Vogelverkauf bei Kleinanzeigen

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Radim

Radim

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Guten Abend Vogelfreunde,

Da ich noch nicht viel dazu gefunden habe (oder es übersehen habe?), versuche ich es jetzt auf diesen Weg.
Es ist kein Geheimnis, dass im Internet viele Tiere verkauft werden, die unter den schlechtesten Bedingungen groß geworden sind, nur um damit schnell etwas Geld machen zu können.
Die Frage ist aber, wie reagiert man darauf? Am liebsten würde ich alle Tiere kaufen und "retten", aber das befeuert die meisten Verkäufer (sowie Tierläden..) nur damit weiter zu machen. Eine Meldung bei Kleinanzeigen hilft auch nicht, da es die Betreiber sowieso nicht interessiert oder nur die Anzeige runter genommen wird.
Ich habe jetzt ein paar solcher Verkäufer angeschrieben, Interesse gezeigt und sie ein paar Fragen gestellt. Auch habe ich vorgegeben, dass ich gerne den Käfig mit erwerben würde, um die genauen Maße herauszufinden.
Die Antworten waren teilweise echt niederschmetternd und bringen mir nur was, wenn ich mich damit an irgendeine Stelle wenden kann. Übernimmt der Tierschutz auch so etwas oder ist so eine Online-Anzeige zu wenig "greifbar"?

Liebe Grüße
 
Hallo,

leider ein Thema, welches wir hier schon viel Male hatten und leider immer wieder haben werden.

Außer, dass Du solche Anzeigen bei den jeweiligen Kleinanzeigen melden kannst, gibt es alternativ keine andere Handhabe. Auch mit (schriftlichen) Antworten von Verkäufern, die einem wirklich oft mehr als wütend machen, wirst Du nicht weiter kommen.

Um Anzeigen beim zuständigen Veterinäramt machen zu können, sind genügend Nach-/ und Beweise bezüglich eines (maßgeblichen?)) Verstoss gegen das Tierschutzgesetz notwendig. Heißt...Du musst direkt vor Ort gewesen sein um die Zustände zu dokumentieren, Fotos von nicht maßgerechter Haltung (zu kleine Unterbringung, Einzelhaltung, mangelnde Hygiene, Vernachlässigung, sichtbare Mangelerscheinungen und/oder äußerliche Krankheitssymptome u.s.w.) mit einreichen. Danach kannst Du dann nur hoffen und musst goßes Glück haben, bzw. die leidtragenden Vögel, wenn sich das Amt in Bewegung setzt und eine Kontrolle bei den angezeigten Verkäufern/Anbietern vornimmt. Man sollte sich allerdings bei so etwas immer auch bewußt machen, dass solche Anzeigen oftmals im Sande verlaufen/verlaufen können.

Verstehe Dich sehr gut, nur leider können wir nicht alle retten. :traurig:
 
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@Radim
Auch ich habe schon einige dieser Kleinanzeigen gemeldet. Sie wurden dann zwar rausgenommen jedoch tauchen diese Anzeigen an anderer Stelle wieder auf. Der Tierschutz steht diesen Anzeigen leider machtlos gegenüber und es müssen schon krasse Fälle geschildert und dokumentiert sein. Als langjähriges Mitglied im Tierschutzverein schicke ich dir als Anhang Wenigstens eine Telefonnummer. Eventuell kannst du dich dort schlau machen, indem du jemanden kontaktierst und nach einer Lösung beziehungsweise Alternative suchst.
Wenn du zum Beispiel explizit hungernde Tiere oder hoffnungslos verdreckte Behausungen vorweisen könntest, also dokumentieren wäre das eventuell schon mal ein kleiner Ansatz.. Ich wünsche dir auf jeden Fall Erfolg bei deinen Recherchen und finde es großartig, dass sich Menschen überhaupt dafür interessieren.
Viele Grüße und danke.
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Am liebsten würde ich alle Tiere kaufen und "retten", aber das befeuert die meisten Verkäufer (sowie Tierläden..) nur damit weiter zu machen.


.............die unter den schlechtesten Bedingungen groß geworden sind, nur um damit schnell etwas Geld machen zu können.
So ganz konform kann ich mit Deiner Argumentation nicht gehen.
Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass hier Vögel in erster Linie gemeint sind?

Zumeist findest Du in Kleinanzeigen private Verkäufer, die aus irgendwelchen Grund ihr Haustier nicht mehr halten können oder auch wollen.
Diese können in der Regel nicht schnell etwas Geld machen, da der Verkauf immer auch einen finanziellen Verlust mit sich bringt.
Du kannst zum Beispiel nicht einen Graupapagei kaufen und wenn Du diesen dann abgeben möchtest, denken hier lasse sich Geld mit machen.
Dem ist nicht so, den Kaufpreis holst Du in der Regel nicht mehr raus.

Dann erwähnst Du "Läden", wo bitte werden Tiere aus Läden angeboten?
Auch befinden sich Tiere aus "Läden" nicht perse in schlechter Haltung, sondern die Verkaufsanlagen werden von den Veterinärämtern abgenommen und stellen auch kein Daueraufenthalt für diese Tiere aus "Läden" dar.

Auch Züchter haben ihre Tiere nicht in schlechter Haltung, das ist mir ein zu pauschaler Rundumschlag und entbehrt jeder Grundlage.
Überalll findet man schwarze Schafe, das bestreitet niemand, aber wenn ich deinen Beitrag so lese, ist dies für mich nicht nachvollziehbar.

Bei Hunden oder Katzen sieht die Sache natürlich ein wenig anders aus.
Hauskatzenbabys für 300 Euro und mehr, ist Geldmacherei und hier gehe ich mit Dir konform.
Aber jeden Tag steht ein Dummer auf und zahlt diesen Preis.
Sowohl bei Hunden als auch Katzen sollte man immer auf seriöse Züchter zurückgreifen.

Gruß
Tam
 
Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass hier Vögel in erster Linie gemeint sind?
Ich bin ebenfalls von Vögeln ausgegangen.
Z.B. überfüllte Käfige mit verdreckten Sitzstangen und Vögel welche knietief im eigenen Dreck "leben" müssen, also die "Extremhaltung".
Es gibt bei den Kleinanzeigen durchaus seriöse und akzeptabele Angebote. Auch Züchter bieten z.B. bei "Deine Tierwelt" ihre Vögel an.
Nicht alles ist schlecht und oft spielt die Voreingenommenheit eine Rolle.
Ich möchte damit sagen, dass es immer wichtig ist zu differenzieren.
 
Also, was Tam da schreibt ist nicht wirklich richtig. Sicher nimmt das Vet Amt Volieren in Geschäften ab. Aber hast Du auch schon mal beobachtet, wie die Vögel dort leben müssen. Alle Arten durcheinander, manchmal auch nur ein Vogel seiner Art. Ich selbst habe schon das Futterhaus in Laatzen beim Vet Amt gemeldet. Und Züchter sind auch besonders. Ich keine nur einen Züchter, der eine halbwegs gute Zucht hat. Meist kommt man dort hin und findet in Garagen, Dachböden oder Schuppen Massen von Vögeln. Der neuste Trend ist, Küken zu veräußern, die nicht futterfest sind. Für 200,- einen Nymphensittich, der von den Eltern separiert wurde, nichts abgucken kann und wahrscheinlich stirbt, weil der neue Halter nicht richtig futtern kann. Vögel haben keine Lobby. Daran etwas zu ändern funktioniert nur über die Politik. Liebe Grüße
 
Ich schrieb doch, dass es in jedem Bereich schwarze Schafe gibt.
Wenn ich in einer Voliere zwei Sittiche habe und verkaufen einen, so bleibt logischerweise ener übrig.
Dies ist aber erst einmal so normal, es werden ja Vögel etc. nachgekauft.
Auch sollen die Tiere dort nicht leben, sondern eigentlich verkauft werden.

In der heutigen Zeitl findet man kaum noch Zoogeschäfte oder dergleichen mit Lebenverkauf. In der Regel halten sich die wenig bestehenden Geschäfte aber im überwiegenden Maße an bestehende Gesetze zum Schutze der Heimtiere.
Der ZZF zum Bleistift stellt seinen Mitgliedern noch strengere Regeln auf, die unter anderem höher sind wie bestehende Gesetze.
Ich züchte seit über 45 Jahren und habe im Laufe meines Lebens über 1000ende von Vogelzüchter kennen gelernt.
Also wenn es hochkommt, habe ich im laufe meines Lebens ungefähr 5-10 Züchter kennen gelernt mit deren Haltung ich nicht konform gehe. Also ein verschwindend geringer Prozentsatz.
Aber im übrigen findet man seriöse Züchter auch selten in Kleinanzeigen, vormals Ebay.
Was Du beschreibts sind Personen die Tiere vermehren, hier Krummschnäbel, welche nicht futterfest abgegeben werden, um diese zu einem höheren Preis veräußern zu können, da sie ja vermeintlich zahm sind.
Das sind Vermehrer und mit Sicherheit keine Züchter und dies ist auch kein "neuster" Trend sondern seit Jahrzehnten in diesen Verkaufanzeigen zu finden. Hier gibt es bereits Gesetze, die sowas eigentlich verbieten.

Als Hundezüchter zum Beispiel bin ich dem VDH unterstellt und jeder meiner Würfe wird von einem Zuchtwart begutachtet und hier wird großen Wert auf eine oprtimale Haltung und Aufzucht der Welpen gelegt.
Keiner meiner Hunde wurde über Kleinanzeigen veräußert, meist waren die Nachfragen schon so groß, dass nicht jeder einen Hund bekommen konnte.
Dies ist Usus und eigentlich gängige Praxis. Wenn, werden diese Tiere auch über die entsprechenden Fachzeitschriften oder Verbandsnachrichten angefragt, wo man bekannt gibt das eine Verpaaarung vorliegt. (Zuchtnachrichten)

Wer nach der Politik schreit, hat wirklich nicht sehr viel verstanden.
Glaubst Du, dass die auch nur die geringste Ahnung haben, was die da treiben?
Wer die stärkste Lobby hat, setzt sich eben durch. Meist geht dies am Tierschutz vollkommen vorbei oder ist komplett überzogen. Sicherlich brauchen wir nicht noch mehr Gesetze.
 
Als Hundezüchter zum Beispiel bin ich dem VDH unterstellt und jeder meiner Würfe wird von einem Zuchtwart begutachtet und hier wird großen Wert auf eine oprtimale Haltung und Aufzucht der Welpen gelegt.
Es wird immer Menschen geben die mit Tierleid ein Geschäft machen.
Und vieles wird vom VDH auch akzeptiert
Z.B. bestimmte Qualzuchten, egal welches Tier und es wird immer Menschen geben die dafür auch ein Vermögen hinblättern, Hauptsache man hat etwas besonderes.
Bei Vögeln hält sich das noch in Grenzen. Besonders betroffen Hunde, Katzen und Nutztiere.

Allerdings werde Vögel des öfteren von vermeintliche "Züchtern" ausgenutzt.

Hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt, der leider viel zu oft versagt.
Ich ziehe vor jedem Züchter den Hut der nicht aus Profit sondern aus Liebe zum Tier züchtet.
 

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  • Qualzucht_Hund_NEU.pdf
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Ja sicher, hier haben die Verbände sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Tiere werden nach einer Vorstellung gezüchtet. Die Qualzucht hatte sicherlich keiner im Blickfeld.
Hier haben die Verbände schlicht geschlafen und erst so langsam findet ein Erwachen statt.
Eine Qualzucht bleibt was sie ist und gehört nicht schön geredet.
Ich habe immer nach den Werten von Urvater der Schäferhundzucht gezüchtet.
Im Fokus standen immer die Gebrauchshunde-Eigenschaften, nicht die Schönheit.
Durch diese Fehlentwicklungen ( Schönheit) hat der Mali dem Schäferhund bei den Dienstbehörden den Rang abgelaufen. Hier wurde eben der Wert auf Gebrauchshunde gelegt. Welch blödes Wort.

Aber Qualzucht ist wieder ein anderes Thema.
Gruß
Tam
 
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Was Du beschreibts sind Personen die Tiere vermehren, hier Krummschnäbel, welche nicht futterfest abgegeben werden, um diese zu einem höheren Preis veräußern zu können, da sie ja vermeintlich zahm sind.
Das sind Vermehrer und mit Sicherheit keine Züchter
Nein, das sind eben nicht nur Vermehrer oder die sich selbst ernannten "Hobbyzüchter", sondern auch seriöse Züchter, die nicht nur im Netz zu finden sind, sondern ebenso auf Austellungen wie z.B. die bei der damaligen großen Vogelaustellung "Tropica" in Bad Kreuznach.
Ja, Handaufzuchten bringen mehr Geld, man sollte aber nicht vergessen, dass viele Käufer jeden Preis bezahlen würden um eben einen von Anfang an zahmen Vogel zu bekommen. Das hat allerdings mMn weniger mit den Haltungsbedingungen oder den manchmal doch erschreckenden Bildern in den Kleinanzeigen zu tun, denn die Haltung ist bei den meisten Züchtern hervorragend (zumindest hier in der Gegend) , müssen sie auch sein, denn die Kontrollen sind streng, leider nicht bei den vielen Privat-/Hobbyhaltern, bei denen es sicher bitter nötig wäre um eben dem ein oder anderen Vermehrer das Handwerk zu legen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr gerne, Hannelore, ich sehe das so.
Ich warte immer noch auf die angekündigte Kontrolle meiner Haltung durch das zuständige Amt....ist jetzt mittlerweile 5 Jahre her.:roll:
 
Ich warte immer noch auf die angekündigte Kontrolle meiner Haltung durch das zuständige Amt....ist jetzt mittlerweile 5 Jahre her.:roll:
Mach dir keinen Kopf, du kennst doch diese bürokratischen Mühlen, :zwinker: zudem kann wohl bei dir jederzeit jemand rein schneien, du gehörst wohl auch zu denen, die auf Wunsch ein "Aussage"-kräftiges Foto seiner Tiere präsentieren könnte, bei den meisten, leider bei den meisten Haltern ist das wohl nicht möglich. :roll:
OT. möchte nicht wissen, wie es hinter manchen Käfigstäben aussieht, aus diesem Grunde, Ball flach halten mit Kritiken bei den Kleinanzeigen.
 
@Corinna
Vielen dank für deine Antwort und den guten Rat.
Etwas in der Art habe ich leider befürchtet, aber auch wenn die Aussichten auf Erfolg klein sind, so erscheint mir diese Option besser als gar nichts zu unternehmen.


@Samanta
Vielen Dank für deine Antwort und die Kontaktdaten.
Ich weiß, dass den Tierschutz auch oft die Hände gebunden sind, sie nicht genug Ressourcen haben und oft gnadenlos überfüllt sind mit Aufträgen.
Aber die geringe Wahrscheinlichkeit das wer darauf reagieren kann, erhöht sich umso mehr Institutionen ich das schildern kann, daher ist jede Stelle Gold wert.


@tamborie
Ich habe in meinen Beiträg nicht direkt Züchter thematisiert und auch nicht Tiere, die vermittelt werden müssen aus gesundheitlichen/sonstigen privaten Umständen der Halter. Ich gehe bei solchen Fällen wie z.B. 8 junge Nympensittiche in zwei viel zu kleinen Käfigen mit Nistkästen dran nicht davon aus, dass die Tiere aus der Not heraus abgegeben werden.
In meinen geschilderten Fällen waren es viele (Jung)Tiere, auf kleinen Raum und meistens sahen die Käfige auch nicht besonders sauber aus.
Ich habe auch Schwärme gefunden, die aus der Not heraus abgegeben werden mussten und da sahen die Bilder ganz anders aus. Große Volieren, unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten, Vögel beim Freiflug und auf externen Sitzplätzen etc.
Da ist es halt ersichtlicher, dass die Personen die Tiere nicht mal eben los werden wollen für ein bissschen Geld, sondern weil sie keine andere Möglichkeit sehen.
Und ich sage auch nicht, dass alle Anzeigen bei Kleinanzeigen oder sonst wo als Tierquälerei einzustufen sind.

Also vllt liegt es an der Ecke aus der ich komme, aber ich habe noch keinen Tierladen gesehen, in den es die Tiere super geht. Die schlimmste Ecke ist dabei meistens die Aquaristik, aber auch bei den Vögeln sitzt immer zerrupfte, magere, verhaltensgestörte oder apathische Tiere mit dabei.
Und nein, es ist kein "Daueraufenthalt" angedacht, aber was passiert denn mit den Tieren, die nicht verkauft werden und die "zu alt" werden? Da ist der Umgang von Tierladen zu Tierladen zwar unterschiedlich, aber es gibt auch Läden, wo die verbliebenden Tiere dann als Futter etc. enden.
Das sind für mich genug Gründe da kein Tier mehr zu kaufen und das System somit nicht noch zu untersützen.

Ich bezweifele auch nicht, dass es sehr gute und verantwortungsbewusste Züchter gibt, die sich wirklich um ihre Tiere scheren und denen es nicht um das Geld geht, aber ich bin der Meinung es gibt genug "Haustiere" auf der Welt die kein Zuhause haben.
Also würde ich auch bei Katzen oder Hunde nicht auf Zucht zurück greifen, sondern auf Tierheime/Notstationen im Ausland oder halt auch erwähnte Kleinanzeigen, wo die Leute wirklich was an ihren Tieren lag, aber sie diese leider nicht mehr halten können.

Claudia hat schon Recht. Tierschutz wird in Deutschland immer noch viel zu klein geschrieben und wenn sich dann doch mal was bewegt, dann wird unter den Tierarten ein Unterschied gemacht. Mehr Aufmerksamkeit von der Politik und Gesetze wären hier angebracht.
 
Das sind für mich genug Gründe da kein Tier mehr zu kaufen und das System somit nicht noch zu untersützen.
Mal ganz nebenbei und u.u., in diesen "Geschäften" würde ich mir eh niemals einen Vogel kaufen.
Die Beratung ist nicht unbedingt fachkundig und man muss schon sehr gut im Hinblick auf gesunde Vögel Bescheid wissen, dennoch , mein Weg, einen Vogel zu erwerben, führt ausschließlich zum Züchter.
Bei uns in L. gibt es einen großen Zoo-und Pflanzenladen, in welchem auch die Aquaristik super geführt ist, die Vogel machen durchweg einen fitten Eindruck, regelm. TA-Kontrollen werden garantiert, kein Vogel geht ohne persönliche Daten des Käufers über den Tisch, wer will das beweisen, dass tatsächlich Kontrollen erfolgen.????
Die Crux: Es beseht keine Garantie im Hinblick auf die Festlegung des Geschlechtes. Tja, da fehlt das Fachwissen eines Züchters.
Von daher, nein danke. :D
Was auch sehr merkwürdig ist, Kreti und Pleti können dort aus Hobbyzucht entstandene Vögel abgeben, diese werden dann mit einem Gutschein für Vogelfutter/Zubehör vergütet.
Da hört für mich bspw. die Seriösitätauf .
Es gibt auch beringte Vögel, keine Frage.
Preis: Ein HR-Hahn liegt bei 60 Euro, Hennen sind noch teurer.
Stört mich auch etwas, denn habe ich tatsächlich einen HR gekauft????
Das zeigt sich wenn er bei mir zu Hause seinen Gesang zum Besten gibt. :+pfeif:
Der Haken???
Umtausch oder Rückgabe des Vogels sind von vorn herein ausgeschlossen, da kommt die Hygiene zum Zuge. :+knirsch:
 
Tierschutz wird in Deutschland immer noch viel zu klein geschrieben und wenn sich dann doch mal was bewegt, dann wird unter den Tierarten ein Unterschied gemacht. Mehr Aufmerksamkeit von der Politik und Gesetze wären hier angebracht.
Solange Tiere als Sache gelten kann es keinen wirksamen Tierschutz geben. Woher will Mensch wissen wann und vor allem wie ein Tier leidet.
Es macht vor unserem Gesetz eigentlich keinen Unterschied ob ich eine Katze Getötet habe oder ein Auto zerkratz, jedenfalls nicht wenn es macht reinen Paragraphen geht.
 
Thema: Vogelverkauf bei Kleinanzeigen

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