Verletzer Nymphie - woran verletzt?

Diskutiere Verletzer Nymphie - woran verletzt? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Forum, schaut mal auf die beiden Bilder, die ich angehängt habe. Meine Nymphiedame Kenny hat sich gestern irgendwo verletzt. Nur habe ich...

  1. SiCidi

    SiCidi Guest

    Hallo Forum,

    schaut mal auf die beiden Bilder, die ich angehängt habe. Meine Nymphiedame Kenny hat sich gestern irgendwo verletzt. Nur habe ich keine Ahnung wo! Sie und ihr Partner waren auf Freiflug im relativ vogelsicheren Wohnzimmer. Irgendwo muss sie sich allerdings doch verletzt haben.

    An der einen Seite über dem Auge war es blutig und "eingedrückt", als ob sie irgendwo hart dagegengeflogen wäre. Das alleine wäre nichts aussergewöhnliches.
    Seltsam ist nur, dass quer über die Nase und an beiden Seiten quer über das Auge die Federn sauber ausgerissen sind. Insgesamt ergibt sich daraus wenn man von oben schaut ein Quadrat mit einer fehlenden Seite.
    Und das ist schon irgendwie seltsam.

    Die fehlenden Federn habe ich auf unserem Teppich bei der Couch gefunden. Keine Blutspuren. Und auch keinen Anhaltspunkt, woran sie sich verletzt haben könnte.

    Habt ihr eine Idee?

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    Liebe Grüße,
    Katrin
     
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  3. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Hallo,
    könnte es nicht vielleicht sein, daß der Vogel mit dem Kopf zwischen den querverlaufenden
    Käfiggitterstangen steckengeblieben ist? Oder unter einem sehr flachen Schrank,Sofa etc.?
    Oder hast Du mal beobachtet, daß der andere Vogel rupft? Da die Wunde so symmetrisch
    verläuft würd ich aber die erste Möglichkeit für wahrscheinlicher halten.-Ansonsten solltest Du
    beobachten, ob sich die federlose Stelle vergrößert oder der Vogel daran kratzt-in diesem Fall
    wäre es besser, die Wunde behandeln zu lassen.

    Ines
     
  4. Krabbi

    Krabbi Foren-Guru

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    Eine andere Idee als Spatz, was passiert sein könnte habe ich auch nicht.
     
  5. SiCidi

    SiCidi Guest

    Hallo Ines, hallo Krabbi,

    Danke für eure Antworten.
    Also die Wunde verheilt super. Kenny kratzt sich nicht und weder sie noch ihr Partner rupfen daran.
    Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass ich noch immer nicht weiss, wo die Gefahrenstelle bei uns ist. Und in einer Woche fliegen wir in Urlaub, und die Vögel sind mehrere Stunden täglich unbeaufsichtigt. Eine Verwandte füttert die Vögel und macht sauber. Nur hat sie nicht wirklich Ahnung von Vögeln. Wenn in dieser Zeit wieder etwas passiert, haben wir niemanden, der Erste Hilfe leisten kann. Ich fühl mich bei dem Gedanken gar nicht wohl...

    Die Idee mit den Gitterstäben kam mir erst auch, allerdings ist die federlose Stelle nicht nur seitlich, sondern auch quer über die Nase. Und die Käfigstäbe sind viel zu eng, als dass sie sich dort einklemmen könnte.

    Irgendwie sind die Federn auch alle sehr sauber ausgerissen. Als ob sie diese irgendwo eingeklemmt hätte - oder kleben geblieben ist.

    Welches "Ding" hat eine quadratische Form und ist vielleicht oben klebrig?

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  6. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Ines,

    kann deine Verwandte die beiden nicht mit sich nach Hause nehmen? Da wären sie zumindest unter Aufsicht. Ob sie da frei fliegen können kann ich natürlich nicht sagen.(Eingewöhnungszeit und Urlaubsdauer)



    Grüße, Frank:0-
     
  7. Krabbi

    Krabbi Foren-Guru

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    In so einem Fall ist das sicher kein schlechter Vorschlag, auch wenn der Freiflug darunter leidet. Ist aber ja nur vorrübergehend, dann geht das schon.

    Beobachte deine Henne die nächsten Tage ganz genau, dann siehst du ja ob sich die Veletzung bessert.

    ratzt sie denn an der Stelle mehr als woanders, vielleicht ist es ja auch ein Pilzbefall oder so etwas. War nur so ein Gedaanke von mir.
     
  8. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Hallo Frank

    der Vogel gehört aber nicht mir sondern Katrin :D


    Ines
     
  9. SiCidi

    SiCidi Guest

    Es ist wieder passiert

    Hallo,

    die Neuigkeiten zuerst: Als wir heute nachhause gekommen sind, haben Kenny einige neue Federn an der gleichen Stelle gefehlt. Diesmal war sie definitiv im Käfig eingesperrt. Zum Glück ist die Stelle nicht blutig, sondern sauber ausgerissen.

    Es kommen somit eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten in Frage:
    a) ihr Partner rupft sie, was aber noch nie von uns beobachtet wurde
    b) sie kratzt sich die Federn selbst aus (evtl Parasiten?)

    Wisst ihr zufällig, welche Art von Parasiten hierfür in Frage kommen könnten?
    Die Stelle sieht ansonsten absolut normal aus. Keine Rötung, keine Pilze, nicht mal Parasiten sind zu sehen.
    Allerdings scheint der Parasitenverdacht vielleicht doch nicht so weit her, da sie sich heute oft geputzt hat und ständig gekrault werden möchte. Vielleicht juckt sie etwas?

    Werde die Voliere jedenfalls heute noch ausgiebig reinigen und desinfizieren. Vielleicht bringt das ja etwas.

    Krabbi, Frank: Danke für den Hinweis. Die Idee mit Vögel-woanders-unterbringen ist leider nicht möglich, weil unsere Volieren zu gross für einen Umzug sind. Und 10 Tage in einem Transportkäfig möchte ich den Kleinen nicht antun. :)

    Liebe Grüße,
    Katrin
     
  10. piaf

    piaf Foren-Guru

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    ?

    Hast Du vielleicht irgendetwas neues in letzter Zeit in Deine Voliere getan, Knabberstangen, Spielzeug oder so? Es müsste etwas mit der Voliere zu tun haben, denke ich zumindest, so gleichmässig rupft kein Partner und so ordenlich arbeitet auch kein Parasit

    Gruss piaf
     
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  12. #10 Alfred Klein, 28. Dezember 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Wenn es Parasiten sind bringt das wenig bis nichts, ausgenommen die rote Vogelmilbe. Ansonsten leben die Parasiten auf dem Vogel im Gefieder und dann muß der Vogel behandelt werden, da reicht eine Volierenreinigung nicht aus..
     
  13. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Katrin,

    gerade, als ich las, dass es event. auch Parasiten sein könnten, kam mir noch eine Idee:
    Angenommen, der Vogel hat irgendwelche Tierchen.... Könnte es sein, dass Kenny sich im Käfig an Naturästen den Kopf reiben kann ... Dass diese Naturäste irgendwo eine Stelle haben, die absteht, d.h. die beim Reiben des Köpfchens daran solch eine Verletzung hervorbringen könnte (abstehendes Seitenästchen, ein Art V etc.)? Wenn ein starker Juckreiz besteht und der Vogel sehr reibt, könnte ich mir das schon als Ursache vorstellen...
    Wenn meine Wellis in der Mauser sind, kann ich z.B. beobachten, dass sie den Kopf so an Ästen reiben ... mal nach links, mal nach rechts...
    Das könnte dann eventuell diese sauber entstandene Form der Verletzung erklären (zumindest für mich).;)

    Ich hoffe, du kannst meine Beschreibung nachvollziehen und weißt, was ich meine... :~ ;)

    Auf alle Fälle würde ich das mit den Tierchen morgen bei einem vogelkundigen TA abklären lassen. Wie Alfred schon schrieb, reicht eine Desinfizierung des Käfigs nicht aus, solange der Vogel nicht behandelt wurde. Es gibt diese Spot-on-Präparate, die dem Vogel vom TA problemlos verabreicht werden können.
     
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