Vor der Geburt-wie händeln?

Diskutiere Vor der Geburt-wie händeln? im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Huhu, wälze mich seit Stunden durch Literatur über abfohlen, Probleme bei der Geburt, Fohlen zu klein, zu groß...... Es gibt ganz klar ein...

  1. #1 Kentara, 18.10.2008
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    Huhu,
    wälze mich seit Stunden durch Literatur über abfohlen, Probleme bei der Geburt, Fohlen zu klein, zu groß......
    Es gibt ganz klar ein Problem, das ist, das meine Stute jeden wegbeißt, der auch nur versucht ihren Bauch anzufassen. Sämtliche Versuche sind bisher gescheitert. Sie ist allerdings auch ansonsten nicht so der Typ, der striegeln und putzen als notwendig ansieht. Sie findet im Dreck wälzen viel schöner!:D
    Habe jetzt Panik, das, wenn was passiert, während der Geburt, sie selbst dem TA die rote Karte zeigt.
    Erstgebärende mit 10 Jahren, nicht geritten und eher wild gehalten seit 5 Jahren. Absolut unerzogen und ungehorsam.
    Hat mit zwei Kälbern den Sommer auf 40.000 qm verbracht, ist jetzt im Dorf und hat nur noch ca 2000 qm. Vermißt die Kälber und rastet schier aus, wenn sie ein Pony oder ein anderes Pferd hört. (in der Nähe gibt es einen Ponyhengst und einen Wallach).
    Weiß jemand Rat, wie man die Stute an das "anfassen" heranführt?
    Sollte bei der Geburt was schiefgehen, sehe ich schwarz!
    lg
    Anita
     
  2. #2 Hellehavoc, 18.10.2008
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    Meiner Ansicht nach hast Du genau 3 Möglichkeiten, Dein eigenes Versäumnis (Erziehung des Pferdes) hier zu 'umgehen':
    1. Du packst das Tier auf die Weide und lässt der Natur ihren Lauf, hast aber die A-Karte, wenn was schief geht.
    2. Der TA sediert die Stute soweit, dass sie zwar die Geburt machen kann, sonst aber komplett bedröselt ist und der Kopf wird komplett ausgebunden - dazu brauchst Du mindestens 2 Helfer, die die Stricke halten, 4 wären besser. Der Kopf soll ja nicht statisch fixiert werden, sondern es soll nur verhindert werden, dass sie bösartig um sich beisst.
    3. Ab in die Klinik und Kaiserschnitt. Kostet zwar ne Menge, aber so ist gewährleistet, dass dieses unerzogene Tier keinen verletzt.

    Ausserdem, nach 10 Jahren Versäumnis jetzt bei ner hochschwangeren Stute, die eh darob sehr empfindlich ist, mit Erziehungsversuchen anzufangen ist vollkommen sinnlos und gefährlich für alle Beteiligten!
     
  3. #3 Kentara, 18.10.2008
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    es waren nur 5 Jahre....Lange genug! Weiß ich selbst. Leider war ich ziemlich krank und habe nur noch 36 Kilo gewogen. Mäuschen als Galopper mit 5 Jahren eher ungestüm. So wurde sie zum unerzogenen Balg. Viele Angewohnheiten hatte sie aber schon damals. Sie ließ sich nicht anbinden, läßt sich nicht einsperren, webt sofort. Denke, das kommt aus der Galopperzeit. Sie hat ständig Angst um ihr Futter, beißt, wenn sie frißt nach jedem. Leider wäre ich nicht in der Verfassung und in der Lage gewesen, dieses Pferd zu erziehen. Da ich sie mit einer verkürzten Sehne bekommen habe, diese hab' operieren lassen und sie eigentlich immer ein friedliches Leben hatte, sie danach ohne mein Wissen gedeckt wurde, ist Deine Aussage richtig.....Ich habe die A...karte.
    Es war nicht so geplant!
    Sorgen mache ich mir trotzdem....Das mit der Klinik kommt kaum in Frage, die ist zu weit weg. Die Sedation wäre möglich, allerdings geht das ja auch auf die Wehenkraft. 4-8 Leute bekäme ich schon im Dorf zusammen, da würde sie aber schier ausrasten. Vielleicht gibt es ein Training....
    lg
    Anita
     
  4. #4 sunnyday66, 19.10.2008
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    Nun mach Dir man nicht so viele Gedanken, das wird schon werden.
    Die meisten Geburten laufen doch problemlos ab.
    Wenn Du einen guten Tierarzt hast, wird der schon, der Situation entsprechend, richtig handeln ;)
    Ein Pferd im Verhalten zu korrigieren ist langwierig, klar kannst Du damit schon mal anfangen. Setzt Dir kleine Ziele, denke darüber nach, wie du diese Ziele erreichen kannst .
    LG Sunny
     
  5. Cisco

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    Erstmal, die Stute steht alleine? Hmm, schlechte kombination...

    Ich würde sie einfach in frieden lassen, wenn die Geburt anfängt, im großen Abstand mitverfolgen, aber aufkeinen fall eingreifen... die macht das schon alleine, jeder Mensch währe wahrscheinlich für sie nur unnötiger Stress. Klar, wenn sie es nicht alleine schaffen sollte, was ich aber überhaupt nicht glaube, weiß dein TA schon was er tun muss. Ich würde ihn aber vorher mal anrufen und die Sache ansprechen und ihr verhalten ihm erklären, damit er schon ein bischen vorbereitet ist, falls du wirklich anrufen solltest :)
     
  6. #6 Hellehavoc, 19.10.2008
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    Kentara mit Deiner Krankheit ist die Situation nachvollziehbar, wenn auch nicht verständlich. Du hättest jemanden beauftragen können, mit ihr zu arbeiten.
    Eine wirklich erfahrene Reitbeteiligung z.B. hätte Einiges verhindern können, was jetzt im Argen liegt.

    Ich komme selbst aus dem Rennsport und weiss, dass da oft die Pferde nicht zum Allerbesten behandelt werden.
    Um so wichtiger wäre die Arbeit gewesen, nachdem sie da raus war. Jetzt ist sie mit ihrem Fehlverhalten eine potentielle Gefahr für Jeden.

    Wie ich schon geschrieben habe ist der Beginn einer wirklichen Erziehung im Moment meiner Ansicht nach kontraproduktiv, denn so ein verhunztes Pferd richtig und konsequent zu erziehen geht in der Situation in meinen Augen nicht ohne sehr sehr viel Stress und Aufregung und geht an die Substanz von Pferd und Besitzer.
    Bei einer hochschwangeren Stute darum nicht einsetzbar.

    Was Du probieren könntest, ist clickern.
    Als ehemaliges Rennpferd dürfte sie quasi süchtig nach Hafer sein. Streiche den komplett vom Speiseplan - Hafer ist ab sofort nur noch Belohnung für richtiges Verhalten. Z.B. wenn du in die Nähe ihres Bauches kommst und sie bleibt ruhig. Click und Belohnung.
    Pferde sind recht intelligente Tiere und sie wird sehr schnell merken, dass sie ihren geliebten Hafer bekommt, sobald sie sich benimmt.

    Das ist auch das Wichtigste, was ich zum derzeitigen Zeitpunkt immer und immer wieder üben würde - dass sie sich überall anfassen lässt, ohne gleich Mucken zu machen.

    Alles andere muss warten, bis sie abgefohlt hat.
    Und das Fohlen würde ich zum frühestmöglichen Zeitpunkt absetzen, damit es nicht die mieserablen Angewohnheiten von der Mutter lernt, denn dann hast Du 2 massive Probleme.
     
  7. #7 Kentara, 19.10.2008
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    leider hatte ich auf Mallorca niemanden, der mir da geholfen hätte. Sie ist ja auch operiert worden und danach mußte sie jedesmal eine Blödmachspritze vom Hufschmidt bekommen, (was der auch auf Mallorca macht und darf). Selbst mit der Sedation ist sie mit Peter spazieren gegangen.
    Habe mal versucht sie zu longieren und habe die Tricks angewandt, so wie, wenn sie auf mich zukam, habe ich mich abgewendet und sie ist dann hinter mir her gelaufen. Leider war das auch mit dem longieren nicht so einfach, weil dort überall steiniger Boden ist, wobei steinig noch sehr untertrieben ist.
    Im Moment ist sie wohl auch sehr nervös, weil sie nicht mehr bei den Kälbern ist. Sie vermißt die beiden. Leider mußte ich das aber so entscheiden, weil der Hang wirklich gefährlich wird, sobald es regnet. Sie läuft wie ein bleiernes Schaf und kann sich nicht so gut halten.
    Das mit dem klickern könnte ich versuchen. Vielleicht mit dem Striegel. Schön sanft bürsten, loben und klickern, wenn sie stehenbleibt.
    Leider habe ich auch das dumme Gefühl, das während des Transportes etwas schief gelaufen ist. Sie hatte echt Panik, nachdem sie hier ankam. Jedesmal, wenn jemand etwas in die Hand genommen hat, legte sie die Ohren an und hat gebissen. Vielleicht hat sie jemand geschlagen oder mit Gewalt versucht sie zu etwas zu zwingen. Wie aber soll ich das beweisen und was würde es bringen.
    Hafer bekommt sie überhaupt nicht. Halt das Zuchtfutter. Da sie eh sehr nervös ist und nicht ausgelastet wäre das vielleicht die falsche Entscheidung. Könnte man ja auch mit anderen Leckerlies machen.
    Ich erwarte keine Wunder, hoffe das sie das Fohlen gut auf die Welt bringt und vielleicht wird sich ihr Verhalten dann auch ändern.
    Eine Frage: Kann man die Klicker für Hunde nehmen?
    lg
    Anita
     
  8. #8 Hellehavoc, 19.10.2008
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    Anita, Du kannst jeden Clicker nehmen. Es geht darum. dass das Pferd ein Geräusch mit etwas Positivem (Leckerli) verbindet wenn es was richtig gemacht hat.
    Du kannst das Geräusch sogar mit eigener Stimme erzeugen. Wichtig ist nur, dass es immer das selbe ist und nicht sprachgebräuchlich.

    Wegen Erziehung:
    Wenn Du kannst, setz Dich doch mit Klaus Hempfling in Verbindung. Was der mit den Tieren in seinen Seminaren macht grenzt echt an Wunder und ganz nebenbei werden die Reiter/Besitzer gleich mit trainiert.
    Vielleicht wäre das ne Möglichkeit, Dein Tier wieder 'normal' zu bekommen, so dass es vertrauensvoll mit Dir und Du mit ihm umgehen kann.
     
  9. #9 Kalypso, 20.10.2008
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    die erziehung würde ich nochmal in angriff nehmen, wenn das fohlen da ist. alt und verdorben ist immernoch zu korrigieren :) falsch ist nur die einstellung "die hat da angst vor also binde ich sie nicht an, da hat sie schlechte erfahrungen mit gemacht also das auch nicht usw". am besten geht die sache eine person an, die in ihrem handeln sehr selbstbewusst und nicht "vorbelastet" ist.
    einfach immer wieder halfter drauf, an einen festgelegten anbindeplatz stellen (eventuell mit einer kleinigkeit zu fressen) und den strick nicht festbinden sondern ein langes seil nehmen und nur durch einen anbindering durchziehn und selbst festhalten. schmeißt sie sich in den strick kannst du leicht nachgeben und danach den strick wieder kürzer nehmen. so "hängt" sie nicht gleich im strick, soll aber eine begrenzung finden! wenn sie so steht kann eine person den strick halten und eine zweite person fängt an sie von kopf bis fuß mit den händen am ganzen körper abzustreichen. ist sie lieb sofort loben. bei rumgezicke ne stufe zurückschalten aber weitermachen ;).
    funktioniert in aller regel.

    ps: falls sie drängelt, sich dreht oder sonstwas -> DIE STELLE AUF DER DU STEHST GEHÖRT NUR DIR also drängel und pöbel zurück und weich bloß nicht aus sonst hast du verloren. auch beim führen sollte sie seitlich hinter dir gehen und dich nicht überholen. falls sie es trotzdem tut halt sie an und schick sie ein paar meter rückwärts. dann sofort zügig weitergehn - das pferd wird schon folgen aber hat dann "rückstand" :~
     
  10. #10 Hellehavoc, 20.10.2008
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    Was für Gehorsam auch wichtig ist und man auch gut trainieren kann, ist das Zurückweichen des Pferdes.
    Dabei sollte man direkt in lockerem Abstand vor dem Tier stehen, Zügel oder Führstrick in der Hand und so 'Druck' ausüben, dass das Pferd nach hinten ausweichen muss.
    Ich hab dabei z.b. immer die andere Hand genommen und auf den Führstrick geklopft oder auch ne kurze Weidenrute.
    So lernt das Pferd Respekt, da es vor Dir zurückweichen muss. Das machen sie in der Natur auch, wenn ein ranghöheres Tier den Platz beansprucht.

    Sie muß Dich klar als ranghöher einstufen, dann hat sie auch Respekt vor Dir.
     
  11. #11 Rico wolle, 25.10.2008
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    hi kentara ... kannst du ihr nicht nen beistellpferd besorgen ... seis nen pony .. oder so ... am besten nen ponywallach

    meine würden ausrasten ohne gesellschaft ... und pferde sind wie du bestimmt weißt herdentiere .... :)

    klar dass sie nervös ist ...

    habe auch ne knapp 19 jährige vollblutstute ... die würde wahnsinnig ohne pferdekumpels
     
  12. Gissy

    Gissy Guest

    Manchmal reicht auch ne Ziege :zwinker:

    Liebe Grüße Sonja
     
  13. #13 Kentara, 25.10.2008
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    Huhu,
    bin seit zwei Tagen wieder hier und komme erst jetzt zum schreiben.
    Es ist leider nicht möglich, dort ein Pony oder eine Ziege unterzubringen. Vor allem ist es ja in zwei Monaten, wenn sie ihr Fohlen hat, auch nicht mehr notwendig. Mir jetzt ein Tier anzuschaffen, für das ich dann nachher auch die Verantwortung habe, ist mir schlichtweg zuviel. Sie hätte ja, wenn nicht trächtig, bei den Kälbern bleiben können. Jetzt ein anderes Tier zu kaufen wäre mir jetzt mal zuviel. Da kann auch schnell TA oder anderes mit ein paar hundert Euros zu Buche schlagen. Der Platz im Stall selbst soll auch ihr vorbehalten bleiben und der ist ca 3x4 Meter. Das ist zu klein um noch ein zweites Tier zu beherbergen, da ja im Januar auch das Fohlen da sein wird.
    Wenn das Fohlen da ist, reicht mir auch mein Zoo. Das Futter wird immer teurer und mit 30 Papageien, 1 Hund, zwei Katzen und dann zwei Pferden muß es auch genug sein! Die 500 Euro Grenze wird "nicht" überschritten! Die Grenze an Arbeit auch nicht.
    Im Moment suche ich hier eine Fohlengruppe. Auch nicht so einfach. Vielleicht würde ich eher nach der Geburt ein Fohlen kaufen und dann die drei zusammen laufen lassen. Das wäre jetzt für mich sinnvoller. Dann können sie ja auch wieder auf die Sommerwiese. Ach, wüßte ich nur was ich wissen will!
    lg
    Anita
     
  14. #14 sunnyday66, 25.10.2008
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    Eine Ziege ist bestimmt kein Ersatz für einen Pferdekumpel, aber besser eine Ziege als garkein Kumpel. Es gibt auch Pferde die sogar eine Ziege oder so vorziehen, aber der Grössenunterschied ist schon enorm und wenn so eine Ziege mal getreten wird , dann kann sie unter Umständen auch schwer verletzt werden.
    Gerade für ein Fohlen ist es enorm wichtig, dass es in einer Herde am Besten natürlich mit anderen Stuten und Fohlen aufwächst,deshalb würde ich empfehlen doch einen Platz in einer Herde zu suchen.
    Wie willst Du es sonst händeln, das Fohlen mußt Du ja eh irgendwann Absetzen , und der Kummer wird dann unendlich groß für so eine Stute, die dann ganz alleine steht oder willst Du es behalten 8o
    LG Sunny
     
  15. Gissy

    Gissy Guest

    Hallo Anita

    Schön , das du wieder im Lande bist :bier:
    Wie war die Hochzeit ?

    Ich dachte mit der Ziege eher an ausleihen , und nicht kaufen .
    Bei dir im Dorf und Umgebung sind doch sicher viele die Ziegen haben und nicht zu knapp .
    Wäre für mich , wenns mich betreffen würde einen Versuch wert .
    Hab viele Pferde in meinem Leben schon gesehen die nicht allein stehen konnten .(keins von meinen )
    Die waren mit ihren Ziegen sehr glücklich
    Hab sogar einen Hengst gekannt - seine Ziege muste sogar mit in den Hänger wenns zur Sch.Jagt ging ( Ohne Fridolin ging der da nicht rein )- die blieb dann im Hänger .
    ----------------------
    Was das mit der fehlenden Erziehung der Stute angeht - da würd ich nichts machen was für sie Stress bedeuten würde .
    Würde auch nix bringen , und schon garnicht in der kurzen Zeit .
    Du kannst die lange Zeit nicht in zwei Monaten ausradieren , das geht nicht .

    Das einzige was du machen kannst , ist ihr Vertrauen wieder zu gewinnen .
    Dafür must du aber jeden Tag sehr viel Zeit investieren
    Wenn sie sich von dir angreifen läst , würd ich sie nur mit der Hand streichelnd massieren und Tag für Tag weiter ausdehnen und am Anfang den hinteren Bauch aussparen .
    Immer nur soviel wie sie das ganz ruhig erduldet und nicht nervös wird .
    Zwischendurch mal ein Leckerli -Stück Mohrrübe was sie halt sehr gern frisst .
    Sobald sie unruhig wird - aufhören - und bleib dafür allein bei ihr .
    Keine anderen im Stall - keine Unterhaltung mit anderen wenn du bei ihr bist .
    Und immer mit ihr reden , während du bei ihr bist - wenn du nervös bist - verlaß den Stall , bist du wieder ganz ruhig und ausgeglichen bist .
    Deine Nervosität überträgt sich auf die Stute - drum immer gelassen und ruhig bleiben .
    Wenn sie dein Vertrauen wieder gefunden hat , lässt sie auch zu , wenn du es ihr vermittelst das sich noch andere in ihrer Nähe aufhalten ohne das sie am Rad dreht.
    Und wenn sie ihr Fohlen bekommt - wird sie damit beschäftigt sein .
    Mach dir nicht jetzt schon Sorgen
    Sprich mit dem TA- schildere ihm deine Bedenken - er wird dir schon sagen was man machen kann - WENN
    Und wenn nichts dazwischen kommt , bin ich ja bei dir .

    Liebe Grüße Sonja :trost:
     
  16. Cisco

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    Tut mir leid,
    aber wenn du dir ein Pferd anschaffst, müsstest du dir im klaren gewesen sein, das auch Kühe oder Kälber nicht die Partner sind die ein solches Tier braucht!!
     
  17. #17 Kentara, 26.10.2008
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    Hallo Silvi,
    nun, dafür hat sie sich aber sehr gut mit den beiden Kälbchen verstanden! Was soll an einer Ziege anders sein. Nicht jeder hat grade mal ein Zweitpferd zur Hand und wenn man von Mallorca in ein kleines Dorf an die Mosel umsiedelt, war die Möglichkeit mit den Kälbern wohl auch die richtige.
    Zudem hatte ich auf Mallorca noch zwei Pferde vom Tierschutz, nun, hatte noch nie vor diese zu behalten. Der Transport von Spanien hierhin hat mal grade eben so läppische 1600 Euro gekostet. Zudem stehe ich jetzt eh ein wenig dumm da, weil ich nichts von dem Fohlen gewußt habe. Klar da schaffe ich mir jetzt mal so eben noch ein Pferd an, weil das alles ja nichts kostet.
    Die Stute habe ich seit 6 Jahren und nicht mal eben so angeschafft!

    lg
    Anita
     
  18. Cisco

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    Ich sage nur Zwangsvergesellschaftung :dance:

    da verstehst du dich im Notfall mit deinem größten Feind auch...

    Jetzt bekommt sie ja eh gesellschaft, auch wenn sie fast schon selber dafür sorgen musste...

    Drück dir trotzdem für die Geburt die Daumen!

    Hast du mit deinem TA auch schon geredet?
     
  19. #19 Kentara, 07.12.2008
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    wollte mal weiter berichten.
    Gestern habe ich einen Schrecken bekommen, weil Mäuschens Bauch so ganz anders aussieht. Er ist irgendwie in die Tiefe gerutscht...Sieht jetzt fast aus als hätte sie einen Senkrücken, kommt aber wohl durch die seltsam verteilten Proportionen. Seit heute ist das Euter sichtbar, vorher konnte man nichts sehen. Zudem ist sie total verschmust, frage mich schon ob das das gleiche Pferd ist. Peter durfte sie sogar ein wenig striegeln.
    Nun, ich denke, das es dann tatsächlich in der ersten Januarwoche so weit ist, bin total nervös....
    Sie hätte jetzt noch knapp vier Wochen, die Zeit verfliegt ganz schön schnell. Morgen kommt nochmal der TA, wegen einer letzten Wurmkur und zum nachschauen. Werde mal versuchen mit meinem Handy ein Foto zu machen und das auf den Computer zu bekommen. Nenne sie jetzt immer WW, das heißt wandelndes Walroß...:D
    lg
    Anita
     
  20. #20 tanja1977, 08.01.2009
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    Hallo Kentara

    Ist das Fohlen schon da wie gehts deiner stute
     
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