Verpaarung von Rudi und Rosi gestaltet sich schwierig

Diskutiere Verpaarung von Rudi und Rosi gestaltet sich schwierig im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo oje, wo soll ich bloss anfangen? Da Rudi nach dem Tod seiner Hildegard ganz gierig die Nähe zur Welli Mausi suchte, habe ich dem armen...

  1. owl

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    Hallo

    oje, wo soll ich bloss anfangen?

    Da Rudi nach dem Tod seiner Hildegard ganz gierig die Nähe zur Welli Mausi suchte, habe ich dem armen Rudi dies ja auch für ein paar Tage machen lassen. Er konnte sich an Mausis Seite ausheulen:heul:. Doch inzwischen wollte ich nicht, dass daraus eine zu tiefe Verbindung entsteht, also sind die Wellis in unser Schlafzimmer eingezogen.

    Allerdings sind unsere Wellis und Nymphen durch die ganze Wohnung zu hören. Der Welli Bubi ruft dem Nymph Rudi, der dann durchdreht, und zu schreien beginnt. Durch Bubis lautes Rufen wird Rudi auf Mausi aufmerksam gemacht, denn nur ihr gilt sein Interesse.
    Es ist so verzwickt und ich muss mal zusammenfassen: der Welli Bubi ist auf Rudi scharf, während Rudi auf den Welli Mausi scharf ist. Wo bleibt da die kleine Nymphin Rosi :traurig:

    Zuweilen haben sich Rosi und Rudi auch schon zugerufen. Das klingt dann sehr zaghaft, und geht nur so lange gut, solange die Wellis wichtigeres zu tun haben, als zu schnattern. Es genügt ein einziger lauter Pfiff von den Wellis, dann wird Rudis und Rosis zaghafte Kommunikation im Keim erstickt und kommt zum erliegen, weil Rudi durchdreht :(

    Völlig genervt, habe ich dann inkonsequent gehandelt, und die Wellis für einen Nachmittag ins Wohnzimmer geholt. Noch bevor ich ganz im Zimmer war, da hing Rudi schon am Gitter und wollte zu Mausi. Sobald Mausi in seiner Nähe ist, da blüht der arme Nymphi wieder richtig auf, und kommt in Fahrt. Er balzt und singt Mausi an. Sie darf sogar an seinem Schwanz reissen, und ihm das Futter stehlen. Mausi darf alles bei ihm machen. Er hat sie sogar angelockt auf eine der Stellen, wo er früher häufig die Hilde getreten hat. Mausi ist seiner Einladung nicht gefolgt, was nicht wirklich überraschend war.

    So kam ich auf die Idee, dass Rudi ja irgendwann mal merken muss, dass Mausi vieles niemals machen wird, was es Nymphenmädel sehr gerne tun würde. Da sitzt die kleine Rosi, und wartet nur drauf, etwas mehr Beachtung, Freundschaft und Liebe zu bekommen. Als die Wellis im Wohnzimmer waren, da hat sich die Rosi dem Welli Bubi ganz liebevoll genähert. Rosi war glaub nicht abgeneigt mit dem Welli zu schmusen, und Bubi war auch sehr interessiert. Doch dann hat beide wohl der Mut verlassen 8o

    Rosi ist kontaktfreudig, und möchte gerne mitmachen. Manchmal bin ich richtig verärgert, wenn ein kleines Nymphengespräch lautstark von den Wellis unterbrochen wird. Es ist kein „normales" Wellizwitschern, sondern eindeutig ein Kontaktruf. Die Wellis könnten die Gartenvögel auf der Fensterbank beobachten, dort habe ich Futter angeboten. Einen Spielplatz habe ich ins Schlafzimmer gestellt und ein paar Töpfe Vogelmiere und Katzengras den Wellis gereicht. Aber Rudi ärgern macht halt viel mehr Spass. Radio und TV habe ich schon ausprobiert, das wird alles übertönt, sie rufen so laut, dass sie sich hören. Beide Vogelarten sind dazu imstande, jedenfalls in meiner hellhörigen Wohnung.

    Letzten Sonntagabend (die Wellis schliefen schon) war alles so vielversprechend. Rosi hockte ganz oben auf dem Schrank, Rudi eine Etage weiter unten. Dort bewohnte er früher mit Hildegard eine kleine Höhle. Diese Höhle war Nymphenland, er hat sie gegen uns federlose stets verteidigt. Jedenfalls ist Rudi am Sonntag vor dieser Höhle hin- und hermarschiert und hat zu Rosi raufgeguckt :freude: Rosi hat ganz lieb und interessiert zugesehen, jedoch nicht verstanden was Rudi von ihr wollte. Trotzdem war das für mich ein Zeichen, dass Hoffnung besteht für die beiden. Doch am Montag dann, waren die Wellis gut ausgeschlafen, und haben wieder mit Rudi telefoniert. Die Hoffnung vom Sonntagabend war zerplatzt wie eine Seifenblase :(

    Zu warten bis Rudi merkt, dass Mausi für ihn keine geeignete Partnerin ist, das habe ich mir schnell aus dem Kopf geschlagen. Denn sobald die Wellis im Wohnzimmer sind, wird Rudi zu Rosi aggressiv und jagt sie.

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, die Wellis vorübergehend zu Sigys Eltern zu bringen. Sigys Eltern waren selber viele Jahre Wellihalter, von daher sehe ich keine Probleme. Allerdings weiss ich nicht, wie sich Rudi weiter entwickeln wird, wenn er die Wellis auch nicht mehr hören kann? Ehrlich gesagt, habe ich etwas Angst vor meiner Entscheidung.

    Hoffentlich wird das gut gehen, ich bin so unsicher wie selten zuvor :?
     
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  3. heike-mn

    heike-mn Foren-Guru

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    Hallo Sonja,
    ich glaube manchmal, wir machen uns zu viele Gedanken um unsere Geier, will sagen, wir "vermenscheln" sie zu häufig. Ich würde nicht die Wellis abgeben, ich würde die Wellis zu den Nymphen gesellen und sie machen lassen, glaub mir, das findet sich schon. Du kennst die Probleme, die mit Zwangsverpaarungen auftreten können, hab Geduld, die kriegen das schon hin. Und was ist so schlimm daran, wenn Wellis mit Nymphen schmusen ? Rudi und auch Rosi haben die Wahl, wenn sie sich momentan mehr zu den Wellis hingezogen fühlen und umgedreht, lass sie doch machen. Ich misch mich auch zu gern in die Beziehungskisten meiner Vögel ein und muss mich immer selbst bremsen, denn die Psyche der Geier tickt nun mal anders, ob wir das mögen oder nicht. Hab Geduld, wirklich, die kriegen das schon ohne unsere Hilfe geregelt :trost: .
    Du darfst ja auch nicht vergessen, dass Rudi mit Hildegard lang zusammen war, er muss sich umstellen, das geht manchmal nicht so schnell. Ich habe eine Henne, die hat drei Jahre gebraucht nach dem Tod ihres Partners, einen neuen Hahn zu akzeptieren, lass ihnen einfach Zeit. Rosi ist vielleicht auch noch zu unerfahren um zu verstehen, was Rudi von ihr will.
     
  4. #3 Federmaus, 11. März 2005
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Sonja :0-


    Schade das es mit den beiden nicht so richtig klappen will :traurig: .

    Wenn Du die Möglichkeit hast die Wellis mal für ein paar Wochen im Urlaub zu schicken, würde ich es schon machen. Einen Versuch ist es allemal wert. So ein zwangsweise zu zweit sein hat schon zu mancheiner Verpaarung geführt.
    Sollte es nicht klappen hast Du doch die Option vom Züchter ein anderes Mädel für Rudi zu bekommen.
     
  5. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    ich bin auch der Meinung das die ganze Vogelbande zusammen in einer Voli sein sollte. :zustimm:
    Laß´die Natur doch einfach mal machen. :prima: Warte mal ab was in einem halben Jahr oder mehr sein wird.
    Ich hätte auch gerne das Gismo was mit Pünktchen oder einer der anderen Weibchen anfängt. Aber er ist lieber mit Krümel dem Welli zusammen. :? Aber ich lasse die Beiden machen. Dann sind auch beide glücklich.



    Grüße, Frank :0-
     
  6. #5 owl, 13. März 2005
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2005
    owl

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    Hallo Heike, Heidi und Frank

    erstmal vielen Dank für Eure Tips und Hilfe. Ich find’s einfach klasse, hier freundliche und kompetente Nymphenhalter um Rat fragen zu können. Jedesmal bekomme ich hier Hilfe, darüber freue ich mich sehr :freude:

    Jo, die Wellis sind noch da. Nur ungern geb ich die Wellis weg, sie würden mir sehr fehlen :traurig:
    Die Wellis mussten bereits vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer umziehen, und ich möchte ihnen nicht so viele Standortwechsel zumuten.
    Nun habe ich also wieder gegrübelt, wie ich die Geier austricksen könnte. Den Freitag haben die Wellis im Schlafzimmer verbracht, wo sie ja die meiste Zeit sind. Doch dann habe ich den Nymphen nicht im Wohnzimmer die Tür aufgemacht, sondern den Käfig in die Küche gefahren. Alles schön dekoriert mit Vogelmiere , Hirse, Leiter und Spielplatz - und dann die Tür zum Wohnzimmer zugemacht (sonst häufig offen) Von der Küche aus ist es schwieriger mit den Wellis zu kommunizieren. Dann habe ich den Nymphen leise Musik gemacht. So hab ich mich auf die Eckbank gesetzt und beobachtet. Dabei wollte ich diskret wirken :D und hab so getan als ob ich lesen würde
    Da die Küchenschränke schon immer Nymphengebiet waren, ist Rudi gleich auf den Schrank geflogen. Es dauerte nicht lange, da landete Rosi neben ihm. Doch was machte mein Held? Er hat sich hinter meiner Dosensammlung versteckt 8o Ein Stück Haube und ein grosses schwarzes Auge war bloss noch von meinem Rudi zu sehen. Nein, natürlich versteckt er sich nicht jedesmal wenn Rosi neben ihm landet, doch es kann schon vorkommen. Wie auch immer, Rudi fasste wieder Mut, und ist zu seinem Serviertablett zum schreddern geflogen. Dort habe ich in einem Körbchen Hirse angeboten, und Rosi ist gefolgt, um tüchtig zu mampfen :prima: Zum erstenmal waren Rudi und Rosi gemeinsam an diesem Nymphen-Stammplätzle.
    Die Rufe der Wellis waren fast nicht zu hören, entsprechend wenig Antwort haben sie von Rudi erhalten.
    Schnell hatten auch die Wellis keine Lust mehr auf Kontaktrufe, und haben sich anderweitg beschäftigt, was nicht zu übersehen war 8o
    Rudi und Rosi haben zaghaft nymphisch gesprochen und ich hab sie wieder ins Wohnzimmer gelassen.
    Früher waren meine Nymphis häufig in der Küche, wenn dort nicht gekocht oder gelüftet wurde.

    Am Samstag habe ich’s auf dieselbe Weise probiert, d.h. die ersten beiden Freiflugstunden haben die Nymphis in der Küche verbracht. Und siehe da, es hat wieder geklappt. Rudi und Rosi waren stets wenige cm nebeneinander, zum Schmusen ist’s allerdings bislang noch nicht gekommen.
    Nach einiger Zeit habe ich die Tür zum Wohnzimmer wieder geöffnet.
    Jetzt möchte ich mal für wenige Tage versuchen, dass wenigstens für 1 - 2 Stündle überhaupt ein Kennenlernen und eine Kommunikation entstehen kann. Wenn der Welli Bubi merkt, dass seine Kontaktrufe nicht beantwortet werden, dann wird er schon aufhören, so wie die beiden letzten Tage - hoffentlich!
    Eine Dauerlösung ist das natürlich nicht, ganz klar. Es soll nur so lange dauern, bis die Nymphen sich ein bissel näher kommen.
    Ach so, bevor ich es vergesse: am Samstag abend hat Rudi dann im Wohnzimmer etwas gesungen, und sein Gesang war tatsächlich an Rosi gerichtet. Mit abgestellten Flügeln und singend wie Caruso wollte er sich über Rosi hermachen. :prima: Rosi ist geflüchtet, das war dann wohl etwas zu stürmisch. Nun bin ich echt gespannt, ob sich die beiden bald besser verstehen werden.

    Schlimm ist das überhaupt nicht, wenn Wellis und Nymphis miteinander schmusen. Doch finde ich das nur okay, solange kein Vogel einsam daneben sitzen muss. Denn Bubi’s Hauptinteresse gilt ja ebenfalls dem Rudi. Rosi würde viel Zeit alleine verbringen, das tut mir in der Seele weh.

    Ich möchte nur ungern, dass eine junge Nymphenhenne aus blosser Not mit dem Welli Bubi eine „Partnerschaft" beginnt. Die Tatsache, dass beide Wellis Hennen sind, macht die Sache auch ned einfacher. Das hat sich so ergeben, und ist eine andere Geschichte. Hätte ich mich dagegen ausgesprochen, so hätte ich dabei sehr liebe und zuverlässige Menschen enttäuscht. Trotzdem hätte ich viel lieber einen (grünen) Hahn an Mausis Seite gesehen.

    Au weh, drei Jahre hat Deine Henne um ihren Hahn getrauert? Das ist eine sehr lange Zeit, und war bestimmt nicht nur für Deine Henne, sondern auch für Dich selber, nicht immer ganz einfach.
    Rudi und Hildegard waren fast auf den Tag genau, für 3 Jahre ein verliebtes und vertrautes Paar. In so einem Fall, sind 3 Jahre einfach viel zu wenig.
    Gewiss ist Rosi unerfahren, zumindest was Rudis Gewohnheiten und Verhaltensweisen anbelangt. Hilde hat Rudi in allen Bereichen verstanden, und wusste damit umzugehen. Rosi ist 1 ½ Jahre alt, und hat beim Züchter in einem grossen Schwarm gelebt. Fest verpaart war die Rosi aber nicht,
    Das klingt vielleicht seltsam, doch zuweilen habe ich das Gefühl, dass es für Rudi unverständlich ist, dass Rosi ihn nicht versteht. Trotzdem sollte er mehr Initiative ergreifen, ihr mehr interessante Plätze zeigen, und sich dabei ausnahmsweise mal nicht benehmen, wie ein Elefant im Porzellanladen. Rudi ist ein bissel ein Macho.

    Die Idee alle Geierle wieder zusammen zu lassen, klingt ganz einleuchtend und logisch. Das schwierige dabei ist, dass ich keine Schwarmhaltung habe. Mir gefällt das selber nicht, und meine Idealvorstellung wären 4 Nymphis und 4 Wellis zu halten. Abgesehen vom begrenzten Wohnraum, würde auch mein Mann nicht zustimmen, obwohl er unsere Geier sehr lieb hat.

    Was mich bislang davon abgehalten hat, die Wellis und Nymphis dauerhaft wieder zusammen zu lassen, ist die Tatsache, dass Rosi nunmehr seit 4 Wochen mehr oder weniger „unbeachtet" bei uns lebt. Wie lange könnte das noch andauern, dass Rudi niemand an Mausi ranlässt. Auch ich werde verjagt und in die Hand oder Ärmel gebissen, wenn ich zunahe komme. Rudi lockt die Mausi zum Tretakt, das ist doch bescheuert. Ob dann irgenwann die Rosi noch Lust hat, den sexuell frustrierten Rudi treten zu lassen, wo er sie doch nur jagt, sobald Mausi in Sichtweite ist?

    Jetzt möchte ich mal weiterhin gucken, was sich in den nächsten Tagen so tut. Die Möglichkeit die Wellis zu Sigy’s Eltern zu bringen, besteht ja weiterhin, und ich möchte sie nicht überstürzt weg geben.
    Was die beiden Nymphen anbelangt, so waren die letzten 2 Tage nicht unbedingt schlecht. Ihr hättet mal sehen sollen, wie die Rosi gerannt ist, als der Rudi lautstark zum Treten angerückt ist. Vielleicht sollte er erstmal mit Kopfkraulen und mehr Aufmerksamkeit beginnen, anstatt mit der Tür ins Haus zu fallen.

    So, jetzt habe ich wieder mal viel geschrieben. Danke fürs Lesen, ich wünsche Euch allen einen erholsamen und schönen Sonntag :0-
     
  7. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    wir tun was wir können. ;) Siehst du, das ist doch schon was. :beifall: Ich würde artverschiedene Paarungen nicht verhindern wenn sie so glücklich wird. :dagegen:



    Grüße, Frank :0-
     
  8. #7 owl, 15. März 2005
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2005
    owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Frank

    vielen Dank für Dein Posting

    Ja, Frank, da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Wenn ich wenigstens kleine Schwärme hätte, dann würde ich es sofort genauso machen wie Du und Heike mir empfohlen habt. Dann hätten die Nymphin Rosi und das Wellimädel Bubi weitere Artgenossen, denen sie sich anschliessen könnten. Aber so :traurig:

    Über viele Möglichkeiten habe ich nachgedacht, sogar daran, die Rosi zum Züchter zurückzubringen :(
    Dein Vorschlag ging mir dabei auch durch den Kopf. Also alle 4 Geier zusammen zu lassen. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Nymph und der Welli eine langfristige Beziehung entwickeln, und die beiden anderen Sittiche ignorieren, dann dachte ich daran, die Nymphin Rosi und die Wellihenne Bubi jeweils mit einem Hahn zu verpaaren. Dann wäre ich Halterin von 2,1 Nymphen und 1,2 Wellis. Eine neue Situation würde bei uns entstehen. Das könnte reibungslos funktionieren, birgt aber auch unübersehbare Risiken, dass neuer Stress entstehen könnte.

    Bisher war Rudi sexuell immer sehr aktiv. Und ich glaube (nein, ich weiss) dass es nimmer lange dauern wird, und er möchte mal wieder eine Henne treten :prima: Mit dem Welli geht das nicht. Soll er doch selber dahinterkommen, könnte man sagen. Das Problem dabei, sobald die Wellis im Wohnzimmer sind, ist Rudi abweisend, grob und überaus ignorant zu Rosi. Wenn ich aber davon ausgehe, dass Rudi eines Tages doch lieber die Nymphenhenne treten möchte, dann darf ich jetzt nicht aggressives Verhalten ihr gegenüber fördern :~

    Ich vermute, dass Rudi mit der gesamten Situation bisher überfordert war. Zunächst der Tod seiner innig geliebten Hildegard. Wenige Stunden später war eine völlig fremde Henne im Wohnzimmer, um ihm über die Trauer hinweg zu helfen, und von nun an seine Braut zu sein. Zu diesem Zeitpunkt wusste Rudi noch garnicht, wie ihm geschah, dass seine kleine Hilde nicht mehr bei ihm ist. Es muss wie ein kleiner Weltuntergang für ihn (gewesen?) sein. Heute weiss ich, dass wir viel zu früh eine neue Henne zu uns geholt haben.
    Rudi war zu dieser Zeit entweder apathisch, oder er hat laut gejammert und nach Hilde gesucht.
    Kein idealer Start für ein junges Nymphenmädel, für mein empfinden :traurig:

    Im Moment sehe ich jedoch keinen akuten Handlungsbedarf. Der heutige Stand sieht so aus:
    Die beiden ersten Freiflugstunden verbringen die Nymphen in der Küche. So sind noch mehr Wände und ein weiteres Zimmer, um die Kontaktrufe von Bubi und Rudi zu dämpfen. Das klappt auch ganz prima, mit ein bissel Musik für alle :D Rudi ist jedesmal sofort draussen, und setzt sich immer häufiger aufs Käfigdach. Rosi guckt nur kurz, um dann ausgiebig zu frühstücken. Sie lässt sich Zeit, bis sie aus dem Käfig kommt. Dabei stellt sie sich auch ned immer geschickt an, wirkt manchmal etwas unbeholfen. Seit 2 Tagen nun, kann ich beobachten wie Rudi der kleinen den Weg nach draussen zeigen möchte. Sobald Rudi auf den Schrank fliegt, ruft ihm die kleine zu. Erst dann kommt sie aus dem Käfig raus und landet neben ihm.

    Während dieser Zeit in der Küche, bleiben die Kontaktrufe vom Welli Bubi unerwidert. Schon nach kurzer Zeit hat Bubi keine Lust mehr auf diese speziellen und schrillen Kontaktrufe. So fliegen die Nymphen dann zurück ins Wohnzimmer. Wenn aus dem Schlafzimmer keine Kontaktrufe mehr zu hören sind, dann geht’s bei den Nymphen eher leise zu. Das ist wiederum günstig, und bringt die Wellis nicht zum schrillen lauten Ruf.

    Als Rosi bei uns eingezogen ist, da habe ich eine neue und zusätzliche Schaukel gebastelt. Einen Holunderzweig aus dem Garten mit Naturseilen an der Wohnzimmerdecke aufgehängt. Bislang ist bloss Rosi drauf gelandet, und hat am Ast geschreddert. Rudi zeigte zwar auch Interesse, doch er hat nur vom Schrank aus zugeguckt. Seit Montag nun, setzt sich auch Rudi auf diese Schaukel. Er liebt Glöckchen, also habe ich nachgerüstet. Das ist jetzt der erste neue Landeplatz, den die Rosi dem Rudi gezeigt hat. Sollte es nicht andersrum sein :?
    Aber egal, wichtig ist vorallem, dass wieder etwas mehr Schwung in die Bude kommt. Nun ja, mir ist’s egal, wer wem die Landeplätze zeigt - hauptsache es tut sich was.
    Oder wie sich die beiden zum schlafen hinsetzen, bevor ich das Licht ausmache, sieht recht vielversprechend aus. Obwohl sie verschiedene Äste zur Auswahl haben, so sitzen sie doch abends nachdem ich sie zugedeckt habe, auf demselben Ast. Es ist aber schon so, dass die Nymphen auch tagsüber häufig zusammen sitzen. Auf einem Landeplatz im Wohnzimmer habe ich eine flache Schale mit Futter angeboten. So haben beide Nymphis gleichzeitig gefuttert. Das klappt immer wieder mal, dass beide gemeinsam von der Hirse im Körbchen futtern. In den Wochen zuvor wollte das nicht so richtig klappen, doch ich denke es bessert sich allmählich.

    Am Montag abend konnte ich dann etwas neues bei den Nymphen entdecken:
    Kurz nachdem beide Nymphen zum Schlafen im Käfig waren, haben sie wieder auf demselben Ast gesessen, wie jeden Abend. Doch plötzlich ist Rudi näher an Rosi rangerückt. Die war verunsichert und hat ein bissel gefaucht und gezickt. Da sassen die beiden nun, und haben sich gaaanz gross gemacht, und geschnäbelt :prima:
    Obwohl es nicht wirklich liebevoll und zärtlich aussah, so kann ich auch ned behaupten, dass es böse auf mich gewirkt hat.

    Nach nur 5 Wochen möchte ich nicht aufgeben. Obwohl die beiden noch nicht verpaart sind, ist es doch eine sehr kurze Zeit, gerade in einer schwierigen Trauerphase. Ich denke, dass vieles jetzt von mir abhängig ist. Dringend notwendig wäre, dass ich geduldiger bin, und auch konsequenter. Kleine Fortschritte kann ich beobachten, deshalb werde ich jetzt so wenig wie möglich verändern. Die Meteorologen künden den Frühling an, und ich hoffe, dass er den beiden ein bissel auf die Sprünge helfen wird :D
     
  9. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    zum Aufgeben ist es viel zu früh. Eine Verpaarung kann bis zu zwei Jahre dauern.
    Außerdem würde ich wirklich das ganze Geschwader zusammenbringen. Auch jetzt. Was hast du zu verlieren? Also, alles " zusammenschütten, gut umrühren " und fertig. :freude: Laß es einfach mal drauf ankommen. Auch wenn es Ärger geben könnte. Das gibt sich. Ich habe bei meinem Schwarm von acht Nymphen und zwei Wellis keine schlechten Erfahrungen gemacht. Und ich glaube auch nicht das es von der Schwarmgröße abhängig ist.
    Bei meinen habe ich auch öfter gesehen das sehr heftig geschnäbelt wird.
    Wie gesagt, laß sie einfach mal machen. :prima:



    Grüße, Frank :0-
     
  10. metalien

    metalien Nymphennärrin

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    Hm

    Also ich würde sagen Du machst dass schon richtig. Jetzt alle zusammenlassen würde ich ehrlich gesagt nicht. Ich denke es ist schon gut so wie Du es machst Sonja. So haben die beiden eine Chance sich besser kennen zu lernen und zarte Bande zu knüpfen. Wenn dann schon so ein Bändchen vorhanden ist und dieses vielleicht auch schon etwas fester ist, dann würde ich die Bande zusammenlassen.

    Wie Du schon sagtest Sonja. Wenn Rudi jetzt rüpelhaft und agressiv der Rosi gegenüber wird sobald ein Welli da ist, wäre das für später wirklich keine besonders gute Grundlage um Rosis Vertrauen zu erlangen (ich meine für den Rudi)

    Und für eine Aufgabe ist es wirklich zu früh. Was sind schon fünf Wochen. Nicht viel.

    Also nicht aufgeben. Dat klappt schon.

    Übrigens liebe Grüsse an Rosi und Rudi von Shy und dem Rest der Bande.
    Und an Dich Sonja und Deinen Männe natürlich auch.
     
  11. #10 owl, 17. März 2005
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2005
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    owl Foren-Guru

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    unsere Wellis...

    ...werden vermutlich doch zu Sigy’s Eltern umziehen für eine Weile, auch wenn die Trennung sehr schwer fällt :(

    Hallo Frank, Hallo Christiane :0-

    jetzt möchte ich mich zuerst ganz herzlich für Eure Postings, Tipps und vor allem fürs Mut und Hoffnung machen, bedanken.

    Dann muss ich beschämt zugeben, dass ich mit der Nymphenverpaarung sehr unsicher bin. :~
    Die räumliche Trennung ging ja eine zeitlang ganz gut. Wirklich schwierig dabei ist, dass Bubi bemerkt, wenn die Nymphen nach 1 - 2 Stunden wieder im Wohnzimmer sind. Dann kommen diese Kontaktrufe von Bubi, und Rudi beginnt zu schreien. Die arme Rosi wundert sich bloss noch, über den durchgeknallten Hahn. Das geht dann recht lange so, und die Rufe von Bubi und Rudi schaukeln sich auf, bis Rudi genug hat, und lustlos rumsitzt. Seltsamerweise setzt sich Rudi im Wohnzimmer auch immer an die Wand, wo er am nächsten zu den Wellis sitzen kann.

    So geht’s nicht, war mein Entschluss. Irgendwann wird man dann auch selber mal nervös, ob es denn richtig ist, die 4 Geier zu trennen. Damit ist keinem geholfen, wenn Rudi traurig rumsitzt oder laut schreit. Wenn ich den Rudi glücklich machen kann, dann los! Nur ein glücklicher Rudi wird eines Tages die Rosi anbaggern.

    Genau Frank, warum denn nicht nochmal probieren, dachte ich. Also haben die Wellis den Mittwoch zusammen mit den Nymphen im Wohnzimmer verbracht.
    Zunächst wars recht harmonisch und Rudi ist nimmer von Mausis Seite gewichen. Auch die Nymphin Rosi und Welli Bubi schienen wieder Interesse aneinander zu haben. Ich habe mich sooo gefreut, und war dabei bestärkt, das richtige gemacht zu haben. Doch die Harmonie hielt nicht lange an, dann wurde Rudi sehr aggressiv. Sogar von Mausis Seite ist er aufgeflogen, um die beiden anderen Vögel zu verscheuchen. Nirgends durften sie sitzen. Immer ist er aufgeflogen und hat Rosi gejagt, dann wieder den kleinen Bubi.
    Rudi weiss sehr genau, dass wenn die Federlose laut NEIN sagt, dass sie dann dagegen ist, was immer es sein mag. So habe ich’s dann auch gemacht, ein paarmal laut gesagt „nein Rudi, nein". Das war ihm völlig egal, er hat weiter gemacht, sich aber zwischendurch bei Mausi ausgeruht oder mit ihr gefuttert.
    Die erste gemeinsame Nacht seit der räumlichen Trennung stand also bevor. Die Wellis sind problemlos in ihren Käfig gegangen. Allerdings musste ich daneben stehen, um den Rudi abzuhalten den Wellis in ihren Käfig zu folgen. Dabei hat er an meinem Ärmel gezogen, und giftig gezischt. Das ist nicht so bedeutsam, und ich hab sogar ein bissel lachen müssen.
    Dass die Schwarmgrösse bei so einer Aktion nicht soo bedeutend ist, dem möchte ich nicht widersprechen.
    Je Vogelart halte ich jedoch „nur" zwei Geierle, von einem Schwarm kann also keine Rede sein.


    Ja richtig Christiane, auch auf Rosis Gefühle muss ich Rücksicht nehmen. Sie ist so eine liebe, und soll schliesslich auch glücklich sein, und nicht verstört und verängstigt dem Rudi gegenüber sein. Richtig kritisch wurde es dann erst, als die beiden Nymphen auch zum Schlafen in ihrem Käfig waren. Jetzt ging es los, und Rudi hatte es auf Rosis Füsschen abgesehen, um sie zu zwicken und zu jagen. Der Vogel war wieder total daneben, und ich befürchtete dass er Rosi sowohl körperlich als auch seelisch sehr weh tun könnte. Heftiges Schnäbeln wär mir ja egal gewesen, doch in die Füsse beissen, das geht zu weit. Also ist nix draus geworden, aus der gemeinsamen Nacht der 4 Geier. Die Wellis ins Schlafzimmer zurück getragen, und bei den Nymphen ist’s wieder gemächlicher und friedlicher zugegangen.

    Obwohl ich mich über Deine lieben Worte sehr freue, so weiss ich auch, dass ich viele Fehler gemacht habe. Insgesamt bin ich zu inkonsequent, werde zu schnell nachgiebig. In Wirklichkeit ist mit diesem Hin und Her der Wellis keinem der 4 Vögel geholfen. Etwas mehr Beständigkeit würde nicht schaden.

    Der Gedanke die Wellis zu Sigy’s Eltern zu bringen, beschäftigt mich immer häufiger. Was nützt eine räumliche Trennung, wenn sie sich hören und beinahe hysterisch rufen können?
    Sie würden es dort bestimmt sehr gut haben. Sigys Eltern sind einmalig, und selten sind mir so liebe und hilfsbereite Menschen begegnet. Die Wellipflege könnte aber etwas länger dauern, als eine zweiwöchige Urlaubspflege. Jetzt geht es darum, dass Rudi und Rosi sich näher kommen.
    Angst habe ich davor, wie Rudi reagieren wird, denn er wird schnell merken, dass die Wellis ganz aus der Wohnung weg sind? Wenn die Verpaarung (hoffentlich) klappt, und die beiden ein Pärchen werden, dann sollte ihre Partnerschaft schon stabil sein, bevor die Wellis wieder heim kommen, da hast Du vollkommen recht.

    Vielleicht würde dieser Umzug auch den Wellis etwas auf die Sprünge helfen, damit sie sich näher kommen können, ohne nymphische Ablenkung. Bislang habe ich krampfhaft versucht, die Wellis nicht aus dem Haus zu geben. Sie werden mir sehr fehlen. Besuchen kann ich die beiden nicht oft, da ich noch kein Auto habe. Ausserdem ist die Verbindungsstrasse auf die Alb rauf ab April für viele Monate gesperrt. Ein weiter Umweg muss dann gefahren werden.

    Kurzum, ich sehe kaum eine andere Chance, als die Hilfe meiner Schwiegereltern dankend anzunehmen, und mal für ungestörte Zweisamkeit sorgen - sowohl bei den Nymphen als auch bei den Wellis.

    Die Grüsse an Rudi, Rosi, Männe und Wellis habe ich bestellt, wir haben uns riesig gefreut.
    Wir möchten alle gemeinsam lieb zurück grüssen, an Deine hübsche Shy, an Euch alle Federlosen, und sämtliche Nymphis sowieso :0-
     
  12. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    die Jagerei kommt mir sehr bekannt vor. :? Seit ein paar Tagen werden alle die in der Nähe von Pünktchen sitzen- das ist die Partnerin von Purzel- von Purzel mit lautem Geschrei verjagt und gejagt. 8o Mir ist der Gedanke gekommen das er vielleicht eifersüchtig ist. Aber warum macht er das nicht immer? :+keinplan Ich verstehe das nicht. :?
    Gut, Christiane hat Recht, aber das muß doch nicht so bleiben.Mein Schwarm hat sich auch erst über mehrere Monate zusammenraufen müssen. Es war vorher nicht so harmonisch. Erst seit Januar ist Ruhe, und das nachdem sie schon über 1 Jahr zusammen sind.
    Und deshalb sage ich auch jetzt wieder das sie Zeit brauchen. Ob in drei Monaten, einem halben Jahr oder auch erst nach 1 Jahr. Wichtig ist doch letztendlich nur das sie sich irgendwann vertragen. Und solange es " nur " beim jagen bleibt geht es doch.
    Gib ihnen einfach die Zeit die sie brauchen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.



    Grüße, Frank :0-
     
  13. owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Frank

    vielen Dank für Dein Posting.

    Unsere Wellis Mausi und Bubi sind seit Samstag bei Sigy’s Eltern in ner anderen Stadt. Oje, ich kann Dir sagen, vor Sigy’s Eltern habe ich nicht geheult, aber vorher und jetzt immer noch ein bissel:heul: Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, nach 31 Jahren ganz plötzlich keine Wellis mehr zu hören. Leider hatten wir schon viele Möglichkeiten ausgeschöpft, so dass wir mit der Trennung von den Wellis bald alles versucht haben.

    In ner kleinen Wohnung ist’s fast unmöglich, diese beiden Arten zu trennen. Die räumliche Trennung ist nicht das eigentliche Problem. Vielmehr können sie richtig laut werden. Wenn liebestolle Geierle artübergreifend durch die Wände zurufen..... - tja, dann ist irgendwann mal ende der Fahnenstange. Ich habe bisher einen Fehler gemacht, und die Trennung nicht mit allen Konsequenzen durchgeführt. Mir ist schon klar, dass dieser Zustand meine Schuld war :~ und nicht die meiner Geierle.

    es blieb halt nicht nur beim jagen. Es kann nicht angehen, dass der Hahn die Henne in z. B. die Füsse beissen will. Bald wird unser Rudi wieder treten wollen - die Vorstellung dass die Henne bis dahin Angst vor ihm haben könnte, ist wirklich schlimm.
    Jetzt haben die beiden erstmal Zeit, und vorallem sind sie ungestört. Rudi und Rosi wurden von den Wellis abgelenkt. Sie hatten keine Chance sich näher kennen zu lernen, oder nymphisch miteinander zu reden.
    Dabei kann ich bloss hoffen, dass es keine Probleme bereitet, die Wellis über einen unbestimmten Zeitraum in Pflege zu haben. Bevor die beiden Nymphen keine gefestigte Partnerschaft haben, darf ich die Wellis keinesfalls zurück holen. Wochenlange Trennung könnte umsonst sein, wenn die Wellis wieder zu früh hier auftauchen. Nun gut, jetzt darüber den Kopf zu zerbrechen, das ist ohnehin viel zu früh.

    Grund zur Freude hab ich denk schon ein wenig, denn Rudi und Rosi rufen sich häufiger zu. Wenn meine Beobachtungen nicht täuschen, dann würde ich sogar sagen, dass die beiden näher zusammenrücken. Die neue Schaukel wird jetzt auch von Rudi angeflogen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Schaukel für die beiden grösser sein sollte, und habe noch eine gebastelt mit Ästen aus dem Garten. Rosi hat sich gleich am Freitag draufgesetzt, und Rudi setzt sich seit Sonntag auch drauf, zusammen mit Rosi. Jedoch auf verschiedenen Astgabeln. Hihi, ich würde sogar sagen, dass Rudi ganz kurz um Krauleinheiten von Rosi gebeten hat. Er hat keine bekommen. Vermutlich weiss die Kleine (noch) nicht, was Rudi von ihr möchte? Jedenfalls hat sie ihn nicht gebissen, sondern später selber probiert den Rudi vorsichtig zu berühren, als er sich geputzt hat. Manchmal gibt’s auch Faucherei, doch als wirklich böse kann ich das nicht bezeichnen. Beide schlafen auf demselben Ast, obwohl sie sich gut aus dem Weg gehen könnten. Früher war der Abstand grösser, jetzt rücken sie abends beim zudecken näher zusammen.

    Jetzt mal gucken und hoffen :gott:

    Wie verhält sich Pünktchen? Würde sie denn mitmachen und mit Deinen anderen Geierle spielen oder schmusen? Oder ist sie ihrem Purzel treu, und möchte sonst mit keinem anderen Geier rum machen? Dann könnte ich mir auch einen „Beschützerinstinkt" des Hahns vorstellen? Hmm, weiss nicht :+keinplan

    Ob Rudi eifensüchtig ist? Wenn der Knabe mit Mausi zusammen sein möchte, dann könnte ihm doch egal sein, wenn Rosi und Bubi sich näher kennenlernen. Hier bin ich dann wieder an dem Punkt angelangt: „versteh einer die Geier"
    Gut beschützt hat der Rudi bisher seine Hildegard, das stimmt.

    Die Wellis fehlen mir wirklich. Doch wenn ich die Nymphen beobachte, dann denke ich, dass dieser Entschluss richtig war. Manchmal habe ich mit den Wellimädels gemeckert, wenn sie Hirse auf unser Bett befördert haben, oder Grünzeugs grossflächig im Schlafzimmer verteilt. Ach ja, die Welliweiber fehlen mir. :traurig:
    Oha, bevor ich es vergesse -> eine der Wellihennen hat nachts ein Ei gelegt, in der übernächsten Nacht wieder eins. Keine Ahnung ob die Eier von Mausi oder von Bubi gelegt wurden. Das 1. Ei war in der Nacht auf Donnerstag, das 2. In der Nacht auf Samstag.
     
  14. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    mit den anderen Jungs hat Pünktchen nicht soviel am Häubchen. :) Hacken oder beißen tut sie auch nicht. Sie vertragen sich alle ohne Ausnahme miteinander. :prima:
    Die Krümel (Welli) schnäbelt mit Purzel (Nymph), Lucky(Nymph) schnäbelt mit Speedy (Welli) und Lucky hat nach fast zwei Jahren (1.5. zwei Jahre)endlich Anschluß an Jerry. Seit einer Woche darf Lucy neben ihm auf der Stange sitzen ohne das er von Jerry verjagt, gebissen oder gehackt wird. :beifall: :freude: :prima: Vorher kam es immer zu Kämpfen. :traurig:
    Du hast geschrieben das die Wellis wiederkommen wenn die Verpaarung der beiden Nymkhen erfolgreich ist. Habe ich das richtig verstanden? :+keinplan
    Ich glaube nicht das man bei dir von "Schuld" sprechen kann. Manch Sachen ergeben sich erst mit der Zeit. :trost: Das Verhalten unserer Federknäule ist nicht absehbar.



    Grüße, Frank :0-
     
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  16. #14 owl, 25. März 2005
    Zuletzt bearbeitet: 25. März 2005
    owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Frank

    Deine Pünktchen ist glaub ne ganz besonders Liebe und sehr treu. Naja, wenn ich so lese, wie Deine Sittiche querbeet flirten, dann denke ich dass Pünktchen ihren Purzel ganz doll lieb hat

    Wow, also ich glaube, Langeweile dürfte für Dich ein Fremdwort sein :D Geierle zu beobachten ist so unterhaltsam. Lucky und Jerry drücke ich weiterhin die Daumen, dass sie sich anfreunden, anstatt zu kämpfen.

    Ja, Frank, das hast Du richtig verstanden. Im Hinblick auf Rudis und Rosis Verpaarung, war der Entschluss die Wellis ausser Haus zu geben bestimmt richtig. Trotzdem, die Wellis fehlen mir sehr
    Aber egal, da müssen wir durch, und dabei darf ich Rudi und Rosi nicht unter Zeitdruck setzen.

    Hmm, naja wenn es keine Schuld war, dann war es zumindest töricht und unüberlegt, zu glauben, dass ich Sittiche trennen kann, wenn ich sie in anderen Zimmern halte. Mit ruhigen Tieren (z.B. Fischen) klappt das bestimmt - Sittiche jedoch kann man in ner kleinen Wohnung nicht wirklich voneinander trennen, da sie miteinander telefonieren können.

    Aber egal, Rudi und Rosi machen gemeinsame Fortschritte :freude: allerdings sehr langsam und zaghaft. Jetzt sitzen die beiden häufig näher zusammen. Manchmal fliegt Rudi in die Küche und ruft die Rosi. Sie antwortet dann auch. Rosi fliegt gut und findet sich klasse zurecht, aber Rudis Lockrufen in die Küche mag sie noch nicht so richtig folgen. Am Mittwoch und Donnerstag hatte ich ein paarmal den Eindruck, dass Rudi die Rosi an gute Plätze locken möchte. Die Fensterbank ist mit vogeltauglichem Grünzeug bestückt, und war seit jeher ein beliebter Ort, auch zum rausschauen in den Garten. Rosi checkt Rudis Signale noch nicht richtig, denk ich mal. Nun ja, besonders freundlich war Rudi nicht zu der Henne in den vergangenen Wochen. Doch das bessert sich, das ist mein Eindruck. Ausserhalb des Käfigs biete ich Leckerlis in einem flachen Korb an. Immer häufiger futtern die beiden gleichzeitig aus dem Korb. Wenn die Wellis da wären, dann würde Rudi die Rosi vom Korb wegjagen.

    Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es vielmehr der Rudi ist, der Rosi’s Nähe sucht, als umgekehrt. Jetzt ist es an der Zeit, dass Rudi seiner Rosi zeigt, welch charmanter und lieber Hahn in ihm steckt. Er hat bereits damit begonnen, und ich glaube dass Rosi etwas auftaut. Bisher war die Kleine etwas verunsichert.
    Am Mittwoch hat sich Rosi auf einer der Schaukeln flach nach vorne gebeugt, und es sah so aus, als wollte sie getreten werden. Rosis Haltung ist auch dem Rudi nicht entgangen, und er ist aufgeregt aufm Schrank hin und her marschiert :D
    Am Donnerstag abend ist Rudi wieder in die Küche geflogen und hat Rosi gerufen. Antwort kam, nur Rosi nicht. Okay, vielleicht war es falsch, mich bei den Geiern einzumischen, trotzdem habe ich im Wohnzimmer die Beleuchtung dunkler gestellt 8o und prompt ist Rosi zu Rudi in die Küche geflogen. Der hat sich gefreut, und die beiden haben noch über ne Stunde in der Küche verbracht, meist auf demselben Regal oder Schrank. Ein bissel geredet haben sie auch miteinander.

    Gefragt sind jetzt vor allem Geduld, Zurückhaltung und vielleicht auch manchmal ein kleiner Trick, seitens der Federlosen. Sie sollen ihre Chance bekommen, und nix wäre mir lieber, als wenn sie sich über beide Hauben total ineinander verlieben würden.

    So, Frank, genug für heute.
    Jetzt wünsche ich Dir und allen anderen ein fröhliches und sonniges Osterfest :0-
     
  17. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Sonja,

    ich glkaube schon das aus den Beiden ein richtig schönes Paar wird. :dance: Sie brauchen eben Zeit. Und wenn es unbedingt sein muß auch ein paar Jahre. :asian:


    Frohe Ostern, Frank :)
     
Thema:

Verpaarung von Rudi und Rosi gestaltet sich schwierig

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