Vorbeugen: Grabmilben

Diskutiere Vorbeugen: Grabmilben im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Meine Thetis hat gerade Grabmilben, war mit ihr schon beim TA (hab ich schon im anderen Thread beschrieben). Woher kommen die...

  1. #1 NathalieO., 22. Juli 2003
    NathalieO.

    NathalieO. Guest

    Hallo!

    Meine Thetis hat gerade Grabmilben, war mit ihr schon beim TA (hab ich schon im anderen Thread beschrieben).

    Woher kommen die Biester? (Ich wechsle einmal wöchentlich den Sand, spüle die Käfigunterschale heiß aus, wasche Sitzstangen bei Verschmutzung).

    Was kann ich tun, um vorzubeugen?
     
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  3. gina4

    gina4 Guest

    Hallo Nathalie,
    Grabmilben werden bei der Fütterung von den Eltern auf die Jungvögel übertragen.
    Möglich ist aber wohl auch eine Übertragung der Milben , wenn die Vögel sich gegenseitig füttern.
    Desweiteren können nicht nur Vögel , sondern fast alle Tierarten von diesen Milben heimgesucht werden.
    ich habe deinen thread über die Milbenbehandlung gelesen und kann Alfred nur zustimmen , eine Injektion ist nicht nötig.Bedeutet nur Stress für die Kleinen;)
    Ich hatte selbst vor kurzem bei 8 Wellis mit Federmilben zu kämpfen. Der Ta hat eine Ivomec Kur verordnet.(Kann man problemlos zuhause machen).
    Das Mittel hilft auch gegen Grabmilben.
    Der TA hat mir auch dazu geraten , prophylaktisch 2x im Jahr eine solche Kur durchzuführen , zumal da ich öfter "Gastwellis" aufnehme und irgendeine Parasitenart ist immer da.
    Es wird jedem Vogel ein kleiner Tropfen des Mittels in den Nacken gegeben.3 Wochen lang, 1x pro Woche.
    Nach dem ersten Tropfen sind aber schon alle Viecher tot:p
    Ivomec aber bitte unbedingt vom TA in der richtigen Dosierung verschreiben lassen (Wirkt so ziemlich gegen alles , kann aber falsch dosiert gefährlich werden)
    Liebe Grüsse
    Gina
     
  4. #3 NathalieO., 23. Juli 2003
    NathalieO.

    NathalieO. Guest

    Danke für die Antwort...
    Ich möchte meine beiden nicht gerne greifen, sie sind schon recht zahm, aber nicht so zahm, dass sie sich das gefallen lassen würden... Und ich möchte ihr Vertrauen nicht kaputt machen. Zumal ich niemanden kenne, dessen Wellis ich im Urlaub aufnehmen könnte/würde... und ich auch noch nie Gastwellis hatte.
    Ich werd mal drüber nachdenken.
    Und den TA das nächste Mal nach Ivomec fragen.
     
  5. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hm, ich hätte Bedenken Ivomec prophylaktisch anzuwenden.. ist ja doch gifitig und belastend für die Sittiche. Ich nehme selbst ab und zu Sittiche aus zweiter, dritter, ... Hand auf, aber dann lasse ich sie lieber durchchecken, dadurch bekommt man ja auch eventuelle andere Krankheiten mit.
    (Meine Meinung. :))
    Ich hab auch schon Erfahrung mit Milben und diesem Mittel, selbst die TA's sind oft vorsichtig damit. Aber würde mich interessieren ob andere das auch so machen bzw. die Erfahrungen.

    LG
    Meike
     
  6. Mary B.

    Mary B. Guest

    Hallo Nathalie,

    wie hier schon geschrieben wurde, die Grabmilben können schon passiv in der Nestlingszeit in dem Welli leben und erst nach Monaten oder sogar nach Jahren, durch Streß oder sonst negative Einflüsse dem geschwächten Vogel schädigen.

    Ivermectin, z.B. Ivomec, ist schon das gängige Mittel was immer eingesetzt wird.

    Es gibt natürlich noch andere Mittel, z.B. in dem die Vögel drin baden können oder die Vögel werden mehrmals in der Woche mit einer Lösung eingesprüht, dies machte meine Mutter letztens bei ihren Wellis.

    Man nimmt aber meistens gerne Ivomec, weil es am schnellsten wirkt.
     
  7. #6 megaturtle, 24. Juli 2003
    megaturtle

    megaturtle Welliverrückte ;-)

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    Hallo Mary,

    als unsre Wellis vor ein paar Wochen Räudemilben hatten, wurden sie auch mit Ivomac behandelt.

    Zusätzlich gab uns die TA (nicht vogelkundig 0l ) ein Spray mit um die Vögel, Käfige, Kletterbaum usw. einzusprühen.

    Von mehreren Seiten und auch von meinem mittlerweile neuen TA, der zum Glück vogelkundig ist, wurde mir dirngend von dem Einsatz von Sprays bei Wellis abgeraten, weil das für die Luftsäcke gefährlich ist und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen kann.
     
  8. fee

    fee Guest

    Hallo Ihr Lieben
    Ich habe vom TA Ivomec bekommen.Ich soll jedem Vogel 1.tr. unter den Flügel geben reicht das einmal aus oder muß ich länger behandeln? Bekomm ich das Mittel in der Apoteke gekauft ? Muß ich den Käfig desinfizieren?Das hat der TA mir nicht gesagt?
    liebe Grüße Fee:0-
     
  9. Mairi

    Mairi Guest

    Hallo Fee ,
    das Mittel bekommst Du nur vom TA . Bitte nur nach Vorschrift verabreichen , da eine Überdosierung tödlich sein kann . Einen halben Tropfen unter den Flügel oder in den Nacken geben . 3 Wochen lang alle 10 Tage wiederholen .
     
  10. fee

    fee Guest

    Hallo Mairi
    Danke für deine Antwort.Ich besorge mir das Ivomec vom TA.
    Liebe Grüße Fee:0-
     
  11. #10 megaturtle, 24. Juli 2003
    megaturtle

    megaturtle Welliverrückte ;-)

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    Hallo Fee,

    wegen deiner Frage zum Käfig desinfizieren:

    Wasch am besten alles womit deine Geierlis in Berührung kommen mit heissem Essigwasser ab.

    Das reicht auf jeden Fall, irgendein chemisches Desinfektionsmittel ist absolut unnötig.
     
  12. #11 Alfred Klein, 24. Juli 2003
    Alfred Klein

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    Kerstin wie kommst Du darauf????
    Wieso einen halben Tropfen???
    Das ist mir völlig unklar. Welche Menge ist ein Tropfen???
    Kein Mensch kann damit was anfangen.
    Für einen Welli nimmt man einen Tropfen. Ich selber ziehe in der Wegwerfspritze 0,05ml Ivomec auf.
    Der Abstand von zehn Tagen ist zu groß, das sollte eine Woche sein, nicht mehr.
    Sonst war fast alles richtig.
     
  13. #12 Alfred Klein, 24. Juli 2003
    Alfred Klein

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    www.vogel-infos.de/Desinfektion.html
    Da steht drin was man nehmen kann.
    Daß heißes Essigwasser desinfiziert ist mir allerdings völlig neu.
    Wäre sicherlich bahnbrechend wenns so wäre. ;)
     
  14. gina4

    gina4 Guest

    Hallo,
    Dar Abstand von 10 Tagen ist zu groß.
    Auch wenn nach der ersten Behandlung die Milben tot sind , werden noch neue Milben aus den vorher im Gefieder abgelegten Eiern schlüpfen.Wenn man länger als 7 Tage wartet , legen diese Milben dann wiederum Eier und der Vogel wird nie milbenfrei.
    Gruß
    Gina
     
  15. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Muß überhaupt desinfiziert werden?
    Die Milben leben und verbreiten sich auf dem Vogel und werden nur direkt übertragen.. :?

    LG
    Meike
     
  16. Mairi

    Mairi Guest

    Na super ! Der TA sagt so - einige hier sagen so . Mir wurde gesagt , ein ganzer Tropfen sei zuviel ! Und meine Dosierungsanleitung besagt : im Abstand von10 Tagen jeweils ein halber Tropfen ! Das kommt nicht von mir !
    @ Alfred ,
    entschuldige , aber wer garantiert mir , dass Deine Anleitung stimmt ? Ich mach das so , dass sich eine leichte Tropfenwölbung bildet , und die verabreiche ich . Über die Tropfengröße kann man ja streiten - muß aber nicht sein ! Ich denke mal , das sind Erfahrungen , die jeder für sich selbst letztendlich sammeln muß .
    Für gute Ratschläge bin ich immer dankbar , ich bin schließlich nicht allwissend . Aber bitte keine Unterstellungen , ich würde Gerüchte o.ä. in die Welt setzen.
     
  17. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hm.. es wird auch von einigen vogelkundigen TAs so praktiziert.

    Wäre es vielleicht eine Idee, mal in einer Vogelklinik (z.B. TiHo Hannover) anzurufen und da nochmal nachzufragen? Nichts gegen Deinen TA (!!!) aber die haben ja nun wirklich sehr viel Erfahrung und machen das täglich. Wäre ein Vorschlag, damit Du nochmal von "Vogeltierärzten" Rat bekommst. Da bekommst Du auch Hintergrundinfos über Giftigkeit usw., wenn Dich das interessiert. Bei Interesse schick ich Dir die telefonischen Sprechzeiten.

    LG
    Meike
     
  18. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hm, das war schlecht formuliert (kann leider nicht mehr editieren). Es geht natürlich nicht darum ob ein halber oder ein ganzer Tropfen gegeben werden muß, sondern die Menge in ml, wie Alfred ja schon sagte (ich denk mal seine Mengenangabe kommt hin wenn ich mich recht erinner, ist aber schon länger her bei mir.. aber wie gesagt, wenn Du sichergehen willst, frag nochmal nach, auch was den Wiederholungzeitraum angeht..). Wie groß der Tropfen im Endeffekt ist hängt ja von der Spritze / Pipette etc. ab. ;)

    LG
    Meike
     
  19. #18 Alfred Klein, 25. Juli 2003
    Alfred Klein

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    So, jetz mal das von Ingo als Terrarianer und mir wegen Ivomec:

    http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=40399&perpage=10&pagenumber=3
    Ich warne trotzdem davor. Bei Reptilien sind mir mehrere Todesfälle bekannt und Vögel sind physiologisch bekanntlich so weit weg nicht. Ein Medikament, bei dem bekannt ist, daß es bei verschiedenen Vogelarten spontane Todesfälle bewirkt hat, würde ich immer mit Vorsicht anwenden.
    0,05ml 0,1% bei einem Welli von 40 g entsprechen übrigens der von mir genannten Dosierung von 2 mg/kg. Ruhig wäre ich wirklich vor allem, wenn der Patient ein Psittacide oder ein Kanari wäre.
    Ich wollte ja auch nur vor "viel hilft viel" warnen. Öfter als 1 mal pro Woche muß man das Zeugs nicht geben, damit es hilft.
    Und was Würmer angeht, bleibe ich für andere Arten lieber bei Fenbendazol (Panacur) oder Pyrvinium pamoat (Molevac)-je nachdem.
    Ich bin da konservativ..sicher ist sicher.
    Aber ich bin als Terrarianer da auch in Richtung Herps gebiast

    Ich sehe das als Bestätigung dafür an daß man mit einer Wegwerfspritze für 20Cent sehr viel besser arbeitet als mit Tropfen.
    http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=40399&pagenumber=4
    Da hast Du vollkommen recht.
    Für mich von großem Interesse ist daß die Vögel welche außerhalb der alten Welt entstanden sind recht unempfindlich reagieren.
    Was mich noch interessieren würde wäre ob Eulen so wie Papageien darauf reagieren. Beide Arten sind miteinander verwandt, so seltsam das auch sein mag.
    Das ist schon sehr in Ordnung daß Du hier warnst. Man sollte immer so wenig als möglich und nur so viel als unbedingt nötig an Medikamenten verwenden.
    Die Dosierung welche Du als richtig bezeichnest habe ich mit so in der Art Pi mal Daumen erarbeitet.
    Dabei bekommt natürlich ein Ara eigentlich zu wenig, es wirkt aber trotzdem problemlos. Was wiederum bedeutet daß es beim Welli an der Obergrenze liegen dürfte. Nach meinem TA bin ich damit aber auf der sicheren Seite.
    Der zeitliche Abstand ergibt sich aus der Schlupfrate der Milben. Im Wochenrhytmus hat man die besten Chancen wirklich alle, auch die neu geschlüpften und die noch nicht geschlechtsreifen vor der Reife zu erwischen.

    So, ich hoffe daß jetzt damit die Überlegungen die wir ausgetauscht haben verständlich rübergekommen sind.
    Ich sehe mich hier als Laie in einer besonderen Verantwortung und würde nie etwas unsicheres posten.
    Ich könnte es mir nicht verzeihen wenn durch meine Schuld ein Vogel krank würde oder sterben würde, in einem solchen Fall bin ich keinen Tag länger Modi hier.
    Alles was ich hier poste habe ich abgesichert soweit es irgend möglich ist.
    Manchmal kommt zu verschiedenen Postings von mir kein Kommentar, das immer dann wenn ich nicht absolut sicher bin oder nichts weiß. Das noch um auch hier Zweifel auszuschließen.
     
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  21. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Was mich allgemein etwas wundert ist dass offenbar viele TA's den Leuten Ivomec mit nach Hause geben (auch denen, die noch gar keine Erfahrung damit haben..).. das habe ich ehrlich gesagt noch nie erlebt. Nach dem entsprechenden Zeitraum mußte man halt nochmals zum TA. (Ist alles andere nicht auch irgendwo etwas unverantwortlich?)

    LG
    Meike
     
  22. fee

    fee Guest

    Hallo Meike
    Ich finde du hast vollkommen Recht .Ich habe es auch mitbekommen und hatte überhaupt keine Ahnung wie gefählich das für die Vögel sein kann.Dank Forum weiß ich jetzt wie ich es Handhaben muß und das 1.mal nicht ausreicht und mann es über einen längeren Zeitraum machen muß.Alfred hat recht mit der Dosis.0.05ml.So ist es in der Insulinspr.vom TA aufgezogen
    liebe Grüße Fee
     
Thema: Vorbeugen: Grabmilben
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