Welche Äste aus dem Wald?

Diskutiere Welche Äste aus dem Wald? im Vogelzubehör Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich brauche Sitzstangen für einen neuen Käfig. Normalerweise habe ich immer Äste von Apfelbäumen genommen. Z.Zt. beschneidet die mein...

  1. Antje

    Antje Guest

    Ich brauche Sitzstangen für einen neuen Käfig. Normalerweise habe ich immer Äste von Apfelbäumen genommen. Z.Zt. beschneidet die mein Schwiegervater aber leider nicht und da ich keinen Äger mit ihm haben möchte (ich könnte sie ja auch heimlich absägen ;) ) wollte ich im Wald auf die Pirsch gehen.

    Welche Äste wären denn geeignet. Daß Äste von Nadelhölzern wegen des Harzes nicht so gut geeignet sind, weiß ich schon.

    Aber was ist z.B. mit Eichen, Ahorn und Buchen? Das sind nämlich so ziemlich die einzigen Bäume, die ich im Wald erkenne :~
     
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  3. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Sind alle drei ok. Du mußt sie nur gut reinigen
     
  4. Birgit L.

    Birgit L. Guest

    Hallo Antje,

    Wie a.Canus schon schrieb, sind alle 3 in Ordnung.
    Generell kannst Du alle Obstbäume plündern.
     
  5. #4 papageienweb, 24. Oktober 2001
    papageienweb

    papageienweb Guest

    Hallo!

    Birke und Eibe sollen angeblich unverträglich sein.

    Problemlos kannst du auch noch Haselnußbäume schneiden. Die haben meist schöne gerade Stämme.
     
  6. zralf

    zralf Mitglied

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    An Waldrändern findet man oft einjährige, hochgeschossene Triebe von Ahorn oder Esche. die sind oft sehr lang und gerade und eignen sich gut als Sitzstangen und zum abnagen für Grummschnäbel. Die Rinde ist weich und griffig; für kleinere Vögel ideal. Außer Nadelbäumen, die an den Schnittflächen harzen, kann man wohl alles nehmen.
     
  7. Antje

    Antje Guest

    Danke für Eure zahlreichen Tipps, dann kann es ja am Wochenende losgehen.

    Hauptsache Förster Rombach erwischt mich nicht :~

    Dann kann ich ja immer noch sagen: " Die aus dem Vogelforum haben gesagt ich darf." :D
     
  8. Nymphie

    Nymphie Guest

    Hy Antje,
    das kenne ich.
    Meinem Freund ist es immer oberpeinlich wenn
    wir eine Stipvisite im Wald machen, um neue
    Äste für die Volieren zu holen, er warnt mich
    dann immer früh, paß auf da kommt jemand.

    Und wenn wir dann vollbeladen sind, würde er
    am liebsten im Erdboden versinken, wenn uns
    Leute entgegenkommen.

    Er meint auch, ja, ja die Natur zerstören,
    ich sage dann immer ja ich entnehme was der
    Natur, um einer anderen Natur eine Freude zu
    bereiten !
    Darauf kann er dann nicht`s mehr erwidern,
    schachmatt.

    Liebe Grüße
    Nymphie (Petra)
     
  9. zralf

    zralf Mitglied

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    Ich bin Förster und kenne auch die Kollegen vom Forstplanungsamt in Wolfenbüttel. Wenn man dermaßen viel angst vorm Förster hat, ist es am besten wenn man vorher mal anfragt ob und wo man sich welche Äste hohlen kann. In der Regel helfen die Kollegen gern wenn man damit Tieren etwas gutes tut. Einfach mal freundlich nachfragen.
     
  10. iskete

    iskete Guest

    Hallo!

    Wenn ich die frische Zweigen am Waldrand schneide, dann kommen die Leute (Hundeführer, Fahrradfahrer, Spaziergänger, Jogging) vorbei. Ich bin vorsichtig und schaue sie nach. Sie haben mich keine Fragen. Ich habe immer Glück gehabt. :D
    Ich habe keine Förster gesehen!

    Liebe Grüße
    Danny
     
  11. Antje

    Antje Guest

    @ Ralf: Oh je, da bin ich ja voll ins Fettnäpfchen getreten was? :~

    Ach übrigens, ich habe keine Angst vorm Förster, ich bin auch noch nie einem begegnet (deshalb vielleicht). ;)

    Ist es denn grundsätzlich verboten Äste aus dem Wald mitzunehmen? Auch die, die herumliegen?
     
  12. Birgit L.

    Birgit L. Guest

    Zum Glück ich muß nicht im Wald räubern, ich hole die Äste immer aus Knicks (das sind die Umrandungen der Felder).
    Das ist hier in Schleswig Holstein (Angeln) so üblich gewesen ... diese früher mit Bäume zu bepflanzen.
    Und da haben ja die Bauern das sagen ...
     
  13. zralf

    zralf Mitglied

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    Äste aus dem Wald

    In den meisten Waldgesetzen ist die Entnahme von Pflanen und Pflanzenteilen aus dem Wald geregelt. In Thüringen z.B. sieht das dann so aus :

    § 15 Forstliche Nebennutzungen und Aneignung von
    Walderzeugnissen

    (1) Forstliche Nebennutzungen, dazu gehören insbesondere die Entnahme von Weihnachtsbäumen, Schmuck- und Deckreisig, Leseholz sowie Schlagabraum für Kleinabnehmer, dürfen nach Erlaubnis durch den Waldbesitzer erfolgen. Die Waldfunktionen nach §§ 1 und 2 dürfen nicht gefährdet werden. Die untere Forstbehörde kann forstliche Nebennutzungen, sofern eine oder mehrere Waldfunktionen gefährdet sind, untersagen.
    (2) Die Entnahme von Zweigen und Gipfeltrieben aus Kulturen und Verjüngungen sowie von herabhängenden Ästen von Randbäumen und das Ausgraben von Waldbäumen und
    Sträuchern ist nicht zulässig.
    (3) Jedermann ist berechtigt, sich Früchte wie Pilze, Beeren, Zapfen oder Nüsse oder oberirdische Teile von Pflanzen wie Kräuter und Gräser in geringen Mengen zum eigenen Verbrauch, Pflanzen in der Menge eines Handstraußes anzueignen. Darüber hinausgehende Aneignungen bedürfen der Genehmigung durch den Waldbesitzer. Die Aneignung und Entnahme hat pfleglich zu erfolgen. Die naturschutzrechtlichen Bestimmungen bleiben
    unberührt.
    (4) Im Staatswald ist das Sammeln von
    1. dürrem oder abgefaultem Leseholz,
    2. nach Aufarbeitung zurückgelassenem Holz unter 10 cm durchmesser und
    3. am Boden liegenden Rindenteilen und Zapfen zulässig.

    In den ander Länder ist es ähnlich
     
  14. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
    Administrator

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    Ich habe (mit Erlaubnis der Gemeinde) Haselnuss genommen. Bei dem Spielplatz in unserer Nähe hat es mehrere Meter hohe Büsche. Bewaffnet mit einer kleinen Säge holzte ich da verschiedene ellenlange Stangen ab und schleifte sie nach Hause.
     

    Anhänge:

  15. #14 Martin Unger, 26. Oktober 2001
    Martin Unger

    Martin Unger Guest

    Hallo,

    also ich verwende zu den Obsthölzern, Buche und Ahorn sehr gerne Birke. Obwohl Erich in einem Posting angemerkt hatte, dass diese eventuell unverträglich seien. Ich verwende Birke nach einer "Trockenzeit" sehr gerne, da das Holz ziemlich hart ist. In einem anderen Thread von Alfred Klein ist auch auf die Birke schon einmal hingewiesen worden, dass bei frischen Birken ein Alkohol ähnlicher Stoff unter der Rinde ist dieser aber nach einer Trockenzeit verschwindet.

    Also ich habe sehr gute Erfahrungen Birke gemacht und verwende sie häufig, da bei uns sehr viele Birken den Wald säumen.

    Ich verwende auch Korkenzieher-Haselnuss, nur weiß ich nicht ob das der korrekte Fachausdruck ist. Es ist eigentlich ein Busch des Äste sich drehen, ähnlich dem Korkenzieher :D .

    Diese werden von meinens Agas und Langflügel wirklich wahnsinnig gerne genommen, sehr fein geschält und anschließend geraspelt :) .

    Also viel Spass beim Sammeln.
     
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  17. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Die heißt so und meine lieben die auch, da kann man so toll drauf rumturnen viel besser als auf den anderen.
     
  18. #16 Sabine Schulz, 29. Oktober 2001
    Sabine Schulz

    Sabine Schulz Guest

    Hallo,

    ich hatte mal die Möglichkeit, von einem alten Apfelbaum die ganze Krone zu bekommen, dass war sehr günstig. Ich habe dann das Riesenastgeflecht an die Decke gehangen, und es wurde zu seiner Zeit ganz toll von meinen 5 Wellis genutzt.
    Die hatten einen irren Spaß.


    ______________
    **************

    Liebe Grüße

    schreibt Sabine
     
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