Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links

Diskutiere Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Lieber Gänseerpel, etwas, was bereits vorkam, liegt nicht mehr im Bereich der Spekulation. http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_7709.html...

  1. Vogelklappe

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    Lieber Gänseerpel,

    etwas, was bereits vorkam, liegt nicht mehr im Bereich der Spekulation. http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_7709.html
    Aus diesem Grund ist mir schleierhaft, warum Regierungen, die bevorratend einlagern, sich auf nur ein Mittel verlassen. Selbst wenn mit Tamiflu zu Beginn einer Epidemie keine Resistenzen auftreten sollten, ist es eine Frage der Zeit, wann es so weit ist. Des weiteren wird ein Überleben der Infektion unter Tamiflu häufig als Ausschluß einer Resistenz gewertet. Auch das ist ohne Erhebung entsprechender Parameter zu revidieren.
     
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  3. Gänseerpel

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    Das das bereits "vorkam" ergibt sich bereits aus den von mir beschriebenen Umständen. Die zugrundeliegende Arbeit bezieht sich genau auf einen Fall in Vietnam.
    Das ist aber nicht die Frage. Es geht darum, inwieweit Oseltamivir im Pandemiefall einsetzbar ist. Das ist etwas ganz anderes.

    Bei Antibiotikas sind auch über weite Bereiche Resistenzen bekannt. Niemand würde aber auf die Idee kommen, ihre Anwendung aus diesem Grunde von vornherein auszuschliessen.

    Wie sich eine resistenz gegen Tamiflu belegen lässt, habe ich oben dargestellt.
     
  4. Gänseerpel

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    Zur Resistenz gegen Tamiflu siehe auch hier
     
  5. Vogelklappe

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    Es ist nicht gerade vertrauensbildend, dass gegen Tamiflu bereits in der jetzigen Form Resistenzen aufgetreten sind. Man muß grundsätzlich zwei Faktoren unterscheiden:

    1. Die Pathogenität des jetzigen H5N1-Virus für Menschen, die bereits jetzt variiert. Hierbei gibt es Virentypen, die von vorneherein resistent sind als auch solche, die während bzw. nach der relativ kurzen Zeit der Behandlung eine Resistenz gebildet haben. Ich denke, Dir ist klar, was das für die auch nur mittelfristige Wirksamkeit des Präparates heißt. Zurückgeführt wird dies auf zu geringe Dosierung oder zu kurze Behandlungsdauer (analog zu Antibiotika). Dafür, dass das Resistentproblem mit höherer Wirkstoffgabe und längerer Verabreichung behoben werden kann, fehlen mir aber die Daten. Man sollte lieber schauen, was im Immunsystem bei Kindern offenbar anders ist als bei Erwachsenen.

    2. Die Fähigkeit des Überspringes von Vogel auf Säuger und die der leichten Übertragbarkeit bei Säugetieren untereinander, die zur Zeit nicht besonders ausgeprägt ist. Beides setzt Änderungen von Eigenschaften voraus, die mit der Resistenzbildung nichts zu tun haben. Wie Du weißt, führt man dies auf ein Protein im Hämagglutinin zurück. Daß dabei gleichzeitig die Neuraminidase dauerhaft Tamiflu-empfindlich bleibt, ist sehr unwahrscheinlich, denn der Resistent“druck“ wirkt an dieser (anderen) Stelle.

    Bei Antibiotika ist man ja auch vorsichtiger geworden, macht also bei Verdacht auf resistente Keime ein Antibiogramm und setzt sie viel seltener prophylaktisch ein. Außerdem hat man ein viel größeres Wirkprinzipspektrum zur Auswahl. Bei Tamiflu käme erschwerend hinzu, dass die Leute bei den ersten Anzeichen einer vermeintlichen Grippewelle unkontrolliert ihr gehortetes Zeug schlucken können. Oder glaubst Du, die setzen sich dann in überfüllte Wartezimmer, wo bereits alles schnieft ?

    Wir wissen ohenhin nicht, wie ein Pandemievirus aussehen wird, aber ich bleibe dabei, dass gerade Tamiflu mit hoher Wahrscheinlichkeit (und da reicht bereits die Zeit eines Anwendungszyklus) unwirksam wird oder (z. B. bei Kindern) bereits überwiegend wirkungslos wäre. Die Dosis wird man wegen der Nebenwirkungen nicht beliebig steigern können. So, wie das Virus zu Beginn aussieht, wird es außerdem nicht lange bleiben. Aus den genannten Gründe würde ich daher persönlich nur auf Stimulation der unspezifischen Immunabwehr setzen. Dahingehend funktionierende Präparate sind allerdings 'mal wieder nur für Tiere zugelassen. Die Zeit, sie für Menschen zu prüfen, hätten wir gehabt.
     
  6. Gänseerpel

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    Ich wollte hier keineswegs ein Plädoyer für Oseltamivir halten, die Probleme, Risiken und Grenzen sind ja bekannt und hier dargestellt:
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1240347&postcount=57
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1215082&postcount=13
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1106584&postcount=12
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1041659&postcount=1
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1047957&postcount=1
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1050656&postcount=1
    http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1050656&postcount=1


    Aber wenn man sich schon auf Spekulationen einlässt, sollten einige Besonderheiten berücksichtigt werden. Der wichtigste, belegbare und für mich wichtigste Punkt ist das ziemlich empfindliche Gleichgewicht zwischen Neuraminidase und HA, da erstere entgegengesetzte wirkungen entfaltet und der HA Bindung entgegenwirkt. Dies zeigt sich auch an der Tatsache, dass H274Y Mutanten etwas attenuierter als Wildvirus sind.

    Wie VK richtig dqarstellt, wird es -wie immer in der Medizin - auf die richtige, kritische anwendungsstrategie ankommen. Tamiflu wird wohl v.a. in der Frühphase einer Epidemie seinen Effekt haben, wo es möglicherweise dazu beitragen kann, der Weiterverbreiterung entgegenzuwirken, und Zeit zu gewinnen. Wetvolle Zeit, in der Impfstoffe entwickelt werden können.
     
  7. Vogelklappe

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    Das ist ja bereits Teil des Problems. Ein Präparat, bei dem bereits unter Behandlung Resistenzen aufgetreten sind, scheidet als Prophylaxe aus. Darauf, für den Ernstfall nicht nur dieses eine Mittel einzulagern, könnten die Regierungen allerdings auch selbst kommen.

    Man kann nur hoffen, dass leichtere Bindungsfähigkeit beim Säuger zu Lasten der Pathogenität geht. Verlassen würde ich mich darauf nicht.

    Zeit gewinnen kann man auch mit anderen Verfahren, sobald erste Fälle eines veränderten Virus aufgetreten sind: http://www.annals.org/cgi/content/short/145/8/599
    Selbst simple Immunglobuline wären besser als ein Resistenzen beförderndes Mittel.

    Sympathischer als alle Immunabwehr wäre mir allerdings, das Virus bereits im Andockprozess lahmzulegen. Was ist denn diesbezüglich in Sicht ?
     
  8. Vogelklappe

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    Bei Tests über den Sommer haben Veterinäre herausgefunden, dass Schwäne Anti-Körper gegen das Vogelrippe-Virus H5N1 haben und den Krankheitserreger nicht ausscheiden.“

    „"Wissenschaftlich ist das nicht zu beantworten" - Das antworten Virologen und Wildtierbiologen unisono offenherzig auf die Frage nach einer Erklärung, weshalb sich die Vogelgrippe im vergangenen Winter innerhalb weniger Woche von China bis Spanien ausgebreitet hat.“

    Der Verdacht, dass aus Afrika zurückkehrende Zugvögel für eine weitere Vogelgrippe-Welle hätten sorgen können, sei "begründet" gewesen; warum sie ausgeblieben ist, bleibt für die Experten vorerst unbeantwortet.“

    Experten in Österreich haben analysiert, dass hierzulande zwei Varianten des asiatischen H5N1-Typs aktiv sind, die sich genetisch unterschiedlich entwickeln: jene am Bodensee, die über Norddeutschland nach Österreich gekommen ist; und jene, die in Ostösterreich und der Steiermark auftrat vom Donaudelta gekommen ist.“

    Ja, sie ist nötig, werden Ministerium und Länder nicht müde zu betonen: Erst die konsequenten Maßnahmen zu Jahresbeginn (Stallpflicht) hätten das Virus gebremst.“
    http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=594663

    Die Schwäne haben bestimmt enorm von der Stallpflicht profitiert. Hauptsache, man muß nicht zugeben, dass sie beim Verschwinden der Seuche (in Wildvögeln, denn bei Hausgeflügel kam sie in Österreich ja nicht vor) gar keine Rolle gespielt hat.
     
  9. Gänseerpel

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    Hier ein neuer Ansatz mit einem Protein, dass sich an das Hämagglutinin bindet und seine Funktion blockiert, bis zum praktischen einsatz dürften allerdings noch viele Jahre vergehen.

     
  10. Gänseerpel

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    LPAI H5NX in Italien auf Backyard Farm festgestellt:
     
  11. Gänseerpel

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    Neue Arbeit über den Virus Spread nach Europa:

     
  12. Gänseerpel

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    Daten zur Überlebenszeit von H9N2 Viren.

    H9N2 Viren sind in Südostasien weit verbreitet und spielen bei der Bildung einer zellvermittelten Kreuimmunität mit H5N1 Viren eine Rolle. Sie lösen kaum Krankheitserscheinungen aus und werden überwiegend per Aerosol übertragen.

     
  13. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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  14. Gänseerpel

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    Videovortrag von J. Taubenberger, M.D., Ph.D., NIAID
    US armed forces Institute of Pathology AFIP

    Titel: Great Teachers - Influenza: Past Pandemics and Future Threats
    (in englisch)
    Gehalten am 8. November 2006, 12:00:00 PM

    Contemporary Clinical Medicine Great Teachers

    Dauer: 00:55:59
    http://videocast.nih.gov/launch.asp?13485
    CIT ID: 13485
     
  15. Gänseerpel

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    Jetzt auch in Laos AI Impfung nach dem Vorbild Vietnams geplant.

    Laos joins Vietnam in trial bird-vaccination project

    Laos is taking part in a Vietnamese trial to vaccinate poultry against bird flu despite concerns the vaccine may lead to a mutation in the deadly virus, a senior Lao official said yesterday.


    The land-locked country is in the first stage of the study, having injected 3,000 ducks and 5,000 chickens in two poultry farms in Vientiane with a trial vaccine.


    "We are now closely monitoring the effectiveness of the vaccine to see if it can produce immunity in the birds," said Somphanh Chanphengxay, deputy director of Laos' National Avian and Human Influenza Coordination Office.


    "The big concern is that the vaccine might cause a mutation in the virus," said Somphanh.


    Vietnam persuaded Laos to join the trail months ago after the neighbouring country was hit by H5N1 bird-flu outbreaks in 2004 and this year.


    Somphanh said the second stage of the experimental would involve injecting the poultry with a stimulant. The final results will be available in a few months.


    Laos needs assistance from Asean countries like Vietnam and Indonesia that have experience using poultry vaccines, said Somphanh.


    Extra research was required to undertake the trial in Laos due to the country's different environment and poultry farming methods, said Somphanh.


    Somphanh added that only 20 per cent of the poultry raised in Laos were in managed farms with the restbeing raised in open areas.


    Laos suffered bird-flu outbreaks in January 2004 and July this year resulting in culls of 150,000 and 30,000 birds, respectively.


    There have been no reports of human infection in the country so far.


    Strategic plans to prevent the disease and maintain a monitoring system have been put in place until 2010, said Somphanh.


    Lao authorities recently stepped up preventive measures such as public awareness campaigns, as it is widely believed the virus could re-emerge in the upcoming winter months.

    Supalak Ganjanakhundee


    The Nation


    VIENTIANE
     
  16. Gänseerpel

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    Dem Team von Taubenberger ( US AFIP ) ist die Isolierung des 1918-Virus der ersten Welle (Jan bis August 1918) gelungen. Das Isolat ist noch nicht sequenziert.

    Der Fund könnte wertvolle aufschlüsse über den Ursprung und die Evolution des Virus bis zur Pandemiefähigkeit bringen. Die erste Welle verlief aussergewöhnlich gutartig und ebbte im Juli ab.

    Ob sich die Ergebnisse auf die Verhältnisse der Evolution des H5N1 Virus übertragen lassen werden, bleibt abzuwarten.

    Gegenwärtig geht man davon aus, dass das Virus erst kurz vor 1918 auf den Menschen übergesprungen ist.
     
  17. Gänseerpel

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    1 Mio infizierte Wachteleier in Korea in Umlauf gebracht.
    Die behörden haben begonnen, die Versandwege zu ermitteln.

    Es stellt sich allerdings die Frage, wie es möglich ist, dass ein - nach geltender Lehrmeinung - hochpathogener Virus in derartiger Grössenordnung in Eier gelangen kann. Immerhin ist nicht anzunehmen, dass infizierte Wachteln in nennenswerter Grössenordnung noch legen. Ist doch eines der klinischen Hauptkriterien - neben Inappetenz, Gewichtsverlust und Hinfälligkeit - das Sistieren der Legetätigkeit.
     
  18. #117 Gänseerpel, 6. Januar 2007
    Gänseerpel

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    Neuer AI Fall in Vietnam

    Highly pathogenic avian influenza,
    Viet Nam


    Information received on 19/12/2006 from Mr Bui Quang Anh, Chief Veterinary Officer, Department of Animal Health, Ministry of Agriculture and Rural Development, HANOI, Viet Nam
    Summary
    Report type Immediate notification
    Start date 06/12/2006
    Date of confirmation of event 19/12/2006
    Report date 19/12/2006
    Date submitted to OIE 20/12/2006
    Reason for notification Reoccurrence of listed disease
    Date of previous occurrence 10/08/2006
    Manifestation of disease Clinical disease
    Causal agent highly pathogenic avian influenza virus
    Serotype H5N1
    Nature of diagnosis Clinical, Laboratory (basic), Laboratory (advanced)
    Report pertains to Defined zone within the country
    New OutbreaksOutbreak 1 Vinh Binh, Vinh Binh, Hoa Binh, BAC LIEU
    Date of start of outbreak 19/12/2006
    Outbreak status Continuing (or date resolved not submitted)
    Epidemiological unit Village
    Affected animals Species Susceptible Cases Deaths Destroyed Slaughtered
    Birds 4450 3550 3550 900 0

    Affected population unvaccinated one-month-old ducks
    Outbreak 2 (060001) Rach Lum B, Khanh Hung, Tran Van Thoi, CA MAU
    Date of start of outbreak 19/12/2006
    Outbreak status Continuing (or date resolved not submitted)
    Epidemiological unit Village
    Affected animals Species Susceptible Cases Deaths Destroyed Slaughtered
    Birds 4500 2523 2523 1500 0

    Affected population unvaccinated chickens and ducks older than one month
    Summary of outbreaks Total outbreaks: 2
    Total animals affected Species Susceptible Cases Deaths Destroyed Slaughtered
    Birds 8950 6073 6073 2400 0

    Outbreak statistics Species Apparent morbidity rate Apparent mortality rate Apparent case fatality rate Proportion susceptible removed*
    Birds 67.85% 67.85% 100.00% 94.67%
    * Removed from the susceptible population either through death, destruction or slaughter

    EpidemiologySource of infection Unknown or inconclusive


    Control measuresMeasures already applied Movement control inside the country
    Disinfection of infected premises/establishment(s)
    Quarantine
    Modified stamping out
    Vaccination permitted
    No treatment of affected animals

    Measures to be applied Screening
    Vaccination in response to the outbreak (s)
    Control of wildlife reservoirs
    Zoning

    Diagnostic test resultsLaboratory name and type Region VII Animal Health Office (National laboratory)
    Tests and results Species Test Test date Result
    Birds real-time reverse transcriptase/polymerase chain reaction (RRT-PCR) 19/12/2006 Positive


    Map of outbreak locations Location of current outbreaks Click on map to zoom in.




    http://www.oie.int/wahid-prod/public..._index&admin=0

    December 21, 2006


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  19. #118 Gänseerpel, 27. Januar 2007
    Gänseerpel

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    Die Österreicher haben geschafft, wozu die Deutschen anscheinend nicht fähig sind:
    Anstatt infizierte Katzen unverzüglich zu keulen und schleunigst zu entsorgen, haben sie die Tiere in Quarantäne gestellt und abgewartet: Ergebnis: Inapperente infektion, kein Anzeichen horizontaler Übertragung auf andere Katzen, keine nennenswerte Organschädigung, teilweise Bildung von AK.
    http://www.cdc.gov/eid/content/13/2/243.htm

    Die Ergebnisse stehen in Widerspruch zu Experimenten mit infizierten Katzen. Vermutlich erklären sich die Ergebnisse durch den Umstand, dass "wild"lebende Tiere quantitaiv und qualitativ anders reagieren als Labortiere. Die Schlussfolgerung könnte sein, dass in Laborexperimenten gewonnene Erkenntnisse nicht unbedingt 1:1 auf die Praxis übertragbar sind.

    Nachbemerkung. Die chance zu diesen Erkenntnissen hätte auch in Deutschland beim Rügenausbruch bestanden, wenn man dem gesunden Menschenverstand gefolgt wäre und nicht in blinder Panik alles niedergekeult und schleunigst entsorgt hätte. Aber zu solcher Logik bedarf es wohl eines LWS Ministers, der über ein Minimum an Überblick und Kompetenz verfügt.
     
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  21. Redcap

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    Ich denke immer wieder ... Mensch ist das spannend ... was würden wir nur ohne die Vogelgrippe machen? ... :mukke:
     
  22. #120 Gänseerpel, 2. Februar 2007
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    Antikörper gegen H5N1 in gesunden Wildenten?

    projekt constanze 12.01.2007

    Vogelgrippe: Enten als Versuchskaninchen

    Vorarlberg beteiligt sich am Anti-Vogelgrippe-Projekt Constanze. Im Rheindelta wird ein Gehege für Stockenten gebaut. Sie sollen mit Wildenten in Kontakt kommen und Aufschlüsse über die Ansteckung liefern.


    Entwicklung eines Antikörper-TestsZehn Stockenten, alle mit gestutzten Flügeln, werden in einem umzäunten Gelände mit Teich und Hütte untergebracht. Monatliche Bluttests sollen zeigen, wie sich das Heimgeflügel gegen den Virus zur Wehr setzt, erklärt Projektleiter Norbert Greber.
    Außerdem soll ein Antikörper-Test entwickelt werden, um den Virus erstmals auch bei lebenden Tieren nachzuweisen.

    Länderübergreifend
    Das Projekt dauert bis 2009 und läuft in Zusammenarbeit mit verschiedenen Veterinärabteilungen in Deutschland und der Schweiz.


    Günstige Witterung für gesunde Vögel
    Derzeit trifft das Vogelgrippe-Virus nicht auf. Bedingt durch die milden Temperaturen sieht es günstig aus. Die Vögel stehen gut im Futter, ihr Immunsystem ist gestärkt, daher sind sie weniger anfällig für Viren.

    http://oesterreich.orf.at/vorarlberg/stories/163926/
     
Thema: Vogelgrippe, Hintergründe, Summary und Links
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