Was haltet ihr davon

Diskutiere Was haltet ihr davon im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; In der neuesten Ausgabe der Gefiederten Welt 5/03 wird über ein Interview mit Matthias Reinschmitt Kurator vom „Loro Parque“ auf Teneriffa...

  1. #1 Bianca Durek, 8. Mai 2003
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    In der neuesten Ausgabe der Gefiederten Welt 5/03 wird über ein
    Interview mit Matthias Reinschmitt Kurator vom „Loro Parque“
    auf Teneriffa berichtet. Er selbst bezeichnet sich als Papageien-
    liebhaber.

    In dem Park leben 3300 Vögel die von 35 Mitarbeitern betreut
    werden. Es sind insgesamt 346 verschiedene Arten vorhanden.

    2001 wurden 1146 Vögel nachgezüchtet, 2002 waren es schon
    1310 Vögel. Jetzt soll die Zucht gesteigert werden auf cirka 2000
    Jungvögel.
    Der Erlös aus dem Verkauf dieser Vögel soll wieder in die Loro
    Parque Fondacion fliessen die derzeit 12 Papageienschutz-
    Projekte unterstützt.

    Aber was bitte schön soll diese Papageienfabrik bezwecken?

    Das noch mehr verhaltensgestörte Papageien sich in Wohn-
    räumen und Volieren tummeln. Gibt es nicht schon genug
    Elend unter diesen Tieren. Die Wartelisten der verschiedenen
    Abgabe-Institutionen sind doch schon lang genug.

    Eines bleibt allerdings unbestritten, dass diese Vögel sicher
    besser versorgt und gehalten werden als bei so manchem
    Hobbyzüchter, der Keller, Garage oder Schuppen als Zucht-
    anlage benützt.

    Aber können 35 Mitarbeiter so viele Vögel versorgen? Ob die
    beiden Tierärzte da mit eingerechnet sind ist aus diesem Be-
    richt nicht zu entnehmen.

    Werden durch diese Vielzahl an zusätzlichen Vögeln die heute
    schon von den Philippinen eingeflogen werden und jetzt noch
    von Teneriffa auf den Markt kommen nicht die Preise fallen.
    Kann sich dann jeder der einen Papagei toll findet, diesen
    kaufen wie ein neues Hemd.

    Haben wir nicht in den Foren genügend Beispiele dafür wieviele
    Menschen sich total unwissend solche Vögel zulegen und dann
    nachfragen wie lange es dauern kann bis der Vogel spricht oder
    handzahm ist.

    Nicht wenige der Forenmitglieder opfern heute schon ihre ge-
    samte Freizeit und viel Geld um nicht mehr gewollten und
    psychisch gestörten Vögeln ein Heim zu bieten.

    Ich war immer der Meinung der "Loro Parque" würde mit seinen
    seltenen Vögeln zum Papageienschutz beitragen, aber jetzt
    muss ich feststellen auch dort geht es nur ums Geld.

    Unter Papageienschutz verstehe ich etwas anderes.

    Bianca
     
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  3. shamra

    shamra Guest

    geschäftemacherei und touristenattraktion. mehr nicht.
    und welche papaprojekte unterstützt er und wie??
    gibt er nachzuchten zum auswildern????
     
  4. #3 Coco´s Boss, 8. Mai 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Bianca


    Ich denke sowas ist nicht seriös!
    " Sowas " hört sich nach " Fabrik " an.

    Das finde ich garnicht gut!


    Tja das Geld verdirbt den Charakter!
    Profit über Papageienleichen,
    früher oder später!

    Ein kluger Mann (Wer weiß wehr??) schrieb mal:

    " Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,als das ein Reicher in den Himmel kommt!!"

    OT.
    Ist das schei... im halbdunklen auf ner schwarzen,abgegriffenen Tastatur zu schreiben...
    Nur noch Glücksache alles richtig zu treffen....

    LG.
    Joe.


    :0-
     
  5. #4 a.canus, 8. Mai 2003
    a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Ich bin da etwas geteilter Meinung.
    Erstens ist das natürlich so, dass einige Vögel von denen als Probelmvögel bei uns landen und wieder Sorgen bereiten .
    Zweitens finde ich gut dass damit seltene Papageien, und Projekte dazu unterstütz werden.
    Wo soll das Geld dazu denn herkommen.
    Und die vielen Angestellten müssen auch bezahlt werden, und die ganzen Angebote die im Park gemacht werden sind auch kostenintensiv, so bei den Pinguinen, oder das mit den Papageientauern,.....
    Ob das alles sein muss ist dann wieder eine andere Frage.
     
  6. #5 Coco´s Boss, 8. Mai 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Ja genau Moni!
    So was braucht nicht sein!

    Sowas braucht man heute nicht mehr!

    Schon mal garnicht um Profit mit Jungtieren und Spenden zu machen!

    Geht alles zu Lasten der Vögel!

    Tierparks und Zoos, sollten schon hier in Germany gemieden werden!

    LG.
    Joe.






    Einfach unseriös den Tieren gegenüber!:0-
     
  7. Jenna

    Jenna Foren-Guru

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    Hm!
    Also ehrllich gesagt glaube ich nicht an die 35 Mitarbeiter. Zumindest habe ich im Loro Parque wesentlich mehr gesehen! Und ich meine nicht die Bedienungen im Restaurant. Alleine im Pinguinhaus habe ich mindestens 6 oder 7 gesehen, dann wieder andere in der Babaystation, etc. Vielleicht ist die Zahl ja auch dumm ausgedrückt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich mittlerweilen so viel am Konzept des Loro Parques geändert hätte. Zumal er ja schon "ewig" besteht und unter einem anderen Beweggrund gegründet wurde. Allerdings habe ich vor kurzem so etwas über einen anderen Park gehört.

    Keine Ahnung. Ich wäre immer vorsichtig mir anhand eines Artikels eine Meinung zu bilden, da es teilweise nicht der Wahrheit entsprechen muss. Und auch gerade bei Interviews die höchst wahrscheinlich überstzt wurden. Da tauchen immer die wildesten Übersetzungen auf- ne ne

    Wäre es wirklich der Fall, dann wäre das natürlich mehr als schlecht.
     
  8. #7 Ingo, 9. Mai 2003
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2003
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Klar, der Loro Parque ist eine Profit-Organisation.
    Auch ist trotz seines Rufes die Unterbringung der Vögel m.E nicht überall optimal. Viele Volieren stehen zwar inmitten üppiger Vegetation, sind selber innen aber höchst sparsam -langweilig für die Birds um mal anthropomorphistisch zu formulieren- ausgestattet.
    Trotzdem: Die Loro Parque Foundation kümmert sich aktiv um viele Papageienschutzprojekte, von denen das Spix Ara Projekt nur das bekannteste sein dürfte.
    Aber auch andernorts setzt sich der Loro Parque aktiv und mit Nachdruck für den Papageienschutz ein und seine Haltungs - und Zuchtberichte haben die Haltung und Zucht von Psittaciden auch schon oft erheblich befruchtet.
    Die Teilfinanzierung der Projekte über Nachzuchten finde ich vertretbar. Zwar mag da -wie überall in der Heimtierhaltung, egal ob Zwerghamster, Hund, Pferd oder Papagei- manch trauriges Einzelschicksal seinen Anfang finden.
    Aber jeder verkaufte NZ Papagei hilft auch heute noch, den "Bedarf" an den nach wie vor "lieferbaren" Wildfängen zu reduzieren.
    Auch werden die NZ Vögel des Loro Parques sehr gründlich veterinärmedizinisch durchgecheckt.
    Der Vertrieb erfolgt in Deutschland vor allem über die Köllezookette.
    Dort gibt es zwar neben Licht auch einigen Schatten, doch erkennt man immerhin ein gewisses Bemühen, beim Kauf zu informieren.
    Und was den Preisverfall angeht: Die Loro Parque Importe sind beim Köllezoo so teuer (ein Graupapagei etwa 1200 €), daß Spontankäufer sicher abgeschreckt werden.
    Hohe Preise im Zoohandel finde ich schon deshalb OK-wer viel Geld für etwas ausgibt, dem ist es auch etwas wert-und hoffentlich schließt das in vielen Fällen Informationswillen mit ein.
    Lange Rede kurzer Sinn: Trotz einiger Kritik, die auch ich dem Loro Parque entgegen bringe, finde ich, daß der Betrieb und sein Engagement der guten Sache der Psittaciden weit mehr nützt als schadet.

    Ohne solche Profit driven Organizations sähe die Lage für den Papageienschutz deutlich mieser aus-demmuß man mal insd Auge sehen.
    Sogar der ultimative "Massenproduzent" Antonio de Dias "produziert" immerhin weltweit unerreichte Nachzuchterfolge seltenster Papageien. Ohne seine Nachzuchttiere wäre nicht nur das Spixaraprojekt sicher erst recht zum Scheitern verurteilt.
    Hat alles also immer seine zwei Seiten
     
  9. #8 Rosi.N., 9. Mai 2003
    Rosi.N.

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    nicht nur

    die Spixaras wurden der Natur unrechtmäßig entnommen und sollen jetzt unter großem Trara
    angeblich wieder angesiedelt werden.
    Wer's glaubt wird seelig.
    Das soll also der richtige Weg sein Erstmal alles einsammeln dann über großartige Erhaltungszuchtprogramme den Bedarf decken und dann???
    Dann vergammelt der ein oder andere z.B.Hyazinthara im Wohnzimmer oder auch im Gnadenhof.
    schöne Grüße
    rosi.n.
     
  10. #9 Bianca Durek, 9. Mai 2003
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    von wegen Papageienschutz

    @ Rosi
    angesiedelt sollen die bestimmt nicht werden, sonst würde
    nicht nach dem Verhalten in menschlicher Obhut geforscht
    werden.


    http://www.koelle-zoo.de/aktuell/100901/ Quelle

    Um möglichst genaue Erkenntnisse über die verschiedenen Vögel und deren Schutz zu gewinnen, arbeitet die Loro Parque Stiftung zur Zeit an mehreren Projekten. Dazu zählen das Verhalten der Spixaras in menschlicher Obhut, die Erforschung der neuropatischen Magendilatation, die Paarbildung verschiedener Arten bei der Gemeinschaftsbildung, die Wachstumsrate bei Jungtieren aus Elternaufzucht, die Lebensbedingungen des in menschlicher Obhut gehaltenen Blaubauchpapageis, die Gefiederprobleme im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Faktoren, die Verhaltensstudie hinsichtlich der Nahrungsvorliebe und der Einfluss der Volierenausstattung und des Beschäftigungsangebotes auf das Verhalten verschiedener Papageienarten.
    __________________________________________________

    http://www.bluemacaws.org/bilder6.htm

    __________________________________________________
    0l

    Der Hyazinthara sitzt bereits im Gnadenhof. Wie sowas möglich
    ist mit einer vom Aussterben bedrohten Art.

    http://www.zahnarzt-stuttgart.com/gucki/gnadenhof.html

    Vielleicht gibt es jemanden der mir das mal erklären kann.

    Bianca
     
  11. #10 Petra H., 9. Mai 2003
    Petra H.

    Petra H. Guest

    Die ehemaligen Besitzer des Hyazintharas waren angeblich der Meinung, daß er es im Gnadenhof besser hätte, hängen wohl noch heute sehr an ihm, hm. Ein wunderschönes Tier!

    Ich möchte Ingo eigentlich in jedem Punkt beipflichten. Auch denke ich, daß die Volieren deshalb so spärlich eingerichtet sind, damit sich die Tiere mehr miteinander beschäftigen und so Nachwuchs produzieren.
    Der Nachwuchs wird dort nicht einzeln gehalten, was das Sozialverhalten fördert. Ich denke mal, eine eventuelle Verhaltensstörung wird dann eher nach dem Verkauf an den "Endverbraucher"gebildet.

    Früher konnte man auf der homepage von Kölle-Zoo wunderbar die Preise einsehen, da kippte ich jedesmal aus den Puschen. Die Preise sind mit denen von Heike Mundt zu vergleichen. Enorm teuet, ob zu Recht oder nicht, Spontankäufe lassen sich da wohl eher ausschliessen.

    Die Loro-Parque-Foundation tut sicherlich eine Menge für den Tierschutz, doch bin ich auch der Überzeugung, daß Profit eine große Rolle spielt. Die Kosten der angeblich vielen Angestellten (kann ich nicht bestätigen) werden sicherlich schon durch die Einnahmen der Eintrittspreise gedeckt. Der Park ist wunderschön und immer gut besucht.

    Viele Grüße,
    Petra
     
  12. #11 Bianca Durek, 10. Mai 2003
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2003
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    @ Jena

    Das ist keine Übersetzung, Matthias Reinschmitt ist Deutscher.

    @ Rosi.N.

    wieso konnten die Vögel, wenn der Natur unrechtmässig ent-
    nommen dann behalten werden?

    @ Petra H.

    Bin mir nicht sicher ob es erlaubt ist diesen Vogel im Gnadenhof
    alleine zu halten. Könnte mich ja mal erkundigen. Wobei ich
    jetzt schon weiss, dass die auf der Homepage angeführte
    Genehmigung von Passau seit April 2001 nicht mehr gilt. Sie ist
    mit dem Umzug erloschen, laut Schreiben vom Bayerischen
    Staatsministerium. Es ist auch erlaubt gewesen Vögel wieder
    zu verkaufen wenn alle Haltungsbedingungen gestimmt haben.

    Bianca
     
  13. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    gute Frage

    Beim Spix Ara bot die Brasilianische Regierung Straffreiheit an wenn sich die Halter der Spix Aras melden.
    Bei einigen anderen Arten Vitamin B oder aber immer wieder diese dummen Geschichten mit illegalen Vögeln die beschlagnahmt werden und dann in diversen Parks untergebracht werden müssen und somit legalisiert werden.
    So kommt man trickreich an einen Bestand legaler Vögel mit denen man dann naürlich auch züchten kann und nach Meinung der Parkbesitzer auch muß denn der Bestand muß ja erhalten werden damit andere wieder für viel bzw.sehr viel Geld diese Papageien erwerben können usw usw.
    Letztes trauriges Beisspiel Ara Couloni.
    schöne Grüße
    rosi.n.
     
  14. j-c-w

    j-c-w Foren-Guru

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    Zum loro Park

    Natürlich ist er auf Profit ausgerichtet, aber ohne den loro Park sähen die Projekte zum papageienschutz ja wohl sehr dürre aus !!
    Und ohne de Dios und den loro Park udn einige andere sehr große, was meint ihr, wie sähe es dann aus, wenn die ganzen seltenen Arten nicht erworben werden könnten....?
    Da ginge es dann den wildbeständen sehr sehr viel mehr noch an den Kragen als jetzt schon, man muss sich doch nur angucken was de dios z.B nachzieht......letztes Jahr waren es z.B 5 Spixaras !
    Ob man die auswildern sollte ist eine andere Sache in meinen Augen ist das auswildern bei so wenig Individuen totaler Unsinn, da die Chancen zu überleben gleich 0 sind !

    Also die Massenzuchten sind sicher auf profit ausgelegt, allerdings verhindern sie auch massiv den Handel mit Wildfängen von seltenen Arten, da immer mehr Arten dort in großer Zahl nachgezüchtet werden und sie so zumindest, wenn auch teuer zu erwerben sind und mann sie nicht illegal aus der natur entnehmen muss, natürlich geschieht dies trotzdem noch, aber in einem geringeren Maße, zumindest bei den seltneren Arten....

    Natürlich habe ich mich bei den Artikel auch gefragt, was passiert mit den ganzen "Billigvögeln" und was passiert, wenn der loro Park dann das Ziel erreicht 2000 Nachzuchten pro jahr zu haben, wovon er vielleicht 200 behält......für die einzelnen billigeren Vögel mag es nicht so gut sein, aber es werden durch die großen Zuchten, vorallem von seltenen Tieren die Wildbestände schon etwas geschont !

    Nochwas zu Heike Mundt, so teuer sind die Vögel gar nicht, was sehr doll zu Buche schlägt ist die , ich glaube 4 wöchige Quarantäne, die kostet fast genausoviel wie der Vogel, wenn auch nicht ganz......

    Natürlich kann man BII udn den loro Park nicht vergleichen, da BII doch noch sehr viel mehr auf Profit ausgerichtet ist, aber trotzdem tragen beide doch auch zum Artenschutz bei !
    Außerdem hat der Loro Park viel für die Vögel getan......stand übrigens auch im Artikel !!
     
  15. Petra H.

    Petra H. Guest

    Wir müssen schon dankbar sein, daß es BII und den Loro Park gibt, das ist auch meine Meinung.
    Wenn mit den einzelnen Tieren kein Mißbrauch betrieben wird, ist das für mich persönlich in Ordnung.
    Ich bin übrigens ein großer Fan von Heike Mundt, wollte sogar bei ihr einziehen;) :D Ihre großen Flugvolieren mit den vielen Haubenschlümpfen haben mir doch sehr imponiert. Das ändert aber nichts daran, daß ich die Endpreise der einzelnen Vögel für überteuert halte. Gesundheitscheck, Quarantäne hin oder her. Ihre Tiere sind nun einmal doppelt so teuer, wie woanders. Aber das ist hier ja nicht das Thema.

    Viele Grüße,
    Petra
     
  16. #15 Coco´s Boss, 11. Mai 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Petra.
    Deine Ansicht kann ich auch Unterschreiben.

    Und zu H.M.
    Einige hier im Forum haben ja auch wohl Tiere von H.Mundt.
    Habe aber noch nie ne Beschwerde gelesen,das sich der hohe Preis nicht gelohnt hätte.

    Der gute Gesundheitszustand ihrer Tiere, lässt im nachhinein, einiges wieder positiver aussehen, oder?

    Ich selber habe zwar meine Tiere nicht von H.M. gekauft da ich Sie noch nicht kannte,habe aber auch hohe Preise bezahlt,was ich bis heute nie bereut habe.

    TA. kosten in zwei Jahren, wegen Krankheit = null!
    Nicht ein Euro.

    Und ich habe auch einige Sorgen in dieser Zeit, n i c h t gehabt, was ja auch wohl einiges wert ist, wenn ich mir das " Krankenforum " ansehe...

    LG.
    Joe.

    :0-
     
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  18. Petra H.

    Petra H. Guest

    Joe, das stimmt eindeutig!!!
    Ich habe meine Bella-Marie von Heike Mundt (Geschenk meines Mannes zur Geburt unserer Tochter!)erworben und es keine Sekunde bereut.
    Sie ist noch nie krank gewesen und hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Das ist in einer mehr oder weniger großen Gruppe Gold wert.

    Nun hätte ich noch gerne etwas "Geflügeltes", doch der Preis läßt mich zögern, wie gesagt, Spontankäufe sind da einfach nicht realisierbar..;)
    Aber die Mundt_babies sind wirklich zu empfehlen, wenn ich doch nur mal im Lotto gewinnen würde...:D


    Viele Grüße,
    Petra
     
  19. #17 Ingo, 12. Mai 2003
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2003
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Muß noch ein Wort zum Wiederauswildern gerade der Spixaras loswerden:
    Das Panikprojekt vor ein paar Jahren machte Sinn, weil es da noch einen freilebenden mit Kenntnis einiger Traditionen gab, der Neulinge "einweisen" konnte.
    Der lebt nun nicht mehr, also muß man das ganze entsprechend anders angehen.
    Dazu gehört zu allererst, daß das Problem des Lebensraums geklärt udn das Vorhandensein geeigneter Habitate gesichert ist-das dauert eher ein paar Jahrzehnte als ein paar Jahre-Hektik ist das absolut nicht angesagt!!!!.
    Zweitens muß man inzwischen natürlich soviel wie möglich über das Verhalten der Spixaras lernen-und da sie nunmal im Freiland ausgestorben sind, muß das zwangsläufig an Vögeln in Menschenhand geschehen. Auch wenn deren Verhalten bereits deutlich modifiziert ist: DAS und nur das ist nunmal unsere Augangspopulation für eventuelles späteres Auswildern.
    Dann muß ja auch noch geklärt werden, ob die genetische Vielfalt der wenigen vorhandenen Tiere überhaupt ausreicht, um die Art überhaupt oder ohne menschliche Hilfe zu erhalten.
    Im Schnitt braucht man als Faustregel nämlich so ein paar hundert nicht alzu nah verwandter Exemplare einer Art, um eine genetisch überlebensfähige Population zu bilden.
    Zum Glück ist das nur eine Fausteregel und manche Arten "halten enorm viel Inzucht aus", ohne sichtbaren Schaden zu nehmen. Man denke nur an Goldhamster, Wellensittiche, Guppies, Hausgeckos etc etc.
    Andererseits sind manche Arten extrem anfällig für Inzuchtdepressionen. Vermutlich hängt das mit demn zeitlichen Abstand zum letzten überlebten Populationsbottleneck zusammen..aber das führt hier zu weit.
    Jedenfalls muß man herausbekommen, wie anfällig die Spixaras diesbezüglich sind und gleichzeitig höllisch aufpassen, die zwangsläufig geringe genetische Variabilität der Zuchtvögel nicht noch weiter absacken zu lassen. Das ist ein hoch komplizierter statistischer Prozeß, der da bei der Zusamnmenstellung von Zuchtpaaren zu bedenken ist. Und "mögen" müssen sich die Partner ja auch noch.
    Erst, wenn also Habitate "gesichert" sind und Vögel in Hunderter Größenordnung zur Verfügung stehen, ist an ein sinnvolles Wiederauswildern überhaupt zu denken.
    Da Aras wohl Vögel mit Verhaltenstraditionen sind, wird das auch dann nicht einfach werden, da den NZ Vögel ja jegliche tradierte Kenntnisse fehlen.
    Evtl wird es also maximal "nur" eine Population freifliegender Spixaras geben, die auf den Menschen angewiesen sind. Aber auch das wäre doch schon ein Erfolg, oder?!
    Abgesehen davon gibt es auch was Auswildern von Tieren, denen Traditionskenntnisse fehlen durchaus positive Überraschungen- man denke nur an die weißen Oryx!

    Und daß alle Spixaras illegal gefangene Tiere oder deren Nachkommen sind, ist nunmal so. Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Heist das denn, daß wir es drin lassen sollen und jede NZ Bemühungen der Spixaras verdammen sollen, weil der Fang der Elterntiere zur Ausrottung beitrug oder weil ein späterer Auswilderungserfolg sehr fraglich ist ?
    Auch eine "nur" in Menschhand überlebende Art ist NICHT ausgerottet. Und gerade in neuerer Zeit gibt es Gott sei Dank doch wieder Erfolgsstories mit gerade solchen Arten. Man denke nicht nur an die erwähnte Oryx, sondern auch den Davidshirsch oder Phelsuma guentheri.

    Nur so ein paar Gedanken
     
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