Vogelkohle

Diskutiere Vogelkohle im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Wie siehts eigentlich mit der fütterung von Vogelkohle aus. einmal heist es man soll die Kohle 2-3 mal pro woche z.b.unters Futter...

  1. sabine

    sabine Guest

    Hallo

    Wie siehts eigentlich mit der fütterung von Vogelkohle aus.
    einmal heist es man soll die Kohle 2-3 mal pro woche z.b.unters Futter mischen oder separat anbieten und dann liest man wieder das Vogelkohle die Vitaminversorgung einschränkt, ebenso auch futterkalk :?
    Meine Zebras stürzen sich regelrecht auf die Kohle und das Kalk.

    Wie macht man es nun richtig?
     
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  3. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Spärlich darbieten

    Hi Sabine

    Vogelkohle hat ansich den positiven Effekt Giftstoffe zu absorbieren - dies ist z.B. bei Durchfall eine sehr nützliche Sache.
    Desweiteren absorbiert Kohle aber auch Vitamine und nicht zuletzt Magensäure. Bei einer übermäßigen Magensäurebildung mag dies dienlich sein, nicht aber im Normalfall. Dies gilt im Umkehrschluß auch für eine vermehrte Magensäurebildung - wie z.B. bei der Verabreichung von Produkten auf der Basis von Oregano - was in keinster Weise zu vertreten ist.
    Gebe maximal einmal die Woche Kohle. Solltest Du bereits eine Gritmischung mit Kohle verfüttern, laß die Kohle ganz weg und setzte sie nur im Notfall vermehrt ein.

    Gruß
    Oli
     
  4. sabine

    sabine Guest

    Danke für die Antwort. Ich habe es ja nicht dauerhaft angeboten.Nur hin und wieder mal. Man sollte also den angaben auf den Packungen nicht unbedingt folgen (dosierung)! Da dies bei den meisten produkten wohl eher den Herstellern als den Vögeln zu gute kommt 8(
     
  5. henrik

    henrik Stammmitglied

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    Hallo Sabine,

    Oli hat ganz Recht über die dokumentierte Wirkungen Holzkohles, aber wieso nict einfach die instinkten deines Vögels vertrauen?

    Vögel ahnen wenn sie etwas in ihre Nahrung fehlen und nehmen es dann zu sich. Warum z.B. nagen die grossen Aras Erde vom Fluss ufer? Weil sie etwas in die erde braucht. übrigens nehmen z.B. Gouldsamadienen in freien Natur auch Holzkohle an sich.

    Also Wenn deine Vögel sich an die Näpfe stürtzen, dann weil sie es brauchen.

    Wenn du Sie freien zugang zur HolzKohle und futterkalk lassen, werden sie es nehmen wenn sie es brauchen.

    Es ist vorgekommen, dass Vogel Verdauungsstörungen erlitten, als sie plötslich unbegrennste zugang zur neuer Futtermittel bekam, und besonders im Brutsaison dürfte man ein bisschen aufpassen, aber mein rat wäre "Lass sie freie Zugang haben".
     
  6. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

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    Hi zusammen

    Sicherlich hat der Vogel bestimmte instinktive Regulationsmechanismen die ihn dazu befähigen bestimmte Stoffe gezielt aufzunehmen. Beste Beispiel dazu sind die Mineralstoffe - keineswegs aber Kohle. Dies dient schon alleine aus dem Grunde damit der erhöhte Bedarf vor und in der Brutphase gedeckt wird.
    Bietet man Gouldamadinen z.B. vermehrt ölhaltige Saaten, so werden diese sehr gerne aufgenommen, verursachen schließlich aber eine Beeinträchtigung der Leber. Wo bitte ist hier der Instinkt.

    Gruß
    Oli
     
  7. henrik

    henrik Stammmitglied

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    Hallo Oli,

    Das Beispiel von Goulds und ölhatige körner komt das aus eigener Erfahrung oder ist es aus die Bücher geholt?
     
  8. #7 Herbert Wahl, 4. Juli 2001
    Herbert Wahl

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    Hallo,

    also ich halte es auch mit dem Instinkt.
    Bisher hatte ich halt die Vogelkohle im Sand und nie festgestellt, dass sie aufgenommen wird.
    Über´s Wochenende habe ich ein Stück frisches Holz etwas mitgegrillt und in die Voliere gehängt, damit sich die Vögel selber bedienen können wie in der Natur.
    Gestern habe ich gesehen, dass 2 Bourkesittiche daran geknabbert haben.
    Unter´s Futte täte ich nix mischen.
     
  9. sabine

    sabine Guest

    hallo alle zusammen

    ich werd das auch ab und zu mal so machen wie herbert, holz angekohlt in die voliere legen.

    henrik: soweit mir bekannt ist sollen prachtfinken keine (oder zumindest nicht viele) ölhaltige körner etc.bekommen und wie auch schon von oli gesagt wurde es zu leberschäden kommen kann. was sich bei zebrafinken bewiesen hat weil eine zoofachverkäuferin ????? einer frau die zebras hatte kanarienfutter verkaufte und diese aus unwissenheit und letzten endes der verkäuferin auf dauer glauben schenkte, mit ansehen mußte wie ihre zebras langsam aber sicher krank wurden. ich hatte dieser frau eines besseren beraten und die tiere haben sich wieder gefangen. hätte sie es weiter gefüttert dann hätten sie bald unten gelegen 8(
     
  10. henrik

    henrik Stammmitglied

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    Hallo Sabine,

    Du sprichst von Fehlernehrung - wie z.B. wenn ein Mensch nur fisch und chips verfüttert.

    Ich spreche von eines breitspektriges Futterangebot von dem die Vögel freier Wahl haben. Hier werden Die Vögel instinktiv nehmen was sie brauchen.
     
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  12. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Ich weiss nicht, ob man das wirklich vergleichen kann, jedoch würde diese Aussage z.B. bei Papageien (eher mein Gebiet :S) grundsätzlich nicht stimmen.

    Biete einem Papageien eine Körnermischung mit diversen Ölsaatenanteilen in großer Menge an (sodass er "auswählen" kann), und er wird sich zu 90% z.B. nur von Sonnenblumenkernen ernähren. Der Vogel sucht sich nicht das gesündeste, sondern wohl eher die "Lielbingssaat" herraus. Dieses Fressverhalten wird bei Papageien nicht selten zum ernsthaften Problem, die einseitige Ernährung mit Ölsaaten führt oft zu Leberschäden.

    Ich will nicht bestreiten, dass Vögel in freier Natur gewisse Instinkte betreffend der Nahrungsauswahl bestizen müssen, jedoch glaube ich nicht, dass man soetwas einfach auf gezüchtete Tiere übertragen kann. Finde die Diskussion hier aber wirklich sehr interessant, da das Problem der Nahrungsauswahl ja wohl ein grundsätzliches Thema bei der Ernährung von Vögeln darstellt,...
     
  13. #11 Alfred Klein, 5. Juli 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hi,
    Daß die Vögel zuerst die ölhaltigen Sorten fressen, ist nach meiner Meinung eigentlich normal.
    In der Natur finden sie nicht so oft solche Sorten. Da die Vögel sich um ihr Futter bemühen müssen und nicht immer genug da ist, müssen sie zusehen, daß sie möglichst kalorienreich fressen.
    Also fressen sie zuerst die Ölsamen, da morgen eventuell ein Fastentag eingelegt werden muß. Eigentlich wie auch viele Säugetiere, die nicht immer etwas finden. Bei den wildlebenden Vögeln aufgrund ihres hohen Grundumsatzes kein Fettansatz da. Also auch keine Leberverfettung.
    Unsere Wohnungsvögel brauchen sich um ihr Futter keine Sorgen zu machen. Trotzdem sagt ihnen ihr Instinkt, sofort das kalorienreiche Futter zu nehmen. Da sie sich nicht so viel bewegen müssen wie wildlebende, werden sie fett. Also müssen wir dafür sorgen, daß die Körnermischung nicht zu fett ist.
    An sich eine recht logische Erklärung. Könnte das so in etwa richtig sein? Jedenfalls für mich. Ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen, habe ich irgendwo gelesen.
     
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