Welches Vitamin/Mineralstoff/Spurenelemente -Präparat bei Nierenerkrankung

Diskutiere Welches Vitamin/Mineralstoff/Spurenelemente -Präparat bei Nierenerkrankung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Vogelklappe, vielen Dank für die gute Erklärung. Auch Dir Thomas, für die konstruktiven Links. Schließlich lernt man nie im Leben...

  1. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Vogelklappe,

    vielen Dank für die gute Erklärung.

    Auch Dir Thomas, für die konstruktiven Links. Schließlich lernt man nie im Leben aus.

    Viele Grüße
    Alex
     
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  3. #22 Vogelklappe, 27. Oktober 2005
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    10 g metavirulent enthalten als arzneilich wirksame Bestandteile:
    Acidum L(+)-lacticum Dil. D15 0,3 g
    Aconitum napellus Dil. D4 0,2 g
    Ferrum phosphoricum Dil. D8 5,0 g
    Gelsemium sempervirens Dil. D4 0,3 g
    Gentiana lutea 0,2 g
    Influencinum-Nosode Dil. D30 1,0 g
    Luffa operculata Dil. D12 1,0 g
    Veratrum album Dil. D4 2,0 g

    Gibt's die Influencinum-Nosode als D30 auch einzeln als Handelspräparat ? Hilft jedenfalls ganz gut bei rein viralen Erkältungskrankheiten.

    Vögeln gebe ich es bei Verdacht auf Viruserkrankung, die nicht genau diagnostiziert werden kann.
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Vogelklappe,
    Metavirulent ist m.E. wieder ein irrational zusammengesetztes Komplexpräparat, das nur nach dem "Schrotschußprinzip" funktionieren kann.
    Ich versuch mal, das aufzudröseln:
    Aconitum ist gut bei Erkältungen, die überfallartig plötzlich, insbesondere nach kaltem Wind und Zugluft auftauchen.
    Gelsemium ist umgekehrt oft das Mittel der Wahl bei Erkältungen, die sich langsam anschleichen und etwas zäh entwickeln und mit großer Schwäche einhergehen.
    Ferrum liegt irgendwo dazwischen.
    Es ist absolut ausgeschlossen, daß Aconitum und Gelsemium gleichzeitig indiziert sind.
    Veratrum album ist u.a. bei Schockzuständen indiziert, aber auch bei Gastroenteritis mit Diarrhoe und Erbrechen, Kopfschmerzen und Hyperaktivität, Manien und Verhaltensstörungen. Bis auf das Leitsymptom "kalte Hände und Füße" hat es mit Erkältungskrankheiten nicht viel zu tun.
    Gentiana lutea hat auch mehr Magen- als Erkältungssymptome.
    Luffa hat Ruhelosigkeit und Angst bei eiskaltem Körper und brennendem Durst.
    Also: Aus jedem Dorf nen Köter;-)))
    Ich bin ja eher ein Anhänger der Klassischen Einzelmittel-Homöopathie, wobei man da natürlich stark auf Modalitäten und Allgemein- und Gemütssymptome angewiesen ist, die bei Papageien relativ leicht, aber z.B. bei Gouldamdinen oder Spatzen wesentlich schwerer zu finden sind. Ich halte es aber auch für vertretbar, individuell gut ausgesuchte Einzelmittel zu kombinieren.
    Vithoulkas hat mal geschrieben, daß der Therapeut, der Komplexmittel einsetzt, einem Menschen gleicht, der 6 verschiedene Radios mit 6 verschiedenen Sendern einschaltet und dann hofft, eine Symphonie zu hören;-)))
    Und da scheint mir das Problem zu liegen: Selbst wenn eines der Mittel im Komplex das simile ist, wird durch die anderen Mittel die Symptomenlage verschleiert und informationeller Wirrwarr angerichtet, genau wie bei den 6 Radios. Wenn man das oft genug gibt, kann man sogar Prüfsymptome provozieren.
    Ich würde also eher davon abraten.
    Zu Deiner Nosoden-Frage: Bei der DHU gibt's das nicht. Es wird sowieso in Deutschland mit Nosoden immer schwieriger. Eine gute Bezugsquelle (preiswert und Riesenauswahl!)ist hier:
    https://www.helios.co.uk/cgi-bin/store.cgi?action=search&category=Homoeopathic Remedy I
    Da git es u.a. folgende 3 Nosoden in verschiedenen Potenzen:
    Infuencinum, Influencinum/Bacillinum und Influencinum Vaccine.
    Ich würde diese Nosode mit einer Ausleitung und ggf. mit Echinacea und Propolis kombinieren.
    Liebe Grüße,
    Thomas
    P.S.: Wir hatten Dir im Sommer mal einen kleinen Star gebracht. Wie geht's ihm? Gut ausgewildert?
     
  5. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Vogelklappe,
    hier das Arzneimittelbild der Influenzina-Nosode aus
    "Der Neue Clarke. Eine Encyclopädie für den homöopathischen Praktiker":
    "Klinik:
    - Erkältungen. Influenza. Katarrh.
    Charakteristika:
    - Die Nosode der Influenza hat bei vielen Ärzten den Platz von Bapt. als Routinemittel bei [Erkältungs-] Epidemien eingenommen. Man kann Influenzinum in der 12. oder 30. Potenz verabreichen, entweder als Tinktur, Pillen oder auf Plättchen; oder es werden 10 Globuli in 187 ml Wasser aufgelöst und ein Teelöffel als Einzeldosis gegeben. Dies wird in einem Großteil der Fälle ausreichen, um sie unter Kontrolle zu bringen. Die allgemeinen Anweisungen, die ich meinen Patienten gebe, sind folgende: Wenn in einer Familie "Erkältungen" auftreten, sollen alle, die nicht davon betroffen sind, dreimal täglich Ars. 3 einnehmen; die erkälteten Patienten nehmen jede Stunde oder alle zwei Stunden Influ. 30 ein. Dies verhindert im allgemeinen die Ausbreitung der Erkrankung und räumt mit den "Erkältungen" auf, ob sie nun vom Influenzatypus sind oder nicht. Die Influenza hat die Eigenschaft, alte Beschwerden wieder hervorzubringen, und daher nimmt sie bei verschiedenen Personen eine unendliche Zahl von Formen an. Man sollte also nicht erwarten, daß Influ. ohne Unterstützung alle Fälle heilen wird bzw. überhaupt in jedem Fall geeignet sein wird."
    Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
    LG
    Thomas
     
  6. #25 Vogelklappe, 29. Oktober 2005
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Deine Tips, habe ich mir schon gedacht, daß so ein Komplexmittel nicht ideal ist, aber bei unseren wechselseitig angeschleppten Erkältungen hat es schon gut geholfen, wahrscheinlich doch wegen der D30, die man sich dann sicher besser als Alleinmittel besorgen sollte.
    Hast Du schon 'mal homöopathisch verdünntes Eigenblut eingesetzt ? Wenn man gar nicht weiter weiß, das enthält die krankmachenden Stoffe, die der Körper nicht eliminieren kann, ja mit hoher Wahrscheinlichkeit.
    Ach Ihr wart das, ist mir gar nicht aufgefallen, habe aber gerade nachgesehen; einfach zu viele Vögel (und Leute) in diesem Jahr. Dem Star ging es erst schlecht, aber der Kot war in Ordnung, habe ihm dann zwei Tage lang Silberwasser gegeben, danach war er fit. Nach einer Woche kam noch ein Ästling; die beiden sind zusammen 'raus. Ein älterer, zu zahmer Star ist auch noch lange wiedergekommen; sie hatten alle guten Anschluß, nachdem die Stare von draußen unseren Garten entdeckt hatten.
     
  7. SC-Jenny

    SC-Jenny Guest

    Hallo zusammen!

    Ich muß auch noch mal nachfragen. Ich bin total verunsichert was das Thema Nierenleiden betrifft. Ich höre tausende von verschiedenen Meinungen dazu. :nene: Ich war anfangs als ich den Verdacht bei meinem Nymphensittich hatte bei einem nicht vogelkundigen TA. Später bin ich dann zu einem vogelkundigen TA gegangen, der mir meinen Verdacht auch bestätigte. Es wurden allerdings nie Untersuchungen gemacht. Er hat mir dieses Phytorenal gegeben und hat gesagt, dass das helfen muß ansonsten gäbe es nichts. Leider hilft es nur manchmal. Heißt: Mal ist der Kot tagelang normal, manchmal ist er wochenlang flüssig. Trinken tut mein Nymphi viel. Manchmal extrem viel. Aber das ist ja auch gut so. Ich war jetzt zwischenzeitlich bei noch einer TÄ. Die hat mir ein Vitaminpulver mitgegeben und gesagt, dass ich das als Unterstützung geben soll und falls das gar nicht hilft würde sie es mit einer Tyrode-Lösung probieren. Da habe ich aber auch schon unterschiedliche Meinungen gehört. Es gibt Leute die ganz davon abraten. Was soll ich denn jetzt machen???? Mein Nymphi hat das jetzt schon ungefähr zwei Jahre. Sie ist 5 Jahre alt. Ich möchte nicht einfach tatenlos zusehen oder abwarten, will ihr aber gleichzeitig auch nicht zu viel zumuten (TA etc). Bitte helft mir, ich weiß echt nicht was ich tun soll....:traurig:

    Ganz liebe Grüße

    Jenny
     
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  9. #27 Alfred Klein, 7. Januar 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Jenny

    Also ich selber hatte die Tyrode-Lösung bei einem nierenkranken Vogel über einen sehr langen Zeitraum gegeben.
    Da es in der Sittichvoliere war mußten die anderen Sittiche es mittrinken.
    Es hat keinem geschadet, der nierenkranke Vogel ist auch wieder gesund geworden.
    Nach meinem Dafürhalten spricht nichts gegen die Tyrode-Lösung.
     
  10. SC-Jenny

    SC-Jenny Guest

    ...tausend Dank für die schnelle Antwort. :prima:

    Ich werde morgen gleich mal nachfragen. Ich hoffe nur, dass es noch nicht zu spät ist.

    Viele Grüße
    Jenny
     
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