Verhalten von Neuling deuten

Diskutiere Verhalten von Neuling deuten im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo zusammen! Unter http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=54183 hatte ich schon kurz berichtet, dass gestern Spikey (der Name...

  1. Zanthia

    Zanthia Guest

    Hallo zusammen!

    Unter http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=54183 hatte ich schon kurz berichtet, dass gestern Spikey (der Name ist jetzt sicher ;) ) bei mir eingezogen ist.

    Ich hatte hier im Forum auch schonmal berichtet, dass er aus dem Tierheim kommt und sich bisher rupfte :(. Er verhält sich relativ auffällig, putzt sich ständig u.ä. Er hat wohl bisher gar kein gutes Leben gehabt....

    Als ich heute wie immer in der Früh meine Voliere öffnete, flogen alle meine Sittiche erstmal direkt zu Spikey. Dieser fing kurz darauf an, nervös herumzurennen und wollte eindeutig aus seinem Käfig heraus. Er fauchte meine Vögel nicht mehr an. Allerdings interessierte sich Yankee heute auch kaum für ihn, sie flirtete lieber mit mir...

    Als er nach draußen durfte, nutzte er die Chance schnell. Er verbrachte dann noch ein paar Minuten auf seiner bisherigen Unterbringung und zog es dann vor, direkt zur Voliere meiner Bande zu fliegen. Dort sitzt er jetzt noch immer und schaut sich um, putzt sich, streitet ein wenig mit meinen Vögeln. Meine scheinen alle recht offen ihm gegenüber zu sein, er allerdings nicht ganz so zu meinen. Yankee sucht immer wieder seine Nähe, traut sich aber noch nicht ganz ran.

    Meine Voliere haben wir heute umgestaltet, damit keiner mehr Lieblingsplätze hat. Wie würdet ihr nun weiter vorgehen? Soll ich heute Abend versuchen, ihn wieder in seinen Käfig zu bringen oder mal abwarten, ob er schon zu den anderen ziehen möchte? Ich denke, seine etwas ablehnende Haltung zu den anderen ist normal, wenn man so viele Jahre keine anderen Vögel um sich hatte. Sie jagen sich aber nicht, greifen sich nicht böse an und lassen sich auch nicht von ihm beeindrucken, bleiben einfach sitzen.

    Hier nochmal Bilder:

    [​IMG]

    Von links: Spikey (die gerupften Stellen kann man von vorne nicht sehen), Johnny und Yankee

    [​IMG]

    Chico und Spikey

    Liebe Grüße
    Biene
     
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  3. #2 Karinetti, 14. März 2004
    Karinetti

    Karinetti Guest

    Hallo du!

    Nochmals Gratulation zu deinem Spikey!

    Ist natürlich normal, dass sie sich erst beschnuppern müssen. Du hast ja noch den ganzen Tag Zeit um sie zu beobachten. Ich würde dann am Abend entscheiden.
    Bis dahin kannst du uns sicherlich noch mehr Fortschritte bzw. Ereignisse erzählen.:)
     
  4. Lindi

    Lindi Guest

    Hallo Biene!

    ich würde Spikey zu den anderen lassen, wenn er will. Daß es Streitereien gibt, ist wohl normal, beonders, wenn er lange keine Nymphen gesehen hat, wird er erstmal wieder lernen müssen, sich mit ihnen richtig zu "unterhalten". Aber das wird schon :)
     
  5. Zanthia

    Zanthia Guest

    Hallo zusammen!

    Spikey sitzt noch immer auf der Voliere meiner Bande. Ab und zu klettert er ein wenig herum, hat vorhin zusammen mit einem meiner Wellis und Yankee an einer Kolbenhirse gefressen. Momentan ist er auch friedlich zu den anderen, wobei sie sich meist nicht sehr beachten.

    Als ich ihn gestern abholte, konnte ich beobachten, wie er ca. 3 von 3 1/2 Stunden damit verbrachte, sich zu putzen. Heute macht er das schon nicht mehr so intensiv, nur noch ab und zu. Ihm fehlen auf den Flügeln, über den Beinen und besonders auf der Unterseite der Flügel bzw. auch zwischen den Flügeln Federn. Habt ihr Erfahrungen mit Nymphis, die aus so schlechter Haltung kommen und solche Verhaltensstörungen zeigten? Er war wie gesagt wohl sein ganzes Leben lang (1996 geboren) alleine und lebte in einem Keller... Ich hoffe sehr, er hört nun mit dem Rupfen auf und die Federn kommen nach! Kann man abschätzen, wie lange es normalerweise dauern müßte, bis wieder Federn nachkommen?

    Liebe Grüße
    Biene
     
  6. Dresdner

    Dresdner seltener online

    Dabei seit:
    3. Dezember 2002
    Beiträge:
    783
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    1
    Hallo Biene,

    Nein, bei den "Rupfern" ist das nicht möglich, weil diese über einen längeren Zeitraum "ganze Arbeit" geleistet haben, so das im schlechtesten Fall überhaupt keine Federn mehr nachwachsen können.

    So ein Vogel ist mein Nymphen-Opa, Alter ist mir nicht bekannt aber ich habe ihn schon über 12 Jahre. Ich habe ihn damals mit einem Pärchen Unzertrennlicher (Rosenköpfchen?) aus X-ter Hand bekommen. Alle drei in einem runden und viel zu kleinen Käfig. Heute gehe ich davon aus, daß er offenbar wegen der Einsamkeit und den Atacken der Unzertrennlichen zum Rupfer geworden ist. Also auch ein Opfer falscher Haltung. Alle von ihm erreichbaren Körperstellen wie Rücken, Bauch und Teilweise auch an den Flügeln sind kahl. Er konnte seit dem ich ihn bekommen habe nicht fliegen und trotz halbwegs intakter Flügel auch heute
    nicht.


    Bei Deinem Spikey würde ich aber noch lange nicht die Hoffnung aufgeben. So schnell geht das mit dem Nachwachsen der Federn leider auch wieder nicht, wenn er aus schlechter Haltung kommt. Laß ihn erst einmal zu sich selbst finden und bei Dir und den anderen Nymphen zur Ruhe kommen.
    Es kann ja sein das dadurch schon wieder die Federn sprießen werden. Das einzige was ich (!)später(!) machen würde, ist mit Homöopatischen Mitteln die Selbstheilung zu unterstützen.


    Es geht ja schon aufwärts, wenn er sich bei Deinen Vögeln gut einlebt. In diesem Sinn viel Erfolg!

    Viele Grüße aus Dresden
     
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  8. #6 Papageienfreak, 14. März 2004
    Papageienfreak

    Papageienfreak Guest

    wenn er erst seit einem Tag da ist, solltest du auf jeden Fall ein kleines Nachtlicht anlassen, wenn er aufschreckt und in Panik gerät und kein Licht an ist... dann ist wohl in der neuen Umgebung ein Bruch vorprogrammiert...
     
  9. Zanthia

    Zanthia Guest

    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Spikey hatte die letzte Nacht in der neuen Voliere verbracht und ich habe den Hinweis mit einer Nachtlampe natürlich beherzigt. Spikey und Yankee haben zusammen auf einem Ast übernachtet. Zwar im Abstand von ca. 20 cm, trotzdem habe ich das Gefühl, sie suchen immer wieder die Nähe.

    Heute geht es Spikey auch gut. Er scheint schon sicherer zu werden, klettert ein wenig herum, gibt ein paar neue Töne von sich. Und ich konnte heute kein auffälliges, häufiges putzen mehr beobachten! Ich bin darüber schon sehr froh, weil man ihm anmerkt, dass er sich langsam wohler fühlt.

    Viele Grüße
    Biene
     
Thema: Verhalten von Neuling deuten
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