was bedeuten weiße Federn?

Diskutiere was bedeuten weiße Federn? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich hatte mal ein Rotschwänzchen, was ich mit der Hand aufziehen musste. Als es dann fliegen konnte, wollte es nicht wegfliegen und wohnte bei...

  1. Thira

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    Ich hatte mal ein Rotschwänzchen, was ich mit der Hand aufziehen musste.
    Als es dann fliegen konnte, wollte es nicht wegfliegen und wohnte bei mir, konnte aber raus wenn es unbedingt wollte.

    Was haben die weißen Federn zu bedeuten? Sind das abgestorbene gewesen oder war das ein Gendefekt o.Ä.?

    http://www.pic-upload.de/view-13930733/Bild-018.jpg.html
     
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  3. #2 Sittichfreund, 26. April 2012
    Sittichfreund

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    Vielleicht war es eine - durch falsche Fütterung hervorgerufene - Schädigung innerer Organe? Ich denke da an einen Leberschaden, das ist aber reine Spekulation von mir.
     
  4. #3 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Nennt man Hungerstreifen. Falsche und/oder mangende Ernährung während der Federbildung.
    Stoffwechselstörungen, Erkrankung zu dem Zeitpunkt.
    Ivan
     
  5. Die_Pe

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    Gibt es nur bei Amseln diesen Teilalbinismus? Ist das bei Rotschwänzchen gänzlich auszuschließen?
     
  6. #5 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Weil es sich nur ums Großgefieder handelt. Ist übrigend bei Amseln kein Albinismus sondern eine rezessive oder geschlechtsgebundene Mutation. Entweder habe ich einen Albino, dann ist er Weiß und hat rote Augen, oder ich habe einen Scheckfaktor, wo Teile des Gefieders weiß bleiben.
    Ivan
     
  7. Thira

    Thira Mitglied

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    Das Rotschwänzchen bekam Weichfutter nass und trocken, Regenwürmer und Fliegen.
    Eben alles was Spitzschnäbel fressen. Hauptsächlich eben irgendwelches Käferzeug, abgekochte Maden und alles was kriecht außer Grillen und so.

    Das Weichfutter war ebenso für Wachteln, Fasane etc, eben das was man im Laden bekommt.
    Ein paar Beeren waren auch dabei glaube ich.
     
  8. Thira

    Thira Mitglied

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    PS: hier gibt es einige Krähen, die fast schon gescheckt aussehen. Sie haben hier und da weiße Federn und es sind definitiv keine Elstern.
    Haben die auch eine Krankheit oder ist das das gleiche wie bei den Amseln?
     
  9. Moni

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    Teils, teils vermutlich. Scheckungen treten immer mal auf. Vermutlich vererbt das aber rezessiv, so dass es sich nicht, bzw. nicht schnell durchsetzt.
     
  10. #9 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Regenwürmer sind ja wohl kein Futter für Rotschwänzchen!!
    Sind eher giftig. Und haben einen hohen Anteil an Körperschleim, im Inneren viel verdautes und halbverdautes Gras. Drosseln und Stare ,ja.
    Ivan
     
  11. Thira

    Thira Mitglied

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    Also Regenwürmer dürfen sie nicht, aber Schnecken schon, obwiohl die ebenso schleimig sind und verdauten Kram in sich haben?
     
  12. #11 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Schnecken erst recht nicht!!!
    Wenn ich doch vom Körperschleim schreibe, trifft das doch umso mehr für Schnecken zu!!
    Auch Regenwürmer die gelblichgrau sind dürfen nicht an Amseln oder Stare verfüttert werden, weil sie gifig sind.
    Hier nur die kleineren roten.
    Ich käme auch niemals auf die Idee einem jungen Sperling Regenwürmer zu geben.
    Ihr wollt alle Vögel aufpäppeln und wißt nicht wie die Bedürfnisse der Vögel sind.
    Ivan
     
  13. #12 Sittichfreund, 26. April 2012
    Sittichfreund

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    Wie Du jetzt auf Sperlinge kommst weiß ich nicht. Vielleicht hat da aber in der Zwischenzeit jemand etwas gelöscht.

    Ansonsten ist es schon interessant was man alles verfüttern kann und dann noch für das "Etwasgutestunwollen" gelobt wird. Letzteres hier zwar noch nicht, aber sonstwo immer wieder. :+schimpf
     
  14. Phisamofu

    Phisamofu Hans Huckebein:

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    Darf ich auf Thiras Frage zurückkommen?;)
    Nach dem Bild zu urteilen ist das eine Pigmentstörung, die man eben landläufig "Teilalbinismus" nennt und es sind jedenfalls keine Hungerstreifen. Hungerstreifen wären symmetrisch angeordnet und gingen nicht bloß über die Hälfte der Steuerfedern.
    Diese weißen Federn kommen ganz sicher nicht von einer Fehl- oder Mangelernährung, auch wenn Ivan mit seiner Kritik an der Wurm- und Schneckenfütterung natürlich recht hat. Gegen die Fütterung kleiner Steppengrillen spricht meiner Meinung nach übrigens nichts, wenn die Sprungbeine entfernt werden. Ich persönlich füttere Rotschwänzchen aber rein Insekten, da ich keine "Backwaren" in einen Vogel füllen möchte ;) ...

    Grüßle
    Gerlinde
     
  15. #14 Thira, 26. April 2012
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2012
    Thira

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    Ich hab mein Wissen aus dem Internet und da stand eben, dass sie von so etwas leben.
    Die Seite, die ich damals hatte, gibt es scheinbar nicht mehr, sonst hätt ich dir das beweisen können.
    Aber in Wiki stehen zum Beispiel SCHNECKEN.
    Motz die an, nicht mich.

    PS:
    Mein Futter war so etwas in der Art:
    http://www.rakuten.de/fasane-und-wa...dium=referral&utm_campaign=googlebase-2010-07
    Auf dem Karton waren Fasane, Wachteln und andere Vögel abgebildet. Es war kein Beofutter oder so, es stand schon drauf, dass es auch für Wildvögel wie Rotkehlchen etc. wäre.
    Die Marke weiß ich nur nicht mehr, aber ich meine, der Karton war dunkelgrün.
     
  16. #15 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Da ich Hungerstreifen schon öfter sehen konnte und sie nur das Großbefieder betreffen.....
    Schwung-und Schwanzfedern...auch nicht nur als Streifen, sondern ebenso ganze Federn...
    Mutationen aber immer das Klein-und Großgefieder betreffen...siehe auch die vielen Fotos im Forum...Sperlinge und Amseln, dito Krähen...
    Es sind keine Albinos, auch nicht zum Teil, sondern Schecken und dieser Faktor ist bei der Mutationzucht bei den Züchtern sehr wohl bekannt und vererbt sehr oft rezessiv, manchmal auch dominant. Zufällig züchte ich auch Schecken, rezessiv und dominant vererbend.
    Wikipedia ist nun mal nicht die Fachlektüre für Vogelhaltung...gibt auch Bücher über heimische Vögel.
    Rotschwänzchen; Kerbtiere, Fliegen, Falter, Schmetterlinge und andere Fluginsekten.
    Wenn ich Fertigfutter kaufe, so ist das wohl zumeist als Trockenfutter gedacht und wenn Wachteln draufstehen....
    Auch einige Weichfutterfresser werden mit solch einem Futter speziell in der Winterzeit gefüttert, aber sicher stand nicht auf dem Karton... zur Aufzucht von Nestlingen bei den Insektenfressern zu verwenden.
    Hier kommt eigentlich nur Lebendfutter in Betracht, dieses auch gefroren.
    Ivan
     
  17. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Den letzten Satz hättest Du Dir schenken können, Ivan. Ist es Dir nicht möglich, Dein unzweifelhaft vorhandenes Wissen sozialverträglich zu teilen? Dann würde sicherlich so manch einer gerne von Dir lernen und annehmen, was Du zu sagen hast. So wie jetzt, kommt es unweigerlich wieder zu "Trittbrettfahrern", die nichts konstruktives beizutragen haben, aber gerne auf den "Stänkereizug" aufspringen. Das muss doch nicht sein - immer wieder und wieder!

    LG astrid
     
  18. #17 Phisamofu, 26. April 2012
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2012
    Phisamofu

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    Hab da ein paar Bilder rausgekramt ...

    ein Spatz mit "Teilalbinismus" und zwei Bilder eines Rotschwänzles, das in einem Tierheim mit Weichfresserfutter aufgezogen wurde, bevor ich es übernahm.

    NT: Der Spatz sieht auch zwei Jahre nach der Auswilderung noch so aus. Also keine "Hungerfedern".
     

    Anhänge:

  19. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Die an der Untersuchung dieses Phänomäns beteiligten Vet-med.-Fakultäten gehen inzwischen davon aus, dass ein durch Mutation an Rabenkrähen als auch Amseln adaptiertes Circovirus ursächlich ist und Mangelernährung und Umwelteinflüsse eher sekundär sind.

    LG astrid
     
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  21. #19 IvanTheTerrible, 26. April 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Warum wird immer die Lanze für Leute gebrochen, die letztendlich keine Ahnung davon haben. Denen werden "tolle" Fütterungsvorschläge gemacht, die sie meist garnicht umsetzen können oder wollen. Oft sind die Ratschläge auch alles andere als fachlich akzeptabel.
    Dann macht doch mal einen Bericht mit Fütterungen speziell den Nestlingen der verschiedenen Vogelarten angepaßt.
    Das es den Päpplern nicht paßt, das die Praxis der zu Hauf gesammelten Nestlinge und ihrer Aufzucht mal kritisch beleuchtet wird, ist mir schon klar. Denn keiner redet über die enormen Verluste und die Quälereien die da ablaufen.
    Selbst bei geglückter Aufzucht ist die spätere Überlebensrate äußerst dürftig und es stellen sich Fragen den Sinn betreffend.
    Ivan
     
  22. #20 Thira, 26. April 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. April 2012
    Thira

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    Also Ivan, ich weiß ja, dass du mir sehr gern an die Karre fahren willst und sicher auch sehr gerne irgendeinen Fehler unterjubeln möchtest, was dir ja Gottseidank zur Krönung des Tages gelungen ist.
    Aber ich weise dich mal darauf hin, dass "Aufzuchtfutter" auch aus Insekten besteht. Und natürlich gibt man einem Jungvogel dieses Zeug nicht trocken! Das Zeug quillt auf, weißt du was das heißt?
    Die Mütter furzen ihren Kindern nicht trocken in den Schnabel, die haben das teilweise alles vorverdaut und daher ist es auch nass, wenn sie es bekommen.

    Einem Küken unaufgequollenes Futter zu reichen... LOL jetzt lach ich aber.

    Das Rotschwänzchen hat immer nebenbei noch andere Sachen bekommen, außer das "Fertigfutter".
    Und die Maden waren abgekocht - rate mal warum. So dumm wie du mich hinstellen willst, bin ich leider nicht.

    Da ein Rotschwanz auch in Wäldern lebt, frisst er sicher auch hier und da mal eine Raupe und andere Viehcher die auch im Wald leben.

    Und bisher habe ich alles aufgezogen bekommen, was ich fand. Also kann ich ja so doof nicht sein.
     
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