Viruserkrankung

Diskutiere Viruserkrankung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Halöösche Vieleicht könnt ihr mir ja weiter helfen.Ich habe dieses Jahr schon 2 Grraupapageien verloren nun ist der dritte erkrankt und kämpft...

  1. Tika

    Tika Guest

    Halöösche
    Vieleicht könnt ihr mir ja weiter helfen.Ich habe dieses Jahr schon 2 Grraupapageien verloren nun ist der dritte erkrankt und kämpft nun seit 3
    Wochen um sein Leben .2 Wochen ist er nun schon beim Doc und es geht ihm richtig schlecht .Wir tippen auf einen Virus nur wissen wir nicht genau welcher dies ist .Die Symtome ist zittern ,gewichtsverlust,appetitslosigkeit,er kann nicht fliegen und er kann sich nicht auf der stange halten. Wir haben so ziemlich alles durch und im Moment frisst er wieder zwar nicht viel aber besser als nix wir wollten ihn schon ein paarmal einschläfern aber jedesmal wenn es soweit war hat er sich wieder ein bißchen berappelt und wir konnten es einschließlich Doc nicht übers Herz bringen ihn einzuschläfern.Habt ihr vieleicht eine Idee ?ER bekommt im Moment so eine Massage die seine Abwehrkräfte auf Trapp bringen soll und Zovirac saft weiter noch Vitamine .Alles andere haben wir abgesetzt.
    Liebe Grüsse TIna
     
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  3. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Wie wurde der Vogel den bis jetzt behandelt, mit welchen Medikamenten, und auf was wurde bis jetzt untersucht?
    Was sagt der TA dazu?
     
  4. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Wurden denn die bereits verstorbenen Vögel nicht obduziert?
     
  5. Tika

    Tika Guest

    Hallo

    Hi
    Zuerst mal danke für die Antworten .Bitte schickt mir keine Privaten Nachrichten denn sonst muß ich alle extra beantworten und dazu hab ich im Moment keine Zeit.Die Vögel wurden nicht obduziert weil wir angenommen hatten das sie an Aspergilose verstorben sind.Der Vogeldoc ist vogelkundig.Wir setzen nun die Medis ab und schauen was nun passiert den alles andere haben wir schon für ihn getan .Das Was er an Medis bekommen hat reicht aus um alles abzutöten ein Wunder das er das solange schon mitmacht.Wenn sich bis zum Wochenende keine Besserrung einstellt werden wir ihn einschläfern und einschicken .Wobei dann noch nicht sicher ist ob sie rauskriegen an welchem Virus er speziell erkrankt ist.Ich kann im moment nur hoffen das sich die beiden anderen nix geholt haben.
    Liebe Grüsse Tina
     
  6. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Das war irgendwie keine Antwort auf meine Frage. Wie soll man helfen, wenn man nur so wenig Infos bekommt? :(
     
  7. Tika

    Tika Guest

    Hi
    Sorry habe schon 2 mal versucht zu posten hat dann aber nicht geklappt .Jetzt der Dritte und letzte Versuch .Wir haben ihn erst mit Mabozyl behandelt weil wir dachten es wäre Aspergilose sah zumindest auf dem Röntgenbild so danach aus .Dann haben wir als es nicht anschlug auf Antibiotika umgestellt.Als auch das nicht geholfen hat haben wir ein Test auf Herpesviren gemacht Negativ ausgefallen zwischenzeitlich dann mit zovirax behandelt weiterhin ein vitamin gespritzt und eine Entgiftungtour mit hämopathischen mitteln.Mittlerweile noch zwei mal geröngt und nun bekommt er so eine Art Massage die ihm Helfen soll seine Abwehr zu mobilisieren.Vitamine bekommt er auch noch.Andere mittel werden langsam runtergefahren abgesetz.Eigentlich nach dieser Rosskur ein Wunder das er überhaupt noch da ist.Bin am Ende meiner Weissheit und Bei 30 verschiedenen Viren mein Doc glaube ich auch.Liebe Grüsse Tina
     
  8. #7 Gruenergrisu, 28. Juli 2006
    Gruenergrisu

    Gruenergrisu Foren-Guru

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    HAllo Tina,
    was Du berichtest, erscheint mir nicht logisch:
    Marbocyl ist ein Antibiotikum, ein Gyrasehemmer, der keinesfalls gegen Aspergillose hilft, sondern eher begünstigt. Es wäre bei einer Aspergillosebehandlung ein Pilzmittel erforderlich, allenfalls ergänzend ein Antibiotikum, falls zusätzlich Bakterien vermutet werden.
    Warum wird Zovirax gegeben, wenn der Pachecotest negativ ist? Zovirax ist mit einer erheblichen Nebenwirkungsrate behaftet und hilft beim Menschen nur gegen Herpesviren im Stadium der Virusreplikation.
    Nach 3 Röntgenbildern sollte man schlauer sein, zumindest krankhafte Befunde benennen können!
    Was sagen denn die Laborwerte (Papageienprofil, Blutbild)?
    Hat der TA mal die mögliche Diagnose PDD angesprochen?
    Nach Deiner Beschreibung muß sich der Vogel in einem schlimmen Zustand befinden. Manchmal ist es nützlich, sich eine Zweitmeinung bei einem anderen vogelkundigen TA oder Tierklinik unter Vorlage der Untersuchungsergebnisse einzuholen, wenn es nicht voran geht.
    Alles Gute für Deinen Vogel, er kann es brauchen.
     
  9. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Warte damit lieber noch befolge am besten folgenden Rat von Gruenergrisu:

    Die Untersuchungsmethode scheint mir nicht ausreichend gewesen zu sein. Und nur auf verdacht, ohne definitiven Befund Medikamente zu verabreichen, halte ich für fahrlässig. Damit schadet man dem Vogel mehr, als man ihm hilft.
    Da Aspergillose eine Pilzersporenkrankung der Lungen ist, kann das Antibiotikum allein nicht helfen ,da es nur gegen Bakterien wirkt, nicht aber gegen Pilze. Das Anibiotikum macht nur noch alles schlimmer, da es da Immunsystem schwächt und Leber und Nieren auf Dauer angreift. Es ist nur sinnvoll anzuwenden, wenn wirklich parallel ein Befall mit Bakterien vorliegt.

    Mein Vorschlag wäre, em Vogel etwas zur Imunstärkung zu geben.
    Zum Beispiel Sauerampfer, Löwenzahn oder Wegerich enthalten neben Nährstoffen auch Vitamine und Mineralien, die das Immunsystem unterstützen.

    Außerdem solltest du Thymiantee fertigmachen und den Vogel damit inhalieren lssen. Thymian ist ein gutes pilzhemmendes Mittel und ist auch schon bei Aspergillose angewendet worden. Man kann Thymian zusätzlich in getrockneter Form ins Futtergeben. Wichtig, ist aber die Inhalatio, auch um die Lungen feucht zu halten. Hier ist eine kleine Anleitung zur Herstellung eines Inhalationssud.

    HIer gibt es bestimmt noch einige Tipps in sachen Aspergillose. ;)

    Bitte such nochmal einen anderen Vogelkundigen TA auf und lass die eine Zweite Meinung geben.
     
  10. Nathalie

    Nathalie Foren-Guru

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    Hi Tina und Charlie,

    traurig euch unter diesen Umstaenden zu lesen! Wie waere es, wenn ihr euch an Ann Castro wendet und euch nach ihrem Tierarzt erkundigt? Zudem hat vielleicht Ann noch eine Idee um was fuer eine Krankheit es sich handeln koennte.

    Ich :trost: euch mal ganz lieb und druecke die Daumen.
     
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  12. #10 Federball, 29. Juli 2006
    Federball

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    Schwermetall ?

    Hi Tina,

    wurde eine Blutprobe speziell auf Schwermetall untersucht ?
    Bei einer schleichenden Vergiftung ist auf dem Röntgenbild nix zu sehen...

    Nathalies Rat schliesse ich mich völlig an, vielleicht hat Sie noch eine Idee.
    ACs Tierarzt Praxis ist Trinkaus/Lippert, normalerweise Fr.Dr.Geduldig (wobei Dr.Trinkaus auch gut sein soll).
    Katja Trinkaus / Praxis Dr. Lippert, Nieuwpoorter Str.75, 63110 Rodgau/Dudenhofen, hier mit Tel.Nummer
    Drücke euch die Daumen,
    Gruss Dieter
     
  13. #11 Alfred Klein, 29. Juli 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Tina

    Was wurde denn eigentlich auf den Virenverdacht hin unternommen?
    Normalerweise kann man mit einem Kloakenabstrich und zusätzlich einer Blutprobe im Labor auch Viren nachweisen.
    Natürlich muß man recht gezielt suchen, jedoch ist z.B. ein Test auf PMV (Paramyxovirus) meist recht sinnvoll.
    Weiter frage ich mich ob der Tierarzt mal eine Blutprobe unterm Mikroskop auf die Leukozytenanzahl untersucht hat.
    Dieser einfache und uralte Test ist oftmals sehr aussagekräftig, damit erkennt man ob irgendeine innere Entzündung vorliegt.
    Es ist oftmals so daß eine Vireninfektion von einer bakteriellen Infektion, eventuell sogar einer Superinfektion, begleitet wird.
    Derartige Infektionen können sich in Entzündungen innerer Organe zeigen. Dies kann mit dem Leuko-Test ermittelt werden.
    Zur weiteren Untersuchung wäre je nach Zustand und der Kraft des Vogels eine invasive Untersuchung mittels Endoskopie denkbar. Mit dem Endoskop kann der Zustand der inneren Organe besser und exakter beurteilt werden als mittels Röntgen. Zudem können auch Organbiopsien gemacht werden falls erforderlich.
    Was von diesen Untersuchungen wurde denn bisher gemacht? Wurde davon überhaupt was gemacht außer Röntgen?
    Wenn nicht suche Dir einen Tierarzt der so was kann bzw. machen will.
    Nach dem was Du bisher geschrieben hast zweifle ich sehr an der Kompetenz Deines Tierarztes.
    Das von mir beschriebene sind Vorgänge die bei unklarer Genese zur genauen Diagnostik erforderlich sein können.
    Einiges davon ist einfach und unkompliziert durchführbar, das sollte jeder halbwegs gute Tierarzt drauf haben und auch zur Diagnose in Erwägung ziehen.
     
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