Wann habt ihr eure alten Hunde gehen lassen

Diskutiere Wann habt ihr eure alten Hunde gehen lassen im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Ich schreibe ja nicht sonderlich oft hier aber heute möchte ich mich mal mit einem leider nicht so schönen Thema an euch wenden. Wann habt ihr...

  1. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Ich schreibe ja nicht sonderlich oft hier aber heute möchte ich mich mal mit einem leider nicht so schönen Thema an euch wenden.

    Wann habt ihr angefangen darüber nach zu denken eure alten Hunde gehen zu lassen. Ich mein für jeden Hundehalter ist ja jeder Zeitpunkt der falsche. Doch irgendwann muss man sich ja ernsthaft damit auseinander setzen, auch wenn man es eigentlich nicht möchte.

    Das schönste ist ja, wenn unsere Lieblinge einfach ganz ruhig einschlafen. Aber leider lässt es die Situation ja nicht immer zu, bis zu diesem Zeitpunkt zu warten.

    Aber wie gesagt, wann ist denn der "richtige" Zeitpunkt? Wann sollte man seinen Liebling auf dem letzten Weg begleiten?

    Über die letzten Jahre ist mein Senior, der jetzt fast 15,5 Jahre ist, so rapide alt geworden und zeigt unter anderem auch diese Verhaltensweisen auf, bzw Wehwechen:

    · Schwierigkeiten beim Treppensteigen.

    · Schwierigkeiten beim Aufspringen.

    · Schwierigkeiten beim Aufstehen.

    · Steifheit oder Lahmheit.

    · Unsauberkeit.

    · Beeinträchtigung der Bewegungsfreude.

    · Starkes Hecheln.

    · Der Hund dreht sich im Kreis oder wiederholt monoton die gleichen Bewegungsabläufe.

    · Verwirrungszustände und Orientierungslosigkeit.

    · Übermäßiges Bellen.

    · Eingeschränkte soziale Kontakte zur Familie.

    · Zittern

    · Veränderungen des Haut und Fellzustands.

    · Veränderte Schlafgewohnheiten.

    · Nachlassende Begeisterung bei der Begrüßung oder im Verhalten.

    Es macht mich jeden Tag traurig ihn so zu sehen, doch man möchte einfach nicht loslassen. Da es für mich ein sehr sensibles Thema ist, bitte ich euch nur ernstgemeinte Meinungen / Ratschläge und eigene Erfahrungen nieder zu schreiben.
     
  2. #2 kurze-86, 25.02.2011
    kurze-86

    kurze-86 Mitglied

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    Hallo Mone,
    ich würde sagen, dass sobald Du merkst das der Hund sich nicht mehr wohlfühlt es Zeit ist ihn gehen zu lassen. Ich denke wenn dein Hund z.B. immer sehr aktiv und lauffreudig oder ähnliches war, wird er jetzt dort liegen und nichts seiner Hobbys ausleben können. Wenn Du es selbst schon nicht mehr sehen kannst und denkst er leidet, dann ist es wahrscheinlich soweit.
    Ich stecke im mom genau in der gleichen Situation. Ich habe eine 12 Jahre alte Riesenschnauzerhündin. Sie hat 2 Tage so schlimm Durchfall gehabt, dass sie kaum noch auf kam. Dann habe ich mir gesagt, dass sie noch 1 Tag bzw. die Nacht Zeit hat sich zu erholen ansonsten würde ich sie einschläfern lassen. Gott sei dank hat sie in der Nacht scheinbar ihren Lebenswillen wieder gefunden. Das einzige was ich für sie mache ist, dass sie eine Infrarotlampe in ihrer Hütte hat, weil sie partou nicht ins Haus möchte. Ich denke, das es in Ordnung ist, denn ansonsten ist sie wie sonst tollpatschig, lauffreudig und lebensinteressiert. Sobald sich dieser Zustand den wir wieder erreicht haben, wieder gravierend ändern sollte würde ich direkt Handeln und sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Bei meiner Münsterländerhündin hat es glücklicherweise ergeben, dass sie es selbst bestimmt hat und ich hoffe natürlich das Asta es genauso schafft.
    Gruß
    Kurze
     
  3. #3 Visconti, 25.02.2011
    Visconti

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    Hi Mone!
    Ich hoffe einfach, dass jeder Tierbesitzer "spürt", wann "es" soweit ist.
    Und ich persönlich kann "es" einfach nicht an bestimmten Dingen festmachen!
    Das sind so ganz persönliche/individuelle "Kleinigkeiten".
    Was für mich allerdings deutliche Zeichen wären, wären Nahrungsverweigerung und Verweigerung der Flüssigkeitsaufnahme.
    Ansonsten bin ich da eher das "Weichei", das nach Gefühl geht.
    Wobei ich aber auch ganz klar sage: auch wenn mein Tier evtl. noch "weitermachen" möchte, - ich aber das Leid nicht mehr ertragen kann: dann ist Schicht im Schacht!
    Sprich: ICH behalte mir vor, die Grenze zu bestimmen; auch wenn das Tier evtl. noch Tage (vergeblich) kämpfen würde.
    Leidet das Tier aber nicht offensichtlich, - würde ich z.B. gucken, ob es den "Übergang" nicht evtl. allein schaffen würde.

    Schwieriges Thema! Und - wie ich glaube - nicht generell zu beantworten!
     
  4. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Das ist es ja Tina, auch wenn man es spührt, das es nicht mehr besser wird, möchte man dennoch nicht los lassen.
    Ich weiss wir müssen es irgendwann, so weh es tun wird. Aber ich zb versuche mir immer wieder zu sagen, du möchtest noch nicht das er geht. Ich weiss aber auch, das ich in letzter Konsequenz nicht an mich denken darf, auch wenn es mir das Herz zerreisst.

    Mit dem Essen und Trinken wäre für mich auch der Punkt wo ich sage, es geht nicht mehr. Aber das tut er noch und das sogar sehr gierig.
    Aber wie Kurze eben schon schrieb, das alles was er früher gern gemacht hat, laufen..toben..faxen machen, all das geht nicht mehr.
    Er hat sehr lange Schlafphasen und wenn er denn mal im Schneckentempo durch die Wohnung eiert, geht er hinten sehr schnell in die Knie.
    Gassigänge gehen nur noch in Zeitlupe und auch nur so weit wie es nötig ist.

    Er ist einfach nicht mehr der Hund, der er vor vielen Jahren einmal war.
     
  5. #5 Visconti, 25.02.2011
    Visconti

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    Abgesehen davon, dass ich Tanja und nicht Tina bin:
    Mone, - aber genau darum geht es doch! DU lebst seit Jahren mit dem Hund zusammen, kennst ihn und wirst spüren, ob es "nur" Altersgebrechen sind oder ob er/sie nicht mehr kann/mag!
    NATÜRLICH mag niemand so schnell loslassen! Hallo? Die Zeit mit einem Hund ist vergleichbar mit der Zeit, die ein Kind bis zum Auszug mit im Haushalt lebt!
    Und TROTZDEM oder gerade DESHALB wirst Du einfach merken, ob und wann Dein Gefährte ( ok, - Hund) nicht mehr kann/mag.
    Und ja, - es tut sauweh! Und Du wirst zweifeln und zweifeln.
    Aber trotzdem wirst Du den Zeitpunkt "wissen"!
    Und es entweder daheim "geschehen" lassen oder eben den Doc rufen/hinfahren.
    Hör in Dich hinein: dann kannst Du nix verkehrt machen! Eigentlich...
     
  6. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Tanja entschuldigung, hab wohl zu schnell gelesen.
    Genau das ist glaub ich der Knackpunkt. Die Zweifel. Tu ich das richtige, ist es jetzt soweit oder hätte ich doch noch warten sollen.
    Ich fühl mich da wie zwischen zwei Stühlen.
    Er ist mein erster Hund, er ist von Baby an bei uns und es fällt einem verdammt schwer ihn nach all den Jahren gehen zu lassen.
    Ein Kind was gross geworden ist, geht zwar, aber es bleibt einem erhalten.

    Aber du hast recht, ich muss über diesen Punkt hinaus und irgendwann diesen Schritt gehen.
     
  7. #7 Visconti, 25.02.2011
    Visconti

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    ...und Du wirst es spüren. Wenn Du wirklich eine Beziehung zu dem Hund hast.
    Irgendwann ist da ein Punkt, wo Du weißt: nun ist es gut!
    Vertrau Dir und handel danach!
    Alles, alles Liebe wünsch ich Euch bis dahin!
     
  8. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Danke dir Tanja

    Es ist einfach so verdammt schwer....*schnüff*
     
  9. #9 Visconti, 25.02.2011
    Visconti

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    Ich weiß...*schnüff*
    Ich drück Dich mal ganz lieb...
     
  10. #10 Stephanie, 26.02.2011
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    Hallo Mone,
    hast du mal einen Menschen langsam dahin ... sehen, ohne etwas tun zu können?
    Einen, der nur noch Schmerzen hatte, oder sich anderweitig nur noch gequält hat, aber, aufgrund der deutschen Gesetzte nicht erlöst werden durfte?

    Fall ja, wirst Du vermutlich Deinen Hund, bei dem Du die Chance dazu hast, früher gehen lassen.
    Es gibt einfach einen Moment, an dem man sieht, dass ein Lebewesen nur noch auf den Tod wartet, dass da kein Leben(swillen) mehr ist. dass es sich wirklich nicht mehr lohnt, wiel nichts Positives mehr passieren wird, nur noch immer Schlimmeres.

    Dann sollte man, finde ich, dem Tier dieses eine Recht gewährend, das dem Menschen, wenigstens in Deutschland, zur Zeit noch versagt ist, und es so schonend wie möglich gehen lassen.
    Hunde haben noch den Vorteil, dass sie evtl. zu Hause in Ruhe sterben dürfen, während Vögel immer noch in eine fremde Umgebung transportiert werden müssen und diese Möglichkeit noch nicht haben.

    Nur meine persönliche Meinung; musste so etwas leider bei vier Menschen bisher teils sehr nah mit erleben.

    Einer davon hat noch am Todestag lange Schmerzen gehabt, bis die Ärzte sich auf Morphium einigen konnten, und hat erst ein paar Stunden vor seinem Tod Erlösung von ständigen Schmerzen bekommen (und WUSSTE, dass er nicht mehr problemlos aus dem Krankenhaus kommen würde, dass er danach nicht mehr lange und schon gar nicht alleine würde leben (können)).
    Da haben Tiere, die man erlösen lassen kann, bevor sie in so eine Situation kommen, es mMn wesentlich "humaner", wesentlich besser.
     
  11. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Stephanie Gott sei dank musste ich sowas noch nicht erleben. Und ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht.
    Wenn mein Hund schwer krank wäre und Schmerzen hätte, würde ich den Schritt sofort tun.

    Aber nicht wenn er schlecht hört und sieht. Er Alzheimer oder sonst was hat. Nicht mehr viel läuft usw...
     
  12. #12 barbara, 26.02.2011
    barbara

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    ....und barbara drückt auch ganz, ganz doll mit...

    Liebe MONE, weisst Du, ich find es ergreifend und schön, dass Du dir dese Gedanken machst---

    ich hab ja mein Diplom als Krankenschwester abgelegt- und dies hier in der Uni-Klinik Hamburg-
    und die waren sehr ethisch und streng-
    wir mussten schwören: Lebensqualität= KEIN DURST, KEIN HUNGER, KEINE SCHMERZEN, TEILNAHME AM LEBEN---

    was für Menschen gilt, darf für Tiere nicht anders sein (ich weiss, die meisten Tiere sind weit entfernt von diesen Ansprüchen- Menschen auch...)

    WENN also die vier oben genannten Faktoren auf Deinen Hund zutreffen- DANN hat er noch eine ultimative Lebensqualität, auch wenn er jetzt ein/e klapperiger/e Opa/Oma ist-
    sollte er/sie Schmerzen haben- dann gibt es Medikamente- frag deinen Tierarzt!

    WIR ALLE WERDEN ALT WERDEN MÜSSEN- ODER DÜRFEN?

    Du, meine Betty wird dieses Jahr 16- ich weiss schon...
    Deine barbara
     
  13. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Danke Barbara für deine lieben Worte.
    Weist er ist halt mein Baby, was ich von klein an um mich habe. Und daher ist es mir halt auch wichtig, das ich mir auch darüber Gedanken mache. Er ist mir halt sehr wichtig, aber ich möchte nicht das er leidet. Aber dennoch möchte ich ihn nicht zu "früh" gehen lassen. Und das hat jetzt nichts mit Egoismus zu tun. Klar verbringt er die meiste Zeit am Tag mit schlafen, aber dennoch folgt er mir auf Schritt und Tritt, sofern es ihm möglich ist.

    Und die vier Punkte die du ansprichst, er trinkt und er frisst und das sogar gut. Und ganz wichtig, er hat keine Schmerzen. Er bekommt seine Streicheleinheiten wie er es möchte. Aber die Gedanken übers gehen lassen kommen halt hoch. Sind die Wehwechen die ich oben aufgeführt habe Grund genug um diesen Schritt zu gehen?
     
  14. #14 barbara, 26.02.2011
    barbara

    barbara Banned

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    Liebe MONE-

    und da sag ich einfach, so aus dem Bauch 'raus- NEIN!-

    denn das Privileg unserer Haustiere ist, dass sie genau, wie andere Familienmitglieder alt und klapperig werden dürfen- und es sei ihnen von Herzen gegönnt!

    Bei meiner Betty kommen mir auch oft solche Gedanken, denn tief im Herzen spüre ich, wie schnell sich unser Abschied nähert-
    dann bin ich immer tieftraurig- aber dann bin ich auch ein wenig böse mit mir-
    DENN- sollten wir nicht jeden Tag, den wir uns noch haben-genießen-GENIEßEN-
    DANN ist dann- und heute ist heute- und morgen wird ein schöner Tag- und das unabänderliche DANN kommt- ob wir uns davor fürchten- oder es einfach auf uns zukommen lassen- verstehst Du?

    ALLES LIEBE EUCH von barbara
     
  15. #15 kurze-86, 26.02.2011
    kurze-86

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    Solange Dein Hund noch frisst, säuft etc. würde ich auch sagen, dass alles in Ordnung ist. Ich denke auch dass Du merken wirst wann der Moment gekommen ist. Wenn wir alt werden können wir uns auch nicht mehr gut, schnell und wendig bewegen. Auch schlafen die Menschen dann mehr.
    Schmerzen hat Dein Tier auch nicht und so wie es aussieht leidet er auch nicht darunter "alt" zu sein. Dann würde ich ihn auch weiter leben lassen. Eben solange bis einer der Faktoren zutrifft die die Lebenserhaltung nicht mehr gewährleisten können!!
    Fühl DIch auch von mir gedrückt
     
  16. #16 Tiffani, 27.02.2011
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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Noch nicht...

    Ich weiß nicht welche Präparate dein Hund schon bekommt, deswegen habe ich dir einige notiert. Fast alle sind nicht belastend für den Organismus, Ausnahme vielleicht? die Hormontabletten für die Blase. Haben bei meiner alten Hündin sehr gut angeschlagen (faktisch sofort) und brachten keine Nebenwirkungen. Ihre Inkontinenz trat mit ca. 13 Jahren auf. Mit zunehmenden Alter bekam sie natürlich auch "Fellprobleme" man bekommt die gut mit zusätzlichen Hilfsstoffen in den Griff. Was man nicht verhindern kann ist der Haarbruch an den Körperstellen, die durch das vermehrte Liegen entstehen. Das ist aber normal. Bei schweren Rassen kann es zu Liegeschwielen kommen, daher ist immer auf eine angepaßte Liegestatt zu achten, gerade im Alter.
    Auch das irgendwann die Zeit kommt, wo du ihn zum Fressen wecken mußt, wo er dein nach hause kommen nicht mehr bemerken wird. :D Das sind alles Alterserscheinungen die normal sind.
    Achte nur drauf ihn daran zu erinnern regelmäßig zu trinken. Manchmal vergessen sie es...
    Gehe mit ihm im Sommer so früh wie möglich raus, vor der großen Mittagshitze und so spät wie möglich. Die kühleren Zeiten entlasten ihn.
    Wenn Du Zeit hast, wische ihn im Sommer öfters mit einem kalten, nassen Lappen ab, Kopf, Schnauze und Beine sowie die Füße. Er wird es genießen. Wenn er kurzhaarig ist, lege ihm bei Regen ein Regendecke auf (Nierenschutz) und im Winter einen leichten Mantel.
    Wasche seinen Pfoten nach dem Gassi gehen ab, um das Salz zu entfernen und fette sie ein wenig ein (Melkfett) Das sind ein paar Dinge, mit dem du ihm etwas Erleichterung verschaffen kannst.


    Da es dein erster Hund ist, wird es für dich ein schwerer Weg. Ich will nicht sagen das es nach mehreren Hunden leichter wird sie einschläfern zu lassen, auch dann ist es bitter... es ist nie das gleiche.
    Aber beim ersten mal, tut es besonders weh.
    Wenn die Zeit gekommen ist, wirst du es in seinen Augen sehen. Es ist der Blick der sagt "Ich kann nicht mehr, lass mich hier sitzen, geh alleine weiter..."
    Du wirst ihn erkennen, wenn es soweit ist...

    Und bedenke, es gibt viele TÄ die den Hund auch zu Hause einschläfern...in aller Ruhe. Wobei es für den Hund letztendlich egal ist wo er von dir geht. Wichtig ist nur das Du da bist und ihn hälst. Er vertraut dir...bis zuletzt...
    Es wird nicht einfach ~Mone~...Erinnere dich an die schönen Zeiten und genieße die wenige Zeit die "euch" noch bleibt :trost:
     
  17. #17 tamborie, 27.02.2011
    tamborie

    tamborie Guest

    Ich bin froh bei manchen kein Hund sein zu müssen.

    Die richtige Zeit kann Dir niemand hier sagen, weder "noch nicht" oder "jetzt", diese Entscheidung kann Dir auch kein aussenstehender Mensch abnehmen.
    Ebenso die Entscheidung nicht zu sagen, wann ein Hund Schmerz empfindet und wann nicht.
    Die Symtome sprechen für Schmerzen, aber hier würde ich einen Arzt zu rate ziehen.

    Tam
     
  18. #18 rettschneck, 27.02.2011
    rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    huhu mone....
    meine Einstellung zu diesem Thema kennst du ja.....
    Wenn ich mir Ebis alten Hund Hinnerk ansehe, dann sag ich mir so oft, du armer alter mann, warum darfst du nicht gehn....
    Er wohnt nicht hier bei uns, daher haben wir keine Entscheidung darrüber zu treffen, aber in seinen Augen sieht man das er nicht mehr kann. Er bekommt aufbauende Medis und Präparate, aber irgendwann kann man nicht mehr.
    Wie du weißt bin ich, allein schon wegen meinem Job in der Altenpflege, mit dem Tod auf Begleitkurs. Und glaube mir, viele der alten Menschen die mit Medis vollgepumpt im Bett dahin siechen würden auch gehn, wenn sie könnten...... so ist das leben.
    Ich kann mir gut vorstellen wie es dir geht, mit diesen Gedanken im Bauch ..... ist die Zeit gekommen? Quält er sich? kann oder will er nicht mehr ?
    Dein Senior hat schmerzen, sei dir sicher..... die Motorischen Probleme sprechen dafür. Demenz hin oder her, das ist kein Grund zu gehn, aber aufgrund der Probleme die du beschreibst tippe ich auf Cardiale Probleme, Arthrose, Urologische Probleme (evtl Tumorös bedingt) die ihm sein leben nicht angenehmer machen.
    Ich wüßte wie ich in deiner Situation handeln würde, weil ich weiß das hier auch jemand sitzt der diesen weg mit mir zusammen gehen würde und später wenns hier mal so weit ist, gehen wird.
    Ich hab meine eigene Einstellung zum Tod und sterben, so wie zig hunderte andere Menschen auch die in Pflegerischen oder Medizinischen Berufen arbeiten und diese ist nunmal realistisch, auch wenns schwer ist.

    Mir wurde mal von einer Sterbenden Bewohnerin gesagt, das der Tod nur der Anfang ist, das man sich wieder sieht und das man keine angst zu haben braucht. Sie ist bereit diese Reise anzutreten und möchte auch nicht mehr bleiben, sie möchte zu ihren liebsten die schon auf sie warten und endlich wieder schmerzfrei und problemlos laufen können..... in der nacht ist sie verstorben...... aber sie hatte keine angst......

    Ebenso gibt es ein Filmzitat:

    Lebwohl das heißt sich trennen,
    das heißt sich nie mehr sehn,
    ich wünsche dir von herzen,
    viel Glück und Wohlergehen.

    Ich drück dich.....

    knubu retti und männe
     
  19. ~Mone~

    ~Mone~ Guest

    Ich weiss, das mir hier niemand meine Entscheidung abnehmen kann. Die muss ich letzendlich alleine treffen. Genauso den Zeitpunkt.
    Es ist schon schwer genug für mich, mich mit dem Gedanken des Abschieds auseinander setzen zu müssen.
    Ich wollte einfach nur die "Erfahrungswerte" derjenigen, die ihren Hund schon gehen lassen mussten.

    Liebe Jessi, ja ich weiss sehr wohl um deine Einstellung, die ja im Grunde nicht falsch ist.
    Und ich weiss, das die Tage nicht mehr all zu lange sein werden, die ich mit meinem Senior noch verbringen kann.
    Grad die letzten Tage zeigen mir, das ich eine Entscheidung fällen muss.
    Des Nächtens jammert er viel und Tags kommt er kaum noch vom Fleck.

    Wo er sonst sich immer "gewehrt" hat, wenn ich ihm das Geschirr angelegt habe, weil er nicht mehr so gut sieht, so lässt er es jetzt einfach über sich ergehen.
    Gestern musste ich ihm seine Wolfskralle etwas stutzen und ich hab ihn rücklings auf meinen Schoss gelegt, er hat es einfach so über sich ergehen lassen.

    Es ist einfach so extrem schwer zu wissen, das jetzt wohl langsam der Abschied gekommen ist und es treibt mir wieder die Tränen in die Augen.
     
  20. #20 rettschneck, 27.02.2011
    rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    ....lass dich drücken..... bin bei dir !!!

    knubu
     
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