Was soll ich machen??

Diskutiere Was soll ich machen?? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo zusammen! Bin ziemlich ratlos und weiß nicht mehr was ich machen soll. Und zwar hatte ich bei Leila vor einigen Wochen Atemnot feststellen...

  1. tinak

    tinak Guest

    Hallo zusammen!
    Bin ziemlich ratlos und weiß nicht mehr was ich machen soll. Und zwar hatte ich bei Leila vor einigen Wochen Atemnot feststellen können und war mit ihr beim TA. Er hatte auch Atemgeräusche in der Lunge festgestellt und gab ihr daraufhin ein Antibiotikum und ein Antiallergiekum. Die Atemgeräusche verschwanden, doch das Schwanzwippen war nie ganz weg. Nun ist es so das das Schwanzwippen mal da ist, mal sehr sehr schwach da ist, ganz weg und dann aber auch wieder sehr deutlich zu sehen ist. Hinzu kommt das ich seit zwei Tagen wieder Atemgeräusche hören kann (nicht durchgehend. Meist reib sie dann auch ihre Nase an Gegenständen und niest auch. Das ganze dauer aber nur ca 30 Minuten). Nun war ich heute morgen wieder beim TA und sie hat wieder diese beiden Mittel gespritzt bekommen (wobei er heute keine(!) Atemgeräusche in der Lunge hören konnte obwohl ich sie heute früh Atmen gehört habe). Was mich irritiert ist: die Atemnot mit den Atemgeräuschen treten sporadisch (akut?) auf, und sind dann nach einer halben Stunde oder so wieder weg. Das heißt kein Atemgräusch, kein Nasereiben und kein Niesen mehr. Das Schwanzwippen ist dann auch fast nicht mehr zu sehen. Mich irritiert das es anscheinend in Schüben auftritt. Ich hatte den TA auch auf eine evtl. Pilzinfektion der Lunge angesprochen, ob das sein kann. Er sagte mir das sie dann Atemnotschübe bekommen würde bei denen sie dann von der Stange fallen würde, und er hält es nicht für eine Pilzinfektion. Auch sagte er das ich sie "Wasserdampf" atmen lassen soll.
    Was soll ich machen?? Müßten bei einer Pilzinfektion nicht ständig Atemgeräusche hörbar sein? Bin jetzt am überlegen ob ich mir nicht das Mittel zur inhalation bei Pilzinfektionen holen soll. Am Montag soll ich das Antibiotikum noch mal auffrischen lassen. Wenn es trotzdem nicht besser wird werde ich auch auf jeden Fall noch mal zu einem anderen TA gehen.
    Ach ja, Röntgen sagte der TA ist beim Welli nicht ganz so effektiv da man nicht so viel darauf erkennen kann.

    Habt ihr irgendwelche Tips oder Ratschläge für mich? Weiß echt nicht mehr was ich machen soll. Der TA ist laut der Liste die es hier gibt Vogelkundig (wobei ich speziell diesen Arzt in der Klinik in die ich jetzt immer gehe noch nie gesehen habe).

    Ziemlich ratlos und niedergeschlagen
    Tina
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Silja

    Silja Guest

    Hallo,
    bei meinen Mopa Urmel war es genau so!! Manchmal hatte er Atemnot und dann wieder nicht, ihn konnte man ganz gut röntgen und er hatte eine Pilzinfektion (leider schon chronisch).
    Ich mußte ihm täglich Tabletten geben, die leider aber auch die Leber stark angreifen, er ist nach ca. 2 Jahren gestorben. Schau doch einfach mal unter Aspergillen nach!!
    Drücke Dir die Daumen, das Dein Welli sie nicht hat.

    Liebe Grüße Silja
     
  4. #3 tinak, 4. September 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. September 2003
    tinak

    tinak Guest

    Vergaß

    Kam in meinem Post vielleicht nicht so klar rüber: heute früh als ich Leila rausgelassen habe konnte ich Atemgräusche hören. Als ich sie dann eingefangen hatte um mit ihr zum TA zu fahren habe ich keine Atemgeräusche mehr gehört. Das ist es ja was mich stutzig macht. Mal kann ich ganz klar Atemgräusche hören, und ein paar Minuten später kann ich mein Ohr ganz dicht an sie ranhalten und ich höre absolut nichts mehr.
    Bin auch schon seit einiger Zeit am ausprobieren ob sie auf irgendetwas allergisch reagiert (packe verschiedene Sachen aus ihrer Reichweite oder ganz weg), hat aber bisher keine Resultate erbracht.
    So ist ihr Allgemeinzustand gut: frißt gut, ist sehr munter und frech.
    Vielleicht kann mir ja jemand sagen wie das bei Pilzerkrankungen in der Lunge ist, ob man dann ständig Atemgeräusche hört.
    Ich kann ihr Verhalten echt nicht einschätzen und bin ziemlich ratlos...
    Tina


    Ps:Hallo Silja!
    Ich hatte mir schon mal hier per Suchfunktion vieles über Aspergillen durchgelesen, aber sowas in der Art nicht entdeckt (Atemnot mal da mal nicht da). Im Moment spring ich hier fast im Viereck. Da rennt man pausenlos zum TA...
    Konnte denn der TA bei deinem Urmel immer Atemgeräusche hören mit dem Stetoskop? Tut mir leid das es bei Urmel schon chronisch war und er es nicht geschafft hat. Hoffe wirklich das es bei Leila keine Pilzinfektion ist.
     
  5. #4 Alfred Klein, 4. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.433
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    66... Saarland
    Hallo Tina

    Ich würde Dir empfehlen den Tierarzt zu wechseln.
    Was der Dir so erzählt hat ist fast alles nur Halbwissen, richtig Ahnung hat der nicht. Daß bei einer Aspergillose der Vogel wegen Atemnot von der Stange fällt ist barer Unsinn.
    Der Mann ist einfach nicht vogelkundig und will das nicht zugeben.
     
  6. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

    Dabei seit:
    18. Februar 2003
    Beiträge:
    1.072
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Berlin
    Hallo,
    guck doch bitte mal, ob die Nasenöffnungen verklebt sind (schleimig,eitrig,blutig)
    bzw. ob Du nach dem Kopf-reiben Sekret an den Stangen findest. Dann könnte es sich
    auch-neben der Möglichkeit einer Pilzerkrankung-um Viren als Auslöser handeln und Du solltest
    das Sekret untersuchen lassen.-
    Das Schwanzwippen bei Atemnot kommt meist bei Erkrankungen der Lunge selber vor;kann aber auch
    zum Beispiel bei Entzündungen der Luftröhre (Ursache Pilze, Bakterien,--->Parasiten!)
    vorkommen-in dem Fall wären die Atemgeräusche wie ein Rasseln oder Brodeln.
    Das man beim Röntgen eines Wellensittichs nichts erkennen kann, ist Schwachsinn. Wenn dabei allerdings
    kein Resultat erzielt wird solltest Du nach der Möglichkelt einer endoskopischen Untersuchung fragen (böte sich ja an,
    wenn der Vogel eh schon in Narkose liegt).-Bei der Aspergillose ist es übrigens durchaus so, daß Atemgeräusche fehlen
    und dann wieder auftreten können-in dem Fall wär auch eine Röntgenuntersuchung angebracht und zur Absicherung eine
    Blutuntersuchung.

    Ines
     
  7. tinak

    tinak Guest

    TA wechsel

    Hallo Alfred!
    Ja, als er das mit dem Röntgen sagte habe ich auch schon gedacht das er nicht allzuviel Ahnung hat. Problem ist das ich nicht weiß wohin. Ich war in der Taubenklinik in Essen und jetzt bin ich immer in die Tierklinik gefahren. Problem ist auch das man immer an verschiedene Ärzte kommt. Habe im Moment auch ehrlich gesagt etwas Muffe weil ich nicht weiß wie gut das ist die Behandlung zu wechseln da Leila ja heute(!) das Antibiotikum usw. gespritzt bekommen hat.
    Ich habe jetzt noch eine Adresse hier in Essen von einem TA der Vogelkundig sein soll. Die anderen beiden hatte ich ja auch aus eurer Vogelliste, deshalb bin ich auch bei der letzten Adresse etwas skeptisch. Aber wissen werd ich es wohl nur wenn ich hinfahre.
    Kann ich denn jetzt sofort zu einem anderen, oder ist es besser wenn ich noch wenigstens bis morgen warte (auch wenn sie den heutigen TA-besuch besser verpackt hat als den letzten).

    Tina


    Ps:Hi Ines!
    Sekrete sind zum Glück nirgends zu finden, auch die Nase ist frei (offen). Ich werd jetzt auf jeden Fall noch zu einem andern TA fahren, vor allem wenn es bei Pilzen durchaus sein kann das mal Atemgeräusche da sind und mal nicht. Oh man, ich hoffe das es noch nicht zu schlimm bei ihr ist.
    Danke für deine Antwort.
     
  8. Silja

    Silja Guest

    Hallo,
    Also mein Urmel hatte nicht immer Atemgeräusche beim Tierarzt, er wurde geröngt, und vom TA genau beobachtet wie die Atmung ist, wie sein Schwänzchen beim Atmen mitwippt. Der Urmel war manche eine halbe Stunde tot krank und danach ging er in aller Ruhe zu seinem Freßnapf, in der ersten Zeit waren wir mit den Nerven total am Ende. Später haben wir uns daran gewöhnt und unseren Urmel nur noch verwöhnt, weil wir auch wußten das es nur eine Frage der Zeit ist bis er stirbt.
    Außerdem ist der Urmel auch nicht ganz plötzlich von der Stange gefallen, totaler Blödsinn von Deinem Tierarzt. Wenn Sie chronisch krank sind setzten sie sich auf den Käfigboden zum sterben, in ihre Lieblingsecke.
    Also wechsel mal den TA.

    Drücke Dir Daumen für Deinen kleinen Welli!!

    Liebe Grüße Silja
     
  9. tinak

    tinak Guest

    noch eine Adresse

    Hab jetzt noch eine Adresse in Mühlheim entdeckt. Hört sich sehr gut an, da die TÄ selber zwei Wellis haben soll. Sie hat sogar Samstags auf. Werd aber mit dem Telefon erst noch antesten ob es sie noch gibt. Allerdings würd es wohl um die 45 Minuten dauern bis wir da sind. Ziemlich lange Fahrt, aber das müßte noch gehen oder? Wenn ich mit meinen zum TA fahre dann decke ich sie immer ab und lass einen kleinen Schlitz damit sie mich sehen können. Außerdem hänge ich ihnen zur Ablenkung Hirse rein, was aber leider nicht immer funktioniert. Wasser nehme ich normalerweise nicht mit, da es eher im Käfig landet und alles überflutet.

    Tina
     
  10. #9 Alfred Klein, 4. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.433
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    66... Saarland
    Ich denke das wird mit der Fahrtdauer schon gehen, ich brauche auch eine halbe Stunde zum TA.
    Wasser nehme ich auch nicht mit, auch kein Futter, so lange halten die es auch aus ohne zu verhungern. ;)
    Ansonsten habe ich von Freßnapf eine kleine Transporbox die ich ebenfalls etwas abdecke. Wie viel ist je nach Vogel unterschiedlich, manche wollen auch etwas von der Landschaft sehen. :D
     
  11. claudia k.

    claudia k. Moderatorin
    Moderator

    Dabei seit:
    15. Mai 2001
    Beiträge:
    5.502
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    NRW
    meine beiden haben sich völlig an das autofahren gewöhnt. wir sind immer so ca. 30 bis 40 minuten unterwegs.

    sie fressen hirse oder schlafen sogar.
    allerdings wollen sie aus dem fenster gucken. ernie erzählt mir immer ganz wichtig was dabei. :p

    seit ich aber einmal in der mittagshitze mit ihnen im stau stand und sie leicht hechelnd auf der stange saßen, hänge ich immer einen napf mit einer pfütze wasser rein.

    gruß,
    claudia
     
  12. tinak

    tinak Guest

    Kein Pilz!!!

    Hallo Zusammen!
    Gute und schlechte Nachrichten habe ich von der TÄ mit nach Hause gebracht. Zur TÄ selber: sie nimmt sich wirklich viel Zeit und hat Geduld, hört richtig zu und beobachtet gleichzeitig den Patienten (hat so zB. das Gähnen bemerkt das mir auch seltsam vorkommt, bei dem aber andere TÄ nichts gesagt haben). Sie hat 3 Wellis in ihrer Praxis stehen (ein Weibchen davon ist Schneeweiß, sieht total schön aus. Allerdings hat sie keinen Sand im Käfig gehabt. Das hat mich etwas stutzig gemacht. Aber vielleicht füttert sie ja mit den Körnern Grit). Auch ein Röntgengerät hat sie, und von Kulturen anlegen und Blutabnahme bei Vögeln hat sie auch was erzählt (ist ihr also alles nicht unbekannt, ob sie es selber auch schon gemacht hat kann ich nur annehmen. Wir waren bestimmt über 1 Stunde im Behandlungszimmer und wir hatten schon so viele Infos ausgetauscht das mir schon der Kopf brummte, deshalb hab ich da nicht noch mal nachgehakt). So weit ich das als Laie beurteilen kann scheint sie wirklich Ahnung von Vögeln zu haben. Vielleicht hab ich mit ihr ja endlich einen wirklich Vogelkundigen TA erwischt. Werd jetzt bei ihr bleiben (@Alfred: vielleicht wäre es gut die Tierklinik in Essen aus der Liste für Vogelkundige TÄ zu streichen. Auch bei der Taubenklinik in Essen habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht: der Vogel wurde in der Hand durch die ganze Praxis getragen wie ein Gegenstand, es wurd nicht zugehört wenn man die Symptome beschrieb und alles ging hopplahopp. Obwohl die Taubenklinik ja Vogelkundig sein muß. Naja, kannst ja überlegen was du machst. Vielleicht hat ja jemand anderes schon super Erfahrungen dort gemacht, und ich habe nur Pech gehabt).

    So, zu meinen Süßen: erst mal hat Leila gestern nach zwei Tagen mit jeweils einen akuten Atemnotanfall keinen Anfall mehr gehabt. Das hat bei mir ein bißchen die Hoffnung geweckt das es evtl. doch keine Pilzinfektion ist, da ja das Antibiotikum dann ja keine Besserung, sondern eher eine Verschlechterung bewirkt hätte. Die TÄ sagte mir dann das das gestern gespritzte Antiallergen wohl Kortinson gewesen ist. Sie meint da durch die Gabe von Antibiotikum und Antiallergen eine Besserung eingetreten ist (die Atemgeräusche sind weg, Leilas Schwanzwippen ist kaum noch zu sehen [obwohl die TÄ mir sagte das es wahrscheinlich nicht mehr ganz verschwinden wird. Ich warte lieber ab und gege die Hoffnung nicht auf] und halt keinen Anfall mehr), das es keine Pilzerkrankung ist, sondern ein Fall von Mykroplasmen (dieses Gähnen ist zB. laut ihrer Aussage ein Anzeichen dafür das mit den oberen Atemwegen etwas nicht stimmt). Ein kleines "Andenken" von den Megabakterien. Sie behandelt zur Zeit auch eine Amazone mit diesen Symptomen, die auch kein Pilz hat. Nun soll ich der Leila 10 Tage ca. 1 Tropfen Bytril (2,5%tig) direkt in den Schnabel geben. Bei Leila ist das allerdings ein kleines Problem, da sie ein Talent dafür hat alles wieder auszuspucken was man ihr einfößen möchte (die TÄ wollte mir mit Wasser zeigen wie ich das am besten machen kann und hat dann mit einem Schmunzeln sehen müssen das es wirklich alles andere als leicht ist ihr etwas einzuflößen. Habt ihr vielleicht noch Tips für mich?). Ich soll am besten morgen erst damit anfangen, da Leila ja gestern erst ein Antibiotikum gespritzt bekommen hat (stimmt es eigentlich das selbst gespritzte Antibiotika nur ca. 48 wirken?). Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist das ich beim Yentle jetzt auch Atemgeräusche festgestellt habe. Er hat ja auch schon seit längerem dieses seltsamme Gähnen gezeigt, allerdings hatte er nie solche Anfälle wie Leila. So sind beide fitt, habe eine Lautstärke bei der der unser TV-Gerät nicht mehr mithalten kann (zum leidwesen meines Mannes) und düsen im Zickzack durchs Wohnzimmer.
    Achja, die TÄ sagte das sie jetzt noch nicht Röntgen möchte da sie sich sehr sicher ist das es kein Pilz ist (da ja das Antibiotikum angeschlagen hat), aber sie schließt es als weitere Maßnahme nicht aus. Sie meint das wir gute Chancen haben es in den Griff zu bekommen.

    Nunja, bin im Moment immer noch etwas wibbelig, zum einen weil die TÄ auch sagte das einige Vögel die orale Eingabe von Baytril nicht so gut vertragen und Durchfall davon bekommen (dann soll ich mich bei ihr noch mal melden, doch was mache ich wenn es erst nach ihrer Sprechstundenzeit anfängt? Werd sie morgen zu Vorsicht wohl noch mal anrufen und nachfragen), zum anderen ob die Behandlung wirklich anschlägt, und wie das mit dem einflößen klappt.
    Oh man, ich hoffe ich mache alles richtig.

    Tina

    Achja, die Autofahrt verlief recht gut (ca. 40 min., und teilweise auch über die BAB). Mein Mann ist gefahren, so konnte ich Leila kraulen. Und die Hirse hat auch gut als Ablenkung funktioniert. Auch hat Leila sehr interessiert nach draußen gesehen. Werd sie beim nächsten mal wohl nicht mehr ganz abdecken. Ein paar mal hat sie sogar den Flügel seitlich abgestreckt. Vielleicht gewöhnt sie sich ja auch langsam ans Autofahren. Aber schlafen während der Autofahrt? Ich glaub das ist meinen Beiden viel zu schaukelig :D
     
  13. #12 Alfred Klein, 5. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.433
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    66... Saarland
    Hallo Tina

    Das war ja sehr viel und auch viel gutes, wenn auch weniger schönes dabei war.

    Ich denke die TÄ hat völlig recht, da ist eine Infektion der oberen Atemwege, die wird am besten mit Baytril oral bekämpft. Ich selber hatte noch nie Probleme daß Baytril nicht vertragen wurde.
    Daß vorher Cortison gespritzt wurde ist ja wirklich ein Hammer. Du weißt gar nicht wie gefährlich das für Vögel ist. Glück gehabt daß weiter nichts passiert ist.
    Übrigens, die Hinweise auf Tierkliniken und -ärzte kommen nicht von mir, das sind alles Angaben von Usern, daher schlecht zu überprüfen. Werde mir aber was dazu überlegen.
    Aber alles in allem würde ich meinen daß Dein Bericht sehr gut ist und sehr viel Hoffnung auf ein glückliches Ende gibt.
    War doch gut so weit zu fahren. Naja, gute Ärzte sind selten, egal was für welche. ;)
    So jetzt geh´ich mir was kochen.
     
  14. tinak

    tinak Guest

    Hallo Alfred!
    Gut das ich das mit dem Cortison nicht wußte, wär dem Arzt jetzt sonst an die Gurgel gegannen.

    Ich bin sehr, sehr froh das ich wirklich den Arzt gewechselt habe, und es ist ermutigend das du bisher nur gute Erfahrungen mit Baytril gemacht hast. Yentle hat ja schon mal Baytril bekommen und auch gut vertragen, aber das war damals ins Trinkwasser gemischt (die TÄ war überhaupt nicht begeistert davon, da zu ungenau. Aber das hast du ja auch schon oft geschrieben).
    Mir fällt jetzt noch etwas ein was mich doch etwas stutzig gemacht hat: sie sagte das bei einer Pilzinfektion ständig Atemgeräusche da sind. Laut Aussagen von Betroffenen stimmt das jedoch nicht unbedingt. Vielleicht hat die TÄ ja bisher nur diese Erfahrung gemacht? Ich lasse mir schon den ganzen Tag noch mal alles durch den Kopf gehen was sie gesagt hat. Denke das meine Süßen dort wirklich in gute Hände sind.

    Ja, das mit den Tierärzten usw., hatte ich schon mal irgendwo gelesen das es Tips von anderen Usern sind. Ich hatte aber irgendwie im Hinterkopf das du Ärzte von der Liste wieder runternehmen kannst. Hoffe ich liege da jetzt nicht falsch.

    Auch heute (bis jetzt) hat Leila keinen Anfall gehabt. Yentle hatte bisher nie solche Anfälle. Vielleicht ist bei ihm der Befall ja noch nicht so schlimm.

    Hab jetzt doch noch mal eine Frage an dich Alfred. Ich hatte mir ja das Aves Probiotiks geholt, kann ich das durchgehend geben? Es sind ja eigentlich nur Darmbakterien, da dürfte doch nichts passieren oder? Vor allem solange die Beiden noch nicht 100% in Ordnung sind möchte ich es durchgehen weiter geben. Ich frage das jetzt weil mir eine Ärztin in der Tierklinik gesagt hatte das zuviel auch nicht gut wäre. Das könnte dann auch "kippen". Weißt du was das heißen kann? Mit der Dosierung klappt das bei mir jetzt ganz gut (wenn ich mal zu viel ins Wasser getan hatte, hatten sie leichten Durchfall) obwohl ich erst mal dumm auf die Dose gesehen hab als sie im April ankam da leider nichts in Hochdeutsch darauf stand. Aber das wichtigste hab ich dann doch noch rauslesen können.

    So, ich wünsch dir nun guten Appetit und danke dir und den anderen noch mal für eure Hilfe und die gedrückten Daumen und Krallen.

    Tina
     
  15. tinak

    tinak Guest

    Guten Morgen zusammen!
    Wollte noch fragen bis wieviel Grad Außentemperatur ich meine Wellis mit auf den Balkon nehmen kann? Normalerweise sind sie ja nur im Wohnzimmer (werd mir jetzt aber demnächst auch so eine Tageslichtlampe holen). Bisher habe ich sie immer mitgenommen wenn es mind. 20°C waren.

    Die erste Baytrilgabe lief recht gut. Konnte auch nicht sehen das Leila viel/überhaupt wieder davon ausgespuckt hat. Ich soll ja nur einen Tropfen geben (ist das nicht ein bißchen zu wenig um zu wirken?), hab aber zur Sicherheit immer zwei aufgezogen (0,04ml). Mit dem Fangen lief es sogar sehr gut. Selbst Yentle habe ich sofort beim ersten Versuch packen können. Mal schauen wie es die nächsten Tage klappt.

    Tina
     
  16. #15 Alfred Klein, 6. September 2003
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.433
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    66... Saarland
    Das kannst Du Dir ungefähr so vorstellen wie eine Raucherlunge. Ist die Lunge sehr stark befallen dann hört man das, bei schwachem Befall eben nicht. Das kann man nicht verallgemeinern, das ist wie gesagt von der Schwere der Krankheit abhängig.
    Würde ich von abraten.
    Momentan bringt es sowieso nichts, die Bakterien werden vom Baytril direkt vernichtet.
    Warte bis die Behandlung vorbei ist und dann führe eine Kur durch. Nicht ständig geben, was zuviel ist kann auch schaden.
    Bis ca 15°C sollte das problemlos gehen. Etwas darauf achten daß sie nicht zuviel Wind abbekommen, Wind kühlt ab. Wenn die noch etwas Sonne abbekommen dann ist das ideal.

    Frage: Die Tierklinik, war das die von Apelt? Würde die mal gerne kontaktieren.
     
  17. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  18. tinak

    tinak Guest

    Hi Alfred!
    Ja, das ist die Tierklinik. In wieweit Dr. Apelt selber Vogelkundig weiß ich nicht. Allerdings kamen die Behandlungsvorschläge für die Megabakterien nicht von der Klinik, sondern hier aus dem Forum (das Schockt mich ehrlich gesagt immer noch, das der Besitzer, der ja was Krankheiten angeht eigentlich völliger Laie ist, sich selber um Behandlungsmöglichkeiten kümmern muß. Hätte ich jetzt keinen Zugang zum Netz gehabt[und den haben wir erst seit einem Jahr], dann wär Yentle mit Sicherheit schon Tot). Eine Ärztin in der Tierklinik hatte mir sogar angeraten Yentle einschläfern zu lassen und als ich sie dann letztens wieder sah und ihr sagte das er lebt und guter Dinge ist war sie ziemlich erstaunt. Auch Dr. Apelt hatte diese Medikamente (Ampho-Moronal und Baytril, das ja auch etwas geholfen hatte) nicht in betracht gezogen (obwohl ich damals den Eindruck hatte das er schon mal davon gehört haben mußte, denn unbekannt war es ihm nicht. Meine sogar mich daran zu erinnern das er sagte das Baytril etwas hilft bei Megabakterien) und erst auf meine Bitte hin mir erst Baytril mitgegeben und anschließend ein Rezept für AM gegeben. Die Dosierung und Behandlungsdauer mit AM habe ich ja dann bei dem TA in Leverkusen erfragt. Dr. Apelt (wie andere dort auch) hatte auch gesagt gehabt das man bei Megabakterien nichts machen kann, aber gegen die Versuche mit Baytril und AM hatte er nichts ("man kann es ja mal Versuchen" war sein Kommentar). Den Arzt der die Leila jetzt behandelt hatte habe ich vorher da noch nie gesehen. Insgesammt laufen da so ca. 5 Ärzte/innen rum (ob sie immer alle da sind konnte ich aber nicht feststellen. Zur Zeit ist Dr. Apelt selber wohl in Urlaub wenn ich das am Donnerstag richtig mitbekommen habe). Ich weiß ja jetzt nicht was du dort erfragen möchtest(wg. dem Cortison zB.?), aber die Antwort und ihre Reaktion würden mich schon interessieren.

    So, dann werd ich meine Süßen jetzt gleich mit auf den Balkon nehmen. Mit dem Wind ist das so eine Sache. Manchmal bläst er ganz schön auf den Balkon. Werd die Käfige dann ein bißchen abdecken, damit wenn Wind kommt, er nur hineinbläst, aber kein richtiger Durchzug ist.

    Tina
     
  19. tinak

    tinak Guest

    Mein Mann hat mich gerade noch mal angesprochen und gesagt ich sollte hier noch mal schreiben das die TÄ in Mülheim "nur" vermutet hat das Leila Cortison gespritzt bekommen hat. Die TÄ hatte mich gefragt wie die Flüssigkeiten aussahen und auf meine Beschreibung hin dann gesagt das es wohl Cortison gewesen ist, da es sehr gerne als Antiallergen gespritzt wird.

    Tina
     
Thema:

Was soll ich machen??