unterschiedliche Meldepflichten bei Cardueliden??

Diskutiere unterschiedliche Meldepflichten bei Cardueliden?? im Recht und Gesetz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Bin vergangenes Jahr von einem Züchter aus NRW mit der Aussage konfrontiert worden, Mutationen von Stieglitzen seien in NRW nicht meldepflichtig....

  1. AntonH

    AntonH Stammmitglied

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    Bin vergangenes Jahr von einem Züchter aus NRW mit der Aussage konfrontiert worden, Mutationen von Stieglitzen seien in NRW nicht meldepflichtig. Heute bin ich von einem Züchter aus Niedersachsen mit der selben Aussage konfrontiert worden.

    Irgendwie habe ich ganz massive Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussagen. In Bayern sind ausnahmslos alle z.b. Stiegliutze meldepflichtig, egal ob Nominatrorm oder Mutation.

    Ist ja auch logisch. Wenn ich Beispielsweise einen Weisskopfhahn mit einer Eumohenne ansetze, fallen ja beispielsweise nur Jungvögel in Spalt. Kann es sein, dass in manchen Bundesländern die Altvögel Nicht meldepflichtig sind und die Jungvögel schon ???

    Wer kann aufklärende Infos geben. Aber wenn hier im Netz ein Verkäufer Mutationen artenschutzrechtlicher Vogelarten Vögel anbietet, und den Hinweis mit liefert, er müsse keine Herkunftsbescheinigung liefern, weil seine Vögel noch meldepflichtig sind, dann glaube ich das einfach nicht!

    Bitte um Support. Danke.
     
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  3. Nils

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    Soweit mir bekannt gilt nur in Niedersachsen das Mutationen nicht meldepflichtig sind.
    In NRW und allen anderen müsste man daher melden.
    Wenn spalterbige Tiere fallen die wildfarbig sind müssen diese gemeldet werden auch wenn die Elterntiere es nicht sind.
    Ringpflicht und Nachweispflicht (Buchführung) besteht aber für alle, so meine Information auf Nachfrage bei der Behörde...
     
  4. stiedom

    stiedom Stammmitglied

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    Morgen
    In Thüringen musst du zum Beispiel alles melden auch Mischlinge 50km weiter Osterode Harz nur Wildfarben anderes Bundesland
    ich weis von Züchtern um Hanover die nur Mutation haben weil sie die wohl nicht melden müssen !:roll:
     
  5. AntonH

    AntonH Stammmitglied

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    Danke erstmal für die Rückmeldungen.
    Pervers ist die Situation aber schon, oder?
    Einheitliche Regelung bundesweit wäre schön.

    Noch eine Frage zur Ringpflicht: Welche Probleme könnte es mit sich bringen, wenn artenschutzrechtlich geschützte Vögel nicht mit den dafür vorgesehenen Ringen, z.B. vom bna beringt sind, sondern einfach nur mit geschlossenen Kanarienringen??

    Hab mir gestern Vögel NICHT gekauft, weil ich eine Endlosdiskussion führen musste wegen der Notwendigkeit des "Herkunftsnachweises", den ich in Bayern nunmal auch für Mutationen brauche. Hab dem Anbieter sogar extra ein Blankoformular des bna zugemailt. Irgendwann hat er zugesagt, die Unterlage auszufüllen und mitzuschicken, mir aber dann eröffnet, daß er die Vögel nur mit geschlossenen Kanarien-Jahresringen beringt hat?

    Die Vögel wären schön gewesen - aber ich hatte irgendwann einfach kein gutes Gefühl mehr dabei. Wenn schlussendlich die Vögel dann doch ohne Herkunftsnachweis bei mir ankommen, bin ich der, der das Problem hat.
     
  6. Nils

    Nils Foren-Guru
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    Kanarienringe sind da eigentlich nicht zulässig, es kann zu Probleme kommen bei der Anmeldung. Es sollten schon die Artenschutzringe sein. Die müssen es aber in jedem Bundesland sein meines Wissens nach...
     
  7. sebbi

    sebbi Neues Mitglied

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    Hallo Kollegen,

    hier kann man sehen wie Mitarbeiter der verschiedenen Naturschutzämtern mit uns verfahren können. Diese unterschiedliche Handhabung nicht nur in den verschiedenen Bundesländern nein auch teilweise noch in den Ämtern eines Bundeslandes ist für uns Züchter nicht nur pervers , sondern eine Qual(AUFLAGEN UND AUFLAGEN).
    Ich frage mich, wo bekommen wir Unterstützung von den Verbänden z.B. (AZ, DKB,BNA) die monatlich Beiträge von uns erhalten????
    Vom Bundesamt für Naturschutz mal ganz zu schweigen, diese haben ja die Gesetze mit zugestimmt und denen ist es doch egal wie die Mitarbeiter in den Bundesländern mit uns Züchtern verfahren.
    Es kann doch nicht sein , dass jeder Mitarbeiter seine eigenen Gesetze machen kann!!
    In unseren Nachbar EU Ländern ist dieses einheitlich geregelt(geschlossene Beringung)
    Keine Meldepflicht, keine Bestandsbücher und keine Elterntiere, dort gilt nur die geschlossene Beringung und somit hat man dort auch nicht so einen Durcheinander wie in Deutschland.
    Wenn ich jetzt lese das hier von einem Eu Bürger Blaue Dompfaffe angeboten werden,und wenn diese von uns erworben würden hätten wir nur Probleme bei der Anmeldung nur WARUM?????
    Habe von einem Kollegen gehört die nette Dame seines Amtes erkennt keine Ringe aus anderen EU Ländern an!!!!!!

    Siehe Mutationen, wenn ich Züchter dieser Art in Niedersachsen bin, kann ich diese nur innerhalb von z.B. Niedersachsen ,Schleswig Holstein veräussern, da wenn ich diese nach Niedersachsengesetz nach z.B. Thüringen veräussern möchte, hat der Züchter nur Probleme bei der Anmeldung, weil dort die Ämter etwas anderes verlangen wie in Niedersachsen.
    Wo sind hier einheitliche Gesetze??? Warum unternimmt das Bundesamt hier nichts???
     
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  9. AntonH

    AntonH Stammmitglied

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    Mich ärgert nicht nur die unterschiedliche und teils extrem komplizierte Handhabe in den unterschiedlichen Bundesländern und die Willkür ettlicher Mitarbeiter in den zuständigen Behörden (wobei ich hier bisher echt nicht klagen darf..!), sondern mich ärgert, daß manche Regelungen einfach komplett unlogisch sind.
    Dieses Thema mit den "nicht meldepflichtigen Mutationen" in manchen Bundesländern ist einfach nur lächerlich, weil bei der Verpaarung zweier Mutationen ja nicht zwingend weitere Mutationen fallen. Wie gesagt: Verpaare ich Weißkopf Natur mit Eumo bekomme ich nur naturfarbene Vögel.

    Ich fände die Regelung gut, wie es diverse andere länder praktizieren: Geschlossene Beringung. Meinetwegen Meldung, daß man artenschutzrechtlich geschützte Vögel hält und züchtet, und gut ists! Sinn könnte es machen, diese "Artenschutzringe" bei einem Verband wie dem bna beziehen zu MÜSSEN und damit aber gleichzeitig seine Meldepflicht erledigt zu haben. Der Verband könnte immer noch stichprobenartig die bestände kontrollieren.

    Könnte alles so einfach sein...
     
  10. stiedom

    stiedom Stammmitglied

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    Bei uns der Kollege vom Amt hätte es zum Beispiel gerne das die Jungvögel nach dem Beringen gemeldet werden .Meine und die Aussage von anderen Züchtern ob er weiß was alles so passieren kann bis ein Jungvogel auf der Stange ist da hat man von der Jugendmauser noch garnicht geredet denn zweimal soll ich ja die Artenschutzringe nicht verwenden.:dance:
     
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