was fliegt am himmel grad....

Diskutiere was fliegt am himmel grad.... im Greifvögel und Eulen Forum im Bereich Wildvögel; hallo- als greifenfan schaut man zwar gerne nach oben, aber ob der unverrtautheit mit der materie hat man oft mehr fragen als antworten... was...

  1. maffyn

    maffyn Mitglied

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    hallo- als greifenfan schaut man zwar gerne nach oben, aber ob der unverrtautheit mit der materie hat man oft mehr fragen als antworten...

    was ich wissen will ist folgendes: in welcher familiären phase sind jetzt z.z. die meisten greife (bussarde, habicht falken)- wenn z.b. mehrere mäusebussarde fliegen: ist das ne "familie"? wann setzt die reviersuche der jungen ein? also: wie deute ich mehrere fligende mäusebussarde am himmel?

    2. die turmfalken des kirchturms haben ja erfolgreich gebrütet, ab und an sehe ich auch noch ein paar dort rumfliegen, aber was geht da jetzt vor? bleiben dei altvögel am turm und die jungen suchen sich neue reviere? wie gestaltet sich quasi deren familienleben?

    3. es geht auf den winter zu und wird kälter. was hat das für auswirkungen auf dei flugzeiten, also damit auf die beobachtungsmöglichkeiten im wald (meine frage geht in richtung habicht, der auch jungvögel großgezogen hat, aber in letzter zeit sehe ich da niemanden mehr...)
     
  2. eric

    eric Guest

    - Nun, Momentan verschiebt sich alles. Zum Teil sind bei Bussarden noch Jungvögel zusammen mit Alten, der Verband löst sich aber immer mehr auf. Dafür kommen ziehende kleine Trupps vor.
    - Turmfalken können auch Teilzieher sein. Das heisst auch die Alten können im Winter das Feld räumen.
    Aehnlich beim Habicht. Alles löst sich zur Zeit auf, die Reviere werden zum Teil verlassen oder erweitert, Sie werden nicht mehr gleich verteidigt.
    Also bei allen drei Arten im Winter , ein mehr oder weniger starkes umher vagabundieren. Bei jedem gehts nun darum den Winter möglichst gut zu überstehen. So richtige Revierbildung gibts dann nächstes Frühjahr wieder.
     
  3. #3 Peregrinus, 22.10.2010
    Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Genau!

    Wenn man es noch detaillierter beschreiben möchte, kann man sagen, daß der Habicht weniger vagabundiert bzw. die Standhabichte überwiegend in ihrem Territorium verbleiben, dieses jedoch weiträumiger ausnutzen und kein "home range" mehr verteidigen. Die Bussarde geben dagegen ihr Territorium vollständiger auf, was aufgrund der Nahrungspräferenzen der beiden Arten leicht erklärt wird.

    Junghabichte streifen dagegen einige Kilometer durch die Lande (selten mehrere hundert), stellen sich dort ein, wo es sich am einfachsten lebt (Nahrungsbeschaffung) und suchen sich teilweise schon im Folgejahr (in intakten Populationen aber erst ein weiteres Jahr später) ein Revier.

    Entstandene Lücken in der Population der Bruthabichte werden teilweise im Wege der Herbstbalz wieder aufgefüllt.

    VG
    Pere ;)
     
  4. maffyn

    maffyn Mitglied

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    ah! danke. also alles sucht einfach mehr oder weniger was zum fressen und weil es allen so geht, sind sie auch tolerant (das finde ich interessant!). revierverhalten heißt also im umkehrschluß auch, daß ein vogel der meinung ist, daß es anderswo auch was zu fressen gibt und deshalb soll sich der andere auch was anderes suchen :-) .

    heißt also auch, daß ich damit die chance habe alle möglichen vögel zu sehen, weil die alle umherirren und nicht aus "revieren" herausgeworfen werden.
    lg
     
  5. eric

    eric Guest

    So ungefähr ja. So sehe ich auch vom Haus aus jedes Jahr 12- 13 verschiedene Greifvogelarten . Das heisst aber nicht, dass während des Winterhalbjahres ein Sperber, Turmfalke oder auch Bussard, nicht z.B. gelegentlich auch Opfer eines Habichts wird.
    So lange ein Vogel fressbar ist und es gerade passt.........
    Revierverhalten heisst einfach Konkurrenz und Gefahren fernhalten. Wenn die Jungen ausgeflogen sind, gibt es nicht mehr viel zu verteidigen. Die Altvögel sind dann auch nicht mehr aufeinander angewiesen. Jeder jagt dann wieder für sich.
     
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