Verhalten des Menschen bei Aggressionen der Grauen (Diskussion)

Diskutiere Verhalten des Menschen bei Aggressionen der Grauen (Diskussion) im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Der Käfig ist eher klein. wie klein ist der käfig , in dem 2 graue sitzen.? Ich bin traurig, was tue ich, wenn mein Freund nicht da ist oder...

  1. #101 kleiner-kongo, 11. Januar 2011
    kleiner-kongo

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    der käfig ist das revier , deiner grauen, welches sie verteidigen..sauber machen am besten wenn sie draussen sind, ausserhalb des käfigs würde ich dann auch nicht füttern um sie wieder in den käfig zu bekommen..
    als spielzeug sind die grauen denkbar ungeeignet..hast du mal keine zeit mit ihnen zu schmusen , kuscheln usw. leiden sie sehr und das kann böse folgen haben..

    wenn du dich richtig mit diesem forum auseinander setzt, kannst du viel über deine grauen mitbewohner lernen..fast für jedes thema gibt es antworten. benutze einfach die suchfunktion..

    lg. kleiner-kongo
     
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  3. #102 selinamulle, 20. Januar 2011
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    Hallo,
    das halte ich für großen Quatsch...

    Wir haben hier auch Handaufzuchten... Eine sitzt im Nistkasten auf zwei Eiern und brütet und plustert sich auf wenn ich kucke da sie Ihre Eier beschützen möchte. Und diese treulose Tomate habe ich sogar selbst aufgezogen nachdem die Eltern nach dem Beringen es nicht mehr nötig hatten (aus Unerfahrenheit) sich um ihren Nachwuchs zu kümmern... Tweety hat sich bei uns in der Küche mit meinem Sohn den Joghurt geteilt und war eine Einzelaufzucht da das Geschwisterchen es nicht geschaft hatte... Als ich die Chance bekam sie in eine Gruppe zu setzen suchte sie sich erst keinen Partner aus, so dass sie einfach am Ende des Sommers (da war sie eineinhalb Jahre alt) mit einem Hahn der einjährig war wieder zu uns kam. Wir haben die zwei einfach zu zwei anderen gesteckt. Erst dachte ich die zwei würden nix. Bis meine Schwiegermutter mir die Tage erzählte, dass Fridolin die Tweety treten würde... Ein paar Tage später das erste und jetzt auch das zweite Ei.. Tweety brütet. In einer Voliere. Weder sie noch Fridolin rupfen sich. Lisa unsere Handaufzucht die wir bekommen hatten hat letztens auch eine Brut gemacht (leider unbefruchtet). Dabei habe ich persönlich niemals gedacht, dass Lisa überhaupt mal daran denken würde sich einem Hahn anzuschließen und zu brüten, da sie total Menschenfixiert war als sie bei uns gelandet ist... Aber die Zeit bringt es da... Sie bekommen bei uns wenn sie möchten Ihre Krauleinheiten aber ansonsten leben sie in Volieren.

    Klar man kann keine Handaufzucht von jetzt auf gleich ohne Menschenkontakt in einen Voliere stecken aber mit viel Gefühl und auch bei Bedarf dem nötigen Abstand vom Menschen kann man auch Handaufzuchten wieder zu Vögel machen die sich in einer Gruppe bzw. mit einem Partner wohl fühlen.

    Ich persönlich finde, dass die Außenvolierenhaltung das non plus Ultra für die Vögel ist. Warum nicht Außenvoliere mit Menschenkontakt?

    Warum Handaufzucht? Eine eingewöhnte Naturbrut ist meist gesünder für das Familienleben als eine Handaufzucht. Gerade bei Eintritt der Geschlechtsreife kann es da böse ausgehen... Unsere in Privathaushalte abgegebenen Naturbruten haben sich schnell eingewöhnt und sind auch zahm geworden...

    LG
    Sabine
     
  4. karin3003

    karin3003 Neues Mitglied

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    Hallo Liane! Danke für die Antwort.
    Der Kleine kriegt schon die Panik, wenn ich nur in die Nähe des Käfigs komme und kreischt laut und verdrückt sich in die hinterste Ecke - denn immer dann peckt ihn die Große! Ich kann ihm auch nicht helfen, weil die Große momentan total sauer auf mich ist! Ich geh schon in großem Bogen um den Käfig rum... Ich gebe der Großen vorsichtig (Madame hackt schon sauer gegen die Gitterstäbe!) eine Mandarine hinein - sie schmeißt sie wütend auf den Boden, so auf die Art: behalt deinen Scheiß selber! Vor 2 Tagen hab ich die Große wenigstens noch mit einem Leckerli ablenken können und inzwischen dem Kleinen seinen Babybrei mit der Spritze gegeben (bekommt er noch ab und zu, weil er als Baby schlecht gefressen hat), heute getraut sich der Kleine gar nicht mehr zum Gitter.
    Vielleicht ist ihr wirklich nur extreeem langweilig....
    Oder sie hat Angst um IHREN Kleinen.... Oder sie ist eifersüchtig, denn vorher war das IHR Käfig und nur SIE war im Mittelpunkt....
    Oder sie muss wirklich öfter heraus und FLIEGEN, voll auspowern - ich würd sie ja gern herausholen, aber ich krieg sie dann nicht mehr rein. Mein Freund meint, wenn sie zu lang draußen ist, wird sie übermütig und noch frecher. Leider kann nur mein Freund mit den Geiern umgehen. Ich bin in unserer Patchworkfamilie in der Rangordnung die letzte und hab blaue Flecken an beiden Armen, so dass ich mich bei jedem Geierfreiflug in Sicherheit bringe...
    Ich hoffe, wir bekommen bald einen größeren Käfig, wär gut eine Maßanfertigung, die im Geschäft sind entweder zu groß oder zu klein.
     
  5. #104 lady-li, 25. Januar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2011
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    lady-li Banned

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    Hallo Karin,

    ich will mal ganz ehrlich sein : Ihr habt von Anfang an viele Fehler bei der Vergesellschaftung gemacht !
    1) Den Neuankömmling gleich in das Revier der Henne gesetzt.
    2) Einen zu kleinen Käfig nicht durch einen neuen (viel größeren) ersetzt.
    3) Zu wenig Freiflug. 6 Stunden täglich sollten es mindestens sein !

    Diese Fehler führen dazu, daß der Neue gar keine Chance hat, heimisch zu werden.
    Er kann der Henne in dem kleinen Käfig nicht ausweichen, wenn die Henne ihn "abstraft".
    So macht er die fatale Erfahrung : "Wenn ein Mensch sich nähert, dann werde ich gehackt."
    Diese Erfahrung wird er vielleicht sein Leben lang mit sich rumtragen !!!
    Außerdem hat er Angst vor der Henne bekommen, die ihn in ihrem Reich als Eindringling sieht.
    Damit habt ihr die Vergesellschaftung vielleicht ein für allemal vereitelt !!!

    Karin, entschuldige die harten Worte, aber ihr solltet schnell handeln, um Schlimmeres zu verhüten.
    Kauft umgehend eine Voliere (so groß wie möglich !) und richtet sie mit Naturästen und Spielzeug schön ein.
    Bewährt haben sich Anflugklappen an der Voliere. Erstens mögen die Grauen gern zum Landen und zweitens kann man sie über die Klappen leicht per Befehl in die Voliere zurückbekommen.
    Hier (klick mich) findest Du Volieren zum kleinen Preis, die individuell gebaut werden können.
    Eloxiertes Aluminium kostet zwar mehr, ist aber besser. Drehplateau mit Futternäpfen erlaubt Dir die Fütterung von außen.
    Zum Wohle Deiner Grauen : Schiebe die Anschaffung nicht auf die lange Bank !!!

    Wenn die neue Voliere da ist, dann geben wir dir gern weitere Ratschläge, wie Du den Karren aus dem Dreck ziehen kannst.
    Dir in der momentanen Situation Tips zu geben, wäre nur Flickschusterei und würde nicht wirklich helfen.

    Noch was : Kannst Du Dir nicht von irgendwem einen Übergangskäfig für den Kleinen besorgen ?
    Er sollte nicht länger bei der Henne im kleinen Käfig Ängste ausstehen müssen !!!
     
  6. Marion L.

    Marion L. Foren-Guru

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    Hallo, Karin
    ich würde den Kleinen da sofort rausholen. Der fängt bald an zu rupfen, wenn er ständig gestresst ist. Laß ihn doch in einem 2.Käfig erstmal zur Ruhe kommen und gestaltet eine schöne große Voliere ganz neu und wartet dann ab. Es wäre auch eventuell gut beide außer Sichweite zu stellen und sich abwechselnd mit jedem zu beschäftigen. Wie soll der Kleine eine Beziehung zu euch aufbauen, wenn das für ihn sofortige Bestrafung durch die Henne bedeutet? Gemeinsamer Freiflug halt wenn dein Freund daheim ist und die Henne sich auch sicherer fühlt. Gemeinsam solltet ihr das machen damit sie sich auch vernünftig an dich gewöhnt.
    LG
    Marion L.
     
  7. karin3003

    karin3003 Neues Mitglied

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    Hi Liane und Marion und kleiner Kongo! Danke für die Tipps!
    Einen großen Käfig brauchen wir wirklich so bald wie möglich! Danke auch für den Käfig-Link - die Firma ist scheinbar in den NL und macht Maßkäfige, keine Ahnung was der Versand kostet, aber ich denke, alles zusammen wird´s nicht schlimmer sein als ein nicht passender Fertigkäfig aus dem Zoohandel.
    Jetzt bin ich 2 Tage immer am Käfig vorbeigegangen ohne ein Wort und ohne hinzusehen - seitdem ist Ruhe. Die Geierlein verstehen sich sonst ziemlich gut - solange ich auf Distanz gehe.
    Ich plaudere mit der Großen nur noch aus der Ferne, hingehen, kraulen oder gar rauslassen geht überhaupt nicht, dass muss mein Freund machen. 6 Stunden Freiflug wird sich fürchte ich nicht machen lassen, außer ich ziehe aus, denn ich muss währenddessen in Deckung gehen, die Große hat mich zum Beissen :+schimpf gern und der Kleine fängt auch schon an.
    Länger draußen bleiben dürfen sie, wenn ich bei der Arbeit bin und mein Freund allein zu Hause. Mein Freund kommt auch gut mit beiden zurecht. Meist kommt die Große dann zuerst in den Käfig zurück und ist dann wieder einmal alleine in ihrem Revier und der Kleine sitzt noch eine Weile draußen am Freisitz und gibt sich genüsslich der Gefiederpflege hin. Zerrupft schauen sie aber nicht aus - der Kleine ist die ganze Zeit am Futtern und hat einen Bombenappetit.
    PS: die Große piepst jetzt wie der Kleine, soll wahrscheinlich heißen "ich bin auch noch klein und brauche viel!!! Aufmerksamkeit!" :p
    PS2: kleine Episode heute: hab 2 Nüsse auf die Seite des Kleinen hineingelegt - die Große ist gleich hergestartet, hat den Kleinen weggejagt und sich die Beute geholt!
    Wie ist das bei Euch? Vertragen sich die Geierlein auch mit den anderen Familienmitgliedern? (Ich bin ja nicht die Bezugsperson und schaffe es nicht, meine Angst vor den spitzen Schnäbeln zu verstecken)
     
  8. Boracay

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    Hallo Karin,

    Volierenbauer die Volieren auf deine Bedürfniss anfertigen gibt es genügend. Suche einfach mal hier im Forum oder in google nach Volierenbauer.

    Ich persönlich finde deinen Bezug zu den Tieren nicht gerade prickelnd.
    Die Grauen können ein recht hohes Alter erreichen und wie soll denn in Zukunft das Zusammenleben mir DIR und den Tieren funktionieren.
    Ich sehe hier wirklich großen Handlungsbedarf, ausser ihr haltet die Tiere in einer Aussenvoliere mit Schutzhaus oder in einem eigenen Vogelzimmer ohne großen menschlichen Kontakt.
    Ich bin der Meinung, auch wenn ich nicht die Bezugsperson eines Vogels bin, so sollte dieser ein Grundmaß an Erziehung haben, d.h. ich möchte beim Freiflug nicht
    attaktiert und gebissen werden, und die Vögel sollten ohne großen Aufstand auch wieder in die Voliere zurückgebracht werden.
    Mehr würde ich persönlich schon gar nicht verlangen.

    Vor einigen Jahren haben wir bei uns ein Abgabetier aufgenommen, ein Angstbeißer würde ich sagen.
    Obwohl ich schon zuvor "Erfahrungen" mit Papageien hatte, so war der Respekt gegenüber diesem Grauen doch recht hoch,
    da mir diese Bisse bisher doch recht unbekannt waren.
    Auch hat es mich Überwindung gekostet die Hand nicht reflexartig wegzuziehen, wenn ein Biß drohte und es teuflisch weh tat, wenn er mich
    erwischte, so hat es unserer Beziehung zueinander ein wenig gefördert, die Zähne zusammenzubeissen, keine Reaktion zu zeigen und in dem Moment den
    Biss zuzulassen. In diesem Fall hat es dem Grauen gezeigt, daß ich vor ihm keine Angst habe und er mit diesen Bissen nichts gewinnt.
    An meinen anderen Grauen hat der Vogel gesehen, daß ich kein bösartiger Mensch bin, ich von den Tieren nichts will und er nichts böses zu erwarten hat.
    Nach drei Jahren des Zusammenlebens kommt der Graue nun von ganz alleine und hält sein Köpfchen zum Kraulen hin.
    Übrigends meinen Mann hatte der Vogel schon nach ein paar Tagen akzeptiert und auch heute ist es noch so, daß jeder Mann, egal ob bekannt oder fremd
    freudig im Empfang genommen wird, aber als Frau hast man es echt schwer.
    Nichts destro trotz, wäre das Leben für Maxi nicht so angenehm, wenn sich mein Mann um die Tiere kümmern würde, da fehlt einfach die Zeit dazu.

    Ich denke, du solltest an dir und den Tieren arbeiten, sodaß auch den beiden Grauen genügend Freiflug gewährt werden kann und
    ein entspannteres Leben miteinander da ist.

    LG
     
  9. Art

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    Clickertraining wirkt wahre Wunder wenn man bereit ist ein bischen Zeit zu investieren.
     
  10. melina81

    melina81 Neues Mitglied

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    hallo ich habe 2 graue einer ist über 30 und meine kleine 4 Jahre der ältere wirft vor Wut sein Futter und trinken raus rattert mit dem Käfig was tierisch laut ist und den vogelschüsseln und wird richtig böse wenn es abends zu Bett gehen muß das heißt wenn er rein muß. habe schon alles versucht habt ihr auch sowas
     
  11. Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo melina81,

    wie groß ist denn der Käfig und wie ist er eingerichtet ?
    Vielleicht muss man hier noch etwas optimieren, damit er sich wohler darin fühlt und dann auch lieber in seinem Reich bleibt, deshalb die Nachfrage ;).
    Ein Bild von dem Käfig/der Voliere dürfte uns sicher helfen, um dich noch gezielter zu beraten.
    Wie ist denn das Verhältnis der beiden Grauen untereinander ? Wohnen sie beide zusammen in dem Käfig ?
    Wegen der Näpfe schau doch mal hier, dort wurde das Problem schon mal besprochen und sind einige Tipp zu finden :zwinker:.
     
  12. Nala2

    Nala2 Foren-Guru

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    Hallo

    Ich hake mich hier auch mal ein. Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen und wollte nur mal meine Erfahrungenwas das zurechtweisen der Grauen angeht, kundtun.

    Ich hatte ja bisher nur Sittiche und kein super inteleigenten Papageien.

    Da meine Kleine voll auf das Laptop und die angeschlossenen Kabel abfährt, muß ich sie auch ständig zurück weisen. Wenn sie in meiner Arm/Hand hähe ist, mache ich verschiedenes, jenachdem wie hartnäckig sie ist.
    Erst mal sage ich immer das Wort "nein". Danach halte ich großflächig meine Hand vor.Wenn sie dann nicht aufhört halte ich sie sanft am Schnabel und schimpfe immer "nein". Dann geht sie erst mal weg, schleicht sich dann hinter den Laptop auf die andere Seite und will da weiter rumwärkeln. Dann reagiere ich genauso. Wenn Sie dann nicht aufhört, dann stupse ich sie mit den Zeigefinger an den Flügel und das kann sie garnicht leiden. Dann kreischt sie kurz (weiß nicht was der bedeuten soll) und dann macht sie sich vom Acker. Gleichzeitig biete ich ihr dann aber was anderes zum zerflücken an, das sie dann auch gerne annimmt.
    Das das mit dem Schnabel halten auch andere machen habe ich nicht gewußt. Lag ich also irgendwie gut :-)
    So lange ich dem Vogel keine Schmerzen zufüge und ihn auch seelisch nicht belaste, denke ich das zurechtweisen in Ordnung ist.

    Mein Sohn(15) hat beispielsweise Respekt vor dem Vogel, vielleicht auch Angst. Das hat sie irgendwie schon bemerkt und wollte meinen Sohn schon eon paar mal zwicken..
     
  13. #112 kentucky, 18. Januar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Januar 2012
    kentucky

    kentucky Guest

    Hi,

    wie geht es denn Deinen Kleinen nun? Ist es etwas besser geworden? Ich halte auch Graue, NB + HZ und habe keinerlei Probleme, habe aber auch sehr früh angefangen mit den Tieren zu trainieren. Das Problem mit Deinem Kleinen kenne ich auch, Panik und Angst. Das führte mal zu bösen Verletzungen. Ich habe das sehr gut in den Griff bekommen. Meine Tiere sind in sehr kurzer Zeit auf Signal zurück in die Volie gegangen, sie steigen auf und ab, ich kann sie in die Transportbox tun ohne Stress und vieles mehr. Meine Tiere haben Spaß daran. Versuchs es doch mal. Muss ja nicht mit Clicker sein, bin ich auch kein Freund davon. Für ein besseres Miteinander und Spaß für beide Seiten ist es das allemal Wert! Und keine Bange, Dein Vogel bleibt trotzdem Vogel und wird nicht zum Mensch! Das Zusammenleben wird eben für alle besser. Aller Anfang ist schwer, lass Dich nicht entmutigen. Auch gegen das Beißen kannst Du etwas tun. Irgendwo in der Linie hast Du mal nicht aufgepasst und der Vogel weiß sehr genau, wie er Dich los wird. Das klingt hart, ist aber so. Es liegt an Dir das wieder gerade zu rücken, das geht, hatte ich auch mal mit meinem ersten Tier. Anfängerfehler. Alles wird gut, geh es nur richtig an!
     
  14. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Nala,
    weisst du eigentlich warum sie auf das laptop oder klavier fixiert ist?
     
  15. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Kentucky,
    das ist super!
    Du hast eine klare, verstandliche fur deine vogel, kommunikation benutzt um ihnen neues (gutes) benehmen anzulernen.


    Bitte, man muss zwischen reaktion und erziehung unterscheiden.
    Reaktionen haben alle menschen, das ist normal. Naturlich muss man lernen sie zu kontrollieren ansonsten kann der vogel in gefahr sein..

    Erziehung ist ein neues benehmen, das uns passt und eine harmonisches zusammenleben erlaubt, beibringen. Das geht nur systematisch, mit verstandnis der situation und des lernungsprozess. (ABC )

    Viele papageienbesitzer, tuen nur auf benehmen ihrer vogel reagieren ...verjagen usw.
    Sie brigen ihnen kein neues benehmen bei. Naturlich lernt der vogel in jeder situation, jede minute seines lebens...nur ...nicht unbedingt das, was wir mochten.
    Der vogel erfindet seine eigenen, an eine situation adaptierten benehmen, von seinem (wilden) intelligenzstandpunkt aus, die uns nicht immer passen.

    Ich erlaube mir hier eine bemerkung weil ich hier ofters den eindruck habe das papageienbenehmen hier viel wie hundebenehmen interpretiert wird (was falsch ist) und man auch reagiert als wenn es hunde waren. (obwohl es auch fur hunde heutzutage bessere erziehungsmethoden gibt).

    schonen tag wunsche ich
     
  16. Nala2

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    da kann man viele Teile abknabbern?? Plastik? auf den Laptop eifersüchtig?

    Keine Ahnung :-)
     
  17. kentucky

    kentucky Guest

    Hi, ja Dir auch einen schönen Tag!

    ich hatte mal einen guten Lehrer. Es ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man dran bleibt, geht das in Fleisch und Blut über. Verjagen, so einen Tip hat mir auch mal einer gegeben.Auch so ein Experte. Toll! Hat natürlich nichts gebracht, bzw. das Vertrauen leidet. Die Basis ist ja gerade das Vertrauen, da muss man keinen Clown trainieren, aber ein paar Sachen erachte ich als Grund wichtig. Manche Papageienbesitzer sollten sich lieber mal mit der Körpersprache ihrer Vögel befassen, das ist Punkt 1. Wenn nun mal was schief gelaufen ist und man hat einen Beisser, dann ran und ändern, nicht da sitzen und jammern. Ihr tut es doch für Euch und Euer Tier, ein Vogel beißt nicht aus Vergnügen, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wenn man daran arbeitet ist es auch nicht weiter tragisch. macht doch Spaß, wenn man sein Tier versteht. Für mich eine Pflicht! Wenn ich ein Tier halte, dann ohne wenn und aber. Schritt für Schritt, dann klappts auch mit dem Nachbarn! LOL
     
  18. papugi

    papugi Foren-Guru

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    QUOTE=Nala2;2450822]da kann man viele Teile abknabbern?? Plastik? auf den Laptop eifersüchtig?

    Keine Ahnung :-)[/QUOTE]

    Hallo Nala,
    Ja, Eifersucht kann auch ein Faktor sein…

    Hast du schon von Irene Pepperberg gelesen?
    Sie hat das "modèle de rôle" studiert und beschrieben. D.h. model fur rollespielen und Rollenspielen ist benehmen. Lernen.

    In der natur lernen graue (und andere Papageien) alle benehmen von den Eltern und auch von Artgenossen. In Gefangenschaft lernen sie auch jede Minute und auch wenn wir es nicht wollen.

    In der Natur, wenn sich papa oder Mama oder Bruder für etwas interessiert; z.b. wenn er irgendwo mit viel Interesse mit dem Schnabel piekt, ist es für die jungen klar das es auch für sie ineressenswert ist. Sie sind sofort da …


    Um es lustig zu schildern, wenn die vogeleltern in der natur einen Computer mit Klavier benutzen wurden, wurden die kucken ohne frage, darauf fixieren ..egal was sie daraus bekommen...wenn der Computer kein futter gibt, na dann werden sie versuchen sie mit dem Schnabel abtasten (Explorer) und bewegen was zu bewegen ist und bauen die tasten vom Klavier ab(erst durch Zufall dann ist es gelernt) speziell wenn es einige Reaktionen einbringt.

    Was ich damit sagen mochte ist das die Vogel in Gefangenschaft, beobachten WAS WIR MACHEN und einfach von uns lernen als wenn wir die Modelle warenund da es soziale tiere sind, wollen sie mitmachen …Computer auseinander nehmen es ist für sie ein benehmen wie ein anderes.

    Sie sind von unserer beschaftigung angezogen weil Papageien soziale Tiere sind, und benehmen durch modele lernen.

    Meistens verstärken wir dieses benehmen durch unsere Reaktion.

    Bon, ich weiß nicht ob du verstehen kannst was ich meine?
     
  19. kentucky

    kentucky Guest

    Hallo Papugi,

    da stimme ich Dir vollends zu. Sie lernen aber auch sehr schnell Dinge, die wir ihnen unbewusst zeigen und die uns nicht gefallen. Alles was ein Tier tut sollte freiwillig sein, ohne jeglichen Druck von außen. Vertrauen, das ist eigentlich alles. Das kann man mit System tun, kann es aber auch ohne, dauert nur länger. Das Wichtigste,
    den Vogel beobachten, schauen ist er bereit für eine Interaktion oder nicht. Ich möchte ja auch manchmal meine Ruhe. Stellt man sich vor, es käme laufend einer an, will Dich anfassen, will das Du dies und jenes tust. Da wirst Du selber auch grantig. Spielen ja, wenn man es will, macht man auch mit kleinen Kindern und sie lernen daraus. Dabei richtet man sich ja auch nach dem Kind und sagt nicht " so, jetzt wird hier gespielt", oder etwa nicht!
     
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  21. kentucky

    kentucky Guest

    Hallo Papugi,

    ich gebe Dir mal ein Beispiel, eins was ich selbst "falsch"gemacht habe. Aber ich mache mir eben Gedanken, wie und wo ich so was abstellen kann.

    Ich habe einen Vogel, der fand es höchst verstärkend, die Nähte sämtlicher Tischdecken, Handtücher etc. auf zu trennen. Unsere kleine Rückwärtsnähmaschine!

    Das Geräusch dieser knackenden Naht und " meine Reaktion" haben dem Vogel beigebracht, oh das mach ich weiter, ist ein tolles Spiel. Meine Reaktion war nämlich jedes mal " Nein" und ich habe sie weggesetzt . Ihre Reaktion war, sie hat mich angeguckt und weitergemacht. Dieser Blick hat mir zu denken gegeben.Als wolle sie sagen," na war das gut, Du reagierst ja jedes mal." Hab ich auch dummerweise! Es hat mich geärgert. Das versteht das Tier aber nicht, es sieht nur oh, sie spielt mit mir. Die Tiere sind nicht dumm, ganz bestimmt nicht. Um dieses Problem zu lösen, habe ich einfach alte Tücher auf die Tische gelegt, sie nicht beachtet, wenn sie "genäht" hat, keine Reaktion von mir, in Bezug auf die Decke, sondern etwas getan was viel interessanter ist als das Rückwärtsnähen. Hat nicht lange gedauert und das Problem war keins mehr!
    @ Nala - kannst Du daraus etwas mitnehmen?
     
  22. Nala2

    Nala2 Foren-Guru

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    Moin,moin

    Ja, ich habe verstanden. Verjagen tue ich sie nicht und sie muß auch nicht bei Fuß stehen, wenn ich es möchte. Sie zeigt deutlich, wenn sie kommen möchte und ne Streicheleinheit möchte und wenn sie keine möchte ich ich vielleicht mal kuscheln will und sie nicht, dann nimmt sie meinen Finger in den Schnabel und führt ihn so von sich weg.
    Dann weiß ich, das sie gerade keine Lust hat und bedränge sie auch nicht weiter.

    Was das lernen angeht, ist es ja bei sehr vielen Tieren so, das Jungtiere von ihren Eltern bzw. Artgenossen lernen, sonst würden sie später garnicht zurechtkommen( wie bei uns Menschen eben auch ;.) )

    Sie ist nicht mehr so oft am Laptop und gibt auch schnell auf und beschäftigt sich mit was anderem. Sie ist ja auch noch nicht so lange bei uns und in der Zwischenzeit hat sie auch schon andere Ecken der Wohnung erkundschaftet und beschäftigt sich anderweitig.
    Würde ich sie aber unbeaufsichtigt lassen, hätte ich warscheinlich innerhalb 5 Minuten keine einzige Taste mehr.
     
Thema: Verhalten des Menschen bei Aggressionen der Grauen (Diskussion)
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