Was haben eure Grauen für einen Carakter?

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  1. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Und ich bin schon wieder Neugirig!
    Was haben eure Grauen für einen Carakter?
    Finde ich sehr interessant da doch jeder ein Unikat ist und gewisse Carakterzüge besitzt.
    Also ich fange mal mit unseren 9 jährigen Eberhart an da er unser erster Grauer war.
    Ich glaube es gibt so zimlich nichts was Eberhart aus der Ruhe bringen kann,nicht einmal der Schlagbohrer der gerade ein Loch in die Wand bohrt.
    Er ist auch der Ruhepol in unserer Gruppe.
    Man könnte manchmal meinen das er ausgestopft sei.
    Er spiel nicht gerne und neue Sachen zum Fressen würdigt er nicht einmal eines Blickes,es sei den die anderen empfinden es als interessant.
    Im Moment ist er der Chef der Gruppe,außer Mausi betritt den Raum,sie ist die einzige vor dem er Respekt hat.
    Sein Hobby ist sich leise und unauffällig an sein vermeindliches Opfer anzupirschen um es in einen günstigen Augenblick zu hacken.
    Die Ausnahme ist mein Freund der so zimlich alles mit dem Vogel anstellen kann was er will.
    Eberhart hat grenzenloses Vertrauen zu ihm.
    Viele unserer Besucher meinen Eberhat besitz den bösen Blick!

    Bonnie war unser zweiter Grauer.
    Er ist eine Handaufzucht und extrem sensibel und empfindlich.
    Er hat so zimlich vor allem und vorjedem Angst.
    Auch vor seinen Artgenossen.Viele Versuch ihn in die Gruppe zu intigrieren schlugen fehl da er mit Schwungfedern abbeisen und Kamikatze Sprünge auf dem Boden so lange bis seine Brust blutig aufgeschlagen ist reagiert.
    Dieses verhalten setzte erst mit der Geschlechtsreife ein,vorher lebte er mit 3 anderen Grauen zusammen im Vogelzimmer.
    Er ist launisch und unentschlossen.
    Ich bin seine einzige Bezugsperson.Aber er kann auch ein ganz lieber sein und genießt ausgibiges Kraulen von mir.
    Er spricht auch am meisten und lernt sehr schnell neue Wörter und Geräusche.

    Clyde ist sein Bruder und der beste Ausdruck der zu ihm paßt ist wohl Rübennase!
    Er ist an allen und jeden interessiert,aber trauen tut er keinen.
    Er ist frech,hyperaktiv,manchmal Ruhelos solange er nichts zum zerstören findet.
    Er kann fürchterlich anhänglich und läßtig sein.
    Er prowoziert gerne die anderen und war bevor das mit seiner Schnabelspeere paßiert ist der Cef der Gruppe.
    Er ist klein und ganz dunkel und sein Gesichtsausdruck verrät den Spitzbuben.

    Mausi ist wohl einer der liebenswürdigsten Grauen denen ich je begenet bin.
    Sie ist trotz 16 Jahren Einzelhaft ein ganz reizendes Geschöpf.
    Sie ist Ruhig,pfeift schöne Melodien,sie ist zu jeden Fremden freundlich und hält den Kopf zum krauelen hin,sie hat noch nie jemanden gebissen.
    Wenn sie mal was angestellt hat,dan freut sie sich so sehr über ihr Werk,das man gar nicht böse sein kann.
    Sie fliegt gerne ,ist immer gut aufgelegt und entzückend.
    Ein richtiger Sonnenschein.
    Aber in der Gruppe macht sie den anderen schon klar das sie die Chefin ist auch gegenüber Eberhart.

    Shila ist sehr Unternehmungslustig,ihr Motto,hauptsache dabei!
    Sie spielt sehr gerne,ist aufgeschlossen Neuem gegenüber und sehr aktiv.
    Sie kann auch mal lauter werden und beißt auch gerne mal zu wenn ihr was nicht paßt.
    Sie nekt gerne ihre Schwester und Crisu.
    Und anscheinend mag sie ganz gerne Eberhart,aber es hat sich zwischen den beiden noch nichts entwickelt.


    Lea ihre Schwester würde ich mal als graue Maus bezeichnen.
    Sie fällt kaum auf,ist nicht laut nicht leise.
    Anfangs will sie nicht und dann doch,sie ist schüchtern aber nicht ihrer Schwester gegenüber da ergreift meistens sie die Initiative zum spielen und auch streiten.
    Sie spielt sehr gerne und hatte mal Gefühle für Crisu die wieder zum erliegen kamen.
    Sie ist zärtlicher als ihre Schwester und Vorsichtiger.
    Die beiden Schwesten sind wirklich lußtig,manchmal streiten sie und eine Minute danach kraulen und füttern sie sich wieder.

    Zu guter letzt unser Crisu.
    Er ist sehr verspielt und Fluggewant,hat gerne Kontagt zu den anderen und nutz jede Gelegenheit andere zu ärgern wenn sie in Verlegenheit geraten.
    Er ist neuem gegenüber etwas ängstlich und vorsichtig.
    Er ist der erste an der Futterstelle und schlägt sich den Bauch voll.
    Er ist liebenswürdig und hat uns noch nie gezwigt,allerdings will er auch nicht gekrault werden,nur in ganz seltenen Fällen.
    Er hast baden in jeder Form!
    Er ist wizig und begrüßt uns immer indem er die Glocke läutet.
    das kan auch Nachts um 3 Uhr sein,sozusagen,ich habe euch gehört das ihr nun da seit.

    Nun gut viel geschrieben,nun bin ich schon sehr gespannt wies den bei euren Grauen aussieht welche Carakter sie besitzen.
    Viele Grüße Sandra
     
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  3. Suzzi

    Suzzi Guest

    wow...

    Also in deinem Text finde ich meine beiden wieder.

    Wie dein Eberhart so kommt mir Mäxle vor (mein Neuzugang)
    er ist ruhig, besonnen, langsam und Träge.
    er singt und pfeift und eigentlich vom Wesen her so ruhig und lieb das man meinen könnte er wäre schon ein Opa (das alter weiß ich eh nicht aber er sieht noch recht jung aus ich schätze ihn auf ca. 4-5 Jahre) Er spielt nur wenig aber er knabbert dafür gern an meinen Ohrringen oder fingern. Von Fremden läßt er sich ohne probleme nehmen und kraulen.
    Mehr muß ich noch über ihn erfahren.
    Er lernt aber sehr schnell neue geräusche und töne.er ahmt jetzt schon Rico nach und mein Telefon (nach 5 Tagen!!)

    Rico ist eher wie dein hm........wie hieß er noch der Spitzbub? Clyde?

    Er ist auch eher klein und dunkler in der Farbe. Rotzfrech und ewig am nerven, kletten und zwicken wenn erübermütig wird.
    Ebenfalls wenn ihm was nicht passt.
    Zu fremden wird nur zum Zwicken angegriffen.
    Deshalb reagiert er eventuell auch auf Mäxle so.
    Wenn er jemanden dann schonöfter gesehen hat und dann kennt läßt das nach (deshalb hoffe ich ja das es klappt ziwschen beiden). Er lernt auch sehr schnell neue sachen und plappert jetzt schon das Töne repertouar von Mäxle nach.
     
  4. Inge

    Inge ...

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    Charaktere

    Hallo Neugier-Sandra,

    Meine Grauen sind ja Geschwister, beide männlich, Handaufzucht ab der 7. Woche (Notfälle wegen Nichtfütterung). Beide also genau diesselben Voraussetzungen, aber

    Lisa ist mein Hühnchen und Knuddeltier. Sie (er, hiess halt von Anfang an so, als wir wussten dass Sie ein Er ist, habens wirs trotzdem gelassen) ist irgendwie schusselig, nicht gerade elegant, beim fressen verschmiert bis hinter die Ohren, kommts immer bereitwillig auf die Hand, liegt auch mal auf den Rücken und lässt Bauch kraulen. Bei "Lisa komm kraulen" wird sofort der Kopf ganz tief gesenkt und hingehalten, sie stoplert dann fast kopfüber - also eigentlich kann man mit ihr alles machen.
    Und sie ist der Vorreiter, die Mutige, wenns um neues Essen, neue Spielsachen, einfach neue Dinge, geht.

    Hugo ist mein stolzer Geier. Oft distanziert, lässt sich auch nicht sehr gerne anfassen, höchstens mal ein bischen kraulen, will auch nicht immer auf die Hand, aber vom Schultersitzplatz aus Stundenlang meinen Zahnstein entfernen wollen oder einfach am Mund rumspielen.

    Die unterschiedliche Art der Beiden ist schon rein äusserlich beim sitzen, fliegen, fressen, etc. zu erkennen.

    Beide beschäftigen sich schön und gerne mit Spielsachen und sich selbst. Ebenfalls beide sind Fremden/Besuch gegenüber distanziert, ziehen sich dann oft auf ihren Baum oder den Küchen-Sitzplatz zurück.
     
  5. Manu D.

    Manu D. Guest

    Hallöle,

    also mein Aris ( auch Dicker genannt ) ist sehr dominant.
    Wenn es nicht nach seiner Nase geht, kann er richtig bösartig werden. Er fliegt dann richtige Angriffe und wenn man nicht aufpaßt und man sich was zu Essen aus dem Kühlschrank nimmt sitzt er promt im Kühlschrank oder auf der Schnitte und fängt an zu schnabulieren.
    Manchmal muß man wirklich mit ihm ein erstes Wort reden damit er wieder auf den Boden der Tatsachen kommt.
    Er ist total verfressen aber in seiner Frechheit und seiner Unverfrorenheit läst er uns immer wieder nur staunen. Er ist ein toller Flieger und läßt sich auf unmöglichen Plätzen nieder.
    Er ist immer an neuen Spielsachen intressiert (nach Überprüfung durch meinen Kucki ) und kann sich stundenlang damit beschäftigen.
    Meine Kucki ist ein kleines sich rupfendes Graumädchen. Sie hat zuerst die Hosen angehabt, aber nachdem er gemerkt hat das er viel größer und käftiger ist als sie hat sich das Blatt gewendet und jetzt hat sie nichts mehr zu lachen, überhaupt wenn es ums Fressen geht.
    Sie ist die mutigere von den Beiden, er schickt sie vor um Spielsachen und neues Futter auszuprobieren und wenn sie es für gut befindet, kommt er und nimmt es ihr weg. Manchmal kann sie einen richtig leid tun, er ist nur lieb wenn er in Stimmung ist.
    Sonst ist sie ein richtiger Sonnenschein und läst sich gerne kraulen (nur von Frauen ) und durch die Gegend tagen und ist in keiner weise ängstlicht.
    Männer kann sie überhaupt nicht leiden, sie tut immer so als wenn sie unheimlich an ihnen intressiert ist, kommt angewatschelt und hält ihr Köpfchen schräg, so als wenn "kraul mich "... aber Irrtum sie sucht nur eine Chanche zum beißen und die nutz sie in jeder Lebenslage.
    Mein armer Mann hatte schon schlimme Verletzung durch meinen Kucki, der Arme.
    Aber er weiß das ich meine beiden Flugsaurier über alles liebe und mich nie von ihnen trennen würde.

    Also bis bald
     
  6. #5 Rüdiger, 27. Februar 2002
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Februar 2002
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin, Du Neugierige und der ganze Rest!

    Ist gar keine leichte Frage, die Du da stellst. Ich habe zwar schon öfters so nebenher von dem Charakter meiner Grauen erzählt, aber jetzt alles so zusammenzufassen...:?
    Na, versuche ich mal:

    Alf Von meinen jetzigen Grauen der erste, den ich bekam - aus dem Zoohandel mit gestutzten Flügeln, ca. ein halbes Jahr alt, Handaufzucht. Besonders das Flügelstutzen hat ihn wohl geprägt: an anderer Stelle habe ich bereits erzählt, das er eine besonders gute "Klammertechnik" entwickelt hat, die ihn später auch ermöglichte, Angriffen des flugfähigen Charlies standzuhalten.
    Alf ist der Boss des Minischwarms, dabei aber eigentlich auch der ruhigste Vogel von allen - das gilt einerseits hinsichtlich seiner Flu-und Kletteraktivitäten, die nicht so ausgeprägt sind wie beim Rest, andererseits aber auch hinsichtlich seiner Lautäußerungen:
    er plappert weniger als die anderen drei. Das heißt aber nicht, das Alf nicht auch seine Phasen hat, in denen er z.T. sehr wild vor allem mit Henry und Elli rumspielt und dabei kletternd die tollsten Kapriolen macht.
    Alf ist auch einerseits sehr anhänglich: trotz zweier Partnerinnen, mit denen er ein doch recht intensives Kraul- und Fütterverhältnis
    pflegt (mal ist die eine, mal die andere Favoritin) kommt er bspw. immer noch ins andere Zimmer geflogen, wenn wir dort sitzen oder morgens, wenn ich mich ins Vogelwohnzimmer setze, kommt er gleich auf den Couchtisch. Früher war er sehr verschmust, da konnt man ihn stundenlang kraulen, vor allem unter dem Schnabel liebte er sehr. Auch war es möglich, sich zum Schlafen auf die Couch zu legen und Alf setze sich einem auf die Brust und schlief mit. Diese Zeiten sind allerdings weitgehend vorbei: er kommt zwar immer an,. aber bspw. gekrault werden möchte er dann doch nicht. Eigentlich weiß ich oft gar nicht, was er überhaupt alles will, außer einfach in unserer Nähe zu sitzen und in Ruhe gelassen zu werden. Vielleicht sind wir aber auch sein Zufluchtsort vor den beiden Weibchen?;)
    Gegenüber Neuem ist Alf meistens sehr mißtrauisch. So habe ich
    bspw. mal neue Äste am Kletterbaum angebracht und Alf ist zwei Tage nicht raufgegangen. Ein wenig hat sich das gegeben, es ist auch nicht jedesmal so - wann und warum eine Veränderung sein Mißfallen erregt und wann nicht habe ich bislang noch nicht herausgefunden - mal scheint er garnbicht zu bemerken, das da ein neuer Ast ist und mal kann man ihn einfach nicht darauf bekommen.
    Gegenüber Menschen hat er sein Mißtrauen etwas abgelegt: früher waren es besonders kleine Menschen (Kinder), die Panik bei ihm auslösten, das hat sich inzwischen gegeben.
    An sich ist Alf der sehr friedlich und beißt Fremde nicht, aber Ausnahme bestätigen die Regel: als wir einmal Besuch hatten hat Alf sich scheinbar sofort mit dem Ehemann gut verstanden und ließ sich auch Kraulen. Dann flog er dem mann auf die Schulter, der drehte seinen Kopf Alf zu und - haps - Alf hat ihn in die Nase gebissen. Auf mich machte das aber eher den Eindruck eines Versehens, den dabei wirkte Alf kein bischen Agressiv.
    Auch gegenüber den drei anderen Grauen ist Alf kaum aggressiv, am meisten natürlich Charlie, dem anderen Hahn. Aber auch hier beläßt er es bei einer kurzen Verfolgung, um Charlie wegzujagen, wenn er zu Nahe kam. Von sich aus hat er eigentlich noch keinen anderen Grauen anzugreifen versucht.
    Wenn ich auch mehr Probleme mit Charlie habe, so glaube ich dennoch, das Alf der gegenüber uns respektloseste Vogel ist:
    es ist sehr schwierig, ihn von etwas abzuhalten, was er gerne möchte wie knisternde Tüten oder ein Stück Käse - da wird er dann doch ziemlich unwirsch und versucht uns auch zu hacken.
    Und er beweist ein großes Standvermögen, denn immer und immer wieder versucht er, seinen Willen durchzusetzen, mit einem ein-, zweimaligen Wegjagen ist es da nicht getan.
    Wenn man Alf mit einem anderen Tier vergleichen, so erinnet er mich am ehesten an einen Bären (ein Tier, mit dem auch ich oft verglichen werde).

    Charlie Die Nummer zwei im Bunde, als Partner für Alf gedacht und wie sich später herausstellte, auch ein Männchen. Ich habe ihn aus Privathand, er war ein Jahr alt, Handaufzucht. Angeblich wurde der Vogel wegen Allergie abgegeben, ich glaube aber, sie kamen mit dem Quatschmacher auch nicht klar. Und das ist er wirklich: ein Quatschmacher. Charlie ist viel lebhafter als Alf, nichts ist vor seinem Schnabel sicher, alles muß an- und zernagt und zerlegt werden. Während es bei Alf problemlos möglich war, auch als er wieder fliegen konnte, ihn frei im Zimmer zu halten, waren bei Charlie schon eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen notwendig und früher kam er auch nachts in den Käfig, damit wir in den Morgenstunden nicht ein zerlegtes Zimmer vorfanden.
    Charlie ist völlig auf Maike fixiert, sie ist seine auserkorene Partnerin und die anderen Grauen interessieren ihn nur sehr sehr wenig. Natürlich störe auch ich seine Beziehung zu Maike: ich bin gerade noch als Ersatz akzeptabel, wenn Maike nicht da ist, aber ab und an ein Angriff muß sein - aber immer von einer höheren Position aus und von hinten und nur, wenn ich ihn nicht ansehe. Das versucht er übrigens auch mal gegenüber Boss Alf - für mich ein Anzeichen, das er zwar eine andere Position im Schwarm will
    (unter den vier Geiern steht er auf Rang zwei), mich aber immer noch als Ranghöher ansieht. Henry und Elli werden nämlich auch von einer tiefergelegenen Position und von vorne aus angegriffen
    (Angriff klint jetzt sehr hart, es heißt eigentlich nur, das sie weggejagt werden). Ich habe mit Charlie das up-and down-Training gemacht und kann ihn jetzt sehr gut "händeln", d.h. er kommt meist problemlos auf meine Hand, ohne danach zu hacken wie es zu Anfang war. Aber auch er hat seinen eigenen Kopf: sitzt er irgendwo, wo er nicht sitzen sollte, kann man ihn zwar wegholen oder wegjagen, aber zwei Sekunden später sitzt er wieder da. Das ist ja auch ein zu schönes Spiel! Charlie ist der körperlich kleinste, aber auch der agressivste unser Geier und der verfressenste: wenn man icht aufpaßt, besucht er auch Die Futternäpfe bei den Mohren und den Sittichen. Es ist vielelicht derjenige, der am lernfähigsten ist, z.B. beim Öffnen von Türen.;)
    Gegenüber Neuen und Verändernungen ist Charlie am aufgeschlossesten. Welch ein Tier wäre Charlie? Vielleicht eine Katze?

    HenryDie dritte im Bunde, ein Wildfang unbekannten Alters, aber vom Aussehen her noch kein alter Vogel. Ich habe Henry auf Initiative einer Tierärztin aus einer Zoohandlung übernommen: dort saß sie mit einem anderen Grauen, scheinbar waren beide verpaart und sollten auch nur zusammen abgegeben werden, doch eines Tages war der andere verkauft und Henry alleine. Unter dem Vorbehalt, Henry weiter zu vermitteln, da ich nicht sicher war, ob sie als sehr scheuer Wildfang für die Wohnungshaltung geeignet war, habe ich ihn übernommen. Tja, ach ein paar Tagen ließ ich Henry aus dem Käfig und sie machte sich sofort erfolgreich an Alf ran. Binnen kurzen lernte Henry von Alf das Sprechen und gegenüber maike und mir hat sie weitgehend ihre Scheu abgelegt und nimmt auch Futter aus der Hand. Anfassen oder auf die Hand nehmen dürfen wir sie allerdings (noch) nicht. Gegenüber anderen Menschen ist sie weiterhin recht scheu. Henry ist ein Plappermaul, fast den ganzen tag über am Reden, zwitschern und Pfeifen wie ein Welli, ansonsten aber doch eher ein ruhiger Charakter, der nicht viel Quatsch macht, obwohl es sich in letzter Zeit möglicherweise aufgrund des Vorbildes von Elli es sich verstärkt hat. Henry ist übrigens der extremste Obstfresser von den vieren: für eine Schale Obst läßt sie oft auch das Körnerfutter stehen, während die anderen sich zuerst darauf stürzen.
    Im Rang steht sie in unserem Minischwarm an letzter Stelle, doch in letzter Zeit setzt sie immer öfter gegen Charlie durch.

    Elli Gleich eingangs will ich erwähnen, das bei Elli das Geschelcht nicht absolut feststeht, der DNA-test steht noch aus, aber die meisten Tippen auf ein Weibchen. Elli ist der größte der vier Geier. Ich habe sie von einem Züchter, der sie nicht zur Zucht einsetzen konnte/wollte, weil sie angeblich die Gesellschaft von Menschen denen von anderen Grauen bevorzugte. Sie ist zwar ein Wildfang, aber handzahm, möglicherweise auch handaufgezogen.
    Als wir Elli bekamen, kam sie gerne auf die Hand und ließ sich gerne Kraulen - einige Tage lang. Dann entdeckte auch sie Alf für sich und jetzt ist es aus mit dem Kraulenlassen. Auf die Hand kommt sie zwar, aber oft nur sehr widerwillig. Dabei knabbert sie immer an dem Fingern und versucht sie wegzustupsen - aber fast unvorstellbar sanft. Woi ebereits erwähnt ist sie wie Henry mit Alf zusammen. Wenn überhaupt möglich ist sie ein noch größeres Plappermaul als Henry (vielleicht auch ein Zeichen für ein Weibchen?) und schlägt im Quatschmachen z.t. auch Charlie, auf jeden Fall hat sie Sachen zum Zerlegen entdeckt, auf die Charlie seltsamerweise noch nicht gekommen war (wie bspw. meine Bücher im Regal in Konfetti zu verwandeln). Gegenüber neuen ist sie aufgeschlossener als Alf und Henry, ist auch agressiver als diese, im Rang steht sie auf Platz drei, d.h. über Henry, aber hinter Charlie, wobei Henry ja inzwischen auch ab und zu über Charlie steht: dann kommt es zum Karussel, Elli vertreibt Henry, Henry vertreibt Chaklie, Charlie vertreibt Elli, Elli vertreibt Hnery und so weiter, während Alf daneben sitzt, als ginge ihn dies alles nichts an.

    So, auch wenn das Charakterbild längst nicht komplett ist, soll das erstmal reichen!
     
  7. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Na dann möchte ich mich auch mal anschließen

    Nicky WF habe ich vor etwa drei Jahren von einer Familie
    abgekauft,die Ihn in einem sehr kleinen Käfig hielten
    ohne Freiflug und Spielzeug
    Nicky hat sich sehr schnell bei uns eingelebt und kein bissel
    getrauert.Vom Verhalten ist er sehr ruhig und ausgeglichen
    Er hat vor garnichts Angst und lässt sich auch nicht aus der
    Ruhe bringen.Er läßt sich nur von mir anfassen und kraulen
    mein Mann benutzt er nur um seinen Frust abzulassen.
    Nicky ist sehr ruhig in seiner Art und spielt auch kaum mit
    seinem Spielzeug.

    Lori bekamen wir mit 13 Wochen sie ist eine Handaufzucht
    und war vom ersten Tag an sehr aggressiv.Sie versucht ständig
    ihren Kopf durch zu setzten und kennt überhaupt keine Angst
    Sie nimmt neues Spielzeug sofort an sie ist auch diejenige
    die ständig den Streit mit den anderen beiden anfängt.
    Sie ist stark auf meinem Mann fixiert läßt sich aber auch hin und wieder mal von mir kraulen.

    Merlin bekamen wir mit 9 Wochen Handaufzucht
    Merlin ist sehr verschmusst und Liebebedürftig er zeigt
    keinerlei Aggessivität teilt sein Futter mit Lori und fängt von sich
    aus niemals einen Streit an.Er ist sehr sensibel und ein kleiner
    Angsthase Merlin ist nur auf mich fixiert und mein Mann darf
    ihn überhaupt nicht anfassen weil er dann sehr stark und
    kräftig zubeißt,was er bei mir noch niemals getan hat
     
  8. czehnder

    czehnder Ori, das Blumenmädchen

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    Hier noch ein Portrait von meinen beiden Piepmätzen:

    Ich habe Coco und Ori im Alter von 3 Monaten gestutzt von einer Züchterin geholt. Leider ohne Papiere und Ringe. Laut ihren Aussagen soll es sich um ein Geschwisterpaar handeln. Ich habe so meine Zweifel aber das tut nichts zur Sache.

    Coco ist nun also 14 Monate alt und als Handaufzucht abgegeben worden. Er ist der Dominante, liebt Ori aber über alles. Ich bin neben Ori seine Bezugsperson. Er lässt nur mich an sich ran. Gegenüber den Männern in meiner Familie ist er mehr als skeptisch und macht seiner Angst auch gerne mal mit einem kleinen Angriff Luft. Die Seile und Spielsachen sind ihm immer wieder ein willkommener Zeitvertrieb. So kann er mit den Holzklötzen kämpfen und schimpfen, was das Zeug hält. Der Gewinner ist natürlich immer er selbst! Wenn ich ausser Haus bin, dann denkt er überhaupt nicht daran, seine Voliere zu verlassen. Aber wehe, ich komme unten rein. Dann geht der Zirkus los!

    Ori ist auch 14 Monate alt und ein sanftes liebes Mädchen. Sie lässt sich auch von meinem Mann anfassen. Das aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn es ihr zu viel wird, na dann wird eben zugelangt und mit schräger Kopflage zu mir geschielt, ob das nun auch richtig war! Auch Ori spielt sehr gerne mit den Spielsachen und schaut immer wieder auf Coco, was er denn nun so anstellt. Ori ist definitiv weniger auf mich bezogen als Coco!

    Beide sind nicht speziell ängstlich. Ich habe sie von Anfang an auch immer mitgenommen, wenn wir über das Wochenende in die Ferienwohnung verreisen. Auto- und Zugfahrten machen ihnen nichts aus.
    Ich denke, sie haben darunter gelitten, dass sie gestutzt wurden. Zum Glück sind sie jetzt in der Mauser und ich hoffe ganz fest, dass sie unser Haus bald fliegend unsicher machen werden!

    Ich freue mich täglich an ihrem Geplapper, das zur Zeit gut und gerne bis zu 4 x am Tag für gut 20 Minuten alles andere im Hause übertönt! Von Miauen, Bellen, Türen quietschen und Pfeiffen ist alles drin!

    Bin auf weitere Berichte gespannt. Ich werde demnächst einige Fotos der beiden einscannen. Hoffe nur, dass es auch irgendwie klappt.

    Christine
     
  9. Suzzi

    Suzzi Guest

    @czehnder

    ____________________________________________________
    Ich habe Coco und Ori im Alter von 3 Monaten gestutzt von einer Züchterin geholt. Leider ohne Papiere und Ringe.
    ____________________________________________________

    Wie geht den das bitte????????? Ohne Ringe und ohne Cites???

    sind das Graue oder andere Papas? is ja eigentlich egal weil alle Ringe haben müßen.............

    Die Züchterin kommt aber echt Chinesisch vor.
    Bist du sicher das die überhaupt ne Zuchgenemigung hat?

    Komisch komisch.......

    Soll nicht böse gemeint sein, aber das ist ja eigentlich
    Illegal.;)
    Ich hab ja auch einen Grauen aufgenommen der Ausgesetzt wurde und dem der Ring weggemacht wurde, rein nach Gesetzeslage müßte oder muß ich ihn noch im Bundespresidium für Artenschutz registrieren und Nachberingen lassen damit ich Legal der "Pfleger" sein darf.

    Aber ich warte noch ab bis er sich eingelebt hat und alles soweit ok ist mit meinen beiden Babys
     
  10. Inge

    Inge ...

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    Hallo Suzzi

    kurze Erklärung von mir: Im Prinzip hast Du recht, aber Cites brauhts Du in Deutschland für Graue auch nicht mehr, nur Herkunfts-/Züchternachweis und Ring natürlich.

    Coco und Ori sind Graupapageien, aber Schweizer, und wohnen wie Christine in der Schweiz. Die Gesetze sind dort etwas anders als bei uns.
     
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  12. Suzzi

    Suzzi Guest

    ACHSOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

    stand ja nix dabei beim Wohnort........sorry hihi:S
     
  13. czehnder

    czehnder Ori, das Blumenmädchen

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    Hallo Suzzi
    Inge hat alles Wichtige dazugetan. Wir sind in der Schweiz zu Hause und hier müssen Graue nicht angemeldet werden. Was die Zuchtgenehmigung angeht, bin ich nicht auf dem Laufenden. Aber was auch immer. Für uns ändert es nichts mehr.
    Christine
     
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