... ich wollte den beiden den Stress ersparen sie in die Hand zu nehmen ...
Mal ganz ehrlich (wir sind hier unter uns), es ist niemals der Stress, der den Vögeln zu schaffen macht, es ist immer die Angst des Besitzers, nicht richtig zuzugreifen oder (noch wahrscheinlicher) gebissen zu werden.

Der Vogel hätte das Festhalten wenige Sekunden später wieder vergessen und du hättest gewusst, welches Tier der männliche und welches der weibliche Part ist. Und die Erfahrung lehrt, dass die Mitarbeiter eines Tierheimes nicht den Hauch einer Erfahrung haben, wenn es um spezielle Vogelarten geht. Wenn man noch nicht einmal von einem Hund-Katze-Maus-Tierarzt erwarten kann, das korrekte Geschlecht eines Papageien zu bestimmen, dann schon gar nicht von einem Tierheimmitarbeiter. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Das Thema "Saubermachen" darf man auch nicht herunterspielen, da hast du Recht. Ich benötige für meine beiden "Blauen" täglich mindestens eine Stunde, um ihr Zuhause, eine "Madeira Double" zu säubern. Dazu kommt noch die Zeit, die man mit den Tieren verbringt um sich mit ihnen zu beschäftigen. Hätte ich vier, bzw. wohl eher sechs Sperlingspapageien, somit auch eine große Voliere, würde ich noch ein wenig mehr Zeit für das Putzen einplanen. Das sollte man vorher bedenken und für das Privatleben berücksichtigen.
Ich lese aus deinem Schreiben heraus, dass du mehr oder weniger "überredet" oder überzeugt wurdest, dich den beiden Tierchen anzunehmen. Das finde ich sehr lobenswert von dir und freue mich, dass die beiden Piepser nun in guten Händen sind.

Die Daumen sind gedrückt, dass sie sich gut verstehen werden und es auch zukünftig keine größeren Revierkämpfe zwischen den beiden Paaren geben wird.
Vielleicht berichtest du später mal, wie das Zusammenleben mit den beiden Paaren weitergegangen ist? Ich würde mich sehr darüber freuen.
Und Bilder von deinen Flauschkugeln sind auch immer gerne gesehen…
