Was kann ich machen....

Diskutiere Was kann ich machen.... im Amazonen Forum im Bereich Papageien; ....wenn 2 Amazonen sich mögen, aber nicht zueinander finden ?? Wie kann ich die beiden zusammen beschäftigen, dass sie die Scheu voreinander...

  1. #1 Angelika K., 1. Dezember 2003
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    ....wenn 2 Amazonen sich mögen, aber nicht zueinander finden ??

    Wie kann ich die beiden zusammen beschäftigen, dass sie die Scheu voreinander überwinden ??

    Nach 6 Wochen hat sich noch nicht viel getan. Vor einiger Zeit waren wir schon viel weiter als heute. Es ist aber nichts vorgefallen.
    Ich verteile auf den Käfigen und Kletterbäumen: Feldsalat, Feuerdorn, Maiskolben, Stangensellerie damit beide beschäftigt sind. Wenn sie zu ihm hingeht, geht er weg. Er quietscht und freut sich aber wenn sie sich bewegt oder was sagt.
    Ich habe das Gefühl beide mögen sich sehr, aber keiner traut sich.
    Im Moment habe ich 2 einzelne, traurige ?? Vögel.
    Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und sehe das zu eng ?
    Ich habe das Gefühl, die beiden brauchen einen kleinen Schubs. Aber wie?

    Falls irgend jemand mir weiterhelfen kann... Ich bin für jeden Ratschlag dankbar. :? :?

    :0-
     
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  3. Dotterle

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    Hallo Angelika,

    ich habe gerade Deinen Beitrag Charly im Doppelpack gelesen und gesehen, dass Du zwei verschiedene Amazonenarten zu Hause hast. Das kann zwar gutgehen, aber optimal sind die Voraussetzungen dann nicht.
    Der allerwichtigste Punkt erscheint mir, dass die Voliere gross genug ist, dass sich die beiden aus dem Weg gehen können, wenn es Streitigkeiten gibt.
    Der zweitwichtigste Punkt ist, dass ihr Menschen Euch etwas distanziert von den Vögeln. Wenn jahrelang der Mensch die Bezugsperson eines Vogels war, dann dauert es eine Weile, bis er einen Artgenossen akzeptiert und sich wieder verhält wie ein Papagei.
    Ich rate Dir noch etwas Geduld zu haben und verzichtet auf Dinge, die die Eifersucht bei einem der Vögel hervorrufen können. Streitigkeiten sind zwischen Amazonen auch normal. Nur müssen sie im erträglichen Rahmen ablaufen (also ohne Blutvergiessen). Reduziert vielleicht auch etwas das Spielzeug, damit sich die beiden mehr miteinander beschäftigen und sich so einfach besser kennenlernen können. Ich drücke Euch die Daumen, dass Eure beiden noch zueinanderfinden werden.

    Viele Grüsse
    Barbara & die Amazonen :0-
     
  4. #3 Angelika K., 1. Dezember 2003
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo Barbara.

    Danke für die Antwort.
    Es ist eine Gelbbung- und eine Rotbugamazone. Ich glaube nicht, dass der Unterschiede so gross sind. Jeder hat seinen eigenen, grossen Käfig. Streitigkeiten gibt es nicht. Beide putzen, futtern und spielen, schlafen, dösen zeitgleich. Es geht nur um den Rest. Der Rest fehlt noch. Und da brauchen sie evtl. ein bischen Unterstützung. Aber wie ?? Er ist mit der Situation auch nicht zufrieden.
    IHR Mensch hat sich schon SEHR zurückgezogen und SEINE Menschen gibt es nicht mehr.
     
  5. Verona66

    Verona66 Ama-Mama

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    Hallo Angelika,

    gib ihnen noch ein wenig Zeit. Ich habe eine 5-jährige Ama-Henne, eine Handaufzucht, die seit Baby nur MICH gewöhnt war und extrem zahm ist. Dann kam vor 4 Monaten der Baby-Blaustirnhahn dazu. Meine Geier LIEBEN sich auch nicht. Aber sie akzeptieren und mögen sich. Meine Henne will auch zeitweise nicht soooo viel vom kleinen wissen. Der kleine will nur spielen, raufen, Blödsinn machen, sie geht aber meist weg, wenn er kommt. Aber dann gibt es oft Momente, in denen sie schnäbeln, küssen, spielen, sich zanken usw. Gestern hat der kleine der Henne die Kopffedern ganz lieb geputzt und sie hat die Augen zu gemacht und es sich gefallen lassen :D Das war soooo süss. Aber viel mehr ist bei denen auch noch nicht. Sie dösen tagsüber nebeneinander. Gonzo (Hahn) sucht immer Rockys (Henne) Nähe. Manchmal ist es ihr zuviel und sie fliegt weg. Aber man kann halt keine Wunder erwarten ;) Jedoch fressen sie seit Wochen in 1 Käfig, in 1 Voliere, meistens ohne Gezanke :D

    Dann stell ich ihnen seit 3 Tagen abends in 1 Teller Leckerli auf die Voliere, da gehen sie dann sofort beide hin und fressen ganz brav aus 1 Teller, ohne sich zu ärgern.

    Aber abends will jeder auf seinem eigenen Schlafplatz schlafen, weit genug vom anderen entfernt :D

    Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass es noch viel besser wird. Sie brauchen einfach noch Zeit. Und wenn sie sich nicht verpaaren, sondern nur gute Freunde sind, dann freu ich mich genauso :D

    Sechs Wochen ist wirklich nicht allzulange. Bei vielen dauert es Monate oder vielleicht sogar Jahre.

    Und den kleinen "Schubs" kannst du ihnen nicht geben, das muss von ganz alleine kommen, wenn sie es selber wollen ;)

    Warte doch einfach noch ein bischen :)
     
  6. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Angelika,

    ich sehe das wie Barbara und Sabine: Das einzige, was du ihnen geben kannst, ist Geduld, Geduld und noch einmal Geduld.;)
    Was sind 6 Wochen? In einem Papageienleben eigentlich keine Zeit...
    Ich glaube nicht, dass die beiden traurig sind. Sie haben doch sicherlich ihre Beschäftigung miteinander und alles andere kommt bestimmt irgendwann... Gib nicht auf, das wird schon. Solange sie sich nicht zoffen, ist noch alles drin. Einer braucht etwas länger, der andere rafft es schneller. Es ist halt auch nicht viel anders als bei den Menschen...;)
     
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  8. #6 Angelika K., 2. Dezember 2003
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo !

    Natürlich gebe ich beiden Zeit. Er gehört jetzt zu uns. Daran wird ich nichts mehr ändern.

    Trotzdem ist es traurig zuzuschauen, wie beide möchten und sich nicht trauen.

    Wenn sie zu ihm hingeht, geht er weg und umgekehrt. Beide beobachten sich genau und jeder guckt sich was vom anderen ab. Es ist halt noch dieser „kleine Berg“ den beide überwinden müssen. Deswegen dachte ich, man könnte beide etwas unterstützen.

    Abends unterhalten Sie beide. Es gibt keinen Stress zwischen ihnen.

    Im Moment haben beiden ihre Käfig getauscht. ER ist auf ihrem und SIE auf seinem Käfig.


    Und ich habe ihn zur ihr herübergetragen. Sh. Bild

    ... na ja mal abwarten was passiert.

    :0- :0-
     

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  9. Shacky

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    Hallo Angelika,

    da schliesse ich mich meinen Vorrednern an. Geduld, Geduld und Geduld.
    Auch wir haben unserem einsamen Blaustirni Rico einen Artgenossen den Gandalf geholt. Beide leben jetzt seit ca. 6 Wochen zusammen. Zwar war Rico vom ersten Tag an hellauf begeistert von seinem neuen Freund, jedoch ist Gandalf noch sehr zurück haltend. Leider kann Gandalf noch nicht fliegen, weil er von irgendeinem Tier schlimm angegriffen wurde. Dadurch sind auch seine schönen Federn in Mitleidenschaft gezogen worden.
    Beide haben sich lieb, das können wir täglich beobachten. Aber eine direkte Annäherung hat noch nicht statt gefunden, weil Gandalf immer noch Hemmungen vor einem Körperkontakt hat.
    Sollte aber Rico mal ausser Sichtweite sein, dann ruft Gandalf aus leibeskräften nach ihm. Daraufhin lässt Rico alles liegen & stehen und fliegt zu seinem Gandalf zurück :D

    Bei den einen gehts ruckzuck bei den anderen dauerts halt etwas länger. Ist wie mit uns Menschen. Die einen werden sofort warm miteinander und knüpfen Freundschaft, wohingegen andere Menschen sehr lange brauchen bis sie sich mit jemandem anfreunden können.

    Das wichtigste ist, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen, sondern einander angenommen haben. Nach dem Motto: Leben und leben lassen!
    Das größte Hindernis bei Freundschaften knüpfen, ist immer der Platz der einem hierzu zur Verfügung gestellt wird. Deine beiden haben genügend Platz um einander zu beschnuppern und wieder den Rückzug anzutreten. Der Rest muss sich noch mit der Zeit entwickeln.


    Liebe Grüße
    Shacky
     
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