Verhalten in Außenvoliere

Diskutiere Verhalten in Außenvoliere im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; hallo sbari die einfluglösung schaut zwar gut aus ist aber trotzdem nicht mäusesicher. denn die mäuse die an der wand hochkommen setzen sich...

  1. maxima

    maxima Guest

    hallo sbari

    die einfluglösung schaut zwar gut aus ist aber trotzdem nicht mäusesicher.
    denn die mäuse die an der wand hochkommen setzen sich oben drauf und klettern von oben durch den einflug.

    würd ich net als mäusesicher bezeichnen.

    lg maxima
     
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  3. hjb(52)

    hjb(52) Guest

    Generell ist es so

    egal welche Vogelart in einer Voli mit Schutzhaus gehalten wird.
    Der Vogel sucht sich immer den Ort aus, an dem er sich wohl fühlt. Wenn er den Bedarf hat, dann wird er auch das Schutzhaus aufsuchen. Manchmal muß man sie aber in der frostigen Jahreszeit dazu zwingen.

    Beim Thema Mäuse streike ich. Wir haben eine Wäscherei, wo auch die Vögel sind und als Nachbarn eine Plätzchenbäckerin. Der Kammerjäger ist jedes Jahr da.

    Gruß
    Hans-Jürgen :0-
     
  4. maxima

    maxima Guest

    hallo hjb

    ich ahbe auch einen teil meiner vögel in einem alten bauernhaus untergebracht und dort hab ich auch im ersten jahr 15 mäuse gefangen.
    dann ahb ich die wände alle verkleidet bzw gefliest und die decke mit blech verkleidet. und nun hab ich seit 10 jahren keine einzige maus mehr gesehn bzw gefangen.

    es geht wenn man will.

    lg maxima
     
  5. Caro

    Caro Stammmitglied

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    Hallo!

    Danke für eure Antworten!
    Sicher vor anderen Tieren sind die Vögel! Wir haben ein Fundament gegossen und einen festen Metallzaun zum Bau verwendet. Ich glaube da käme noch nicht mal ein Bär rein!

    @ Gill - Sie sind zum ersten mal draußen und waren zuvor nur in der Wohnung. Ich möchte sie über den Winter reinholen und im Frühjahr wieder rauslassen, damit sie sich langsam daran gewöhnen können.
     
  6. maxima

    maxima Guest

    hallo caro

    langsam dran gewöhnen wäre ja in der übergangszeit draußen lassen, denn nur durch die übergangszeit bekommen sie die nötigen daunen.
    ich würde sie auf jednefall bis zu den ersten minusgraden gleich dran gewöhnen, und wenn du dann ein schutzhaus hast in dem du etwas über den frost heizen könntest wäre es überhaupt kein problem sie dann dort zu lassen.

    wenn due sie aber weider ind ie wohnung nimmst bringt das dran gewöhnen gar nichts, denn durch die dortige wärme wäre die vorherige durchlebte übergangszeit wieder komplett umsonst, und nächstes jahr hättest genau dasselbe problem wieder.

    lg maxima
     
  7. maxima

    maxima Guest

    noch was vergessen:

    bärensicher ist net gleich sicher von mäusen,ratten und mardern...........ggg


    lg maxima
     
  8. Gill

    Gill Guest

    Hallo Caro!
    Ich würde sie jetzt auch schon draussen lassen. Wenn man Vögel an das Leben in einer Aussenvoli mit Schutzhaus gewöhnen will, so sollte dies im Sommer passieren (sprich jetzt). Wenn sie dann übern Herbst draussen bleiben, bilden sich ja (wie ja auch schon von maxima beschrieben) die Daunen. Der Winter ist dann also kein Problem mehr. Egal ob vorher Stubenvogel oder nicht.
    Meine Nymphen waren zuvor auch Stubenvögel. Als meine Voli im Juni letzten Jahres fertig war sind sie raus gekommen und auch dort geblieben.

    Zum Thema Fütterung innen oder aussen: kann ja jeder machen wie er will - ich füttere nur im Schutzhaus. ;)
     
  9. Caro

    Caro Stammmitglied

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    Hallo!

    Na, ja, wie schon kurz erwähnt habe ich 2 Problemnymphen dabei. Die kann ich nicht einfach dem Winter aussetzen.
    Eine Henne hat einen kahlen Bauch und Rücken (man sieht es nur, wenn sie die Flügel hebt) und ich muss mal abwarten, ob sich am Gefieder was positiv verändert. Sie wurde schon eingehend untersucht, leider ohne definitives Ergebnis. Eine Federanalyse ergab leider auch nichts. Ich weiß also nicht, was sie hat oder was ihr fehlt.
    Dann habe ich noch einen Hahn dabei, der denkt er sei ein Mensch. Er findet schlecht Bezug zu den anderen Vögeln und ist total auf uns fixiert. Auch momentan ist er noch ein Einzelgänger.
    Leider ist seine Vorgeschichte nicht bis zuletzt zurück zu verfolgen und wir kennen die Ursache seines Problems nicht. Er frisst alle neuen Kiele an und sieht daher recht "zerfleddert" aus. Bei ihm geht meine Hoffnung dahin, dass er sich draußen wohl fühlt, sich vielleicht besser mit den anderen zurechtfinden wird, (da er uns nicht immer greifbar hat) und sein Gefieder vielleicht mal in Ruhe lässt. Aber auch bei ihm muss ich abwarten, ob sich beim Gefieder was tut, sonst befürchte ich, dass er für den Winter nicht genug Schutz hat.

    Also gar nicht so einfach!
     
  10. maxima

    maxima Guest

    hallo caro

    wenn die vögel über längere zeit sich die federn rupfen und dann diese kahlen stellen unter den flügeln entstehen wächst dort auch meistens nicht mehr nach, das federbett ist dann beschädigt und es wächst dort nichts mehr.
    hab auch so eine henne hier, die ich in meinen schwarm integriert hab, dadurch hat sie aber wenigstens aufgehört sich zu rupfen.
    allerdings die kahlen stellen unter den flügeln sind geblieben.

    da kann ich dir also wenig hoffnung machen. bei dem menschengeprägten vogel wird es allemal schwer, vor allem wenn er auf dich geprägt ist dann sieht er dich nach wie vor immer, er hat vermutlich nur eine chance sich in einen schwarm zu integrieren wenn er seine bisherige bezugsperson nimmer sieht, aber das hieße für dich vermutlich den hahn wegzugeben.

    wieviel vögel möchtest denn iinsgesamt dort in die AV lassen.

    denn je größer der schwarm desto eher ist die chance daß er sich dort wohlfühlt.
    vielleicht mit etwas hennenüberschuß, wäre von vorteil für den hahn.

    für die kahle henne solltest du natürlich für den winter eine andere lösung suchen als die freivoliere, das kam in den vorigen threads nicht so raus, aber in dem fall ist natürlich ein etwas wärmeres überwintern die bessere lösung.
    allerdings wäre etwas kälter als die normale wohnung bestimmt auch net schlecht, vielleicht sieht sie dann auch ein daß sie die federn für die eigene heizung braucht.

    lg maxima
     
  11. Caro

    Caro Stammmitglied

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    Hallo Maxima!

    Ob sich die Henne wirklich selbst gerupft hat kann ich nicht sagen. Möglich ist es aber schon, ich habe sie etwa 1 jährig von jemandem bekommen, der sie auf einem zugigen Dachboden hielt. Selbst gesehen habe ich nie, dass sie sich selbst rupft. Aber alles andere in Frage kommende für den Federverlust ist nicht viel besser. Mal abwarten!

    Der "Menschenhahn" ist auf mich und meinen Mann fixiert aber auch andere Menschen findet er toll! Nur seine Artgenossen halt nicht!
    Die werden weggejagt, so wie sich ihm einer in den Weg stellt. Ich bin aber schon froh, kleine Fortschritte zu erkennen.

    Ich habe momentan 6 Nymphensittiche und 1 Paar brütet. Die Jungen werden bei uns bleiben und wenn aus allen Eiern was schlüpft werden es wohl 10 sein.

    Wenn ich die 2 über den Winter rein hole, blieben momentan nur 2 in der Aussenvoli übrig, da kann ich sie auch gleich alle reinnehmen und im Frühjahr wieder alle zusammen raussetzen, denke ich.
     
  12. Caro

    Caro Stammmitglied

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    Mäuse konnten wir übrigens bisher nicht feststellen; ich denke die kommen aber überall rein, wenn sie wollen!

    Hier zeige ich euch mal Jack, den ich ganz besonders im Vogelzimmer vermisse.
    Es ist schon komisch, wenn er nicht auf der Schulter sitzt, aber ich weiß ja, dass es so besser für ihn ist, na zumindest hoffe ich es sehr. So ein menschenbezogener Vogel versteht ja nicht, warum er plötzlich sein Leben ändern muss und alles umgekrempelt wird.
    Ich hoffe dass das "Draußensein" ihm hilft wieder ein Vogel zuwerden.

    So, das ist Jack:
     

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  14. #32 bendosi, 21. August 2004
    Zuletzt bearbeitet: 21. August 2004
    bendosi

    bendosi Nymphenheimdiener

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    Wichtig bei der Überwinterung draussen!

    besonders wichtig ist, und das habe ich von einem Vogelparkbesitzer der viele Nymphen draßen hält, daß man kein offenes Wasser anbietet in das die Nymphen mit den Füßen rein können.
    Wenn sie bei tieferen Temperaturen mit nassen Füssen an das Gitter fliegen so frieren sie in Bruchteilen einer Sekunde daran fest. Das führt beim Befreiungsversuch den die Pieper sofort starten zu schwersten Verletzungen an den Füßchen!
    Ansonsten sagt er könnten Nymphen bis - 15°C sogar ohne Schutzhaus auskommen nur flüssiges Trinkwasser ist das Problem.
    Wegen dem Trinkwasser brauchen sie den frostfreien Schutzraum.

    Zur Zeit bin ich gerade dabei den Schutzraum für die neue Voliere zu bauen.
    Außen habe ich die Wände aus gespundeten Brettern gebaut auf einem 90mm Balkenrahmen der auf Ankern in Betonfundamenten ruht.Zwischen die Fundamente habe ich Rasenkantensteine 250mm x 60 mm x 1000mm eingesetzt.
    der Boden wurde auf 20 cm ausgehoben. Auf die blanke Erde legte ich 19 mm Voligitter, darauf 30 mm Sand, dann eine Plane eingebracht die an den Kantensteinen hochgezogen ist. Hierauf 80 mm Styroporplatten, darauf wieder 30 mm Sand und darauf 60 mm Beton H Steine. Zwischen die Kanten- und den H-Steinen kommen 30 mm Styroporstreifen. Die Wände und die Decke werden mit 90 mm Styropor gedämmt und innen wieder mit Profielholz verkleidet. Der gesamte Raum ist dann 1,06 b x 2,50 lx 2,40 hoch etwa, davon sind 50 cm für die Schleuse. bleibt für die 10 Nymphen und 2 Wachteln ein Schutzraum von 1,06 mal 1,94 x 2,40 übrig. Das ist zwar nicht gerade üppig aber für die paar wirklich kalten Tage und Nächte hier wird es genügen müssen. Immerhin haben sie davor eine Volier von 2,68m b x 5,00m l x 2,40m h. Übrigens seit dem die Vögel diese Voliere haben sind sie noch leiser (außer die erste Woche da war der Teufel los) und sehr ausgeglichen :jaaa: .

    In diesem Schwarm sin 2 Nymphenbrüder, Rolli und Karotti :gimmefive , die Handaufzuchten sind. Diese waren einstmals Handzahm- nee ist nicht das richtige Wort, also die waren beide so zutraulich das man mit ihnen alles machen konnt was man wollte.
    Beide sind heute absolut in den Schwarm eingegliedert. Handzahm sind beide noch wobei sich Rolli (Schwarmchef :S ) nicht unbedingt gerne anfassen läßt :hmmm: . Karotti hat sein Verhalten uns gegenüber aber auch gegenüber Fremden kaum geändert. Er fliegt einen immer gerne an, kuschelt und lässt sich kraulen :+streiche . Der Rest, alles Normalbruten, der Mannschaft ist so zutraulich das sie aus der Hand fressen einen anfliegen aber trotzdem auf Distanz bleiben. Mancheiner lässt sich auch mal mit der Nase im Nacken kraulen.
     
  15. Caro

    Caro Stammmitglied

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    Danke Bendosi, für die ausführliche Beschreibung, hört sich gut an!

    Bei mir sind komischerweise die Hennen zutraulicher als die Hähne. Die Hennen sind neugieriger und wagen sich mehr. Sie kommen alle auf die Schulter oder Kopf und machen gerne etwas nach, was ein mutigerer Nymph vormacht. Die Hähne sind eher skeptisch und beäugen etwas neues viel länger bevor sie sich etwas wagen.
    Auch beim Baden liegen die Hennen vorn. Da schauen die Herren meist speptisch zu und beschliessen es dabei zu belassen. Die Hähne sind zwar auch neugierig, aber eindeutig vorsichtiger. Na, da gibt es viele Bespiele die mich zu der Ansicht kommen lassen...

    Heute Nacht haben wir hier 14 ° C, also eigentlich schon recht kühl. Mittlerweile schlafen die Vögel Nachts im Schutzhaus, aber um meine "nicht normal" befiederten Schützlinge mache ich mir schon Gedanken. Ich muss den richtigen Zeitpunkt erkennen, wann ich sie wieder reinhole.
     
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Verhalten in Außenvoliere

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