Weißkopfpapagei für Anfänger?

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  1. bluby

    bluby Neues Mitglied

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    Hallo!
    Ich überlege seit einer Weile mir zwei Papageien zu halten und bin im Moment vor allem von den Weißkopfpapageien begeistert. Ich habe bis jetzt aber noch nie Papageien gehabt und wollte fragen ob diese Vögel berhaupt für Anfänger geeignet sind. Danke schonmal
     
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  3. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Klassische Anfängerpapageien gibt es nicht. jede Art hat spezifische Ansprüche und ist begrenzt robust.
    Wenn Du die Weissköpfe so sehr magst, spricht nichts dagegen, Dir welche als Erstpapageien anzuschaffen, wenn Du Dich richtig vorbereitest und Dir über die Schwachstellen klar bist.
    Für mich stellt sich das wichtigste so dar:
    Weisskopfpapageien sind (für Pionus Verhältnisse) wohl recht laut und lebhaft und haben viel Gefiederstaub.
    Wie alle Rotsteisspapageien sind sie besonderes empfindlich gegen zu trockene Luft und hygienisch nicht einwandfreies Futter.
    Sie neigen zu Fettleibigkeit und sollten wenig Körner und viel Obst bekommen.
    Aber Hexenwerk ist die Haltung nicht.
     
  4. #3 gandalf10811, 28. September 2015
    gandalf10811

    gandalf10811 Foren-Guru

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    Hallo,
    als ich mit der Haltung und Zucht angefangen habe, habe ich mir auch Rat von verschiedenen Züchtern eingeholt. In Summe kam dabei raus, dass vor Allem Australier zum Einstieg ganz gut geeignet sind. Australier sind i.d.R. (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) einfach zu halten und gut zu züchten. Sie sind teilweise sogar völlig winterhart.

    Ich kann dir nur den selben Rat geben, der mir gegeben wurde, dass ich am besten mit Australiern anfangen sollte.

    Falls du auch zu dieser Meinung kommen solltest, bitte hier mitteilen, was für ne Art du dir "herausgesucht" hast. Dann können wir dir sagen, ob es nicht gerade eine Ausnahme der Regel ist!

    Grüße
     
  5. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Und dann...? Hältst Du 20 Jahre oder länger - je nach Lebensspanne-eine Art, die eigentlich zweite Wahl für dich ist?
    Ausserdem: Es stimmt, Australier sind relativ hart...aber sie brauchen eigentlich auch druchweg viel Flugraum und sind im Garten in Flugvolieren deutlich besser aufgehoben, als im Haus.
     
  6. #5 gandalf10811, 28. September 2015
    gandalf10811

    gandalf10811 Foren-Guru

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    Wieso zweite Wahl? Ich schrieb "Falls du auch zu dieser Meinung kommen solltest..."

    Das entscheidende Wort ist "Falls"! Zwingt ihn ja keiner, dass er die Meinung aufnehmen muss.

    Und wo steht in seiner/ihrer Aussage etwas von "im Haus"? Aber du hast Recht, das wäre ein entscheidendes Kriterium, das bei der Wahl der Art zu beachten wäre. (PS: ich bin sowieso der Meinung, dass Papageien, nicht in der Wohnung (auch mit Freiflug) gehalten werden sollten)

    Aber bluby, gib uns doch noch ein paar mehr Informationen. Z.B. ob du die Vögel im Haus halten willst, ob du ne Voliere oder nur einen Käfig hast, wo die Vögel preislich liegen sollen, ob du bei Außenvolierenhaltung ein Schutzhaus hast (beheizt oder unbeheizt)?
     
  7. bluby

    bluby Neues Mitglied

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    Hi, danke erstmal. Ich wollte die Vögel eigentlich in der Wohnung halten, aber wenn das nicht artgerecht ist, werd ich mir nochmal überlegen ob ich sie wirkliche kaufe, es soll ihnen ja gut gehen. Ich habe mir zwar schon Gedanken gemacht, aber es wird schon noch eine Weile dauern, bis ich sie wirkliche hole, ich habe deswegen auch noch keine Voliere, weil ich mir wegen der Größe sicher sein möchte, welche Papageien es werden.
     
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  9. Tanygnathus

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    Hallo Bluby,

    herzlich Willkommen bei uns.
    Wie Ingo schon schrieb es gibt keine reinen Anfängervögel, es ist einfach wichtig sich vorab richtig zu informieren bevor man sich die Vögel anschafft.
    Mach Dir bewußt sie können bei guter Pflege ein stolzes Alter erreichen, sie können auch mal laut sein und Dreck machen...
    wenn Du Dir sicher bist es sind die Vögel die Du möchtest und Du kannst ihnen das bieten was sie benötigen,
    dann kannst Du sie Dir auch anschaffen.
    In der Wohnung ist es immer etwas schwierig, aber vielleicht hast Du ja auch einen Raum den Du extra für die Vögel einrichten kannst mit viel Platz zum fliegen?
    Ist besser als ein Käfig.
     
  10. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Es stimmt zwar, dass es bei Freivolierenhaltung einfacher ist, den Vögeln vieler Arten gerecht zu werden, als bei Zimmerhaltung.
    Aber die Gesamtsituation ist differenzierter. Gartenhaltung erlaubt in der Regel erheblich mehr permanenten Flugraum und bietet den Reiz von Wind, Wetter und sich ändernder Umwelt..
    Aber alles andere, Klima, Licht und artgerecht strukturierter Lebensraum lässt sich auch im Innenraum bieten. Widn udn Wetterbei uns sind zudem für viele Papageien nicht optimal, sondern teils eher gerade noch akzeptabel und das auch nicht das ganze Jahr über..
    Australier sind oft ideale Freivolierenvögel, da die meisten Arten mit unserem Klima recht gut zurechtkommen, vor allem, wenn sie bereits seit Generationen hier gezüchtet wurden. Viele Australier können fast das ganze Jahr über tags draussen akltiv sein.
    Die Pionus Arten und auch die Weissköpfe sind da erheblich empfindlicher und können nur wenige Sommermonate wirklich draussen sein. 70% unseres Jahres bieten ihnen eigentlich keine auch nur annähernd artgerechten Klimabedingungen im Freien.
    Eine Zimmerunterbringung ist durchaus artgerecht möglich und wenn man keine reinen Beobachtungsvögel halten will, sondern in sozialen Kontakt mit ihnen treten möchte auch sinnvoller. Ein Vogelzimmer wäre top, eine Voliere im Wohnzimmer ist auch OK. Es muss dann halt viel Freiflug garantiert werden und unter 2 x 1 x 2m sollte die Voliere dann auch nicht ausfallen. Wichtig ist artgerechte Gestaltung, Enrichment, Beachtung der relevanten Parameter von Luftfeuchtigkeit und Licht. Struktur und Enrichment können durchaus auch für Platz kompensieren, wogegen Platz alleine nicht für Struktur und Enrichment kompensieren kann.
    Was Enrichmetn angeht, geht es Wohnugsvögeln oft besser als Freivolierenvögeln bei Züchtern. es gibt viele lobende Ausnahmen, aber allzuoft sieht man sparsam gestaltete Flugvolieren, deren Enrichment sich auf gutes Futter und regelmäßig frische Zweige beschränkt.
    Ich begebe mich hier einwenig auf gefährliches Terrain, denn viele Besitzer von ausschliesslich Freivolieren lehnen recht militant jede andere Haltungsform ab.
    Ich kann diese Einstellung verstehen aber nicht teilen. Gerade für neugierige, menschenbezogenen Vögel kann man im Zusammenleben im Wohnraum unendlich viel mehr bieten und auch diese Haltungsform hat ihre Daseinsberechtigung. Zumal für Vögel, die wenig mit unserem Klima kompatibel sind.
    Gerade was Klima und Lichtsteuerung angeht, hat man heute Möglichekiten, von denen man früher nur träumen konnte.
    Hat man einen Garten oder Balkon, kann man ja auch trotzdem eine Freilandunterkunft bei passendem Wetter zeitweise zusätzlich bieten.
     
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