Verschiedene Pyrrhura und Aratinga´s beschlagnahmt ... im Tierheim zur Vermittlung

Diskutiere Verschiedene Pyrrhura und Aratinga´s beschlagnahmt ... im Tierheim zur Vermittlung im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Bei uns in der Region wurden im Mai von einem "vermutlich" illegalem Händler verschiedene Pyrrhura Arten 14 Vögel (Steinsttich, Braunohrsittich...

  1. stbi

    stbi Foren-Guru

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    Bei uns in der Region wurden im Mai von einem "vermutlich" illegalem Händler verschiedene Pyrrhura Arten 14 Vögel (Steinsttich, Braunohrsittich usw.) sowie 4 St. Thomas Sittich und vermutlich ein Perusittich (gerupft) vom Veterinäramt beschlagnahmt.

    Diese sitzen nun in einem Tierheim und warten auf eine Entscheidung seitens des Staatsanwaltes, falls dieser die Tiere zur Abgabe freigibt würden diese Vögel einen neuen Besitzer suchen.

    Falls gewünscht könnte ich einen Kontakt zum zuständigen Tierschutzverein herstellen.
     
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  3. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Moin, moin!

    Berichte doch mal, wenn hier eine Entscheidung gefallen ist, denn ich würde vermuten, daß wir die Vögel hier gut vermittelt bekommen könnten.

    Interessant wäre natürlich genau zu wissen, welche Arten in welcher Anzahl vertreten sind. Ich schätze, die Geschlechter sind unbekannt?
     
  4. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Wenn du schreibst illegalem Händler,dann schätze ich,das die Tiere schwarz eingeführt sind,eventuell Wildfänge,die währen auf keinen Fall für Käfighaltung geeignet.Die werden bestimmt in Zoo´s oder Vogelpark´s abgegeben,da währen sie auch besser aufgehoben.Ich selbst hatte vor Jahren einen legal eingeführtes paar Mohrenkopfpapageien mit allen notwendigen Papieren von einem Züchter bekommen.Wildfänge können schreien,wenn sie sich vor irgendetwas erschrecken,da reicht ein kleiner Vogel,der vorbei fliegt,da fallen jedem die Ohren ap.

    LG K.
     
  5. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Ein entscheidender Hinweis ... da sollte man tatsächlich mal versuchen, etwas in Erfahrung zu bringen. Die Ringe (sofern vorhanden) sollten da schon mal einigen Aufschluß geben können.
     
  6. DanielT

    DanielT Vorsicht, bissig!

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    Ggf. sollte man darüber nachdenken, v. a. die eher seltenen Arten (St.-Thomas- u. Perusittiche) an Mitglieder der IG Südamerikanische Sittiche zu vermitteln, sofern der rechtliche "Status" der beschlagnahmten Vögel irgendwann geklärt sein wird. M. E. gehören v. a. diese Vögel in erfahrene Hände und nicht in irgendein Wohnzimmer...

    Grüße

    Daniel
     
  7. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    So weit ich weiswerden beschlagnhmte Tiere teis zurück gebracht,das ist allerdings seltener der Fall.Meistens landen sie zuerst in einer Auffang und Karantänestation und dann wird nachfragt in welchen Park u.s.w. noch Platz ist.
    Ein Wildfang ist keines fall´s ein Haustier,die werden nicht zahm,die beißen und schreien den ganzen Tag vor Angst.Sogar mit vergesellschaftung ihrer Art kommen sie erst nach vielel,vielen Jahren klar.Denn einem Wildfang schmeckt unser Futter nicht,dem gefällt es nicht eingesperrt zu sein,der versteht nicht warum die Anderen seiner Art zum Menschen kommen.Von den zwei legal eingeführten Wildfang-Mohrenkopfpapageien,verstarb mir nach einigen Jahren,die Henne an Legenot.Also kaufte ich eine teure Zuchthenne nach,nach eingewöhnung Balzte er mit ihr und Biß sie tot,so verlohr ich einige Hennen.Bis er nach zwei Jahren Singledasein endlich eine Zuchthenne annahm.Er versteht bis heute nicht warum sich die anderen alle anfaßen.Da kommt dann auch noch das Zubeißen dazu Wildfänge beißen richtig unter richtig mein ich ohne Kettenhandschuhe wie sie Metzger haben,geht da gar nicht´s.Meiner war in der Lage zwei übereinander angezogene dicke Bauarbeiterhandschuhe aus Leder problemlos durch zu beißen.Wenn die vom Menschen aufgezogenen Tiere zubeißen,dann können sie einen auch verletzen,doch sie beißen nicht zu wie sie könnten.Ein Wildfang denkt vom Menschen immer nur schlechtes,den der Mensch hat ihn aus seiner Freiheit gerissen,der Mensch hat ihn qualvoll nach Deutschland transportiert,während dem Transport hat er viele Artgenossen sterben sehn,der Mensch sperrt ihn in Käfige und Volieren und zwingt ihn somit zu bleiben.Wenn ein Mensch ihn anfast geht es für ihn um Leben und Tot,daher beißt so ein Tier bis auf die Knochen runter.Sieben Jahre hat es gedauert,ihn in einer großen Außenvoliere soweit zu gewöhnen,das er sich nicht vor Angst totschreit/fliegt,daher verstehe ich über haupt nicht wie man Importe haben will.
     
  8. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Das nachzuweisen wird gar nicht so einfach sein,da man heut zu Tage auch offen beringen kann.Sogar Züchtern von Fächerpapgeien wurden schon ganze Zuchtbestände gerichtlich abgenommen,da die Tiere zwar offen beringt waren jedoch die Unterlagen gefälscht oder teilweise nicht vorhanden waren.Mir fällt dazu nur ein,schade das ein Tier nicht sprechen und sagen kann,wer im Leid zugefügt hat.Jeder Mensch ,der einem Menschen etwas tut wird bestraft,doch bei einem Tier sagt man kannst du´s beweisen,da das Tier nicht sagen kann,der war´s.

    GLG Kristina
     
  9. stbi

    stbi Foren-Guru

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    Die Staatsanwaltschaft versucht nach meinem Wissensstand dem Eigentümer den gerwebsmäßigen Handel mit Papageien nachzuweisen.

    Effektiv hat er mit allem was Flügel hatte gehandelt, nur es kann im keiner so richtig nachweisen, außerdem sind extreme Unregelmäßigkeiten aufgetreten als der tatsächliche Tierbestand mit dem Zuchtbuch abgeglichen wurde.

    Die Vögel wurden nach meinem Wissenstand wegen schlechter Haltungsbedingungen beschlagnahmt.

    Bei den St. Thomassittichen handelt es vermutlich um mindestens ein Paar oder Geschwister wobei ich für das eine Paar selbst schon Interesse beim Tierschutz bekundet habe.
     
  10. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Also,das ist genau das,was ich bei deiner ersten N schon vermutet hatte,ein Betrüder,der keine vollständigen Papiere hat.Kein Mensch kann somit nachvollziehen,woher die Tiere stammen,das sind bestimmt schwarz eingeführte Tiere.Denn,da macht er richtig Geld mit,beringt sie offen,Privatleute machen da meistens beim Kauf keinen Ärger,denn sie wollen ja nicht züchten,sondern nur einen oder zwei halten.Viele Privatleute bekommen auch von solchen Seltsamen Züchtern gesagt,den braucht ihr nicht anmelden,denn ihr wollt ihn ja Zuhause halten.Das dient allerdings nur seinem Vorteil,den jeder Halter,der so ein Tier versucht anzumelden bekommt große Probleme,da die Papiere entweder mit dem Ring nicht übereinstimmen oder komplett fehlen.Ich habe schon von so vielen Züchtern Sittiche oder Papageien angeboten bekommen,die am Telefon alle geschloßen beringt waren,doch als ich dort ankam waren es offene Ringe,keines dieser Tiere habe ich gekauft.Einen Züchter fand ich die Krönung,der meinte, die Ringe sind bei mir aus dem Grund offen,weil ich die Ringe immer ab lasse,das die Tiere keine Probleme mit den Füßen bekommen,die werden nur beim Verkauf aufgesteckt,das verstehn sie doch sicher.Ich verstand das natürlich nicht,den man kann bei Ringen,die mit Bolzen geschloßen sind ,den bei eventuellen Problemen durchtrennen und bei den Anderen,den Ring durchtrennen und die Teile natürlich mit den Papieren des Vogels aufheben,so ein Vogel sollte dann aber seinen Besitzer nicht mehr wechseln.Meine Meinung zu diesen seltsam gehaltenen Tieren ist Finger weck,denn bloß weil sie jetzt vielleicht günstig zu haben sind,heißt das noch lange nicht,das die Tiere in Deutschland geboren wurden,ein solcher Kauf ist ziemlich leichtgläubig.

    LG K.
     
  11. Suzuki

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    Hallo zusammen,

    ich muss mich doch sehr wundern, welche Blüten das Thema treibt. Hat sich mal jemand gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand Vögel nach Deutschland schmuggelt, für die er hier teils nicht mal €100,- bekommt (wie wohl für viele Pyrrhuras). Selbst die St. Thomassittiche (so es denn welche sind), sind ja nicht wirklich teuer, sondern einfach nur recht selten. Ich möchte stark bezweifeln, dass es sich bei den Vögeln um illegale Wildfänge handelt. So blöde es sich anhört: Für das Geld lohnt sich das Risiko sicher nicht.
    Sicher wird es auch den ein oder anderen illegalen eingeführten Vogel geben, aber das wohl eher in einem anderen Preissegment.

    Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen doch auch in eine ganz andere Richtung, wenn man stbis Ausführungen liest. Und er oder sie sollte es von uns allen noch am besten wissen.
    Viel wahrscheinlicher ist, dass ihm die Genehmigung zum gewerbsmäßigen Handel fehlt. So weit ich weiß, muss man ähnlich wie für die Zucht auch für den Handel mit Papageien eine Prüfung ablegen und bekommt dann eine Genehmigung nach §XY.
    Wie leicht die Vorschriften manche Leute nehmen, kann man ja im Thread nebenan sehen. Da wird prophylaktisch darauf gebaut, dass die Behörden kulant sind und nachher ist das Geschreie groß, wenn das nicht so ist und ein hohes Ordnungsgeld oder Beschlagnahme droht.

    Übrigens: nicht jeder Vogel muss vom Gesetz her geschlossen beringt werden. Wenn man einmal einen Vogel gesehen hat, der sich am Ring aufgehängt hat oder dessen Eltern seine Beine verstümmelt haben, versteht man vielleicht auch, warum manche Züchter nicht voller Wonne geschlossene Ringe aufziehen.

    Beste Grüße

    Gert
     
  12. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Du,das weis ich alles,ich schrieb ja auch,das die offene Beringung zugelassen ist und die Erfahrung von eingewachsenen Ringen habe ich auch schon gemacht,doch den Ring trennst du durch und hebst ihn bei den Papieren des Vogels auf.Den Vogel mit entferntem oder offenen Ring kauft kein ordentlicher Züchter mehr,denn jeder Züchter muß genau nachweisen können,wo das Tier her kam und das kannst du so nicht.Kein Züchter würde seine Lizens auf´s Spiel setzen und es wurde ja geschrieben,das mit den Papieren teilweise was nicht stimmte und sie teilweise fehlen.Dort,wo ich mich schon überall durchgelesen habe,kommen mit schwarz eingeführten Tieren nicht viele Kosten auf den jenigen zu,da lohnt es sich auch noch,wenn er sie für hundert Euro verkauft.Es gibt auch Züchter,die Massenaufzuchten durchführen,in dem sie irgendwelchen Menschen die Kücken abkaufen und als ihre Nachzucht ausgeben.Sag was du willst aber ich finde beides ist Betrug und bringt nur dem Züchter was und zwar Geld.Würdest du ein Tier kaufen,wo du nicht weist,wo es her kommt also ich nicht,denn ich habe einen großen Zuchtbestand,vieler Tiere und würde den nicht auf´s Spiel setzten,auch wegen eventuellen Krankheiten,die das dir haben kann,wenn es wer wies wo her kommt.Achso,das die Eltern dem Kücken den Fuß abbeisen weil es einen geschlossenen Ring und keinen offenen trägt habe ich noch nie gehört.Ich weis natürlich was du meinst,doch genau deswegen gibt es geschlossene Ringe.Denn ein Züchter,der ein Betrüger ist könnte die Ringe einfach umstecken,z.B. nach einem DNA-Test feststellt,das gibt es alles.Was ich aber nicht verstehe ist,das sich bei dir Tiere an den Ringen erhängen,denn,in jeden Anfängerbuch für Kinder steht es schon dick geschrieben,das man Käfige und Volieren so gestalten sollte,das sich die Tiere nicht aufhängen können,da würd ich mal sagen,deine eigene Schuld,ist mir noch nie paßiert.
     
  13. Suzuki

    Suzuki Stammmitglied

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    Hallo K.,

    wenn der Ring erst eingewachsen ist, ist ja schon jede Menge Schaden angerichtet. Wenn es ein geschlossener Ring ist, darfst Du ihn selbst nicht entfernen, sondern er muss von einem Tierarzt vorgenommen werden, der bescheinigt, dass es medizinisch notwendig war. Damit bekommt man dann eine Ausnahmegenehmigung zur offenen Beringung.
    Natürlich kosten die Tiere in ihrer Heimat nicht viel, der Flug aber schon und wenn man sich die Liste der Tiere ansieht, müsste er halb Südamerika bereist haben, um nur die beschlagnahmte Kollektion zusammenzubekommen. Wenn man die Tiere mit eigenen Ringen versehen hat, obwohl man sie nicht gezüchtet hat, ist fraglos eine Ordnungswidrigkeit, die zum Verlust der Zuchtgenehmigung führen kann, aber eben kein Tierschmuggel und damit ein ganz anderer Tatbestand.
    Dass Elterntiere ihre Jungen nach dem Beringen verstümmeln, kommt hin und wieder vor. Die Eltern versuchen den Fremdkörper vom Fuss der Jungen im Nstkasten zu entfernen und beissen die wehrlosen Jungen im Bereich der Beine. Wie Du sicher weisst, bekommt man einen geschlossenen Ring ja nur auf den Fuß, wenn das Jungtier noch im Wachstum ist (bei vielen Südamerikanern ca. 12 Tage).
    Übrigens bekommt man auch in einem solchen Fall eine Ausnahmegenehmigung von der geschlossenen Beringung, wenn man die Aufzucht gut dokumentiert und die Behörden rechtzeitig über das Problem unterrichtet. Dann bekommt man einen offenen Ring, ein Dokument, dass die legale Herkunft der Tiere bestätigt und in dem auch der Grund der offenen Beringung dargelegt wird. Mir reicht das als Legalitätsnachweis.
    Ich habe im übrigen nie behauptet, dass ich persönlich einen Vogel durch das Aufhängen am Ring verloren hätte. Ich konnte selbst schon beobachten, wie sich auf der AZ-Bundesschau ein ausgestellter Wellensittich mit seinem Ring am Gitter des Ausstellungskäfig aufgehängt hat. Man sollte ja meinen, diese Käfige seien besser konstruiert, waren sie aber wenigstens vor 8 Jahren nicht.
    Wir können ja gerne weiter über Sinn und Unsinn der Beringung diskutieren, aber hier gehört das sicher nicht mehr hin.

    Beste Grüße

    Gert
     
  14. stbi

    stbi Foren-Guru

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    Soweit ich weiß hat dieser "Züchter" Europaweit gehandelt außerdem hat er immer die "Rest" auf den diversen Vogelbörsen zu Schnäppchenpreisen aufgekauft die andere Züchter unbedingt verkaufen wollten.

    Außerdem hat er immer auf einer lokalen Vogelbörse Tiere in fraglichem Gesundheitszustand verkauft, es fehlten Gliedmaßen oder das Gefieder war schlecht.

    Von den selten gereinigten Ausstellungskäfigen in denen er seine Vögel angeboten hat möcht ich nicht mal sprechen.
     
  15. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Suzuki,nö da sagst du mir in deinem ganzen Text nix neues,naja,das mit dem Welli-Käfig glaubt man oder nicht!
     
  16. markusr.

    markusr. Foren-Guru

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    Hallo stbi,wenn du so viel schlechtes über diesen Menschen und jetzt ja auch noch heraus kommt,das er Vögel zu kauft und als seine ausgibt und du sogar schreibst,das du weist in welch schlechtem Zustand die Tiere sind.Dann frag ich mich warum du solche gesundheitlich bedenkliche Tiere für so einen Menschen anbietest.Denn,damit könntest du dann auch gleich einen Tierarzt pro Tier mit anbieten.Solch einem Menschen noch zu helfen,wo er gerade Probleme mit dem Gesetz hat,finde ich nicht in Ordnung.Außerdem,hast du dir vielleicht darüber gedanken gemacht,ob das was du gerade tust,vielleicht auch strafbar ist.
     
  17. Christian

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    Moin!

    Trink vielleicht mal einen Kaffee ;)

    Mensch, man kann STBI doch keinen Vorwurf machen ... beruhige Dich mal. Die Vögel wurden beschlagnahmt und werden voraussichtlich im Auftrag der Staatsanwaltschaft und des Tierschutzes vermittelt.

    STBI hat sicherlich Null Interesse daran, dem dubiosen Händler zu helfen, sondern den Vögeln, daß sie in gute Hände kommen. Und die Staatsanwaltschaft wird froh sein, wenn Möglichkeiten der Vermittlung gegeben sind, denn die Tierheime sind voll und Zoos haben meist auch nicht unbedingt Interesse, geschweige denn Kapazitäten frei, was dann nicht selten zu bedenklichen Vergesellschaftungen führt.

    In Anbetracht obiger Streiterei denke ich aber auch, daß es recht unwahrscheinlich ist, daß hier Wildfänge dabei sind. Viel wahrscheinlicher ist es wohl, daß hier u.U. kranke Tiere dabei sind. Insbesondere sollte man bedenken, daß hier Krankheiten wie PBFD eine Rolle spielen könnten!

    Von daher stellt sich mir die Frage, wie man vor der Vermittlung den Gesundheitszustand klären kann.

    Die Vögel sind doch jetzt in einem Tierheim untergebracht. Besteht dort vielleicht sogar die Möglichkeit tierärztlicher Versorgung? Der Tierschutz ist doch auch involviert ... da müßte sich doch was arrangieren lassen. Wichtig wäre natürlich, daß die Versorgung durch einen vogelkundigen TA gewährleistet ist ... nicht jeder Amtsvet hat von Vögeln Plan. Hinzukommt, daß ein vernünftiger Gesundheitscheck Laboranalysen erfordert und die sind bei einer größeren Anzahl Vögel alles andere als günstig.
     
  18. stbi

    stbi Foren-Guru

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    Die Vögel sitzen im Moment im Tierheim genau wie Christian gesagt hat, sie wurden durch die Staatsanwaltschaft bzw. das Veterinäramt beschlagnahmt.

    Mein Interesse zwecks Vermittlung begründet sich aus der Tatsache, das ich mit der Tierheimleiterin gesprochen habe und das Tierheim leider nicht die fachgerechte Versorgung aus Platzmangel über längere Zeit gewährleisten kann.

    Das Tierheim übt nun etwas Druck auf die Behörden aus, die Tiere zur Vermittlung frei zu geben um sie schnellstmöglich zu vermitteln.

    Die Vögel wurden bereits auf die Papageienkrankheit getestet, auf meine Anregung wird eventuell noch ein Test auf PBFD und Polymea durchgeführt sofern die Frage der Kostenübernahme geklärt ist.

    Die Tiere sitzen seit ihrer Beschlagnahmung in einem seperaten Raum getrennt von anderen Tieren.

    Die Tiere sehen bis auf den gerupften Perusittich gesund aus, allerdings üben Südamerikanische Sittiche keinen besonderen Reiz auf eventuelle Interessenten aus deshalb wurde dieser Beitrag im Forum eingetragen.
     
  19. stbi

    stbi Foren-Guru

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    Wollte nur mal kurz mitteilen das die Vögel zur Vermittlung freigegeben wurden.

    Kontakt:

    Tierschutzverein Forchheim und Umgebung e.V.
    Mitglied des Deutschen Tierschutzbundes und des Landesverbandes Bayern.
    Tierheim
    Zur Staustufe 36
    91301 Forchheim
    Tel. 09191 / 66368
    Fax. 09191 / 978203
    info(at)tierheim-forchheim.de
     
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  21. luidi

    luidi luidi

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    Beschlagnahmte Papas und Mamas

    Liebe Forengemeinde,
    hier der neuste Stand betreffend meiner Perusittich-Suche:

    Ich habe mit dem betreffenden Tierheim Kontakt aufgenommen. Sie haben tatsächlich einen Peru-Geier, konnten aber bisher keine Geschlechtbestimmung und Gesundheitsprüfung durchführen lassen (Geldmangel!). Wir haben uns nun entschlossen, die Kosten einer DNA-Analyse sowie die Gesundheitsprüfung zu übernehmen. Drückt uns also die Finger und wünscht uns, dass es sich beim Perusittich um ein Weibchen handelt.:dance:

    Wir danken Euch allen für die Mithilfe und sendet uns doch bitte weiterhin Eure Tipps sowie Kontakadressen betreffend Perusittichhalter.:zustimm: Wir beabsichtigen eine Adressliste aller in Europa ansässigen Perusittichhalter und Züchter zusammen zustellen.

    Freundliche Grüsse

    Luidi


    Es bläst ein frischer Wind durch die Luft!:+klugsche
     
  22. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Luidi!

    Beide Daumen und die großen Zehen ;)

    Tolle Idee ... wäre nett, wenn Du diesbezüglich mal mit der IG Südamerikanische Sittiche Kontakt aufnehmen würdest ... die Kontakdaten findest Du HIER ... vielleicht könnt Ihr ja sogar zu dem Treffen kommen?
     
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