Versprechen

Diskutiere Versprechen im Geflügel allgemein Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo Freunde meine Versprechen sind Null wert, ich wollte eigentlich noch dieses Jahr meinem Erpel an den Kragen gehen, schließlich hat er mir...

  1. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Freunde

    meine Versprechen sind Null wert, ich wollte eigentlich noch dieses Jahr meinem Erpel an den Kragen gehen, schließlich hat er mir meine kleinen Entchen umgebracht obwohl ich das letzte Entchen mit der Mutter von ihm trennte hat er es fertig gebracht es zu töten.

    Denn diese Woche habe ich ihnen einen kleinen Teich gebaut ca 1,20 breit und lang und ca 45 cm tief. Nach dem das Wasser eingelassen war brauchte ich nicht zu lange auf den Enteneinweihungsbesuch warten und sie wollten gestern nicht gerne in Ihr Häuschen gehen.

    Seit ich sie heute ausgelassen habe um 7.00 Uhr sind sie immer im Wasser sie tauchten und paddelten und nun schlafen sie sogar im Wasser.

    Das schlimme ist der Teich ist gleich vor meinem Küchenfenster.
     
  2. holli

    holli Guest

    Hallo !
    Na, na...laß ihn doch leben, wenn du ihn nicht essen willst. Das er die Jungen getötet hat, hat sicher einen Grund (Nahrungs- bzw. Paarungskonkurenz, oder möglicherweise zweifelte er an der Treue der Frau!!!) Auf jeden Fall laß doch der Natur seinen Lauf...Gruß Holli
     
  3. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Holli

    Ok, Du und meine Enten habt mich überredet.

    Der neue Stall ist auch fertig und sie sind heute gerne umgezogen.
     
  4. holli

    holli Guest

    Hey du bist aber leicht zu überzeugen, schön für deinen Enterich (Erpel)...hoffentlich weiß er das nächste Mal, dass es wirklich seine Kinder sind... aber diese Situation kenne ich von einem Bekannten...da fehlte jedesmal tagsüber mal ein Entchen...bis der das schnallte, und wir wußten wer es war sind leider 3 kleine Enten über den Jordan gegangen....er hat sie alle ertränkt, der eigene Vater....Gruß Holli
     
  5. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Holli

    Ich müßte abtrennen und wenn dann der Vatererpel immer alleine ist das wäre auch nicht gut, ich glaub das kann man machen wenn man noch 4 Damen hätte.

    Aber dafür ist mein Garten zu klein und ich glaub ich werde nächstes Jahr die Eier lieber essen.

    Oder aber ich müßte dann den Erpel gleich zur Brutzeit weg geben oder weg tun und das möchte ich auch nicht.

    Obwohl er schon immer sehr aggressiv ist wenn mein Zwerghase oder meine Zwerghühner in seine Nähe kommen insbesondere am Futterplatz.

    Er hat mir auch schon öfters Spatzen oder Amseln ertränkt hätte aber nie gedacht, daß er es mit der eigenen Brut auch macht.
     
  6. holli

    holli Guest

    Hi, finde deine Einstellung echt gut....keine Einzelhaft und dafür keine Jungen... Hut ab, jeder ist nicht so vernünftig...und ich sag dir was, die Aggressivität hat auch sein Gutes...ich hab so einen Hahn, der auf alles loslegt, was in die Nähe kommt...uns ist kein einziges Huhn (auch keine kleinen Kücken) verlorengegangen, obwohl die Hühner frei laufen und rundherum nur Wald und Wiesen sind (Füchse, Marder, Bussarde)!!!
    Vielleicht beschützt er seine Frau sehr gut gegen Zwerghasen und -hühner!!!
    Leider ist er nicht schlau genug, seine eigenen Kinder leben zu lassen, aber wenn du sowieso zu wenig Platz hast, ist es sicher vernünftiger, keine Kinder auf die Welt kommen zu lassen! Gruß Holli
     
  7. #7 webgirl87, 17.11.2004
    webgirl87

    webgirl87 Guest

    manche tiere haben leider einen echten schuss ab.
    trotzdem kannst du ihn nicht wirklich dafür töten. er ist eben nunmal nur eine ente. und kann nicht nachdenken so wie ein mensch. in seiner entenwelt wird es wol normal oder okay seinw as er macht. aus der sicht des menschen ist es falsch..

    aber wäre schön wenn du ihn leben lassen würdest, aber ich glaube du hast dich ja bereits entschlossen.

    grüssle
     
  8. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Freunde

    ich glaube grad die Laufis sind manchmal nicht so ganz dicht im Kopf :D.

    Leider ist mein Erpel auch ein Aufschneider, wenn man von ihm weg geht rennt er einem fast bis auf 10cm nach, dreht man sich um haut er sofort ab, ich könnte mich da immer tot lachen.

    Genauso macht er es beim Hund wenn er in seine Nähe kommt flüchtet er und schimpft, wenn sich mein Hund umdreht und von ihm weg geht, dann rennt er ihm nach und führt sich unheimlich auf.

    @Holli

    ist Dein Hahn so ein Kampfhahn?

    Ich habe erst kürzlich gelesen, daß die gut sind gegen Raubvögel oder sonstige Hühner und Entenfresser.
    Die sollen alle Tiere die zum Garten gehören verteidigen.

    Aber das es auch Hähne gibt die Ihre Kücken umbringen wußte ich nicht, da habe ich wenigstens hier Glück mein Lillo ist ganz sanftmütig.
     
  9. #9 Kanadagans, 17.11.2004
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2004
    Kanadagans

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    Ich hätte damals im Zivildienst unseren Pekingerpel auch ohne weiteres greifen und eiskalt abmurksen können, weil dieser Bastard auf die Gänseküken gegangen ist !
    Dreimal konnte ich ihn runterjagen, und ausgerechnet meines hat er dann gekillt, was eine einwandfrei bunt gescheckte Gans geworden wäre, zur Hälfte Graugans... Ich kam aus der Freizeit wieder, und fand das Gössel im Keller unter dem Rotlicht wieder...
    Den Hals und halben Kopf völlig verschorft, rötlicher Ausfluß aus dem Schnabel, ein Auge zugeschwollen, an einer Halsseite eine klaffende Wunde...
    Hätte mein Kumpel nicht die Tür abgeschlossen, die zum Entenstall geführt hat, hätte der Erpel noch am selben Abend an der Wand geklebt. Ich war STINKwütend...
    Mein Kumpel, der sonst die Zähne nicht auseinander bekam, kriegte da fast nen Herzanfall und keuchte: " Erpel sind nun mal so, laß den...!"
    Alter Falter, ich hätte das Mistaas durch die Wand treten können !
    Und unnötig zu erwähnen, das " Natascha" noch in der gleichen Nacht starb...
    Ja, ich hatte ihr schon nen Namen gegeben...
    Seitdem bin ich irgendwie davon abgekommen, meinen Tieren Namen zu geben, ich weiß nicht...
    Die ganze Zeit ruhig, aber sah der Erpel die Gössel auch nur hinterm Zaun, wollte er gleich durch und sie killen...
    Klar ist er ne Ente und kann nix dafür, wann kommt ein Stockerpel mal in so ständige enge Berührung mit seinem Nachwuchs...
    Wenn er aber fremde Gene ausschalten will, warum geht er dann auf Gänse, und wieso verhackstücken die Stockerpel an den Seen nicht die Küken, die mit ihrer Alten vorbeikommen ?
    Ich finde dieses Verhalten krank und ausmerzenswert ! Ich möchte was wetten, das der nächstes Jahr wieder auf die Küken gehen würde, und von daher würde ich die Ente separat brüten, wie Junge führen lassen...
    Ebenso macht es oben besagter Kumpel, er läßt die Mutter mit Nachwuchs dann wieder im August etwa zu den anderen.

    Amseln und Spatzen ersäuft ?
    Ich würde das verhaltensgestörte Vieh nen Kopf kürzer machen, sorry ! Und mit dem züchten schon gar nicht...

    @ Webgirl: Das ist eine astreine Verhaltensstörung !
    Wenn es " in seiner Entenwelt" völlig normal wäre, das jeder Erpel jedwedes Küken verhackstückt, weil es potentiell nicht von ihm ist, gäbe es lange keine Enten mehr !

    Gruß, Andreas
     
  10. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Andreas

    ich wohne gleich bei einem Stausee und kann sogar vom Fenster aus hinüber sehen.
    Und weil ich eben wissen wollte ob das Verhalten meines Erpels normal oder unnormal ist, habe ich extra in der Kückenzeit immer wieder nachgesehen wie es dort so ist.

    Auch dort sind in dieser Zeit die Erpel wie vom Erdboden verschwunden oder schwimmen im ganz weiten Bogen um die Enten mit Kücken herum.
    Ich konnte auch beobachten, daß die Entendamen sich oft zusammen tun und gemeinsam die Kücken beschützen oder zumindest eine Tante sie begleitet.
    Dort ist auch viel mehr Platz als in meinem Garten

    Auch haben mir einige Laufentenhalter gesagt, daß das Weibchen den Erpel regelrecht versprengt hat.
    Ich glaube nun eher daß es die Regel ist, daß die Erpel Ihre Kücken oder auch andere Kücken in Ihrem Teretorium umbringen.

    Außerdem ist der Erpel doch ganz praktisch, denn Mäuse haben in meinem
    Grundstück keine lange Lebenschance oder wenn es ab und zu mal einen Spatzen erwischt die mir ständig mein Körnerfutter und Amseln fressen auch kleine Blindschleichen oder Ringelnattern wenn sie sie erwischen.

    Ich werde aber auf gar keinen Fall mit meinen Züchten, erstens habe ich ein Platzproblem für 1 Paar reicht es gerade noch (350 qm) und die jungen werden ja auch mal groß.
    Ich möchte dann nicht abgeben "Müssen" wenn es zuviele sind.

    Aber es wäre vielleicht doch bei der Zucht nicht schlecht, wenn man nicht nur auf das äußere achtet sondern auch auf den Karakter.
     
  11. #11 Kanadagans, 19.11.2004
    Kanadagans

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    Hy !

    Mir kam oben nur grade die Galle hoch, als ich an unseren Erpel gedacht habe, sorry !
    Hm, wenn das normales Erpelverhalten ist, braucht man ja nicht gesondert drauf zu achten, was der noch so alles flach macht...
    Naja, schon ganz ok, nicht mehr zu züchten !
    Ansonsten war olle Walter ja ein Prachterpel, und er brachte schöne Junge, nur halt mit Kindern hatte er es ganz und gar nicht...
    Ich würde gerne wissen, wo der ursprüngliche Grund für dieses Kükenkillen liegt, ethologisch betrachtet...

    Gruß, Andreas
     
  12. Maddy

    Maddy Guest

    Hi Kanadagans,
    ich denke mal daran das die Hormone drücken. Eine Ente die Brütet oder Kücken führt lässt sich nicht Treten.
    Bei Stockenten wurde ja schon des öfteren beobachtet wie mehrer Erpel im Hormonrausch eine Ente zu tode vergewaltigten.
    Hab auch schon von Erpeln gehört die versucht haben alles zu treten was Federn hatte (Gänse und Hühner), und der unfreiwillige Partner darauf hin sein leben lies.
    Enten scheine sehr triebig zu sein und um ihr Ziel zu erreichen gehen sie über Leichen.

    Gruß
    Maddy
     
  13. stoeri

    stoeri Guest

    Hallo Maddy

    das konnte ich bei den wilden Enten auch oft beobachten, ich glaub so gar ich habe mal eine gerettet, da wollten 4 Erpel auf sie und die Ente war schon ewig unter Wasser (klar können die tauchen) und irgendwie wirkte sie sehr schwach, ich verscheuchte dann die bösen Erpel und die Ente brauchte einige Zeit bis sie sich erholt hat.

    Ganz schön grob die Natur.
     
  14. #14 Kanadagans, 26.11.2004
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    Eher die geilen Erpel :k ...
    Naja, befremdend war es halt, das Walterchen auch auf die Gössel wollte, die bei ihren Eltern waren, das durch den Zaun hindurch, und wenn die Mutter gar nicht mal in der näheren Nähe war... Und ich meine, sonst war er mit seiner Ente unterwegs und hat sich kaum um die Gänse gekümmert. Nie hat er einer Gans gegenüber " gepumpt"...
    Uns selbst vor seiner Warzenente hat er drehbuchgerecht " gepumpt", die ihm ja nicht mal artgerecht antwortete...

    Von den Massenvergewaltigungen weiß ich wohl, doch ist mir noch kein Stockerpel untergekommen, der die Küken einer Ente seiner Art gekillt hätte, obwohl die Erpel ja weitaus in der Überzahl sind...
    Ist das ne Gefangenschaftsdegeneration, das Kükenkillen ?

    Gruß, Andreas
     
  15. #15 wagtail, 30.11.2004
    wagtail

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    Hallo,

    denke der Erpel kann nix dafür...
    entweder hatte er ne schwere Kindheit (verwurschtelte Prägung?),
    oder er hat genetische Ausfallerscheinungen (genetisch bedingte Verhaltensänderung),


    Interessant währe rauszu finden welcher reiz das "Killen" der Gössel auslöst! Ihr "wiewiewie...", die Bewegung, die Gestalt...oder wasauch immer??? Dann könnte man drauf schliessen was beim Erpel falsch läuft.../woran es liegt!

    mfg Tobi
    PS: Vielleicht sieht er aus irgendeinem Grund die Gössel als Konkurrenz( hat er Hauserpel zum abreagieren in der Nähe?) und nutzt sie als Ventil...
     
  16. #16 Kanadagans, 01.12.2004
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    Hallo !

    Auslösend wirkte meiner Meinung nach das Dunenkleid, denn an Junge mit beginnendem Gefieder ging er nicht mehr ( das ganze spielte '99)...
    Hm, klar wurde er mit Gänsen aufgezogen, und er war auch UNSER einziger Erpel, jedoch kam er am Teich und auf seinen Streifzügen des öfteren mit Stockerpeln zusammen...
    An mangelndem Platz lag es definitiv nicht, denn unsere Gänse und Enten hatten damals den freiesten Auslauf, den man sich denken kann... Morgens aus dem Stall, bissle Schrot gefressen, dann ab mit den Gänsen in den Wiesengraben und raus auf die 114 Hektar- Wiese, wo sie nur noch weiße Punkte im weiten Grün waren, und sogar mit wilden Graugänsen zusammen weideten... Gegen 15 Uhr ging es immer zurück, um den Rest des Tages in Stallnähe zu verbringen...
    Klar kann er nix dafür, aber da dieser in meinen Augen Defekt wohl hauptsächlich bei Hauserpeln auftritt, tja, halte ich das entweder für nen Gendefekt oder übersteigertes Sexualverhalten, denn als er auf dem Gössel saß/ auf es los ging, sah das schon nach Vergewaltigung aus, obwohl er drei Frauen hatte und damit hätte ausgelastet sein müssen...
    Entenküken hatten wir zum Glück keine mit ihm zusammen, darauf achteten wir wie auch die führenden Enten...
    Andererseits hatte der Nachbar ebenfalls Enten, und die führenden Weibchen waren durchaus nahe mit den Erpeln zusammen, und da passierte nie was...
    So halte ich das ganze schon für ein Erbdefizit, was sicherlich mit dem bei Haustieren öfter auftretenden Hypersexualismus zu tun hat ( auf was springen Ziegenböcke oder Rüden nicht alles, wenn es nur nach Weibchen riecht...) !

    Gruß, Andreas
     
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