Welche Vogelart eignet sich

Diskutiere Welche Vogelart eignet sich im Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo zusammen, kann mir hier jemand einen sinnvollen Tipp geben, welche Wachtelarten sich für eine Voliere mit einer Größe von ca. 1.5mx1.6m...

  1. keili

    keili Stammmitglied

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    Hallo zusammen,
    kann mir hier jemand einen sinnvollen Tipp geben, welche Wachtelarten sich für eine Voliere mit einer Größe von ca. 1.5mx1.6m eignen? Ich möchte, wenn möglich nur ein Paar halten. Bei der Voliere handelt es sich um eine Außenvoliere.
    Ich habe gehört, dass es durchaus möglich ist auch Rebhühner in einer solchen Voliere zu halten. Was meint ihr dazu?
     
  2. #2 Wachtelfan, 21.01.2008
    Wachtelfan

    Wachtelfan Guest

    Hallo
    Zwergwachteln (Coturnix chinensis) eignen sich meiner Meinung nach. Man hält sie sowieso paarweise und der Platz würde genügen.
    Aufbaummöglichkeiten sind nicht notwendig, Verstecke allerdings sollten nicht fehlen. Auch sollte man beachten, dass sie recht schreckhaft sein können und sich deshalb beim hochhüpfen/aufflattern nicht verletzen können.

    Grüße, Wachtelfan
     
  3. #3 Sirius123, 21.01.2008
    Sirius123

    Sirius123 Foren-Guru

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    Das Rebhuhn (Perdix perdix), Familie: Glattfußhühner, Größe 30 cm
    Volierengröße ab 4 m², in manchen Bundesländern braucht man eine Genemigung (Jagdrecht) zu Haltung. Diese Genehmigung ist laut Bundeswildschutzverordnung notwendig, außer Du bist Jäger.

    Deine Voliere hat eine Grundfläche von 2,4 m², ist also für Rebhühner nicht geeignet. Wenn Du keinen Schutzraum hast, sind nur "winterharte" Arten, die also an unser Klima angepasst sind ratsam.
    Wie währ es z.B. mit der Pick-Wickwachtel (Coturnix coturnix coturnix Europäische Feldwachtel)? Allerdings brauchst Du in manchen Bundesländern (z.B. Bayern) auch eine Haltungsgenemigung.
     
  4. keili

    keili Stammmitglied

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    Coturnix Coturnix

    Hallo, zuerst Danke für die Antworten.
    Die Feldwachteln gefallen mir nicht so gut. Die Zwergwachteln würden mir gefallen, weiß allerdings nicht wie es mit den Temperaturen aussieht.
    Einen Schutzraum zu bauen, wäre kein Problem, wenn mir jemand sagt wie der aussehen muss. Allerdings kann ich diesen nicht heizen.
    Sind Zwergwachteln leicht zum brüten zu bringen?
     
  5. #5 Sirius123, 21.01.2008
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    Mit ausreichend Verstecken und guter Bepflanzung schreiten Chin. Zwergwachteln recht schnell zu Brut. Chin. Zwergwachtel sollten nicht unter 15 C° Außentemperatur im Freien gehalten werden. Einige halten sie dennoch bis 5 C° plus draußen (absolute Schmerzgrenze). Ein Schutzraum kann eine Kiste 1 m² Grundfläche 1 m Höhe sein, dieser Raum muss so gut isoliert werden, dass keine Minusgrade entstehen.
    Bei der Naturbrut ist auf jeden Fall auf die Maschenweite des Volierendrahtes zu achten. Zwergwachtelküken sind Hummelklein und können leicht durch ein zu weitmaschiges Gitter schlüpfen.
     
  6. keili

    keili Stammmitglied

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    Zwergwachteln scheiden dann aus

    Hallo,
    Zwergwachteln scheiden dann sich aus, weil ich sicher auch Temperaturen unter Null einstellen (Außenvoliere).
     
  7. #7 Sirius123, 21.01.2008
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    Aus dem Grund stellt man einen isolierten Schutzraum auf.
     
  8. #8 keili, 21.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 21.01.2008
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    Schutzraum

    Hallo, ich kann mir nicht vorstellen, dass in einen Schutzraum im Winter über 5°C sind, wenn die Außentemperaturen bei -10°C liegen.
    Ich kann den Schutzraum nicht heizen !

    Wie sieht es mit Tenebrosus aus? Ist das eine eigene Rasse oder Art? Ist das eine "Legewachtel"?
    Wie werden die gehalten? Ein Hahn auf wieviel Hühner?

    Und was ist mit der Kalifornische Schopfwachtel? Wieviel Platz brauchen die und welche Temperaturen?
     
  9. #9 Sirius123, 21.01.2008
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    Das hab ich schon verstanden! In unserem Schutzraum wird es nie unter 15 C° auch wenn es draußen unter null Grad hat und das auch ohne Heizung. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Meinungen!?

     
  10. keili

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    Das kann doch nicht sein?

    Hallo, ich versuche dir schon zu glauben.
    Ich wollte nur sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es in einem Schutzraum 15°C hat wenn es außen unter Null hat.
    Wieviel Tiere sind dann in dem Schutzraum?
    Ich meine nur, dass ein solcher Raum spätestens noch 2 Tagen dieselbe Innen-Temperatur hat wie die Außen. Die Tiere entwicklen doch keine solche "Abwärme". Oder doch?
    Ich spreche hier von 2 Zwergwachteln.

    Gruß und Danke für deine Antworten.
     
  11. #11 Sirius123, 22.01.2008
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    Hallo Klaus,

    wie auch immer, ich halte auch 1,1 Zwergwachteln in solchen 1 m² Schutzkisten und das schon seit Jahren. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann es das letzte mal -10 Grad war.
     
  12. keili

    keili Stammmitglied

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    Dezember 2007

    Hallo Sirius, ich glaube dir schon. Ich der Gegend wo ich wohne hatten wir im vergangenen Dezember vom 12.12 bis 30.12 in Dauerfrost. Die Temperaturen waren mehr als 10 Tage unter 0°C.
    Aus diesem Grund habe ich gesagt, dass Zwergwachtel auscheiden.

    Deshalb meine Fragen an dich bzw. euch:
    Wie sieht es mit Tenebrosus (Wachtel) aus? Ist das eine eigene Rasse oder Art?
    Ist das eine "Legewachtel"?
    Wie werden die gehalten? Ein Hahn auf wieviel Hühner?

    Und was ist mit der Kalifornische Schopfwachtel?
    Wieviel Platz brauchen die und welche Temperaturen?

    Danke für Euro Antworten
     
  13. #13 Sirius123, 22.01.2008
    Sirius123

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    Hallo Klaus,

    Tenebrosus sind sogenannte Farbwachteln, es sind Farbmutationen der Japanischen Legewachtel also keine eigene Art. Diese Wachteln sind etwas fürs Auge, sie sind wie alle anderen auch gut Eierleger. Die Eier sind farblich nicht von anderen Legewachteleier zu unterscheiden. Die Federn dieser Wachteln sind weicher als die der Lege- oder Mastwachtel.

    Schopfwachteln sind Zahnwachteln und als solche brauchen sie eine Volierengröße von min. 4 m².

    Als winterhart werden Harlekinwachteln, Europäische Wachteln, Legewachteln außer Tenebrosus, sowie die zu den Zahnwachteln gehörenden Virginiawachteln (auch Baumwachteln genannt) und die Schopfwachtelarten eingestuft.
     
  14. #14 KanarienHomer, 22.01.2008
    KanarienHomer

    KanarienHomer Guest

    Also Zwegwachteln sind winterhart die halten auch ohne probs minusgerade aus solange es trocken und windstill ist also amchste im winter um die Voli doppelsteckplatte drum oder ähnliches dann ist das überhaupt kein prob. Sogar bei minusgeraden muss nur drauf auchten das du beim kauf wachteln bekommst die von anfang an inner Außenvoli groß wurden also ab dem sie gefieder hatten.

    Was auch geht sind Virginabaumwachteln wobei man dir wieder sagen wird das die Voli zu klein ist aber da teilen sich ja die meinungen genau wie bei der Temperatur bei ZW.

    Natürlich auch Legewachteln wobei ich finde das überhaupt keine Zierwachteln sind und du die warscheinlich zur Zierde haben möchtest.
     
  15. #15 Kohlmeise, 22.01.2008
    Kohlmeise

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    Hallo Sirius ein Protest:

    Warum sollten Legewachteln Tenebrosus nicht winterhart sein? Es ist ebenso ein Farbschlag der Legewachteln wie alle anderen, sogar mit den Goldsprenkeln zusammen einer der ältesten.

    Gruß Kohlmeise
     
  16. #16 Sabine2006, 22.01.2008
    Sabine2006

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    Warum sollten Legewachteln nicht zum Ziergeflügel gehören? Weil man sie zu Massen in Batterien steckt? Haben sie deshalb den Zierde-Status verloren?

    Gott sei dank denkt der Verband da anders!

    Zu den Tenebrosus-Legewachteln... Auch ich halte sie bei Minusgraden und sie verhalten sich genauso wie der Rest der Bande. Das einzige was mir aufgefallen ist... sie haben viel größere Füße... oder ist das nur bei meinen so? Ok gehört nicht hierher... ;)
     
  17. #17 Sirius123, 22.01.2008
    Sirius123

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    Keine Ahnung zwei Züchter der Tenebrosus, haben unabhängig voneinander, mir das so mitgeteilt. Sie sagten durch das seidigere Gefieder seien sie empfindlicher. Ich selbst kann es weder bestätigen noch dementieren, einfach weil ich noch keine Tenebrosus hatte/habe.
     
  18. keili

    keili Stammmitglied

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    Hallo !

    Hallom zusammen, vielen Dank für die Informationen.
    Aber was soll ich nun glauben?
    - Zwergwachtel: nicht unter 15°C halten
    - Zwergwachtel: Minusgrade kein Problem

    Das selbe ist doch mit der Volierengröße auch, oder?
    Der eine sagt Rebhühner gehen gut in meiner Voliere, der andere sagt es ist Tierquälerei.
    Was stimmt nun eigentlich?

    Ich tendiere nun klar zu Rebhühnern.
     
  19. D@vid

    D@vid Foren-Guru

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    hallo Keili!

    ich glaube, das ist jedem seine sache, was für ne Moral man hatt. es kann gut sein, dass die Zwergwachteln minuss- tempraturen überleben (würdest du auch) aber ob das denen spass macht oder ob sie sich über nacht, während der Halter im Warmen Nest liegt, brutal den hintern abfrieren....

    das gleiche zu den Rebhühnern. jeder hatt ne andere Moral. ich würde Rebs niemals in einer Voli unter 10qm halten. ist doch nicht schön für die Tiere. auch nicht für den Halter.

    aber das ist aleine dir überlassen!
    ich hätte ein schlechtes gewissen.
    kann dir Lege oder Harlekins empfehlen. oder Virgina Baumwachteln.

    MFG David
     
  20. keili

    keili Stammmitglied

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    Vielen Dank für deinen Rat

    Viele Infos. Danke.
    Aber eine Entscheidung kann man mit euren Tipps nicht finden, weil jeder was anderes sagt.
    Am Ende soll ich selbst entscheiden. Danke !!!
     
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