Vergiftete Greifvögel und kein Ende

Diskutiere Vergiftete Greifvögel und kein Ende im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; @südwind: noch mal langsam zum Mitschreiben: ich habe diesen Beitrag nicht gelöscht. Ende der Ansage, hätte ich es getan, wäre die...

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. buteo

    buteo Foren-Guru

    Dabei seit:
    14. Dezember 2005
    Beiträge:
    2.876
    Zustimmungen:
    1
    @südwind:
    noch mal langsam zum Mitschreiben: ich habe diesen Beitrag nicht gelöscht.
    Ende der Ansage, hätte ich es getan, wäre die Folgediskussion logischerweise auch weg.
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Nika

    Nika Foren-Guru

    Dabei seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    679
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    normalerweise müssen Schlagfallen so versteckt und gesichert werden, dass kein Tier außer das gewollt bejagte (z.B. Fuchs) Zutritt hat.
    Kommt da ein Bussard rein, könnte genauso gut ein Kind reinfassen, und das ist echt unverantwortlich (auch wenn mir schon der Bussard alleine leid tut der da erwischt wird).
     
  4. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

    Dabei seit:
    26. März 2005
    Beiträge:
    8.074
    Zustimmungen:
    49
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Hier gilt es zwei ähnlich ausschauende, vom Prinzip aber unterschiedliche Typen zu trennen:

    1. Tellereisen: Das sind die Teile, mit denen man früher Raubwild wie Wölfe und Bären etc. bejagte (und in die in jedem Trapper-Zeichentrickfilm der Trapper tappt). Da gibt es recht kleine, die sich bequem auf einen Pfosten im freien Feld stellen lassen. So hat man früher reihenweise Bussarde erwischt. Auf Druck (=Drauftreten) lösen sie aus. Die Verwendung dieser Dinger ist verboten!!

    2. Abzugeisen: Sehen ähnlich aus, sind aber meist größer. Im Unterschied zum Tellereisen lösen sie nicht auf Druck, sondern auf Zug aus. Steht ein Bussard drauf, passiert gar nichts. Zieht der Fuchs den Köder weg, löst sie aus und trifft ihn aufgrund der großen Bügelweite im Brustkorb. Im Optimalfall ist er dann sofort tot. Diese sind erlaubt, wenn sie entsprechend "gesichert" sind (z. B. im Fangbunker) und die sonstigen Vorgaben erfüllt sind.

    Leider sind zumindest aus früheren Zeiten vermutlich noch jede Menge Tellereisen unter dem Volk. Ich habe zwar selbst noch kein aufgestelltes gefunden, aber es mag durchaus sein, daß so mancher Greifvogelhasser sowas noch (illegal) einsetzt.

    VG
    Pere ;)
     
  5. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    na endlich, ich hab gesucht und gesucht. da iser, der vermeindlich verschwundene beitrag. mit ruhe ging es nun.

     
  6. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    vögel die reihenweise am baumattenzaun tötlich verunglückt, liegen, sind natürlich keine giftopfer. das behauptet auch niemand. diese, für mich, hinterlistige methode, ist nur nicht weniger schlimm. noch dazu, wenn tatenlos zugeschaut wird.
     
  7. #166 Holger Günther, 16. Januar 2009
    Holger Günther

    Holger Günther Foren-Guru

    Dabei seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    628
    Zustimmungen:
    0
    Wenn sich solche Vögel auf Hühner spezialisiert haben,dann spielt es keine Rolle ,ob sie an diesem Zaun zu tote kommen.Wenn es der eine Zaun nicht ist,erledigt das dann ein anderer(oder auch Geflügelzüchter).Keiner wird sich von dem Habicht seine Hühner holen lassen.Holger
     
  8. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany

    die greife haben sich bestimmt nicht spezialisiert. man bietet ihnen ja regelrecht das futter auf dem präsentierteller. ein habicht weiss leider nichts, über privatbesitz am ortsrand. die frage stellt sich, ob dieser zaun so rechtens steht, wenn daran wissentlich und beobachtend, reihenweise, artgeschützte vögel, zu grunde gehen?
     
  9. Yogi

    Yogi Stammmitglied

    Dabei seit:
    24. März 2006
    Beiträge:
    208
    Zustimmungen:
    4
    Interesant finde ich für wie unvorsichtig und Dumm manche hier Vögel ansehen.
    Natürlich kann es "mal "passieren das ein Vogel gegen einen Zaun fliegt,aber "reihenweise "ist sehr zweifelhaft.
    Ich gehe davon aus das Daniel dies provokant meinte um bestimmte Reaktionen zu erziehlen.
    Manche meinen etwas zu lesen oder zu hören entbindet vom logischen Denken.(wenn man es denn kann).

    Yogi
     
  10. buteo

    buteo Foren-Guru

    Dabei seit:
    14. Dezember 2005
    Beiträge:
    2.876
    Zustimmungen:
    1
    nein nein, schon gut, eine Entschuldigung für falsche Anschuldigungen ist überhaupt nicht nötig, gehört nicht zum guten Ton hier im Forum;)
    Nur mal so als Tipp, bevor der nächste Vorwurf gepostet wird, ohne Beweise dafür zu haben.
     
  11. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    für diesen irrtum meinerseits möchte ich mich entschuldigen.
     
  12. buteo

    buteo Foren-Guru

    Dabei seit:
    14. Dezember 2005
    Beiträge:
    2.876
    Zustimmungen:
    1
    Danke, dann ist das jetzt auch vom Tisch.

    Was die rechtliche Situation betrifft:
    nein, es wird kein Paragraph durch diesen Bauzaun verletzt, und selbst das Beobachten von Greifen, die sich daran verletzen, verpflichtet rechtlich nicht zum Einschreiten.
    Ist so ähnlich wie mit Stacheldraht, da verenden nicht selten Wanderfalken daran, aber verboten sind die nun mal nicht.
     
  13. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

    Dabei seit:
    26. März 2005
    Beiträge:
    8.074
    Zustimmungen:
    49
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Ganz so sicher bin ich mir da nicht. Gemäß BNatSchG ist es verboten, die Vögel zu schädigen oder gar zu töten. Und ich könnte mir durchaus vorstellen, daß man den Zaun so auslegen kann, daß er als Schädigung ausgelegt wird. Tötung bzw. Schädigung durch Unterlassung. Da müßte man mal einen Juristen fragen.

    Ob eine Pflicht zum Einschreiten besteht ... schwierige Frage. Wenn man monate- oder gar jahrelang zuschaut - also ich sehe das rechtlich sehr kritisch.

    VG
    Pere ;)
     
  14. jono

    jono Foren-Guru

    Dabei seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    740
    Zustimmungen:
    0
    Dann bitte als erstes großflächige Verglasungen verbieten (und die Versicherungen in diesen Glasbauten gleich mit :zwinker:)

    Im Ernst. Man wird da nur was machen können, wenn irgendwie rauskäme, dass der Zaun bewußt dort aufgestellt wurde und die Hühner als Köder benutzt werden, um die Habichte in den Tod zu locken. Das würde wohl keiner zugeben.

    Ein Eingriff in die Natur und Landschaft liegt ebenfalls nicht vor.

    Man sollte auch nicht immer nach dem Gesetz rufen. Einfach mal melden den Zaun und hoffen, dass es praxisnahe Beamte gibt, die dem Hühnerhalter aufgeben den ollen Bauzaun mit Pflanzen/Hecke zu versehen.
    Es gibt doch auch diese schicken Holzlamellenwände.

    Wobei ich so manchem Habicht auch zutrauen würde, gekonnt durch die Bepflanzung zu jagen und anschließend an den Bauzaun zu knallen.
     
  15. #174 Holger Günther, 17. Januar 2009
    Holger Günther

    Holger Günther Foren-Guru

    Dabei seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    628
    Zustimmungen:
    0
    Oder bei der Jagd auf Tauben gegen das Ausflugloch des Taubenschlags.Bei der Jagd fliegen die sogar in die verwinkelsten Hofecken.Holger
     
  16. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    was ist vermeidbar und was nicht? eine autobahn kann nicht gesperrt werden. gebäude nicht abgerissen werden. ein zaun wäre schon veränderbar, wenn reihenweise geschützte arten daran verunglücken. was ist dabei, als angeblicher naturschützer dagegen einzuschreiten? eine strafbarkeit ist in diesem geschilderten fall eben nicht unbedingt auszuschliessen.
     
  17. #176 Vogelklappe, 2. Februar 2009
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
  18. #177 Naturedream, 3. Februar 2009
    Naturedream

    Naturedream Stammmitglied

    Dabei seit:
    13. November 2008
    Beiträge:
    300
    Zustimmungen:
    0
    ...es ist zum heulen :heul: und zum :+kotz:

    ich wohne am müggelsee, ich "kenne" den vogel persönlich.
    der zuständige förster sagte mir sogar wo die beiden ihren horst haben (der übrigens sehr gut abgeschirmt ist und "beschützt" wird).

    ich hoffe sehr die adlerdame wird wieder gesund (daumen drück)

    traurige grüße :(
     
  19. DanielG

    DanielG Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Januar 2006
    Beiträge:
    718
    Zustimmungen:
    2
    Mal ne Frage, rein informativ:

    was wird denn als Ursache dieser Bleivergiftung angenommen?

    Wird am Müggelsee gejagt, kommen Bleischrotreste in Wasservögeln, z.B. Wildenten in Frage?

    idS Daniel
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. #179 Naturedream, 4. Februar 2009
    Naturedream

    Naturedream Stammmitglied

    Dabei seit:
    13. November 2008
    Beiträge:
    300
    Zustimmungen:
    0
    hey daniel.

    die ursache... da gibts mehrere möglichkeiten:

    also erstmal JA es wird dort auch gejagt, am müggelsee. alles schon mitbekommen. an dem ort wo die adler ihren horst haben, allerdings nicht. dort ist ein naturschutzbereich. aber was sind schon die paar meter für einen adler ... :o
    also könnte es durchaus sein dass sie ein mit bleischrot belastetes tier geatzt hat.

    aber ich habe auch gehört dass mit den fischen hier auch schon komische sachen waren... bleivergiftung durch fisch...? hmmm ich bin mir nicht sicher.

    alles spekulation.

    ich erkundige mich ;)
     
  22. #180 Vogelklappe, 4. Februar 2009
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Laut lokalen Zeitungsberichten wurde die Vergiftung des Seeadlers von einer mit Bleimunition getöteten Ente verursacht.
     
Thema: Vergiftete Greifvögel und kein Ende
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. stahlschrot normalladung

    ,
  2. jagdausuebungsberechtigter krummort

    ,
  3. http:www.vogelforen.deartenschutz158824-vergiftete-greifvoegel-kein-ende-38.html

Die Seite wird geladen...

Vergiftete Greifvögel und kein Ende - Ähnliche Themen

  1. Wer will hier unsere Hühner

    Wer will hier unsere Hühner: Guten Tag, ich bin neu hier im Forum. Wir wohnen in einem ländlichen Teil von München. (Ja, das gibt es!) Wir halten Kühe und Hühner. Immer wieder...
  2. Vogel + Greifvogel aus Mallorca

    Vogel + Greifvogel aus Mallorca: Kann diese beiden Freunde hier nicht sicher bestimmen und freue mich über Hilfe. 1. [ATTACH] [ATTACH] 2. [ATTACH] [ATTACH]
  3. Lebensbedingungen für Greifvögel in Siedlungen

    Lebensbedingungen für Greifvögel in Siedlungen: Hallo zusammen, nachdem ich mich etwas durch das Forum gewühlt und keine passende Information gefunden habe, entschloss ich mich dann doch zur...
  4. Was ist das für ein Greifvogel?

    Was ist das für ein Greifvogel?: Hallo, was ist das für ein Greifvogel? Viele Grüße Leese
  5. Greifvogel aus NY

    Greifvogel aus NY: was könnte das sein? Lg
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.