Wellensittich nicht futterfest, nimmt Futterspritze nicht an

Diskutiere Wellensittich nicht futterfest, nimmt Futterspritze nicht an im Forum Wellensittich Allgemein im Bereich Wellensittiche - Habe ihn heute bei einem Züchter gekauft. Ich denke dass er ca um die 4 Wochen alt ist. Wollte ihn den Rest mit der Hand aufziehen. Jetzt ist er...
Ja
Hallo @babywelli1,

wie geht es denn dem kleinen Federbällchen, hast Du etwas von der Tierklinik erfahren können?
Ja, sie haben mittags angerufen dass er soweit stabil ist.
Allerdings nach wie vor von alleine nichts frisst und daher nur Brei per Sonde bekommt.
Sie haben mir vorgeschlagen einen anderen Wellensittich von mir hinzubringen, da er so besser das Picken lernen würde. Allerdings möchte ich meinen anderen Wellis diesen Stress nicht antun, vorallem nicht wenn der Kleine einen Schub von diesen Megabakterien hat.
Daher hoffe ich, dass ers so schafft.

Update zum Züchter:
Er ist nach wie vor der Meinung, ich hätte den Vogel nicht in die Klinik sondern zu ihm bringen sollen.
Er wusste scheinbar von den Megaviren in seinem Bestand. Und meinte, dass es nur selten ausbricht und man es mit ein paar Tropfen heilen könnte...

Ich bin echt ratlos was ich tun soll..
Kann den Kleinen ja nicht mehr zurück bringen zum Züchter.
Habe aber auch kein Geld ihn 2 Wochen noch in der Klinik zu lassen oder so.
Hoffe dass es ihm bald besser geht und er zurück kann. :(
 
Update zum Züchter:
Er ist nach wie vor der Meinung, ich hätte den Vogel nicht in die Klinik sondern zu ihm bringen sollen.
Er wusste scheinbar von den Megaviren in seinem Bestand. Und meinte, dass es nur selten ausbricht und man es mit ein paar Tropfen heilen könnte...
So ein Drecksack!!! (Tschuldigung, etwas anderes fällt mir zu diesem miesen Typen nicht ein)

Danke Dir für Deine Rückmeldung, hoffen wir das Beste für den kleinen Kerl.
 
Süssholz raspeln liegt mir nicht, trotzdem möchte noch etwas hinzufügen...

Eine Handaufzucht kann einige male gut gehen, irgendwann geht dann doch dieser "Schuß nach hinten los". Diese bittere Erfahrung musstest Du nun machen und trotzdem ist es Dir hoch anzurechnen was Du für den kleinen Wellensittich tust/getan hast. Viele von uns wissen, wie kostspielig Tierarztkosten sind, geschweige denn ein stationärer Aufenthalt über mehrere Tage in einer Klinik.
Wenn einem jungen Wellensittich, der nicht frisst, nicht fressen will, nicht durch Erfahrung und Fachkompetenz geholfen wird, verhungert er. Dieses ist unbeschreibliches Leid für solch einen kleinen Vogel, ein Tier überhaupt, Du weißt es, wir wissen es.
Du hast richtig entschieden ihn nach Gießen zu bringen und dort in der Obhut der Tierärzte zu lassen......mit dem Wissen, dass dies finanziell kein Zuckerschlecken, auch nicht mit der Garantie, dass er es schaffen wird.

Bei allen Vorwürfen ect., die wir Dir hier gemacht haben, finde ich, sollte dies auch mal "gesagt" werden, ein anderer hätte vielleicht den Vogel diesem Mistkerl wieder zurückgegeben und ihm damit dort seinem Schicksal überlassen....nämlich dem sicheren Tod!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das unterstütze ich voll und ganz. Fehler passieren, aber Du bist wenigstens dabei, ihn auszubügeln und tust, was möglich ist, für den kleinen Welli. Ich hoffe natürlich für Dich, dass Du die Kosten stemmen kannst. Die müsstest Du eigentlich vollumfänglich dem "Züchter" in Rechnung stellen!

Er wusste von der ansteckenden Krankheit seiner Vögel, hat sie heruntergespielt und Dir die Information beim Kauf verschwiegen. Er hätte es Dir sagen MÜSSEN.

Die Aktion, beim Säubern von Krallen welche rauszureißen, bricht einem dann endgültig das Herz. So jemand sollte gar keine Vögel halten dürfen, geschweige denn verkaufen. Hättest Du Deinen Kleinen zurückgebracht, wäre der sicher nicht mehr am Leben.

Du solltest etwas tun, um dem das Handwerk zu legen und vielleicht andere Vögel damit zu retten.
Ich bin kein Freund von Anzeigen, aber das hier gehört wirklich angezeigt. Melde es dem Veterinäramt. Gibt es auch einen Züchterverband? Wenn ja - dort würde ich es auch melden.
 
Süssholz raspeln liegt mir nicht, trotzdem möchte noch etwas hinzufügen...

Eine Handaufzucht kann einige male gut gehen, irgendwann geht dann doch dieser "Schuß nach hinten los". Diese bittere Erfahrung musstest Du nun machen und trotzdem ist es Dir hoch anzurechnen was Du für den kleinen Wellensittich tust/getan hast. Viele von uns wissen, wie kostspielig Tierarztkosten sind, geschweige denn ein stationärer Aufenthalt über mehrere Tage in einer Klinik.
Wenn einem jungen Wellensittich, der nicht frisst, nicht fressen will, nicht durch Erfahrung und Fachkompetenz geholfen wird, verhungert er. Dieses ist unbeschreibliches Leid für solch einen kleinen Vogel, ein Tier überhaupt, Du weißt es, wir wissen es.
Du hast richtig entschieden ihn nach Gießen zu bringen und dort in der Obhut der Tierärzte zu lassen......mit dem Wissen, dass dies finanziell kein Zuckerschlecken, auch nicht mit der Garantie, dass er es schaffen wird.

Bei allen Vorwürfen ect., die wir Dir hier gemacht haben, finde ich, sollte dies auch mal "gesagt" werden, ein anderer hätte vielleicht den Vogel diesem Mistkerl wieder zurückgegeben und ihm damit dort seinem Schicksal überlassen....nämlich dem sicheren Tod!
Danke das ist lieb von dir ❤️
 
Das unterstütze ich voll und ganz. Fehler passieren, aber Du bist wenigstens dabei, ihn auszubügeln und tust, was möglich ist, für den kleinen Welli. Ich hoffe natürlich für Dich, dass Du die Kosten stemmen kannst. Die müsstest Du eigentlich vollumfänglich dem "Züchter" in Rechnung stellen!

Er wusste von der ansteckenden Krankheit seiner Vögel, hat sie heruntergespielt und Dir die Information beim Kauf verschwiegen. Er hätte es Dir sagen MÜSSEN.

Die Aktion, beim Säubern von Krallen welche rauszureißen, bricht einem dann endgültig das Herz. So jemand sollte gar keine Vögel halten dürfen, geschweige denn verkaufen. Hättest Du Deinen Kleinen zurückgebracht, wäre der sicher nicht mehr am Leben.

Du solltest etwas tun, um dem das Handwerk zu legen und vielleicht andere Vögel damit zu retten.
Ich bin kein Freund von Anzeigen, aber das hier gehört wirklich angezeigt. Melde es dem Veterinäramt. Gibt es auch einen Züchterverband? Wenn ja - dort würde ich es auch melden.
Danke...
ja ich werde es auf jeden Fall bei beidem melden wenn ich Zeit habe.
Seine Bestand ist in einer Anlage von einem Vogelzuchtverein.

Der Züchter schreibt mir nach wie vor ich sollte ihm den Vogel einfach zurückgeben und dass es ja nicht seine Schuld sei, wenn ich extra in die Klinik fahre...

Glaube wohl kaum dass er sich an den Kosten beteiligen wird und einen anderen Vogel von ihm werde ich ganz sicher nicht auch noch nehmen.
 
ja ich werde es auf jeden Fall bei beidem melden wenn ich Zeit habe.
Wenn Du Dich entscheidest den "Züchter" zu melden, benötigst Du dazu Beweise. Dokumentation der Zustände bei ihm, die Kommunikation zwischen ihm und Dir, das Verschweigen einer ansteckenden Krankheit in seinem Bestand, wie er mit seinen Vögeln umgeht und auch Fotos können hilfreich sein.......da käme schon einiges zusammen.

Ich empfehle Dir eine Meldung (schriftlich) beim zuständigen Veterinäramt zu machen und dann abwarten ob die ihren Hintern hochkriegen und etwas unternehmen......leider ist dies nicht immer der Fall, darauf sollte man sich auch einstellen.
Da man davon ausgehen kann, dass dieser "Züchter" in diesem Vogelzuchtverein Mitglied ist, sehe ich da bezüglich einer Meldung dort keine Chance, denn Züchter in Vereinen halten sich gegenseitig die Stange auch wenn die Haltung bei manchen noch so beschissen ist.....so zumindest ist meine Erfahrung.

Viel wichtiger ist allerdings momentan, dass es mit den kleinen Federbällchen bergauf geht und er nun mit Hilfe der Tä den Weg ins Leben findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich drücke die Daumen das das Verdauungssystem aufgrund der frühen Infektion noch nicht irreparable geschädigt ist.
Ähnliche Erfahrungen hatte ich mit einem Züchter wo einer mal übergangsweise untergebracht war da ich ihn nicht sofort aufnehmen konnte, mit Giardien.
Auch Auffangstationen haben wenig Interesse daran etwas aufzuklären.
Leidtragende sind wie immer die tierischen Lebewesen, egal ob Fell, federn oder Schuppen.
smilie_tra_151.gif

Alles Gute für den Kleinen:trost:
 
Also Update zu dem Kleinen.
Er ist wohl ziemlich munter und aktiv, frisst allerdings immernoch nicht selbstständig und hat weiterhin an Gewicht verloren.
Von 40g auf 30g innerhalb von 2,5 Tagen...
Sie versuchen ihn jetzt häufiger zu füttern mit adulten Brei.
 
Ist irgendwie logisch, Macrorhabdiose führt ja dazu, dass das Futter nicht mehr richtig verarbeitet werden kann. Von alleine fressen kann er in dem Alter halt noch nicht, auf jeden Fall nicht genug, um sein Gewicht zu halten oder gar zuzunehmen.
 
Der Kleine baut wohl weiterhin ab und hat zum Teil etwas schwarzes im Kot was auf Blut hindeuten könnte.

Die Ärztin meinte dass die Prognose eher schlechter wird und es sein kann dass sein Magen Darm Trakt schon zu sehr geschädigt ist..
 
Deiner Schilderung nach ist die Erkrankung schon im fortgeschrittenen Stadium.
Wir sollten uns darauf einstellen, dass der Kleine es nicht schaffen wird. Ach Mensch.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Deiner Schilderung nach ist die Erkrankung schon im fortgeschrittenen Stadium.
Wir sollten uns darauf einstellen, dass der Kleine es nicht schaffen wird. Ach Mensch.....
Ja ich denke auch... leider.
Wobei die Ärztin halt sagt dass er schon noch Lebenswillen zeigt und aktiv ist. Solange will ich alles probieren.
Wenn er aber weiterhin abbaut unf schwächer wird muss man wohl daran denken ihn einschläfern zu lassen

Ich frag mich ob die Erkrankung erst bei mir ausgebrochen ist oder schon vorher. War ja mit ihm nichtmal 15h nach der Abholung in der Klinik in Gießen wo er Medikamente dagegen bekommen hat.

Im Endeffekt egal aber ich hab immernoch bisschen Hoffnung
 
Da er von Anfang an nicht gefressen hat, könnte man davon ausgehen, dass die Macrorhabdiose schon ausgebrochen war, als Du ihn geholt hast.

Es bringt jetzt eh nichts, wenn Du Dir solche Fragen stellst, die sich nicht genau beantworten lassen. Tatsache ist, der Verkäufer weiß, dass er diese Krankheit in seinem Bestand hat und trotz seines Wissens verkauft er (kranke) Vögel.....für mich hat er sich strafbar gemacht (§ 434 BGB).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da er von Anfang an nicht gefressen hat, könnte man davon ausgehen, dass die Macrorhabdiose schon ausgebrochen war, als Du ihn geholt hast.

Es bringt jetzt eh nichts, wenn Du Dir solche Fragen stellst, die sich nicht genau beantworten lassen. Tatsache ist, der Verkäufer weiß, dass er diese Krankheit in seinem Bestand hat und trotz seines Wissens verkauft er (kranke) Vögel.....für mich hat er sich strafbar gemacht.
Ja ihm ist das scheiß egal.

Laut seiner Aussage hätte ich für das Geld ein Leben lang Vögel haben können, anstatt den einen in die Klinik zu bringen.
Diesem Mann ist das Wohl der Tiere scheiß egal
 
Thema: Wellensittich nicht futterfest, nimmt Futterspritze nicht an

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