Vogelurin

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  1. #1 Verena H., 4. März 2008
    Verena H.

    Verena H. Guest

    Hallo,

    anlässlich eines Gerichtsverfahrens, das zum Gegenstand hat, dass Vögel angeblich einen dermaßen stinkenden Urin verursachen, dass ein ganzes Haus unbewohnbar wird, suche ich nach Informationen zur Zusammensetzung von Vogelurin, werde jedoch so recht nicht fündig.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Vogelkot nicht nach Urin stinkt. Fehlt ihm der Ammoniak? Sind die Mengen einfach zum Stinken zu gering? Weiß da jemand etwas Handfestes zu?

    Gruß, Verena
     
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  3. #2 floyd2010, 5. März 2008
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    welche vögel sollen denn das verursacht haben?
     
  4. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Vogelurin ähnelt unserem Urin. Nur wird der gebundene Stickstoff auf einer niedrigeren Oxidationsstufe, der der schwer löslichen Harnsäure ausgeschieden und nicht als Harnstoff.
    Wenn einer oder viele Käfige nicht regelmäßig genug gereinigt werden, kann eine Vogelhaltung druchaus ordentlich stinken. Sie muss und sollte das aber nicht. Empfindliche Nasen riechen aber auch bei absolut akzeptabler Suaberkeit den typischen Vogelkotgeruch.
    Ammoniak kann aber nur entstehen, wenn dicke Kothaufen so lange gammeln, dass dabei anaerobe Bedingungen zustande kommen.
     
  5. #4 Verena H., 5. März 2008
    Verena H.

    Verena H. Guest

    Hallo,

    es geht um einen Schwarm Zebrafinken.

    Vielen Dank, Ingo.
    Ist "Oxidationsstufe" denn mit der Abgabe der Bakterien/Geruchspartikel in die Umgebungsluft gleichzusetzen? Und ist ein "typischer Vogelkotgeruch" gleichzusetzen mit Uringeruch?
    Und hast du vielleicht eine Quellenangabe, muss nicht online sein?

    Dank und Gruß
    Verena
     
  6. #5 floyd2010, 5. März 2008
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    ein schwarm zebrafinken! entschuldigung - wollen die einen veräppeln? wie groß ist der schwarm denn? hat da einer eine supernase?
     
  7. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Nein. Oxidationsstufe bedeutet hier nur, dass der Stickstoff, der im Harnstoff gebunden ist, mehr Elektronen "verloren" hat, als der in der Harnsäure.
    Der typische Vogelkotgeruch ist deutlich von "Uringeruch" verschieden.
    Es gibt aber in der Tat sehr empfindliche Nasen. Wir mussten vor Jahren unsere Kleinvoliere mit damals 4 Zebrafinken versetzen, weil der Nachbar sich auf der Terrasse nebenan (Reihenhäuser) geruchlich belästigt fühlte.
    Dabei wurde zweimal wöchentlich Kot entfernt und der Bodengrund gewechselt.
    Ich roch absolut nichts, meine Frau sagte, sie könne einen Geruch wahrnehmen und verstehen, dass das jemand als unangenehm emopfindet.
    Der Geruch war aber in jedem Fall schwach sowie wetterabhängig.Er entstand vor allem, wenn der Boden der Voliere feucht wurde. Die gleichen Vögel im Wohnzimmer haben geruchlich niemanden jemals belästigt.
    Um ein Haus geruchlich unbewohnbar zu machen, müssen schon sehr viele Vögel unter hygienisch sehr bedenklichen Umständen untergebracht sein.
     
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