H5N1 ist ein Virus aus der Familie der Orthomyxoviren. Einige Varianten werden zu den Hochpathogenen aviären Influenza-Viren (HPAIV). Zu diesen gehört insbesonders der zunächst in China aufgetretene Asia-Typ. Er ist besonders virulent und ist auch schon mehrfach auf den Menschen übergegangen.
in einer minder pathogenen Form ist der Virus schon seit den 50iger bekannt.
Es gibt eine Reihe von Subtypen des Influena-A Virus.
A/H1N1 (Schweine) eine Variante von H1N1 könnte der Auslöser der spanischen Grippe gewesen sein.
A/H1N2, H1N3, H1N8
A/ H2N1, H2N2, H3N3
Analoges für H4 Typen, H5 Typen, H6, H7 usw. bis H18.
Gerade die H5 Typen (und höher) aviäre
Influenza. verursachen H13/H14 wurde in Grindwalen gefunden.
Diese Liste von Subtypen des Influenza-A-Virus gibt einen Überblick über wichtige Varianten (Influenza-A-Subtypen) dieser Viren der „echten Grippe“ und – soweit...
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s.a.
Herkunft (wickipedia.org)
Chinesischen Forschern war es einer im Februar 2006 veröffentlichten Studie zufolge offenbar gelungen, den Entstehungsort der hochpathogenen H5N1-Variante einzugrenzen. Die Forscher hatten von Anfang 2004 bis Mitte 2005 auf Märkten in sechs südostchinesischen Provinzen mehr als 51.000 Enten, Gänse und Hühner untersucht und dabei festgestellt, dass ungefähr 2 von 100 Enten und Gänsen das Virus unauffällig in sich trugen. Auch in einigen Hühnern (0,26 %) kam das Virus vor. Sie konnten ferner drei regionale Cluster (Unterschiede) in den Genen der Viren nachweisen, und zwar mit Schwerpunkt in den südchinesischen Provinzen
Guangdong,
Hunan und
Yunnan. Diese Unterschiede deuten den Forschern zufolge darauf hin, dass die Viren schon geraume Zeit zur Verfügung hatten, um sich zu verändern. Die chinesischen Forscher vermuten, dass A/H5N1 bereits seit mehr als 10 Jahren in Südchina zirkuliert, obwohl es erst 1997 den ersten großen
Ausbruch in der Geflügelhaltung gegeben hat. Im Gegensatz zu den offiziellen politischen Institutionen Chinas gehen die Forscher auch davon aus, dass sich die Viren in Südchina in die heute bestehende hoch pathogene Variante entwickelt haben und von dort in die Nachbarstaaten gelangt sind; Virusproben aus Thailand ähneln nämlich sehr stark den Proben aus Guangdong.
[21] Der beachtliche Durchseuchungsgrad der chinesischen Geflügelbestände mit A/H5N1 wird von Forschern auf die dort übliche Impfung vieler Tiere gegen Geflügelpest-Viren zurückgeführt, aufgrund derer viele Virusträger vor auffälligen Krankheitssymptomen geschützt sind.
Abstriche aus der Nase von 702 asymptomatischen indonesischen Schweinen, die zwischen 2005 und 2007 analysiert worden waren, erbrachten den Nachweis, dass 52 Tiere (7,4 %) mit A/H5N1-Viren infiziert waren.
[22] Die Viren zeigten jeweils eine große Ähnlichkeit mit Vergleichsproben, die zur gleichen Zeit in der Nachbarschaft aufgrund von H1N1-Ausbrüchen unter Geflügel gewonnen worden waren; hieraus leiteten die Autoren die Vermutung ab, die Viren seien vom Geflügel auf die Schweine übergegangen. Eines der Virusisolate (A/swine/Banten/UT3062/2005) war aufgrund einer Mutation in der Lage, an einen Rezeptor zu binden, der sowohl bei Vögeln als auch beim Menschen in der Nase vorkommt. Diese Mutation war bis dahin aus Virusproben von Vögeln nicht bekannt, sondern mutmaßlich eine im Schwein vollzogene Anpassung an diese Tierart; die Mutation könne möglicherweise als Marker dienen für das Abschätzen des pandemischen Potentials auch anderer H5N1-Isolate.