Verstörter Ara

Diskutiere Verstörter Ara im Aras Forum im Bereich Papageien; Papagei hat Angst So, ich hätt' da gerne mal ein Problem: was denkt Ihr über einen Papagei (spielt die Art eine Rolle?) der in einer...

  1. chris-XX

    chris-XX Guest

    Papagei hat Angst

    So, ich hätt' da gerne mal ein Problem: was denkt Ihr über einen Papagei (spielt die Art eine Rolle?)
    der in einer Gemeinschaftshaltung von seinen Artgenossen ziemlich zerrupft und gemoppt wurde, so
    dass er sobald er auf Artgenossen trifft, panisch in der Ecke hängt und sogar zu fressen aufhört, dass
    sogar auch über einen längeren Zeitraum?

    Gibt sich das von alleine oder was kann man in so einem Fall machen? Da es sich jetzt um einen
    einzeln gehaltenen Vogel handelt, für den noch ein Partner gesucht wird, interessiert mich Eure
    Einschätzung der Situation. Also, hat jemand schon eine ähnliche Erfahrung gemacht und was
    denkt ihr, lässt sich das Problem irgendwie lösen? Über hilfreiche Tips würde ich mich freuen.

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
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  3. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Hi,

    dazu hätte ich gerne noch mehr Info`s. ;)

    Ist die Gemeinschaftshaltung mit (nur) anderen Aras?

    Wie alt ist das betroffene Tier?
    Wie alt die anderen Vögel?
    Wieviel Vögel bilden die Gemeinschaft?
    Platzangebot der Unterbringung?
    Dringt er womöglich (auch) in die Reviere der anderen Vögel ein?
    Sind die anderen Vögel alle verpaart?
    Stehen den Vögeln Nistmöglichkeiten zur Verfügung (hebt das Aggressionsverhalten)?

    Ich denke letztendlich schon, das sich das Problem mit nur einem Partner lösen kann.
    Gruppen/Gemeinschaftshaltung ist zwar sehr schön, aber nicht immer realisierbar.

    Welche Frage sich noch stellt:
    Wie wurde der Vogel in die Gemeinschaft intregiert.

    Ein einzelner Vogel der in eine bestehende Gruppe intregiert werden soll, kann durchaus von den anderen Vögeln nicht akzeptiert werden, das es dadurch zu dem von Dir beschriebenen Problem kommt.



    Ach ja....ausreichend Futterstellen sind auch vorhanden?
     
  4. chris-XX

    chris-XX Guest

    hallo Heike,

    fein, das sind schon mal sinngebende Fragen, die ich so heute nicht beanworten kann.
    Muss ich erst mal nachfragen. Das sich Paare zum Brutgeschäft vom Schwarm absondern
    und ihre Bruthöhle gegen jeden Eindringling verteidigen ist mir hinsichtlich des Agressions-
    verhaltens bekannt. Erst mal danke soweit - wobei, der Zwergara heute alleine in einem Privat-
    haushalt wohnt und deshalb eben noch einen Partner bekommen soll. Das wurde wohl im
    Rahmen der Vergesellschaft zur freien Partnerwahl versucht und hat nicht funktioniert.

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  5. #4 Jens-Manfred, 21. Juni 2006
    Jens-Manfred

    Jens-Manfred Guest

    Werner hatte dir schon direkt geantwortet. Bei ihm war es ein Graupapagei um den es sich handelt.
     
  6. kuhischu

    kuhischu Stammmitglied

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    Hallo Christian,
    also
    Also, ich hätt da mal lieber keins. Aber zur Sache: ich hätte da in dieser Gruppe keine Hoffnung. Wenn das Tier längere Zeit einzeln gehalten wurde, kann es sein, dass es mit Artgenossen garnichts anzufangen weiß. Zumindest hat es nicht gelernt, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Da wird eine Vergesellschaftung möglicherweise nur mit einem ähnlich verhaltensgestörten Vogel funktionieren, wenn überhaupt. Ein ähnliches Problem habe ich mit meiner Coco, Orangehaubenkakadu. Die ignoriert andere Vögel jeder Art, solange sie ihr nicht zu nahe kommen. Und wenn doch, dann fliegt sie eben weg. Und das sogar bei kleineren Vögeln wie meinen Springsittichen. Auch auf Spiegelbilder oder Kakaduvideos reagiert sie in keinster Weise. Ich werd natürlich weiter versuchen, ihr einen Partner oder wenigstens eine Partnerin zu besorgen, aber viel Hoffnung hab ich ehrlich gesagt nicht. Sie ist eine Handaufzucht und durch jahrelange Einzelhaltung total fehlgeprägt bzw. menschenbezogen. Auf jeden Fall wird es nicht funktionieren, einfach einen gleichartigen Vogel zu besorgen und zu sagen "vertragt Euch".
    Viel geholfen hat Dir dieser Beitrag wahrscheinlich auch nicht. Aber, ich fürchte, dass es so laufen wird.
    Viele Grüße Kurt
     
  7. chris-XX

    chris-XX Guest

    hallo Jens und Kurt,

    ja die Antwort von Werner habe ich schon zur Kenntnis genommen und finde auch seinen Vorschlag
    gut. Ich habe die Frage hier bewusst mit einem Zwergara gestellt, auch wenn es sich tatsächlich um
    einen Kongo-Graupapagei handelt. Ich will einfach generell mehr zu den Zusammenhängen wissen,
    nachdem ich bei Dir die Bilder von dem Hellroten gesehen habe. Es gibt da bestimmt irgendwelche
    Gründe, warum sich Vögel untereinander so grausam verhalten. Aber das kann doch keine dauerhaft
    akzeptierte Vergesellschaftung sein, bzw. ich frage mich, wie können Menschen das ihren Tieren
    antun? Irgendwie macht mich das sprachlos. Der eine lässt seinen Vogel verkommen, der andere
    mutet ihm eine inakzeptable Haltung zu, der dritte zeigt andere ebenso schädigende Versäumnisse.
    Man, was tun mir die Tiere leid - und das Schlimmste daran, wir wissen noch nicht mal, wie vielen es
    so dreckig geht. Und wenn ich dann wieder die sichtlich zufriedenen Tiere auf Kurt's oder auch Jens'
    Foto's sehe, dann weiss ich, es geht auch anders, bedeutend besser für die Papageien! :) :) :)

    Auch wenn es immer wieder heisst, dass es trotz allem immer wieder mal Vögel gibt, die nicht zu
    vergesellschaften sein, so denke ich, in der Natur sind es Schwarmvögel, die auf eine absolut intakte
    Gruppendynamik allein schon aus Überlebensgründen angewiesen sind und dann sowas? Da kann ich
    einfach nicht glauben, dass es sich um grundsätzliche Problemvögel handelt - oder zumindest will ich
    es nicht akzeptieren. Auch wenn gesagt wird, dass es sich dabei oft um Handaufzuchten handelt, die
    schon in der Jugend nicht richtig sozialisiert wurden und leider nie gelernt haben Vogel zu sein und
    dass diese "verhaltensgestörten" Vögel eine Ausnahme bilden. Warum sollte so ein Vogel nicht
    wieder in oder zu seiner eigentlichen Art "resozialisiert" werden können? :~

    Nach meinem bisherigen Kenntnisstand ist es doch wohl so, dass es Problemvögel in allen Gattungen
    gibt, habe heute gerade u. a. einen solchen Gelbhaubenkakadu getroffen. Komplett auf Menschen geprägt.
    Was ein Irrsinn! Und die Ara's, die ich heute mit Vogelleckerli's versorgt habe, einerseits total vernachlässigt,
    in viel zu kleinen Volieren möchte ich meinen, andererseits ganz rührende Langschwänze, die mit ihren
    grossen Schnäbeln die selbstgemachten Müsliherzchen so behutsam entgegen nehmen. Ich bin ziemlich
    total verwirrt, muss ich zugeben. Darum möchte ich mehr wissen, über die verschiedenen Eigenarten, über
    verschiedene Meinungen zu diesem Thema, mehr über erfolgreiche Resozialisierungen egal um was für
    eine Art Papagei es sich handelt. Ich will es einfach nicht glauben, geschweige denn akzeptieren, was es
    alles so geben soll, auf dieser ohnehin schon komplizierten Welt. :( :(

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  8. kuhischu

    kuhischu Stammmitglied

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    Hallo Cristian,
    So hab ich das früher auch gesehen. Ich bin über Nymphensittiche und Gelbwangenkakadu zu Aras gekommen. Nach kurzer Zeit hab ich das so gesehen: nicht die Aras haben große Schnäbel, sondern die anderen haben kleine. Wenn man so an die Sache rangeht, verliert man recht schnell die Angst, aber nicht den Respekt vor den Schnäbeln oder den Tieren. Auch da kann ich wieder nur von meinen Krummschnäbeln reden. Mein erster Nymphensittich hat mir, möglicherweise wegen falschem Verhalten meinerseits, blutige Finger beschert. Keiner meiner Aras hat das bisher gemacht. Vielleicht, weil ich inzwischen einfach kapiert hab, dass die ihren eigenen Willen haben und ich kein Recht hab, den zu brechen. Wenn sie nicht wollen, lass ich es eben. In einer halben Stunde sieht das dann wieder ganz anders aus. Innerhalb kürzester Zeit haben die kapiert, dass ich oder besser wir keine Angst vor ihnen haben. Aber, ich glaub, genau so schnell haben sie kapiert, dass sie zu nichts gezwungen werden. Ich, oder besser wir, respektieren ihren Willen und sie unseren. So klappt das in einer Vierzimmer-Wohnung mit sehr teuren, immer offen stehenden Türen und einem sehr teuren Wohnzimmerschrank bestens. Dafür mussten wir Löcher im Sofa, den Gardinen und den Hemden oder Pullovern und Flecken auf dem Teppichboden in Kauf nehmen. So ist das halt nunmal, wenn man sich für lebende Aras statt Plüschtiere entscheidet.
    Viele Grüße Kurt
     
  9. #8 Pico, 22. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2006
    Pico

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    Hallo Christian,

    wenn Du das Thema "nicht zu verpaaren/vergesellschaften" verallgemeinern willst, so kann ich Dir aus meiner Erfahrung mit den unterschiedlichen Arten nur sagen, das ich bisher an keinen Vogel gekommen bin der nicht wenigstens vergesellschaftungsfähig ist.

    Mitunter dauert es Jahre bis ein einzeln gehaltener Vogel zudem vielleicht noch extrem menschenbezogener Vogel seinen Platz in einer Gruppe gefunden hat und evtl. sogar einen Partner.
    Ich selber habe dies selbst bei einem Grauen erlebt, den ich vor Jahren aufgenommen habe und der weit über 40 Jahre alt ist.

    Um ein relativ problemloses Gruppenleben zu erreichen muß ich aber bereits im Vorfeld viele Faktoren beachten.

    Die Vögel sollten von der Art und auch vom Wesen/Verhalten entsprechend zusammenpassen.

    Und es kann durchaus der Fall eintreten, das anfänglich durch Einzelhaltung verhaltensgestörte Vögel sich im Laufe der Zeit wieder so gut resozalisieren, im Wesen wieder entsprechend fest sind, das ein vorher harmonierendes Gruppenleben nicht mehr funktioniert und diese umstrukturiert werden kann (dafür brauche ich den entsprechenden Platz bzw. Ausweichmöglichkeiten).

    Weiterhin kann ich einen Vogel der jahrelang in einem zu kleinen Käfig gelebt hat nicht von jetzt auf gleich einen unbeschränkten Platz anbieten, z.B. in einer Voliere oder auch Vogelzimmer.

    Ich habe zwei Graue, die immer (seit einem halben bzw. dreiviertel Jahr) noch ihren Käfig um sich herum haben (den ganzen Tag offen), weil sie sich in ihm doch geschützt fühlen.

    Die eine Graue kommt hin und wieder mal heraus und sitzt oben drauf. Am Anfang ist sie gar nicht herausgekommen.
    Die Zweite sitzt nach wie vor im stets offenen Käfig.

    Beide kommunizieren trotzdem mit ihren Artgenossen und befinden sich so auf dem Wege der Vergesellschaftung.

    Nun ist das etwas schwieriger so etwas bei einem großen Ara umzusetzen.
    Aber auch hier könnte man anfänglich eine Ecke abtrennen, sodaß zwar Sichtkontakt zu den Artgenossen besteht, aber kein direkter Kontakt.

    Auf lange Sicht gesehen und entsprechender Beobachtung durch den Menschen kann man meiner Ansicht nach auch so einen Vogel intregieren.

    Aber leider fehlt den meisten Menschen die Geduld, der entsprechende (Ausweich)Platz und/oder die Fähigkeit (oder auch Gedanken) dies entsprechend umzusetzen.

    Um auf Dein Beispiel zurückzukommen:

    Diesen Vogel (egal ob Grauer oder Ara), würde ich in einem Käfig (kein 40x40 :D) oder kleineren Voliere für einige Zeit in der Voliere hinstellen, sodaß Sichtkontakt besteht, aber kein direkter Kontakt möglich ist.

    Es hängt vom einzelnen Tier ab, nach welcher Zeit man den Käfig öffnet (am Anfang vielleicht nur tagsüber) und wielange man den Käfig noch als Rückzugsmöglichkeit stehen läßt.
    Das muß individuell entschieden werden.

    Auf anderer Seite gibt es auch Vögel, die ebenfalls aus Einzelhaltung kommen, in eine Gruppe Unfrieden bringen, nach dem Motto: "Angriff ist die beste Verteidigung", und auch erst langsam an das Gruppenleben gewöhnt werden müssen.

    Abschließend möchte ich noch bemerken, das aufgrund vorangegangener falscher Haltung es zwar wünschenswert wäre die Vögel in Gruppen halten zu können, es aber durchaus nur erreicht werden kann das ein Vogel lediglich einen Partner neben sich akzeptiert, aber keine weiteren Artgenossen.

    Dies ist in meinen Augen vom Wesen des einzelnen Tieres abhängig und nicht unbedingt davon ob es eine HZ, WF oder NB ist.
    Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

    Aber letztendlich sollte man zufrieden sein, wenn ein jahrelang (oder auch jahrzehntelang) einzeln gehaltener Vogel wenigstens einen Partnervogel akzeptiert und zu den anderen nur Sicht-Hörkontakt hat.

    Und ehrlich gesagt halte ich nichts davon, wenn ein solcher Vogel in eine Voliere mit mehreren Vögeln gesteckt wird und sich dann in relativ kurzer Zeit einen Partner suchen soll und gleichzeitig mit der Schocksituation -Voliere, andere Vögel, andere Umgebung, andere Bezugsperson etc.p.p., fertig werden soll.

    Das kann nicht gutgehen!

    Partnerwahl gut und schön, aber nicht um jeden Preis.
    In erster Linie zählen da die Bedürfnisse des einzelnen Vogels, auf die der Mensch einzugehen hat.
    Und man sollte rechtzeitig erkennen können, ob es zum jetzigen Zeitpunkt umsetzbar ist was ich praktiziere, ob ich vorübergehend eine andere Lösung schaffen muß oder es überhaupt nicht umsetzbar ist wie ich es mir vorstelle.

    Wie gesagt, bestimmte Härtefälle gibt es immer wieder, die nicht so zu resozalisieren sind, wie wir es gerne umsetzen würden.
     
  10. Raymond

    Raymond Guest

    Hi Chris,

    wenn es sich wirklich um einen grauen handet moechte ich das auch dorthin schieben..den bei aras und grauen ist der unterschied wie tag und nacht.

    alles andere haben dir ja schon Pico und Kurt samt Werner erklaert.:zwinker:
     
  11. chris-XX

    chris-XX Guest

    » Verstörter Ara


    hallo Doris,

    nöö, denke das Thema ist hier schon ganz richtig. Ich habe die Frage hier in Gedanken an den hier
    indirekt (!) abgebilden Ara macao gestellt. Der wurde über Jahre hinweg in einer Gruppe Grünflügelara
    Männchen, mit nur einem weiblichen Grünflügelara gehalten. Zuletzt wurde dieser Vogel einzeln in einem
    Papageienkäfig gehalten und verlor auch noch seine Schwanzfedern ...

    So ein Tier ist doch nachhaltig traumatisiert - und wie kriegt man sowas wieder auf die Reihe? :? :?
    Das ist eigentlich meine und wie ich finde ganz generelle Frage. :~

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  12. Raymond

    Raymond Guest

    Hi Chris,

    wenn ich dich richtig verstehe sind das 2 verschiedene tiere??

     
  13. chris-XX

    chris-XX Guest

    Naja, eigentlich sind's 3! :( :( :(

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  14. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Das kriegt man wieder auf die Reihe.

    Zitiere mich mal selber:
    Wie war das Verhältnis (Zahl) Hähne zu den Hennen.

    Der Versuch das Tier zu resozalisieren erfolgte durch eine (Ara)erfahrende Person?

    Jeder der sich ein wenig mit Aras auskennt, weiß das die verschiedenen Unterarten auch unterschiedliche Wesensarten haben.

    Ich kann doch nicht in eine Gruppe Grünflügel-Aras eine einzelne hellrote Henne setzen!? *kopfschüttel*
    Allein das Größenverhältnis dunkelrot zu hellrot.

    Du hast mir meine Frage nicht beantwortet. ;)
    Wieviel Vögel bildeten die Gruppe?

    Wurde die Henne von allen attackiert?

    Ja, und wie schon sagte:

    Ein ewig lang einzeln gehaltenes Tier kann ich doch nicht einfach in eine Gruppe "schmeißen".
    Egal ob Ara oder Grauer.
     
  15. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Verstehe nur noch Bahnhof:nene:

    @Chris,

    kannst Du etwas mehr im Klartext reden/schreiben.

    Es geht um einen Grauen, einen hellroten Ara und einen Zwerg-Ara???

    Ich kann nur konrekt zu einem Problem Stellung nehmen oder versuchen eine Lösung zu finden, wenn die Fakten klar dargelegt werden.

    Wenn dies nicht möglich ist (Personenschutz etc.p.p.), dann schick mir gerne ne pn.

    Fürchte mit den jetzige Halbheiten kommen wir nicht wirklich weiter.
     
  16. chris-XX

    chris-XX Guest

    hallo Heike,

    die Antworten auf Deine Fragen habe ich noch nicht, komme aber drauf zurück.

    Der Hellrote ist ein Hahn und wurde von einem dominanten Dunkelroten so malträtiert.

    Der Zwergara ist eine beschlagnahmte arme, total verängstigte Kreatur.

    Der Graupapagei ist die Panik in Person!

    Mehr Details später, mir fehlt leider gerade ein bisschen die Zeit.

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  17. Pucki

    Pucki Bea

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    Ich finde es sehr schwierig,allgemeine Tips zu geben(obwohl du das super gemeistert hast,Heike:zustimm: ).Jede Art hat einen anderen Charakter und jede Situation und Vorgeschichte ist anders.
    Was bei dem einen Vogel gut ist,kann bei dem anderen völlig falsch sein.
    Wenn du wirklich Hilfe möchtest,dann sollte man drei Threads draus machen,wenn es nur so allgemein eine Frage ist,dann hast du sie beantwortet bekommen.
    Liebe Grüße,BEA
     
  18. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    *auweia*

    8o 8o 8o

    Gut, dann warte ich auf die Antworten. ;)

    Der hellrote ein Hahn von einem Dunkelroten attackiert.........verwundert mich nicht.:nene:

    Noch eins........

    Alle drei Vögeln sind jetzt oder waren bei einer Person?

    Oder kamen sie aus verschiedenen Richtungen und sind jetzt bei einer Person?
     
  19. tonitx

    tonitx Mitglied

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    komme zwar mehr von den amazonen aber ich zähl jetzt 4 vögel?!?!
    schreib doch einfach mal kutz und deutlich.ich lese total gerne hier im forum aber schreib doch mal was kürzer und aufs wesentlich beschränkt.
    gruß toni
     
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  21. chris-XX

    chris-XX Guest

    Unwissenheit in der Tierhaltung bedeutet oft stummes Leid bis in den Tod.

    Gabi's Vogelforen-Signatur

    --------------------------------------------------------------------------------

    Nun mal der Reihe nach: Wenn ich's richtig bedenke, könnte ich in der Tat von 4 Papageien sprechen!
    Dann zähle ich eben einfach noch den Nymphensittich dazu, den ich mal 14 Tage zur Urlaubspflege
    hatte. Der Kerl hatte auch irgendwie den totalen Knacks weg. Schrie - eigentlich immer, machte Dreck
    ohne Ende, biss was das Zeug hielt in die Hände und fuhr voll auf menschliche Füsse ab. Total durch-
    geknallt würde ich sagen. Irgendwann, haben seine Besitzer ihn dann wohl total entnervt ihm im Tierheim
    abgegeben, einer von vielen könnte man lapidar sagen, muss man aber nicht, darum dieser Beitrag.

    Zu dem hellroten Ara, müsste Jens-Manfred vielleicht mehr Details wissen und mitteilen können? Wobei
    ich also jetzt schon sagen kann, dass alle Vögel bei verschiedenen Haltern sind, haben nichts aber auch gar
    nichts miteinander zu tun. Es ist allein mein Interesse, heraus zu finden, welche guten und sinnvollen Hilfe-
    stellungen man diesen z. T. überforderten (nicht Jens-Manfred!) Haltern geben kann. Wenn man wirklich
    fundierte Infos hat, so wie einige hier von Euch sie ja dankenswerterweise schon geäußert haben. :zustimm: :zustimm:

    Der zweite Fall ist also ein Graupapagei: Oscar heisst er, ist ein Männchen (lt. DNA ANalyse) und er hat mit
    ca. 8 gleichaltrigen Graupapageien in einer Voliere gelebt. Daneben standen andere Volieren ebenfalls mit Grauen
    anderen Alters. Als Oscar zu uns kam war er ziemlich genau 1 Jahr alt. Wir haben es dann versucht ihn mit
    einem Weibchen zusammenzubringen auch ca. in seinem Alter. Hatten zwei verschiedene Käfige und versuchten
    sie langsam aneinander zu gewöhnen, wobei er allerdings schon bei alleinigem Hören des anderen Tieres in
    Panik versetzt wurde und japsend auf seiner Stange saß bis hin zu panischem Schreien. Dies ließ auch nach
    einem halben Jahr nicht nach. Bei Sichtkontakt war er völlig überfordert. Da dann aber das Weibchen meiner
    Meinung nach am alleinsam zu leiden schien haben wir sie zu einer sehr lieben Frau gebracht die sich ebenfalls
    Graue hielt und heute noch hält. Dort hat unser Mädel dann problemlos einen Partner gefunden was uns sehr gefreut
    hat. Einen zweiten Anlauf haben wir ca. 5 Monate später gewagt mit ähnlichem Ausgang. Unser Vogel hat einen
    gesamten Raum zur täglichen Verfügen nämlich unseren Dachboden ca. 35 m² die sein Reich bilden. Dann habe
    ich die DNA wiederholen lassen, denn niemand ist perfekt aber mit gleichem Ergebnis. Dann haben wir im Zoo mit
    freundlicher Unterstützung der Mitarbeiter ein Tonband mit Graupapgeienstimmen aufgenommen um ihn an diese
    langsam zu gewöhnen, doch auch hier reagiert er panisch und schreit. Er regt sich so auf, dass wir Angst haben er
    bekommt nen Herzinfakt. Wir geben die Hoffnung nicht auf und werden vieleicht irgendwann eine Möglichkeit finden.

    ---

    Soweit mal die Infos auf die hier gestellten Fragen. Ein Hinweis: Es handelt sich NICHT um meinen Vogel! Sondern
    um eine Papageienhalterin, die sich Mühe gibt und die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat. Deswegen, wäre es
    schön, irgendwie sinnvoll helfen zu können. Wer was privat behandelt wissen möchte, kann mir gerne eine PN
    schicken, ich habe mein Postfach wieder leer geräumt.

    Und der letzte im Bunde ist eben ein Zwergara. Der sitzt gegenwärtig in einem Vogelpark, ist eine Beschlagnahme
    und eigentlich kann ich nicht wirklich was über ihn erzählen, ausser dass er eben total verstört reagiert, sobald
    eine Annährung in irgendeiner Form geschieht, auch hier ist eine Vergesellschaftung (noch) nicht möglich. :(

    Herzlichen Gruss
    Christian
     
  22. #20 Jens-Manfred, 23. Juni 2006
    Jens-Manfred

    Jens-Manfred Guest

    Ich stehe etwas auf dem Schlauch ?

    Denn derzeit bin ich in keinen "Fall" involviert, in welchen es um Beratung bei einem Ara geht. Ich kämpfe an 3 anderen Fronten.:traurig:
     
Thema:

Verstörter Ara

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