Vogelgrippe

Diskutiere Vogelgrippe im Forum Vogelgrippe / Geflügelpest im Bereich Allgemeine Foren - Die Vogelgrippe ist erstmals im Sommer in Europa unterwegs und die Lage ist sehr, sehr ernst. Achtung, die verlinkten Nachrichtenseiten zeigen...
Unter anderem Bottolismus, andere Vieren etc.
Der PCR-Test mit hohen Zyklen ist eben nicht der ultimative Beweis um 100000ende von Tieren zu keulen..
Das Virus könnte zu 100 % nachgewiesen werden zum Beispiel unter entsprechenden Mikroskopen.

Wir sollten durch die Vergangenheit schlauer geworden sein.
 
Bei allen Virentest sollte (Borna, PBDF Influenza usw) zum gesicherten Nachweis
1. immer eine Feder, Blut und Gewebeprobe oder Nasen-und Rachenabstrich) (vom Virus abhängig) genommen werden.
2. Das Ergebnis einer mittels PCR gewonnenen vervielfältigten DNA oder RNA ist stark abhängig vom Einsatz der spezifischen Reagenzien. So sollte die z.B. Polymerase und Primer, sowie das Reaktionsmedium. genau auf den jeweiligen Virustyp passen. Für H5N1 sollte ein Rachenabstrich oder Nasensekret mit spezifischer RT-PCR (Nukleinsäurenachweis) durchgeführt werden.

Labordiagnostik sollte mindestens eine der folgenden Methoden beinhalten:
1.Nukleinsäurenachweis (RT-PCR) [Goldstandard]
2. Serologische Differenzierung oder molekulare Typisierung
3. Vierfacher Titeranstieg spezifischer Influenza-Antikörper (keine klinische 3. Bedeutung mehr, da nur im Abstand von 2–4 Wochen zuverlässig messbar)

Anmerkung:
Rt-PCR (Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion)
Die RT-PCR (Reverse-Transkriptase-PCR) dient zum RNA (Ribonukleinsäure) Nachweis, indem man sich das Enzym Reverse Transkriptase zur Nutze macht. Sie ist in der Lage aus einem RNA Abschnitt eine cDNA (complementary DNA) herzustellen, die dann über eine Polymerase Kettenreaktion vermehrt werden kann. Der „Umweg“ ist notwendig, weil die DNA Polymerasen keine RNA vervielfältigen können.
Die Methode dient zum Beispiel dazu die Erbinformationen(=Genom) von RNA-Viren zu ermitteln, was in der medizinischen Diagnostik von großer Bedeutung ist.

Bedeutet das ein sicherer Nachweis nur in entsprechend ausgerüsteten Laboren stattfinden kann.

Das ist jetzt alles sehr vereinfacht zusammengefasst.
Falsch positive Ergebnisse sind auch bei einfachem PCR relativ selten, während falsch negative Ergebnisse häufiger auftreten. Deshalb sollte diese Tests auch mindestens 2 mal erfolgen.
 
Das Virus könnte zu 100 % nachgewiesen werden zum Beispiel unter entsprechenden Mikroskopen.
Das setzt Elektronenmikroskope und freie Viren voraus.
s.a.

Für Tierdisgnostik zu Aufwendig, leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist jetzt alles sehr vereinfacht zusammengefasst.
Falsch positive Ergebnisse sind auch bei einfachem PCR relativ selten, während falsch negative Ergebnisse häufiger auftreten. Deshalb sollte diese Tests auch mindestens 2 mal erfolgen.
Dunkelziffer und Testhäufigkeit: Ein komplexes Verhältnis

Die Diskussion um die Dunkelziffer und die Testhäufigkeit ist ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung der Zuverlässigkeit von Testergebnissen. Wenn ein Test sehr häufig durchgeführt wird, kann dies zu einer hohen Anzahl von falsch positiven Ergebnissen führen, insbesondere wenn die Prävalenz der Krankheit niedrig ist.

Die Rolle der Prävalenz

Die Prävalenz einer Krankheit ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der Zuverlässigkeit von Testergebnissen. Wenn die Prävalenz niedrig ist, kann der Anteil falsch positiver Ergebnisse höher sein als der Anteil richtig positiver Ergebnisse. Dies kann zu einer hohen Dunkelziffer führen, da viele falsch positive Ergebnisse nicht als solche erkannt werden.

Die Bedeutung von Sensitivität und Spezifität

Die Sensitivität und Spezifität eines Tests sind ebenfalls wichtige Faktoren bei der Bewertung der Zuverlässigkeit von Testergebnissen. Ein Test mit einer hohen Sensitivität kann viele infizierte Personen erkennen, aber wenn die Spezifität niedrig ist, kann der Test auch viele falsch positive Ergebnisse liefern.

Ein Beispiel

Ein Beispiel kann dies verdeutlichen: Wenn ein Test eine Sensitivität von 90% und eine Spezifität von 95% hat, kann er bei einer Prävalenz von 1% viele falsch positive Ergebnisse liefern. Wenn 100.000 Personen getestet werden, würden etwa 1.000 Personen tatsächlich infiziert sein, aber der Test würde etwa 5.000 falsch positive Ergebnisse liefern.
 
Bitte unterschreibt die Petition des Nabu Brandenburg
 
Hallo esth,

habe das schon vor über 1 Woche unterschrieben.
Doppelt wollten sie gerade nicht.

VG
Swift_w
 
Vogelgrippe: Hunderte tote Kraniche "Sowas entsteht nicht in freier Natur"

Hallo zusammen,

dazu folgender Artikel mit Video vom MDR:


Gruß
Swift_w
 
Es lässt sich immer gut streiten, hier wird der schwarze Peter von einem zum anderen geschoben.
Merkwürdig an der ganzen Sache sind die Ausbreitungsgebiete der Vogelgrippe.
Wenn ja der Ursprung in Asien lag, wieso entstanden die Ausbrüche immer an ganz anderen Orten.
Da ist so vieles merkwürdig, ohne jetzt auf Verschwörungstheorien eingehen zu wollen.
Nach der C-Zeit traue ich kaum noch offiziellen Stellen, dies ist auch nicht verwunderlich.
Wer nur etwas die Enquete-Kommission verfolgt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Da ist ein Sumpf und ich befürchte die Wahrheit wird nie ans Licht kommen.
 
Was ich besonders schlimm finde, das angesichts der hohen Zahlen Millionen bei den Geflügelbetrieben und Tausende von Wildvögeln, ohne Dunkelziffer) nicht zusammengearbeitet wird,
Die Geflügelindustrie kassiert hohe Ausgleichszahlungen so das eine Impfung des Betriebes sich nicht rechnet. Es wird hier auf kosten anderer Lebewesen aufgerechnet. Aber in der Massentierhaltung, und besonders in Geflügelbetrieben, gelten Leben sowie so nicht, es zählt nur das Geld und da ist es egal ob es vom Steuerzahler oder erwirtschaftet wird.
Leidtragende sind dann Kleinbetriebe, die unter Umständen leer ausgehen und der Verbraucher.
Tierschutz und Artenschutz steht eben doch nur auf dem Papier und das ist geduldig. Für unsere eigenen Haustiere geben wir teilweise 5 stellige Beträge im Laufe eines Lebens aus, aber eine artgerecht gehaltene Weihachsgans etc ist zu teuer.
Eine sehr bigotte Moral.

Tatsache ist das gerade die Massengeflügelbetriebe enorme Mängel bei der Reinigung der Ställe nach einem Infektionsfall aufweisen. Es wird nämlich nur eine Entschädigung für das Tier bezahlt aber nicht für die sachgerechte Desinfektion der Ställe. Von den Massenbetrieben wird auch lautstark eine Anhebung der Entschädigung pro Tier verlangt, denn wenn das Geld stimmt ist das Tier egal und man brauch keine teuren Vorkehrungen zu treffen.

Kosten
Kosten: Tierseuchenkasse rechnet mit 17 Millionen Euro

Hinzu kommen ihren Angaben zufolge Kosten für die Reinigung, die Desinfektion der Ställe und die Beseitigung der Tierkadaver. "Da haben wir noch keine ganz konkreten Daten vorliegen, weil wir die Entschädigungsanträge noch nicht haben", sagte die Geschäftsführerin. Gerdes zufolge könnten es bis zu 17 Millionen Euro sein, für die die Tierseuchenkasse aufkommen muss.
Entschädigung ist von Betrieb zu Betrieb verschieden
In die Berechnung fließt demnach unter anderem ein, wie groß der betroffene Betrieb ist, welchen Wert die getöteten Tiere haben und ob die Tierhalter alle Vorgaben zum Schutz des Geflügels eingehalten haben. Die Entschädigung werde daher für jeden Betrieb individuell berechnet. "Es soll schließlich kein Betrieb über-, aber auch keiner unterkompensiert werden", sagt Gerdes.
Quelle NDR

Im Jahr 2021 waren es noch 4 Millionen Euro

Frankreich impft - mit Erfolg
Frankreich hat nach mehr als 1.000 Ausbrüchen in den Jahren 2021 und 2022 mit einer Impfpflicht für Enten reagiert. Das Programm startete im Oktober 2023 und kostet rund 100 Millionen Euro jährlich. Einen Großteil davon übernimmt der Staat. Das Ergebnis: Die Zahl der Ausbrüche sank 2024 auf wenige Dutzend Fälle. Doch unmittelbar nach Beginn der Impfkampagne schränkten die USA und Kanada den Import französischer Geflügelprodukte ein. "Das zeigt, wie sensibel internationale Märkte reagieren", sagt Reinking. "Man will kein Virus unerkannt importieren, auch wenn geimpfte Tiere selbst gesund wirken." Genau das war die Befürchtung in den USA und Kanada.
Quelle NDR

Dabei ist der Virus schön längst in der USA und Kanada angekommen.
Und es geht wiedermal nur um den schnöden Mammon, nicht ums Tier.

Ob es dadurch auch positive Auswirkungen auf die Wildvogelpopulation gibt bleibt abzuwarten, aber dazu müssten sich alle Länder für eine Impfung aussprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Geflügelindustrie kassiert hohe Ausgleichszahlungen so das eine Impfung des Betriebes sich nicht rechnet. Es wird hier auf kosten anderer Lebewesen aufgerechnet. Aber in der Massentierhaltung, und besonders in Geflügelbetrieben, gelten Leben sowie so nicht, es zählt nur das Geld und da ist es egal ob es vom Steuerzahler oder erwirtschaftet wird.
Leidtragende sind dann Kleinbetriebe, die unter Umständen leer ausgehen und der Verbraucher.
Man kann hier nur raten, schaut euch nach kleinen Betrieben um und lasst den Discounter an der Ecke außen vor.
Ich traue selbst Bio Eiern im Discounter nicht mehr über den Weg.
Das ist wie mit Kaffee, lieber ein paar Cent mehr ausgeben, wie sich alles Zeug in die Birne zu schütten.
Dann sind es halt weniger Tassen, eure Gesundheit dankt es euch.
Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, dann wird es die Industrie auch nicht machen.

Ich empfand es als sehr Schlimm, als ein Gefügelhof auf Youtube berichtete, da war absolut Null Empathie festzustellen.
Der Staat zahlt ja, ergo alles halb so schlimm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema: Vogelgrippe

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