Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links

Diskutiere Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; - Die hier im Forum zusammengetragenen Passagen und Versatzstücke aus Internet-Veröffentlichungen in Bezug auf Infektionswege,...

  1. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Die hier im Forum zusammengetragenen Passagen und Versatzstücke aus Internet-Veröffentlichungen in Bezug auf Infektionswege, Gefährdungspotenzial und Präventionsstrategien sind sicherlich interessant. Allerdings dürfte der Mehrzahl der Mitleser/innen (so auch mir) die fachliche Kompetenz fehlen, die unterschiedlichen An- und Einsichten zusammenhängend und folgerichtig zu (be)werten. U.a. dieser Umstand führt m.E. (bei so manchem/mancher User/in) nicht eben selten zu Verunsicherungen, die teilweise "panikartigen" Charakter annehmen.

    Ich ziehe es daher vor, bezüglich des "Gehalts" hier präsentierter (und diskutierter) "Informationen" und daraus gewonnener "Ableitungen" eine (m.E. angemessene) Skepsis zu pflegen. Ich beziehe meine Informationen von einem fachlich legitimierten Mitarbeiter eines mit der Materie direkt befassten Instituts. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass die von dort zu erhaltenden Informationen über einen definitiven Charakter verfügen. Viele Zusammenhänge sind einfach (noch) nicht klar. Jedenfalls ist die Gewissheit, mit der hier bereits einige Teilaspekte gesehen werden, dort so nicht verbreitet. Auf die Zukunft projizierte (und Ängste verbreitende) Szenarien sind jedenfalls beim derzeitigen Kenntnisstand weder angebracht noch möglich.

    Guten Tag Gänseerpel,

    bitte die folgende Frage nicht missverstehen. Die Frage ist keineswegs böse gemeint. Arbeitest Du in den Bereichen Virologie und/oder Epidemiologie und/oder (Wild)Biologie ?

    Schöne Grüße
    Volker
     
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  3. #22 Gänseerpel, 15. Januar 2006
    Gänseerpel

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    H5N1: Misstände, Ursachen (1)

    Die traditonelle Verwendung von Geflügelmist als Viehfutter und "Fischdünger" wurde schon angesprochen. Das dies von den internat. Org erst jetzt aufgegriffen wird, ist ein handfester Skandal.

    Die Ornithol. Seite Birds of Korea bringt die Problematik nochmal auf den Punkt:
    Für den Fall, dass jemand den Übersetzungstext nicht so ganz nachvollzieht, hier der Originaltext: http://www.birdskorea.org/poultryflu_mainpage.asp
    (Hat den Vorteil, dass man es auch versteht)

    "und diese Praxis wird in Osteuropa verwendet, wo Geflügel-mist auch auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden"
    Trifft dies auch auf die "neuen" EU Länder zu? (!) Hier wäre eine Anfrage an BuReg und EU angebracht.
    Im pos. Fälle wäre dies ein himmelschreiender Skandal.
    Während regierungsamtliche Erbsenzähler hierzulande nichts besseres zu tun haben, als Einstallung und "Schutz des Futters vor Wildvögeln" etc zu verordnen, wird einige 100 km weiter östlich landesweit Vogelmist unkontrolliert in die Umwelt gestreut. Unbeanstandet-

    -Und niemand dmacht den Mund auf-
     
  4. #23 Archeopterix, 20. Januar 2006
    Archeopterix

    Archeopterix Guest

    RICHTLINIE 2005/94/EG DES RATES
    vom 20. Dezember 2005

    mit Gemeinschaftsmaßnahmen zur Bekämpfung der Aviären Influenza und zur Aufhebung der
    Richtlinie 92/40/EWG
    DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
    gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
    Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 37,
    auf Vorschlag der Kommission,
    nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (1),
    nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses
    (2),
    nach Anhörung des Ausschusses der Regionen,
    in Erwägung nachstehender Gründe:

    (20) Impfungen gegen die Aviäre Influenza können Krankheitsbekämpfungsmaßnahmen wirksam ergänzen und zur Vermeidung der Massentötung und Beseitigung von Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln anderer Spezies beitragen. Derzeitige Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass sich die Impfung nicht nur als Sofortmaßnahme in Notfällen bewährt, sondern auch als Langzeitmaßnahme dazu beitragen kann, Seuchenausbrüche in Situationen zu verhindern, in denen das Risiko einer Einschleppung von Viren der Aviären Influenza durch Wildtiere oder aus anderen Quellen höher ist. Es sollten daher sowohl Notimpfungen als auch präventive Impfungen vorgesehen werden.

    (21) Geimpftes Geflügel ist zwar gegen klinische Infektion geschützt, kann aber dennoch infektiös sein und den Erreger übertragen. Impfungen müssen daher mit geeigneten, auf Gemeinschaftsebene festgelegten Überwachungs- und Beschränkungsmaßnahmen einhergehen. Impfpläne sollten deshalb die Differenzierung zwischen infizierten und geimpften Tieren ermöglichen. Erzeugnisse von geimpftem Geflügel wie beispielsweise Fleisch und Konsumeier sollten dann unter Beachtung der einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften, einschließlich dieser Richtlinie, in den Verkehr gebracht werden. 14.1.2006 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 10/17 (5) ABl. L 340 vom 31.12.1993, S.

    (21). Zuletzt geändert durch Die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten sollten auch die Möglichkeit haben, Impfstoffreserven anzulegen, damit Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Spezies im Notfall gegen Aviäre Influenza geimpft werden können.

    HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
     
  5. #24 Gänseerpel, 24. Januar 2006
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  6. #25 Gänseerpel, 24. Januar 2006
  7. #26 Gänseerpel, 7. Februar 2006
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    Hongkong verbietet Geflügel in Hinterhofhaltung

    Schön langsam zeichnet sich ab, in welche Richtung der Zug fahren könnte.

     
  8. #27 Gänseerpel, 12. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2006
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    Na toll, in dieser genial erdachten "Anlage" fällt die Hühnerkacke gleich direkt da wo sie hin soll, - in die Tilapia und Karpfenzuchtanlage.
    Und diese himmelschreiende Sauerei wird auch noch von selbsternannten Entwicklungsfachleuten als tolle Erfindung verkauft.
    (Im Zweifelsfall wird die Vogelgrippe durch Wildvögel verbreitet.)

    Hoffentlich versteht jetzt der allerletzte so schön langsam die Zusammen hänge.
    Warum wir alle in diesem Schlammassel sitzen.
    Wo die Ursachen liegen.
    Wer was aus Inkompetenz, Dilettantismus versäumt hat, wo beide Augen aus politischen Gründen zugedrückt werden, und wer das jetzt auslöffeln muss, während andere ungestraft davonkommen und sogar der Weltbank gegenüber auch noch die Hand aufhalten können.


    Schreibt an die unten aufgeführten "Fachleute", was ihr von derlei als Entwicklungshilfe verkauftem Schwachsinn haltet:
    Alternative Strategies for Livestock-fish Integration with Emphasis on Asia. David C. Little and Peter Edwards : Aquaculture and Aquatic Resources Management Program, School of
    Environment, Resources and Development, Asian Institute of Technology, GPO Box 4, Klong Luang, Pathumthani, Thailand 12120.
    e-mail: d.c. little@ sti r.ac.u k
     

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  9. #28 Gänseerpel, 13. Februar 2006
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    Eine ganz große Sauerei

    Der Gipfel an Verdummung und Scheinheiligkeit:

    Auf die Gefahren durch das Kacke-an-Fische-Verfüttern (anders kann man es nicht ausdrücken) ist schon 1988 (!) in wissenschaftlichen Publikationen hingewiesen worden (Siehe unten)!

    Und da haben sich Schnarchsäcke wie David C. Little and Peter Edwards hingesstellt und die ganze unappetitliche Geschichte jahrelang wider besseres Wissen als großartige Methode in Südostasien verkauft.

    Und die FAO samt ihren (auf Steuerzahlerskosten) hochbezahlten sog. Fachleuten hat bis vor 3 Wo das Maul darüber gehalten, und sich darauf beschränkt, wider besseres Wissen schwachsinniges Zeug über die schädliche Rolle der Zugvögel zu schwadronieren

    Und unsere Politiker halten auch das Maul und übernehmen wider besseres Wissen diesen Nonsense

    Und wir halten de fakto auch das Maul, gehorchen, und setzen den verordneten, unausgegorenen Unsinn brav um.
    - eigentlich auch wider besseres Wissen.

    Habt Ihr von auch nur einem unserer tollen Volksvertreter schon ein einziges Wort der Kritik darüber gehört, welche unglaublichen Vörgänge in Fernost die Entstehung und Verbreitung dieses Problems erst ermöglicht haben?

    Denkt mal drüber nach, warum.

    Angesichts dieser Fakten kann sich keiner dieser Brüder rausreden, die Zusammen hänge wären ihm nicht bekannt gewesen.
     
  10. #29 Gänseerpel, 16. Februar 2006
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    Vogelgrippe auch bei Fischen ?

    Die Nanjing Website, zitiert Chen Chuxing, einen pensionierten chinesischen Ichtyologen, dass die Fütterung von Hühnermist zu einer landesweiten Praxis geworden ist, die sogar von fortschrittlichen Betrieben angewandt wird. Viele Bauern machen sich nicht die Mühe, den Mist vor der Verfütterung zu fermentieren oder in Gruben zu denaturieren. Dies berge extreme Gefahren.

    Fische seien für die Vogelgrippe empfänglich, da sie ein primitiv aufgebautes Verdauungssystem hätten, auf dem die Viren angreifen könnten.

    Silberkarpfen und auch räuberische Fische werden mit Hühnerdarm – und Hühnerbeinen gefüttert, was sehr wahrscheinlich bei den Fischen zu einer Infektion führt. Der beste Weg, eine Infektion zu vermeiden, sei die Verfütterung von Hühnermist zu verbieten. Zumindest müsse eine verherige Kontrolle und Sterilisation sichergestellt sein. Sollte von diesen Verfahren nicht abgegangen werden, sei mit einer katastrophalen Endemie zu rechnen.
     
  11. #30 Gänseerpel, 16. Februar 2006
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    Fao neuerdings gegen Verwendung von Hühnermist

    Nota bene: Auch bei korrekter Vorbehandlung

    "http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_issues.html
     
  12. #31 Gänseerpel, 17. Februar 2006
    Gänseerpel

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    Das H5N1 Virus kann Katzen in vollem Umfang infizieren

    In einer Höllandischen Studie wurde nachgewiesen, das Katzen nicht nur durch direkten Erregereintrag (Inoculation), sondern auch durch Verfütterung von infiziertem Fleisch infiziert werden, und sich die Krankheit auch horizontal von Katze zu Katze ausbreiten kann.

    für die Tests wurde der Virusstamm A/Vietnam/1194/04 (H5N1) ein Humanisolat, verwendet.

    Die Infektion verlief in erster Linie im tiefen Respirationstrakt, 1/3 Katzen gingen ein . Die Virusausscheidung war rel gering, was darauf hindeutet, dass der Darm weniger als die Atemorgane in Mitleidenschaft gezogen wird.

    Eine Inoculation mit dem humanen Stamm A/Netherlands/18/ 94 (H3N2) führte zu keiner Erkrankung.

    Schlussfolgerung: Katzen können im Falle eines Ausbruchs von H5N1 durch Aufnahme von infiziertem Fleisch oder Kontakt mit infizierten Katzen erkranken, und den Virus ggf als Vektor von Betrieb zu Betrieb, oder von Geflügel auf den Menschen übertragen. Außerdem ergibt sich für den Virus eine weitere Möglichkeit, sich an Säugetiere weiter anzupassen.

    Thijs Kuiken, Guus Rimmelzwaan: Avian H5N1 Influenza in Cats. www.sciencemag.org SCIENCE VOL 306 8 OCTOBER 2004
     
  13. Gypaete

    Gypaete Guest

    Wellensittiche voll empfänglich für H5N1

    Auszug aus einer Japanischen Untersuchung:

    Hohe Virustiter konnten aus allen Körpergeweben von Wellensittichen (Melopsittacus undulatus) isoliert werden. Durch Infektion mit dem Stamm Yamaguch wurde eine schwere Erkrankung mit neurologischen Symptomen mit nachfolgender 100 % Mortalität innerhalb 5 Tg ausgelöst. Wellensittiche sind als hochgradig empfänglich anzusehen.
     
  14. Gypaete

    Gypaete Guest

    Vietnamese fish farmers told to stop feeding chicken excrement to fish

    http://www.fishupdate.com/news/full...o_stop_feeding_chicken_excrement_to_fish.html

    15 November, 2005 - OFFICIALS concerned about the spread of bird flu have told fish farmers in southern Vietnam that they must stop using chicken excrement to feed fish, according to Reuters.
    The Ho Chi Minh City Law newspaper reportedly quoted Dong Nai province residents as saying farmers there threw at least 100 tonnes of chicken excrement a day into Tri An lake, whose waters flow into Dong Nai river and run through the country's biggest city.
    Chicken excrement is said to be one of the main carriers of the H5N1 virus.
    In January, a 9-year-old boy died from bird flu in the Mekong Delta province of Tra Vinh after he caught it while swimming in water in which the bodies of infected poultry had been thrown. Since bird flu arrived in December 2003, 91 people have caught it in Vietnam and 41 have died.
    www.fishupdate.com is published by Special Publications. Special Publications also publish European Fish Trader, Fishing Monthly, Fish Farming Today, Fish Farmer, the Fish Industry Yearbook, the Scottish Seafood Processors Federation Diary, the Fish Farmer Handbook and a range of wallplanners.
     
  15. dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Ich versuch´s mal mit einer Übersetzung:
    Fischfarmer sollen die Verfütterung von Hühnerexkrementen stoppen
    15. November 2005 - Laut Reuters haben Regierungsbeauftragte, die über die Verbreitung der der Vogelgrippe betroffen sind, Fischfarmern in Süd- Vietnam gesagt, daß sie aufhören müssen, Hühnerexkremente an Fische zu verfüttern.
    Die Zeitung "Ho Chi Minh City Law" zitierte wiederholt Bewohner der Provinz Dong Nai wonach die dortigen Farmer täglich mindestens 100 Tonnen Hühnerexkremente in den Tri An See werfen, dessen Wasser in den Dong Nai Fluß ablaufen und durch die größte Stadt des Landes fließen.
    Hühnerexkremente sollen eine der bedeutendsten Trägersubstanzen für das H5N1- Virus sein.
    Im Januar starb ein neunjähriger Junge in der Mekong Delta Provinz Tra Vinh an Vogelgrippe, nachdem er sich beim Schwimmen in Wasser angesteckt hatte, in das infiziertes Geflügel geworfen worden war. Seit der Ankunft der Vogelgrippe im Dezember 2003 haben sich in Vietnam 91 Menschen infiziert und 41 sind gestorben.
    www.fishupdate.com wird publiziert von Special Publications. Special Publications publiziert auch European Fish Trader, etc.
     
  16. #35 Alfred Klein, 28. Februar 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Na, aufgrund solcher Meldungen ergibt sich von ganz alleine wo H5N1 den Sprung auf den Menschen schaffen könnte.
    Die werden sich in Asien alle selber und sehr schnell ausrotten.
    Leider ist nicht anzunehmen daß unsere Behörden diese Situation auf die Reihe bekommen und endlich jeglichen Personen- und Warenverkehr mit asiatischen Staaten stoppen.
     
  17. #36 Gänseerpel, 20. März 2006
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    Gensequenzen werden in großem Umfang geheimgehalten.

    Aus „le Figaro“

    Offensichtlich wird diese Politik unter Federführung von LW M Seehofer und seinem FLI auch von Deutschland tatkräftig mitunterstützt. Anders ist es nicht zu erklären, das Deutschland noch keine einzige Gensequenz der beim gegenwärtigen Ausbruch isolierten Viren veröffentlicht hat, während Dänemark bereits das fast komplette Genom eines H5N1 Virus im Internet zugänglich gemacht hat, der erst am 14:03.06 (!) diagnostiziert wurde.
     
  18. südwind

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    Im Labor ließ sich H5N1 nicht an Menschen anpassen - das läßt hoffen, daß es die Natur auch nicht schafft

    Von Thomas Müller
    Modell eines Influenzavirus. Außen befinden sich das Protein Hämagglutinin (gelb) und das Enzym Neuraminidase (blau), innen acht RNA-Stränge. Foto: GSK

    Eine Grippe-Epidemie mit H5N1 bei Menschen, die sich nicht mehr kontrollieren läßt, weil sich die Viren wie bei einer normalen Humaninfluenza rasend schnell von Mensch zu Mensch verbreiten - das ist derzeit der Alptraum vieler Virologen.

    Doch vielleicht können einige Virologen nach einer neuen Publikation in der Zeitschrift "Science" wieder etwas besser schlafen. Denn offenbar ist der Sprung auf den Menschen für das Virus doch nicht so einfach wie befürchtet.

    In Laborexperimenten konnten US-Forscher das H5N1-Virus auch durch eine Reihe gezielter Mutationen nicht zu einem Wirtswechsel von Vögeln zu Menschen bewegen. Und das läßt hoffen, daß es die Natur auch nicht so einfach schafft.
    H5N1 kann Menschenzellen nur schlecht infizieren
    http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/03/20/051a0203.asp
     
  19. #38 Gänseerpel, 20. März 2006
    Gänseerpel

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    Auf die Sequenzen der in Deutschland isolierten Proben warten wir nach nunmehr gut 5 Wochen immer noch.
     
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  21. #39 Gänseerpel, 6. April 2006
    Gänseerpel

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    Risikoneubewertung für Katzen

    Das Problem wurde schon öfter hier diskutiert. Im Grunde handelt es sich um die logische Bewertung der bekannten Fakten.

    Hinzuzufügen ist, dass die bisher bekannten Katzenisolate verschiedenen Genotypen angehören, also keinesfalls als bedauerlicher einzelfall zu bewerten sind. Der Irakfall gehört klar der Qinglai Klade (Ausbruch unter Wildvögeln 2005) an (vermutlich auch die Rügenfälle - Sequenzen liegen immer noch nicht vor), einer Mischung aus Genotyp Z (innere Gene außer NP) und Genotyp V (HA,NA,NP), Kuiken hat für seinen Laborversuch einen Vietnam Strain (A/Vietnam/1194/04) verwendet, ein weiteres Isolat aus Thailand (A/Cat/Thailand/KU-02/04) gehörte ebenfalls dem Genotyp Z an. Auch die aus Großkatzen (Thailand) stammenden Isolate sind dem Genotyp Z zuzuordnen. Diese Fälle sind eng verwandt mit einigen Humaninfektionen und bezeichnenderweise auch mit Isolaten von Geflügel und Tauben.

    Phylogentischer Zusammenhang :

    [​IMG]
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  22. Pizol

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    Neues Papier der EU zur AI Impfung:

    Position der EU zur DIVA Impf Strategie (Die es , wenn es nach Seehofer geht, gar nicht gibt)
     
Thema: Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links
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