Vergesellschaftung meiner Mopa-dame

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  1. Federfreund

    Federfreund Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Ich habe einige Fragen zur Vergesellschaftung meiner Mopa Dame. Um euch einen vollständigen Überblick geben zu können ist ein Umriß der derzeitigen Umstände vielleicht sinnvoll.

    Kiwi ist ein eine THZ. Ich habe sie in diesem Jahr, wenn ich mich recht erinnere im Mai, bekommen.
    Sie lebte anfangs in einem Käfig und hat dann im Juni eine geräumige Innenvoliere bekommen.

    Kiwi ist lieb, verspielt, verschmust und macht so einige Dummheiten. Eigentlich bin ich mit dem Gesamtzustand sehr zufrieden. Dennoch macht man sich als verantwortungsbewusster Halter so seine Gedanken.
    Sicherlich bekommt mein Vogel ausreichend Freiflug am Tag, welchen ich auch mit ihm zusammen wahrnehme.
    Dennoch gibt es tagsüber Zeiten, zu welchen ich nicht permanent bei ihr sein kann. Aufgrund dessen und dem Umstand, dass Papageien Schwarmtiere sind und auch das Spielzeug ihre Artgenossen und mich nicht ersetzen kann, habe ich mich dazu entschlossen einen Partner für meinen Vogel zu suchen.
    Da Kiwi auch noch jung ist denke ich, sollte ich diesen Schritt lieber jetzt als später unternehmen.

    Kommen wir nun zu den Fragen die ich gerne an euch richten möchte.

    Da es sich bei Kiwi um einen zahmen, bedingt duch die THZ, auf Menschen fixierten Vogel handelt, stelle ich mir die Frage welche Aufzuchtmethode für die Vergesellschaftung am sinnvollsten wäre.
    Ist es sinnvoll auch in diesem Fall eine THZ zu wählen oder kann ich auch ruhigen Gewissens eine NB wählen.
    Ich meine auch gelesen zu haben, dass nach einiger Zeit die NB die Scheu ablegt, da sie ihre Zahmheit durch die THZ vermittelt bekommt (ich hoffe ihr versteht wie ich das meine).

    Die nächste Frage die sich mir stellt bezieht sich auf die Voliere.

    Ich habe ja die Innenvoliere, welche Kiwi nun auch seit Juni bewohnt. Ich habe auch noch den Käfig von Kiwi aus ihrer Anfangszeit.
    Ich dachte mir ich könnte anfangs den Käfig neben die Voliere stellen, damit sich beide kennenlernen können.
    Nun habe ich aber gelesen, dass Kiwi die Voliere als ihr Revier betrachten könnte und es so zu entsprechenden Problemen unter den Vögeln kommt.
    Ich habe aber nur diese eine Voliere. Stellt sich dieser Umstand wirklich als so problematisch dar?

    Letztlich wäre es noch interessant für mich zu erfahren, welches Alter der neue Vogel im Idealfall haben sollte. Wie gesagt Kiwi ist eine THZ 09.

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und bedanke mich schonmal im Voraus.
     
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  3. Tierfreak

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    Hallo Federfreund,

    erst mal finde ich es klasse, das du nun an einen Partner für Kiwi denkst. Das ist wirklich das beste, was du tun kannst :prima:.

    Ist es denn erwiesenermaßen eine Henne ?

    Wenn ja, würde ich einen ebenfalls jungen Hahn von diesem Jahr dazu empfehlen.

    Ja es stimmt wirklich, dass junge Naturbruten meist recht schnell ihre Scheu verlieren, wenn sie schon zu einem zahmen Vogel dazukommen. Sie schauen sich quasi von ihm ab, dass der Mensch nicht wirklich gefährlich ist :zwinker:.

    Da Naturbruten bedingt durch die Aufzuchtsform meist ein besonders gut ausgeprägtes Sozialverhalten mitbringen sind sie wiederum in dieser Sache gute Lehrer für Handaufzuchten/Teihandaufzuchten. Daher ist der Deal THZ und Naturbrut wirklich für beide gut.
    Zur Not ginge natürlich auch eine THZ, von einer richtigen Handaufzucht ab Ei würde ich aber abraten.

    Sehr gute Idee :prima:.
    Beim gemeinsamen Freiflug können sich sich dann annähern, bevor man sie letztendlich zusammen in ein Reich setzt.

    Da Kiwi noch recht jung ist, ist das Revierverhalten auch noch nicht so ausgeprägt, daher lassen sich Jungvögel eigentlich in der Regel am einfachsten verkuppeln.
    Du kannst aber auch die vorhandene Voliere völlig neu umbauen/gestalten, wenn dann beide zusammen ziehen sollen.
    Kiwi müsste sich so halt auch erst mal wieder neu orientieren und wäre daher auch abgelenkt.
    Weiter Tipps zum Vergesellschaften findest du auch hier noch mal kurz zusammengefasst.

    Wenn du sonst noch Fragen hast, einfach her damit :).
     
  4. #3 rettschneck, 12. September 2009
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2009
    rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    Moin und welcome :zustimm:

    ich schließe mich Tierfreaks aussage an!
    Ich find echt super das du dir Gedanken um einen Partnervogel machst.

    Wurde die Henne mit einem DNA Nachweis verkauft oder hast du einen machen lassen, sprich bist du dir Sicher das es eine Henne ist?

    ...kann muß aber nicht unbedingt sein..... das ist von Vogel zu Vogel unterschiedlich.

    Das mit dem Käfig wurde ja schon erklärt....

    Du kannst vor dem ersten gemeinsamen Freiflug das Flugzimmer neu gestalten, damit deine kleine motte keinen Heimvorteil hat.... sprich die Landeplätze umhängen/ stellen usw.

    Falls du wirklich eine Henne hast, dann hast du schon mal einen großen Vorteil...... Hennen findet man nicht so leicht wie Hähne.....

    Wichtig ist, wie schon angesprochen wurde, das der partner nicht viel älter bzw. jünger ist als deine motte...


    ....und wie bereits erwähnt...bei fragen einfach fragen......

    achja, wichtig ist, das wenn du einen geeigneten Partnervogel gefunden hast, das DU dich dann zurück nimmst und den beiden Zeit lässt....


    lg rett
     
  5. Federfreund

    Federfreund Neues Mitglied

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    Danke euch beiden für die schnellen Antworten.

    Ich habe von meinem kleinen Schützling einen DNA-Nachweis beim Erwerb bekommen.
    Die Gewissheit ist also entsprechend hoch, dass es eine Henne ist.
     
  6. rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    na das ist doch super!
    dann kannst du also nach einem jungen Hahn suchen, der nicht sehr viel älter sein sollte.....

    aber wie gesagt hähne bekommt man sehr gut....


    lg rett
     
  7. kah-ti

    kah-ti Mitglied

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    Ich kann mich den beiden nur anschließen. Ein ebenso junger Hahn wäre ideal, einfach deshalb, weil dann beide Tiere etwa zur gleichen Zeit geschlechtsreif werden und man so damit zusammenhängenden Problemen vorbeugen kann.
    Zudem vermeidet man bei einer frühen Vergesellschaftung Verhaltensauffälligkeiten und -probleme, die bei einzeln gehaltenen Vögeln auftreten können (die Wahrscheinlichkeit dafür ist recht hoch). Entsprechende Threads mit Verpaarungsproblemen findest du in diesem Forum wohl zuhauf.
    Und wie Rettschneck schon sagte: Lass den beiden Zeit und Ruhe, sich aneinander zu gewöhnen. Das ist wirklich extrem wichtig, um eine erfolgreiche Verpaarung zu gewährleisten (bei uns hat es mit einem 8 jährigen Einzelvogel auch super geklappt, seine Menschenbezogenheit hat sich nicht verloren, nur hat er nicht mehr so ein krasses Aufmerksamkeitsbedürfnis uns gegenüber wie vorher). Mittlerweile haben wir hier ein sehr menschenbezogenes Paar Mohren, die zwar den Kontakt zu uns suchen, wenn es ums Spielen oder Essen schnorren geht, aber trotzdem ihre Nähebedürfnis über den Partner ausleben (schmusen, kraulen, schnäbeln, 24h Bereitschaft zum Quatsch machen).
    Wünsch deiner Kleinen alles Gute!
     
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