Vogelhalterlunge

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  1. Grauer

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    Weiß jemand etwas über die Vogelhalterlunge?

    Ich würde gerne wissen:

    Kann man die Vogelhalterlunge nur bekommen, wenn man gegen den Vogelstaub allergisch reagiert? (Wenn Allergietest negativ ausfällt = keine Gefahr?)

    Wenn ein Arzt so eine Diagnose an jemanden feststellt, ist man dann unheilbar krank und sinkt damit die Lebenserwartung?


    Super, falls mir jemand eine Antwort geben könnte. :zustimm:
     
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  3. fisch

    fisch Guest

  4. Grauer

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    Danke, habe auch schon im Web gestöbert. Aber leider habe ich auf meine Fragen keine Antworten gefunden.
    Früherkennung durch Allergietest möglich, obwohl keine Beschwerden vorliegen? Nur Vogelhalterlunge bei Allergie möglich?
    Bei Beschwerden: Sinkt die Lebenserwartung?

    Viele Grüße
    Grauer
     
  5. Divana

    Divana Foren-Guru

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    also ich denke hier weis niemand so recht bescheid.

    Da wäre ein Gang zum Lungenfacharzt oder Allergologe
    eventuell angebracht um deine Fragen zu stellen, und
    sie beantwortet zu bekommen.
     
  6. #5 Vogelklappe, 28. März 2008
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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  7. Grauer

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    Habt Ihr Luftreiniger bei Euren Vögeln stehen? Ich habe seit 15 Jahren 2 Graupapageien und habe erst vor kurzem von der Vogelhalterlunge gehört. (Schähm.... vielleicht sollte man sowas wissen?! :?)
    Mittlerweile habe ich einen Luftreiniger mit Ionisator aufgestellt.
    Nun überlege ich, ob man automatisch gefährdet ist, wenn man sich viel Vogelstaub aussetzt, oder ob man tatsächlich allergisch auf den Staub reagieren muss. Beschwerden habe ich bis jetzt jedenfalls noch keine. ;)

    Schöne Grüße
     
  8. #7 Bernd und Geier, 28. März 2008
    Bernd und Geier

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    Hallo,

    ich hab zwar auch keine Ahnung was die Vogelhalterlunge angeht, vermute mal, dass es ähnlich ist wie mit der Staublunge bei Bergleuten evtl. da etwas google´n.


    MfG
     
  9. #8 Vogelklappe, 28. März 2008
    Vogelklappe

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    Jeder kann so eine "Vogelstaublunge" bei entsprechender Belastung bekommen, auch erst nach 20 Jahren. Mit einer allergischen Disposition hat das wie gesagt nichts zu tun. Allerdings entwickeln nicht nur die Vogelarten (Graupapageien gehören wie Tauben zu den "Starkstäubern"), sondern auch die Individuen unterschiedlich stark Staub in der kritischen Menge und Größe. Sicher vertragen auch die menschlichen Lungen unterschiedlich viel, bevor es zu entzündlicher Dauerreaktion kommt. Bei Rauchern geht es garantiert schneller. In dem Link zu dem anderen Thread steht ja etwas über die Luftbehandlung. Bei der Reinigung wie dort geschrieben einen richtigen Mundschutz zu tragen ist bei Grauen auf jeden Fall zu empfehlen.
     
  10. Niels

    Niels Foren-Guru

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    Manche rauchen 60 Jahre lang 40 Zigaretten am Tag ohne krank zu werden. Andere rauchen 5 Jahre und bekommen Lungenkrebs. Manche vertragen eine ganze Menge Vogelstaub, andere nur ganz wenig. Allergien können bei Jedem entstehen -und auch wieder verschwinden. Allerdings denke ich nicht daß eine Vogelstaublunge eine Allergie ist, sondern eine Überbelastung wie z.B. Asbestlunge oder Raucherlunge. Bei Allergischem Asthma ausgelöst von Vogelstaub, reagiert der Betroffene relativ schnell (wenige Minuten) aber kann normalerweise nach einige Zeit, ohne Staub wieder normal athmen. (letzteres hatte ich selber . Jetzt kaum noch)

    Zuviel Staub jeglicher Art kann krank machen.
     
  11. stbi

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    Hab vor einigen Monaten mal einen Bericht gefunden in dem ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei Vogelhaltern wissenschaftlich festgestellt wurden, leider weiß ich nicht mehr wo es war.
     
  12. Kentara

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    meintest Du das???
    Krebsrisiko durch Vogelhaltung
    Neben verschiedenen Krankheitserscheinungen, die auch auf Menschen übertragen werden können (z. B. Salmonellen, Psittakose). gibt es bei intensiver Vogelhaltung noch die Gefahr an einer Allergie zu erkranken. Da nicht wenige Personen von der sogenannten "Vogelzüchterlunge" betroffen sind, soll an dieser Stelle ein Überblick über Studien zu diesem Thema geboten werden, der sich auf einen Artikel von Ammermann (1994) stützt. Kleinste Teilchen vom Kot der Vögel, von Milben (und deren Resten) und Federstaub werden eingeatmet und verursachen die sogenannte "Vogelzüchterlunge" (chronische Alveolitis). Gegen eine Allergie z. B. Heuschnupfen, gibt es kein Heilmittel, nur Präparate zur Linderung. Der Arzt wird in der Regel raten, das Hobby aufzugeben oder zumindest Atemschutzmasken zu tragen. Die ersten Hinweise auf ein Lungenkrebsrisiko durch Vogelhaltung lieferte Holst (1984; Zusammenfassung 1991). Der Verfasser, ein Allgemeinarzt, sammelte (1972-1983) bei Patientenbesuchen Material über die Krankheiten seiner Patienten, über Hygiene in den Haushalten, Rauchergewohnheiten, Haustierhaltung usw. Er fand eine statistisch signifikante Häufung von Nasenpolypen. Fehlgeburten. Darmkrebs und Lungenkrebs bei Vogelhaltern. Das Lungenkrebsrisiko untersuchte er weiter mit einer Methode, die auch bei später folgenden Studien Anwendung fand: Er befragte in Krankenhäusern alle Luftröhren- und Lungenkrebspatienten (unter 65) nach ihren früheren Lebensgewohnheiten (z. B. Rauchen/Nichtrauchen, sonstige Gefährdungen, Haustierhaltung, Diät, usw.). Z jedem Kranken wurde auch eine gesunde Kontroll person (gleiches Alter, Geschlecht, Wohngegend) gewählt und ebenso befragt. Dann suchte er nach Unterschieden in der Lebensführung bei der Untersuchungsgruppe (Krebskranke) und bei der Kontrollgruppe (Gesunde). Dabei stellte Holst fest, daß neben dem Zigarettenrauchen die Vogelhaltung ein erhebliches Lungenkrebsrisiko birgt. Holst berechnete, daß Vogelhalter ein um den Faktor 7 höheres Risiko haben als Nichtvogelhalter, an Lungenkrebs zu erkranken. Er vermutete, daß die überdurchschnittliche Häufigkeit von Lungenkrebs in Holland, Belgien und England, die nicht allein durch Rauchen zu erklären ist, auch auf die Vogelhaltung zurückzuführen ist, denn in diesen Ländern ist dieses Hobby weitverbreitet. Dieses doch beträchtliche Risiko führte zu zwei weiteren Untersuchungen, eine in England, eine in Deutschland. In Schottland verglich eine Forschergruppe (Gardiner et al., 1992) wieder Lungenkrebspatienten mit Nicht-Lungenkrebspatienten (in diesem Falle Herzkreislaufpatienten bzw. Patienten der Orthopädie). Die Autoren fanden ein Risiko für Lungenkrebs, aber ein erheblich niedrigeres, und statistisch ließ sich dieses nur für Taubenhalter sichern. Die unterschiedlichen Ergebnisse der holländischen und der schottischen Studien blieben unerklärt. Das Bundesgesundheitsamt Berlin initiierte eine weitere Untersuchung (Kohlmeier et al., 1992). 239 Lungenkrebspatienten aus drei Krankenhäusern Westberlins und 429 ihnen möglichst ähnliche "Nichtpatienten" wurden in Interviews nach ihren Lebensgewohnheiten gefragt. Keine Überraschung war der Befund, daß Raucher ein 16mal höheres Lungenkrebsrisiko haben als Nichtraucher. Vogelhaltung (20 de Haushalte hatten ein oder mehrere Vögel) ist aber auch ein Risikofaktor: Das Hobby verdoppelt das Lungenkrebsrisiko. Oder anders ausgedrückt: Von den 88 Lungenkrebstoten auf 100 000 Männer sind 15 Opfer der Vogelhaltung, von den 15 Lungenkrebstoten auf 100 000 Frauen sind drei dem Hobby anzulasten Alle drei Studien zusammengenommen -beurteüen-das-Risiko- des Lungenkrebses verschieden hoch, aber daß ein Risiko besteht, daran kann wohl kein Zweifel bestehen. Dabei ist durchaus offen, welche Faktoren schließlich als Ursachen in weiteren Untersuchungen festgestellt werden können: Federstaub oder Kotpartikel, Bakterien oder andere Faktoren. Es ist wohl sicher, daß kleinste Partikel, die in der Luft schwebend unser natürliches Nasenfilter passieren, bis zu den Lungenbläschen (Alveolen) vordringen und dort die Schäden verursachen. Es sollte noch erwähnt werden, daß sich die Wirkung mehrerer Krebsrisikofaktoren meist nicht addiert, sondern potenziert. Neben Rauchen und Vogelhaltung wären als weitere Lungenkrebs-Risikofaktoren noch zu nennen: sonstige gefährliche Stäube (z. B. Asbest), aber auch starker Alkoholkonsum. Man kann also davon ausgehen, daß Rauchen und Vogelhaltung das Risiko auf 16 x 2 = 32 (d. h. 32x höher als bei Nichtrauchern ohne Vögel) erhöht. Diese Zusammenhänge sind von Untersuchungen von Krebsursachen allgemein bekannt, aber im Zusammenhang mit der Vogelhaltung bisher nicht analysiert. Folgende vier Ratschläge, helfen das Risiko für Vogelhalter zu begrenzen (nach Ammermann, 1994);

    1. Peinliche Sauberkeit bei der Vogelhaltung und viel frische Luft. Das vermindert den Kontakt des Vogelpflegers mit den schädlichen Partikeln in der Luft. Das Bundesgesundheitsamt bemerkt, daß Vogelliebhaber das Lüften wegen Zugluft gerne einschränken, und das ist ganz falsch. Außerdem sollte man Vögel nicht in stark genutzten Räumen halten (z. B. Schlafzimmer). Sand als Bodenbelag ist problematisch, denn er bindet Federstaub nicht und läßt Kot austrocknen. Beim Betreten der Vogelräume werden dann durch das Auffliegen der Vögel ganze Wolken von Staub aufgewirbelt.

    2. Alle drei Studien zeigen ein geringeres Lungenkrebsrisiko bei Personen, die regelmäßig Pro-Vitamin A (in Gemüse, Obst, z. B. Karotten) aufnehmen. Es gibt tatsächlich Anhaltspunkte dafür, daß Pro- Vitamin A einen gewissen Schutz vor bestimmten Krebsarten verleiht.

    3. In Tierställen, etwa von Forschungsinstituten, wird zur Vermeidung von Allergien (gegen z. B. Ratten- und Mäusehaare) häufig vom Pflegepersonal ein Mundschutz getragen, den man in jeder Apotheke erwerben kann. Nicht alles wird von diesem einfachen Filter zurückgehalten, aber doch eine ganze Menge Partikel und Keime. Besonders übel sind allerdings die besonders kleinen Partikel, denn sie dringen bis zu den Lungenalveolen vor. Sie werden zuverlässig nur von Filtern zurückgehalten, die beträchtlich teurer und auch unangenehmer zu tragen sind.

    4. In der letzten Zeit wird verstärkt für sogenannte Ionisatoren geworben. Laut Werbung sollen sie Schmutzpartikel, Bakterien, Pilzsporen u. ä. aus der Luft entfernen. Es liegen allerdings zwei neuere Veröffentlichungen zur Wirkung von Luftionisatoren vor (Härtung, 1982; Finkensiep, 1993). In beiden Arbeiten wird die Wirkung der Ionisatoren eher skeptisch beurteilt. Zwar ist in kleinen Räumen eine beschleunigte Sedimentation von Partikeln (z. B. an der Wand, als schwärzlicher Belag erkennbar) zu beobachten, und es kann auch zu einer gewissen Reduktion von Keimen (Bakteriensporen) in der Luft kommen. Letzteres ist aber wahrscheinlich auf die Freisetzung von Ozon zurückzuführen. Dieses "Reizgas" wird unvermeidbar beim Betrieb der Ionisatoren erzeugt und kann bei schwacher Konzentration - den Eindruck von "frischer Luft" vermitteln. Trotz dem ist es nicht gesund! Finkensiep (1993) fand in ihrem Versuchs-Taubenstall beim Betrieb von Ionisatoren sogar mehr Partikel in der Luft als ohne Ionisatoren, und sie meint, daß eine verstärkte Unruhe der Tauben durch das Ozon dafür verantwortlich sein könnte. Allergiker und Vogel halter, die um ihre Gesundheit besorgt sind. sollten sich also besser nicht auf den an der Decke hängenden Ionisator verlassen, sondern auf andere Weise dafür sorgen, daß sie möglichst wenig Partikel einatmen.
     
  13. Grauer

    Grauer Neues Mitglied

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    Sorry, jetzt verstehe ich gar nicht mehr.
    Ist die Vogelhalterlunge nun eine allergische Reaktion der Lunge auf den Vogelstaub oder nicht?
    Und wenn man bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen würde und den süßen Flatterviechern aus den Weg gehen würde, dann besteht doch Hoffnung auf Heilung?

    Schöne Grüße
     
  14. Niels

    Niels Foren-Guru

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    Vogelhalterlunge und Vogelstauballergie ist NICHT das gleiche. Wie erwähnt, kann mann die Vogelhalterlunge mit eine Raucherlunge vergleichen. Beendet man das einathmen von Vogelstaub rechtzeitig, ist eine Genesung also möglich. Eine Genesung von Vogelstauballergie ist, wissenschaftlich gesehen nicht möglich. Jedoch gibt es Patienten die behaupten, durch Bioresonanztherapie ihre Voglestauballergie losgeworden zu sein. Dazu gehöre ich !

    Intensives Konditionstraining draußen, wie Joggen, Radsport usw. mindert nachweißbar das Risiko für Lungenerkrankungen. Staubmaske beim Saubermachen / Ausmisten tragen, ist wohl ratsam. Gesunde, Abwechslungreiche Ernährung hilft definitiv gegen ALLE Krankheiten -auch gegen Allergien (dämpft die Symptome / keine Heilung !) -und mindert das Risiko für Krebs.
     
  15. Andrea 62

    Andrea 62 Guest

    Ich hatte es bisher auch immer so verstanden, dass die Vogelhalterlunge eine allergische Reaktion der Lunge ist. So fasse ich auch den Link in Post 2 auf => allergische Alveolitis.
    Die "normale" Vogelstauballergie ist die, von der man Niesen, Augentränen und u.U. Asthma bekommt, eben wie bei Allergie auf Pollen, Tierhaare ect.
     
  16. Grauer

    Grauer Neues Mitglied

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    Also, wenn ich das jetzt endlich mal verstehe: :nene: Vogelstaublunge entspricht Raucherlunge. Nachdem kein Vogelstaub mehr eingeatmet wird, erholt sich die Lunge. Und Vogelstauballergie ist eben eine Allergie der Lunge? Also erholt sich die Lunge auch nur, wenn Staub nicht mehr eingeatmet wird, oder?
    Bei frühzeitiger Erkennung ist also beides heilbar?!
    Könnte doch eigentlich ein Allergietest bisschen hilfreich sein.
     
  17. Grauer

    Grauer Neues Mitglied

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    Schwieriges Thema!
    Ich wäre nie drauf gekommen, wenn mich nicht ein Bekannter wegen dem Vogelstaub völlig irre gemacht hätte.
     
  18. Niels

    Niels Foren-Guru

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    Ich weiß ja nicht wieviele Vögel Du hast, aber manche Züchter verbringen täglich Stunden in intensiv verstaubte Schutzhäuser oder Keller. Sie müssen öfter Vögel einfangen -was extrem staubt. Laß Dich nicht verrückt machen. Es gibt so viele andere Dinge die uns auch krank machen können. Bei Zimmerhaltung ist eben das tägliche lüften sehr wichtig.
     
  19. georg_47

    georg_47 Guest

    Gesündere Luft in Vogelräumen?

    Hallo zusammen
    In diesem Thema wurde auch u.A. des öfteren Der Jonisator erwähnt,
    der ,wie es mir scheint dabei nicht allzu gut weggekommen ist.
    Wie verhält es sich da aber mit einemLuftwäscher ( incl.Hygienemittel )?
    Der wurde leider überhaupt nicht erwähnt. Weiss da jemand etwas ???
    ( glauben ist nicht wissen )
    Gruß Georg
     
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  21. ararudi

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    Hi Grauer

    ich will nicht sagen das ich mich da gut auskenne, aber meine frau hat so eine vogelhalterlunge ob wohl wir bis zum ausbruch der krankheit keine vögel hatten. sie wurde jahrelang auf astma behandelt ( fehldiagnose des hausarztes ) und als sie fast gestorben währe dann die feststellung vogelhalterlunge ( wohl auch lungenviebrose genannt ) und überweisung in eine spezialklinik.
    hatten uns erst 3 monate vor der neuen diagnose einen grauen gekauft. nach langwieriegen untersuchungen usw. wurde die viebrose dann auf die vogelhaltung geschoben und wir mussten den grauen wieder abgeben, was ich aber auf grund der gegeben tatsachen nicht verstehen konnte. wir standen vor der wahl entweder vogel abschaffen oder keine weitere behandlung, die wahl welche ich traf............ kann sich bestimmt jeder denken. jahre später stellte sich heraus, es war das mehl ( meine frau ist konditorin ).
    heilbar ist diese krankheit nicht, mann kann sie unter umständen zum stillstand bringen sie kann aber immer wieder ausbrechen und führt dann zum exitus. meine frau hatte glück und es geht ihr wieder " sehr gut ", es kommt auch viel darauf an wie man damit umgeht und auf die lebensweise.
    ja die krankeit kann viele ursachen haben und ist eine art staublunge und hat nichts mit allergie zu tun, einer bekommt sie halt und der nächste nicht.
    ich habe ja nun auch einige vögel, versorg werden sie aber nur im äussersten notfall von meiner frau und wir kommen damit klar, sollten aber wieder irgendwelche anzeichen auftreten dann ................?????
     
  22. #20 Andrea70, 30. März 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. März 2008
    Andrea70

    Andrea70 Guest

    Also ist es tatsächlich so eine Art "Russisches Roulette"? Es kann passieren, oder aber auch nicht?

    Ich mache mir seit einiger Zeit wegen der Vogelhalterlunge auch so meine Gedanken. Unsere Tochter (Jana96) ist ja total vernarrt in Wellensittiche. Es fing mit 2 Vögeln an und mittlerweile sind wir bei 6. Hier ist nun aber auch endgültig die Grenze erreicht. Da ich auch total fasziniert bin von dieser Vogelart ist es ihr gelungen, mich zu dieser "Vielzahl" von Vögeln zu überreden.

    Da die Vögel aber in ihrem Zimmer untergebracht sind, mache ich mir doch immer wieder Sorgen um ihre Gesundheit. Ich reinige die Voliere 2x die Woche sehr gründlich, wische jeden Tag feucht sämtliche Oberflächen und staubsauge mehrmals am Tag ihr Zimmer. Gelüftet wird morgens und abends vorm Schlafengehen. Da Jana ansonsten überhaupt nicht zu Allergien neigt (im Gegensatz zu meiner Person), nicht hustet, nicht schnupft, und ihr Zimmer auch relativ groß ist (ca. 30 qm), habe ich diese Sorge immer wieder weggeschoben so nach dem Motto "es wird schon nichts passieren". Jetzt habe ich vor kurzem mal wieder ein bisschen gegoogelt und da einen Bericht gefunden, wonach eine Frau die Vogelhalterlunge schon von zwei Wellensittichen bekommen hat.8o Und prompt fange ich an, mir wieder Sorgen zu machen. Die Informationen, die man über das Internet bekommt, sind in der Tat sehr unterschiedlich. Wir haben wirklich soooo viel Spass an den Piepern, aber gerade in letzter Zeit wird zumindest bei mir diese Freude doch sehr beeinträchtigt durch die Sorge um die Gesundheit meiner Tochter. :traurig: Die Möglichkeit einer Außenvoliere haben wir nicht, und die Vögel umquartieren in ein anderes Zimmer ist auch nicht möglich, da dann der Freiflug der Pieper zu sehr eingeschränkt werden müsste.
     
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