Vererbung die nächste

Diskutiere Vererbung die nächste im Edelsittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, kann sich mal jemand mit Erfahrung die Seite : http://home.wanadoo.nl/psittaculaworld/PsittaculaWorld.htm ansehen und da die...

  1. #1 Halsi, 6. September 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2004
    Halsi

    Halsi Stammmitglied

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    Hallo,
    kann sich mal jemand mit Erfahrung die Seite :
    http://home.wanadoo.nl/psittaculaworld/PsittaculaWorld.htm
    ansehen und da die Mutationsseite der Halsbandsittiche mit den Verpaarungsvorschlägen- ob das alles so OK ist - speziell mal die geschlechtsgebundene Verpaarung Lutino Hahn X Pallid(Lacewing) Henne soll Hähne in Lacewing-ino und Lutino Hennen bringen.

    Die Seite find ich super nur leider fehlt mir die deutsche Übersetzung.

    Gruß Halsi


    Ps. Habe nur die Hp. frei gesetzt. torben
     
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  3. Torben

    Torben Foren-Guru
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    Hey Halsi

    Habe mal nach gesehen, aber auf die schnelle nicht Deine Verpaarung gefunden.
    Wenn es so da steht wie Du es schreibst ist es falsch mit den Hähnen.

    Denn es kommen nur :Wildfarbige(grüne) Hähne spalt Lacewing (Pallid)- ino (lutino) raus :jaaa:
     
  4. skunz

    skunz Guest

    Hallo,

    Torben, da muss ich Dir leider widersprechen!!!
    Die Ergebnisse aus der Verpaarung 1,0 Pallid(Lacewing) und 0,1 Lutino sind zutreffender Weise: 1,0 Pallid-Ino (Lutinolacewing) und 0,1 Lacewing!!!
    Weitere Quellen: das neue Buch von Bastiaan und AZ-Nachrichten von Anfang 2004 (Artikel der AZ.AG Farben&Genetik, Autor Peter Frenger). Frag auch mal Deinen Vater, der wird Dir das auch bestätigen können.

    Lg

    Stefan Kunz
     
  5. Torben

    Torben Foren-Guru
    Moderator

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    Einer liegt irgend wie falsch ? ! ? !

    Hey Stefan

    Die Frage lautet doch :

    Lutino Hahn X Pallid(Lacewing) Henne und nicht
    1,0 Pallid(Lacewing) X 0,1 Lutino . Oder steht es so in der Hp.
    Danach habe ich nicht gesucht .
     
  6. Halsi

    Halsi Stammmitglied

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    1,0 Lutino X 0,1 pallid lt. Verpaarungsliste- unter Vererbung Pallid-ino

    Ich denke da sind evtl. noch mehr Ungereimtheiten drin.

    Gruß Halsi
     
  7. skunz

    skunz Guest

    Wie rum ist in diesem Fall egal, lediglich die weibl. Jungtiere ändern sich.

    Bei 1,0 Lutino x 0,1 Pallid fallen:

    1,0 Pallid-ino (Lutinolacewing)
    0,1 Lutino

    Lg

    Stefan
     
  8. skunz

    skunz Guest

    Ach so, der Artikel von P.Frenger war in der April Ausgabe der AZN! Nur zur Info!

    Stefan
     
  9. Snoere

    Snoere Foren-Guru

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    Hallo Stefan!

    Ich habe eine Frage. Du schreibst:

    Lacewing oder Pallid ist doch die kombinierte (gekoppelte) Mutation von Zimt und Ino. Was ist denn dann ein Pallid-Ino (Lutinolacewing)? Da doch sowohl zimt also auch ino rezessiv vererben, müssen doch beide Gene rezessiv vorliegen, damit die Mutation als solche sichtbar ist. Wenn der Vogel also ein Lacewing ist, ist es doch eigentlich klar, dass er sowohl ein Ino als auch ein Zimter ist, oder sehe ich da was falsch?

    Zudem möchte ich bei der Interpretation der oben genannten Paarung eine weitere Meinung einbringen. :D Sowohl ino als auch zimt vererben geschlechtsgebunden rezessiv, oder? Der Hahn als sichtbarer Lutino hat also zwei mutierte Ino-Gene, auf jedem seiner beiden Z-Chromosomen eines. Seine beiden Zimtgene hingegen sind (solange er net spalt in zimt ist) nicht mutiert. Die Henne ist eine sichtbare Lacewing. Da sie nur ein Z-Chromosom hat, hat sie zudem auch nur jeweils ein mutiertes Zimt- und ein Ino-Gen, aber keine nicht-mutierten.
    Die Spermien des Hahnes enthalten nun also folgende Informationen: mutiertes Ino-Gen, Wildtyp-Zimtgen und die Informationen für das Psittacin.
    Bei der Henne gibt es zwei Möglichkeiten: Bei der einen rutscht nur das W-Chromosom ohne für diese Verpaarung wichtigen Informationen mit, daraus fallen nur Hennen, und zwar Lutinos.
    Die zweite Alternative ist, dass das mutierte Z-Chromosom rüberrutscht. Dann treffen aufeinander: Psittacin-Infos von Hahn und Henne, mutiertes Ino-Gen von Henne auf mutiertes Ino-Gen von Hahn (also zwei mutierte Ino-Gene) und ein mutiertes Zimt-Gen der Henne auf ein Wildtyp-Zimt-Gen des Hahnes. Die daraus entstehenden Hähne (sind ja zwei Z-Chromosomen) sind also Lutinos, welche spalt in Zimt sind.
    Oder sehe ich da irgendwas falsch??
    Oder sind die Pallid-inos evtl. sogar Lutinos/zimt?

    Danke im voraus für aufklärende Worte.

    Grüßle,
    Siggi
     
  10. Torben

    Torben Foren-Guru
    Moderator

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    Hey Stefan und Entschuldigung

    Du hast recht mit der Vererbung , habe ebend mit meinen Dad drüber gesprochen. Wie heißt es so schön :

    Man kann alt werden wie eine Kuh, man lernt immer noch dazu. :heul: :heul:

    (Er meinte auch, M. Zahir T. Rana wäre ein Experte auf dem Gebiet.)

    Sagte auch noch das durch dies Verpaarung, (was man nicht machen sollte) am Anfang der Lacewing-Zeit dadurch viele 1,0 Lutinolacewing (Pallid-Ino) gezogen wurden. Was dann in der Blaureihe zu manchen Ärger führte , (Inos !!)
     
  11. skunz

    skunz Guest

    Hallo Torben,

    wollte in meinem ersten Beitrag schon schreiben, dass die Pallid-Inos in Züchterkreisen nur als s.g. Liebhabervögel gehandelt werden, weil sie wegen der extremen Aufhellung für das Schauwesen ungeeignet sind. Leider hatte ich beim absenden meines Beitrages probleme mit dem anmelden und dadurch war mein ursprünglicher Beitrag gelöscht. Beim zweiten Versuch hatte ich es vergessen zu erwähnen.

    Ansonsten ist es kein Problem, das Du falsch lagst. Ich habe auch viel falsch schreiben müssen bevor mal einer mit richtigen Informationen rübergerückt ist.

    Kein Problem, vielleicht sehen wir uns ja in Bückeburg - sag Deinem Vater ich bin noch am überlegen.

    -------------------------------------------------------------------------

    Hallo Snoere/Siggi,

    es ist jetzt etwas schwierig im Detail auf Deine Fragen einzugehen.
    Unabhängig davon, bin ich schon etwas verwirrt, dass Du die männlichen Geschlechtschromosomen Z-Chromosom und die weiblichen W-Chromosom nennst. Sind es nicht eher die X- und Y- Chromosomen???

    Über lange Zeit gingen die Züchter davon aus, dass die Lacewingmutation die Kombination aus Ino und Zimt ist (in Anlehnung an die Lacewing-Wellensittiche). Diese Ansicht ist jedoch nach neuesten Erkenntnissen als unzutreffend abzulegen. Vielmehr ist die "Lacewing-Mutation" ein multiples Allel der Ino-Mutation, welche intermediär (teil-dominant) über die eigentliche Ino-Mutation vererbt. Da jedoch nur die Männlichen Vögel über zwei X-Chromosomen verfügen, kann diese "Zwischenform" nur bei Hähnen vorkommen. Näheres kann man in der oben erwähnten Ausgabe der AZ-Nachrichten lesen oder auf der MUTAVI-Homepage.

    Habe jetzt leider keine Zeit für nähere Informationen.

    Lg

    Stefan
     
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  13. Snoere

    Snoere Foren-Guru

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    Hallo Stefan!

    Na, weil man sie bei Vögeln nun mal W- und Z-Chromosomen nennt ;) Klar sind es, ähnlich wie bei uns die X- und Y-Chromosomen, die Geschlechtschromosomen. Um jedoch klar zu machen, dass bei den Vögeln das Weibchen zwei unterschiedliche Geschlechtschromosomen hat (beim Menschen ist es ja der Mann), hat man sie der Übersicht halber in W- und Z-Chromosomen umbenannt. Also, Henne hat W und Z, Hahn hat 2 x Z.

    Das heißt also, dass die Lacewing-Mutation bei den Halsbandsittichen nicht die gleiche wie die Lacewing bei den Wellensittichen ist? Hm, warum heißen sie dann beide Lacewing? Wäre es aufgrund des unterschiedlichen Ino-Locus dann nicht angebrachter, die Mutationen auch unterschiedlich zu benennen? Oder soll das der "neue" Name Pallid hevorheben? Nennt man dann Lacewing-Wellensittiche nicht Pallid?


    Es gibt also mehrere Ino-Loci, die ko-dominant vererben, aha.

    Warum? Wenn die Henne auf ihrem einen "X"-Chromosom sowohl Ino-Mutation 1 als auch Ino-Mutation 2 wie auch Zimt-Mutation hat (was ja durchaus möglich ist), dann wäre sie doch ebenso ein Pallid-ino, oder sehe ich das falsch?

    Werde ich machen, danke.

    Naja, später aber vielleicht wieder ;) :~

    Danke erst mal.

    Gruß,
    Siggi
     
  14. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Grundlage einer multiplen Allelie ist natürlich, daß die betreffenden Faktoren ihren Sitz auf demselben Genlocus haben. Dies schließt im Falle einer geschlechtsgebundenen Vererbung aus, daß ein Weibchen beide betreffenden Faktoren trägt.

    Gruß
    Oli
     
Thema: Vererbung die nächste
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