirby kam vor allem zu mir, sein Hauptsitzplatz war allerdings zunächst die Türklinke.
    Zur Nacht wurde Kirbys Käfig völlig zugedeckt und ein kleines Notlicht brennen gelassen.

    Am nächsten Tag wurde Kirby zunächst von den Kongos nicht weiter beachtet, die nur die üblichen morgendlichen Verrichtungen vornahmen (Begrüßung untereinander durch Schnabelreiben, Putzen, Fressen, Rufen). Dann begann Elli wieder, sich an Kirbys Käfig zu hängen.
    Wir setzten Elli und Henry wieder in den Flur und ließen Kirby raus.
    Sie nahm wieder ihren Platz auf der Türklinke ein.
    Wenn sie andere Sitzplätze anflog wie den Kletterbaum, verjagte Charlie sie allerdings.

    Kirby wurde ca. zwei Stunden Zeit gegeben, sich im Zimmer zu orientieren, dann wurde das Mohrenkopfpapageienweibchen Emma rausgelassen.
    Kirby saß zu dieser Zeit wieder auf der Türklinke. Nach wenigen Minuten kletterte Emma zu Kirby herunter, deutlich drohend und knurrend.
    Kirby zeigte nur Vorsicht, keine deutliche Angst und wich auch nicht zurück. Emma näherte sich dann auch nicht weiter, sondern wahrte einen Sicherheitsabstand.
    Nach einiger Zeit erlahmte ihr Interesse und sie wandte sich anderen Dingen zu, kam zwischendurch aber doch immer mal wieder drohend auf Kirby zu, auch als diese auf dem Kletterbaum saß. Von dort wurde sie allerdings auch von Charlie vertrieben.

    Nach einer Stunden setzten wir Emma wieder in den Käfig und ließen Henry mit in das Zimmer.

    Henry beobachtete Kirby scharf und näherte sich ihr auf Umwegen und drohend, als sie auf der Türklinke saß. Wenn Kirby aufflog, verfolgte Henry sie. Dieses Verhalten ließ aber in den folgenden Stunden deutlich an Anzahl und Intensität nach, solange sich Kirby nur an bestimmten Stellen des Zimmer (Türklinke und Heizungsnähe) aufhielt. Nicht akzeptiert wurde von Henry wie von Charlie, das sie auf einem Kletterbäume saß.
    Kirby ihrerseits hielt sich immer auf tiefergelegenen Plätzen auf.
    Als sich die Sitaution weitgehend entspannt hatte und Kirby einige Stunden Ruhe hatte wurde auch Elli mit ins Zimmer gelassen, die aber gleichfalls sofort begann, Kirby zu verfolgen, die schutzsuchend dann bei mir blieb.

    Diese starken Agressionen waren bei Neuzugängen von Kongos bislang von mir nicht beobachtet worden. Als Coco bzw. später Elli hinzukam, hat sich Henry nicht so aggressiv gezeigt wie jetzt gegenüber Kirby.
    Das kann daran liegen, das Kirby ein Timneh ist oder weil sie ein Weibchen ist oder daran, das sich das Revierverhalten verstärkt hat. Oder auch, das die Weibchen in Brutstimmung sind? Wer weiß.

    In den nächsten Tagen blieb die Situation ähnlich. Für Kirby wurde im Zimmer ein Extra-Futter- und Sitzplatz eingerichtet, zu dem Elli und Henry auch nicht flogen. Kirby hatte dort einen sicheren Rückzugsort, lediglich Emma fliegt dorthin, zeigt aber keinerlei Agression mehr gegenüber Kirby und wahrt ihren Sicherheitsabstand.
    Auch mit Alf und Charlie gab es hingegen keine Probleme, selbst gemeinsames Sitzen bei uns ist möglich, solange ein Mindestabstand eingehalten wird.
    Tatsächlich hat Emma etwas begonnen, Kirby ähnlich wie Charlie zu verfolgen - vielleicht gefällt ihr ein etwas kleinerer Grauer noch besser?
    Kirbys Käfig war allerdings auch, wenn sie nicht drinnen saß, für die anderen Grauen von Interesse: Elli und Alf kletterten oft daran herum und gingen bei geöffneter Tür auch hinein.
    Tatsächlich wurde Kirby vor allem dann belagert, wenn sie im Käfig saß bzw. gerade heraus gekommen war.

    So haben wir nach knapp einer Woche beschlossen, den Käfig zu entfernen und Kirby jetzt auch dauernden Freiflug zu bieten.
    Die Aggressionen von Henry und Elli nehmen zwar weiter an Häufigkeit und Intensität ab (obwohl Henry meiner Ansicht nach gegenüber Kirby immer noch aggressiver ist als Elli), treten aber immer noch zwei-, dreimal am Tag auf, wenn Kirby sich an Stellen wagt, die sich nicht zu besuchen hat.
    Kirby bereitet es allerdings keine Probleme auszuweichen. Eine Konfrontation sucht sie (noch?) nicht.

    Es läßt sich leider von ihrem Verhalten gegenüber den Kongos noch nicht ableiten, ob und wie sie einen Artgenossen akzeptieren würde, da die Kongos ihrerseits ihr noch keine Chance der Ännäherung boten.
    Und selbst wenn sie keinen Kontakt zu den Kongos sucht ist damit nicht gesagt, das sie auch keinen zu Timnehs suchen würde.
    Im Augenblick ist Kirby weiterhin stark auf uns Menschen fixiert.
    Allerdings war das bei Alf ja damals auch nicht anders und dennoch hat er, als er mit Artgenossen zusammenkam, die ihrerseits Kontakt zu ihm suchten, diesen auch sofort aufgenommen.

    Nun hat die Suche nach einem vorzugsweise älteren, mindestens geschlechtsreifen Timnehhahn, vorzugsweise Naturbrut, egonnen.
    Einige Anfragen aufgrund von Kleinanzeigen habe ich schon gemacht, leider war noch nichts dabei.
    Also, wer etwas hört oder liest - bitte melden.
     
  14. Vicky

    Vicky Guest

    Hallo Rüdiger,

    vielen herzlichen Dank über die Infos, die sicherlich auch andere interessiert hat.
    Schön, dass sie nun ein Zuhause bei Dir gefunden hat.
    Leider verstehe ich nicht, warum man daraus soooo ein Geheimnis machen muß und warum man wochenlang auf eine Antwort warten muß bzw. Antworten in einem anderen Forum findet.
     
  15. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Vicky!

    Die Erklärung, warum erst gestern erst dort und dann hier ist ziemlich einfach:
    Du hast vielleicht gelesen, das ich erkältet bin und von daher habe ich nicht gleich das Posting auch hier hineinkopiert, sondern bin erstmal wieder ins Bett marschiert. (etwas, was ich auch gleich wieder tun werde.):)
    Das es überhaupt solange gedauert hat erscheint vielleicht "geheimnistuerisch", da hast Du recht.
    Ich wollte einfach warten, ob es überhaupt mit Kirby und den Kongos gutgehen kann - nicht im Sinne einer Verpaarung, sondern nur im Sinne einer Vergesellschaftung, weil ich ja Kirby dauerhaft nur im Freiflug mit den vier Kongos halten kann.
    Wenn der Anfang auch nicht sehr verheißungsvoll war, so habe ich jetzt doch das Gefühl, das sich Elli und Henry zunehmend an die Anwesenheit Kirbys gewöhnt haben. Ein ähnliches, aber nicht so ausgeprägtes Verhalten habe ich bei Elli beobachtet, als sie die ersten Male zusammen mit dem Mohrenweibchen Emma Freiflug hatte.
    Ich denke auch, ausgehend von Monas Erfahrung mit Yucca und Kirby, das Kirby mit der Zeit zunehmend an Selbstvertrauen entwickeln wird.
     
  16. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    Hallo Rüdiger
    dann dir erstmal "Gute-Besserungs-Wünsche" und vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Bin gespannt, wie sich das weitere Zusammenleben in deinem Vogelzimmer gestalten wird.
    Mit lieben Grüssen
     
  17. C.Cora

    C.Cora Guest

    ich bin ein wenig enttäuscht!

    Hallo Rüdiger,

    ich bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht
    :( , nicht wegen Dir, um das gleich klarzustellen!

    Ich bin froh zu hören, dass Kirby nun bei Dir untergekommen ist.

    Aber ich sehe noch die Bilder von Kirby und Detlev vor mir und ich kenne bis heute nicht die Gründe, warum Kirby wieder von dem Platz weg mußte!

    Diese Art von Umziehen hinterläßt auch Narben bei so einem kleinen Papagei, kaum eingewöhnt muss sie schon wieder weg!
    Wie soll so ein Vogel das verstehen!

    Auf diese Art und Weise werden leider auch viele Wandervögel produziert, deren Narben irgendwann nicht mehr vollständig heilen!

    Leider habe ich es bei Mona schon mehrfach erlebt, dass Papageien aufgenommen wurden, die dann plötzlich ganz schnell wieder weg mußten!

    So etwas kann infolge einer fehlgeschlagenen Vergesellschatung 1 oder 2 Mal passieren, aber nicht so häufig, wie es dort vorgekommen ist.

    Tut mir leid, wenn ich das sagen muss, aber einem geht das sehr nahe, wenn man selbst solche Vögel aufgenommen hat, die nicht so verdorben und fehlgeprägt sein müßten, hätte Mensch sich vorher Gedanken gemacht!

    Spätestens ab diesem Zeitpunkt muss man sich ernsthafte Gedanken machen, wie man weiter vorgeht und darf nicht immer wieder neue Vergesellschaftungsversuche vornehmen, sondern muss sich ernsthaft Gedanken machen, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

    Wie gedenkst Du nun weiter vorzugehen, da Du ja nun eine 5er Gruppe hast und einer der Vögel, wahrscheinlich Kirby, immer ein wenig der Außenseiter sein wird? Wirst Du noch einen Timneh-Hahn dazusetzen, halte ich eigentlich für eine gute Lösung!

    Viele Grüße
    Cora
     
  18. Addi

    Addi Guest

    cora

    du sprachst dass aus was ich mich nicht getraute ,schaem, darf mich halt nicht von einigen postings ablencken lassen und

    going on my Way
     
  19. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    Hallo Cora, das beantwortet vermutlich deine Anfrage ;)
     
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  21. Addi

    Addi Guest

    ich

    helfe beim Suchen Rüdiger,
     
  22. C.Cora

    C.Cora Guest

    Hallo Rüdiger,

    ja, hört sich gut an!

    Würdest Du evtl. auch weiter fahren, in die Nähe von Kassel/Fulda?

    Ich weiß da von einem Timneh, der dringend weg soll, um die 20 Jahre alt, glaube ich, Käfigvogel und er ist zur Last geworden :( leider nicht bekannt ob Hahn oder Henne :( !

    Kann mich mal drum kümmern, wenn Du möchtest!

    Ist es denn ganz sicher, dass Kirby ein Mädchen ist?

    Viele Grüße
    Cora
     
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