Welli-Krankheit

Diskutiere Welli-Krankheit im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallo liebe Community, ich trete an euch heran wegen eines traurigen Themas: ich gehe seit einigen Wochen ständig mit meinem Welli zum...

  1. BlaueSicht

    BlaueSicht Neues Mitglied

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    Hallo liebe Community,
    ich trete an euch heran wegen eines traurigen Themas:

    ich gehe seit einigen Wochen ständig mit meinem Welli zum Tierarzt und uns wurde auch schon allerhand verschrieben, aber geholfen hats nix. Heute war ein anderer Arzt da und der diagnotizierte: Tumor. Und das genau neben dem Schnabel.

    Nun möchte ich Fragen ob mir jemand eine ungefähre, realistische Einschätzung geben kann, wie die Überlebenschancen meines 2 Jahre alten Wellis bei einer OP wäre. Habe vergessen das den Arzt zu fragen, er meinte aber das nicht viele andere Varianten bestehen.
    (ich werde euer Urteil nicht als bindend betrachten, bräuchte es nur als ungefähre Einschätzung)
    Alter: 2 Jahre
    Gewicht: nimmt ab, wieviel weis ich nicht exakt, etwa 40-44g

    MfG
     
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  3. ronsig

    ronsig Foren-Guru

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    Hallo,
    das tut mir leid, dass es deinem Welli nicht gut geht.
    Es gibt aber viele Wellis, die Operationen ueberleben. Es kommt aber auf den Tierarzt an. Warst du bei einem vogelkundigen Tierarzt? Wenn du schreibst wo du wohnst, kann man dir hier sehr gute Tieraerzte fuer Voegel empfehlen.

    liebe Gruesse,
    Sigrid
     
  4. Lemon

    Lemon Moderatorin
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    Neben dem Alter ist auch der Tumor selbst wichtig. Je größer er wird, desto schwerer wird es natürlich in ohne größeren Blutverlust zu entfernen. Und es kommt natürlich darauf an, ob es was bösartiges oder nicht.
    Aber soweit ich weiß, sind Tumora am oder um den Schnabel selten gut zu operieren und wenn du jetzt schon feststellst, dass der Vogel abnimmt macht ihm das Ding wahrscheinlich Probleme beim fressen.

    Aber so aus der Ferne können wir auch nur Vermutungen anstellen. Du solltest deinen Welli einem wirklich vogelkundigen Arzt vorstellen, dann weißt du, woran du bist.
     
  5. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo BlaueSicht,
    vogelkundige Tierärzte für die verschiedenen PLZ-Bereiche findet Du hier; es lohnt sich, die einzelnen Bewertungen durch zu lesen.
     
  6. dustybird

    dustybird Foren-Guru

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    G'day ( how ist going mate ?) Ja mit deinem Wellensittich ist schon sehr traurig.Ich war selbst ein großer WS Züchter und ich möchte dir sagen... lass deinen Vogel nicht so lange leiden und erlöse den Vogel von den Qualen , wenn er nicht mehr fressen kann ? dann lass den WS einschläfern , mit einem freundlichem Vogelgruß ( Gerd)
     
  7. Blindfisch

    Blindfisch ~~~~~~~~~~

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    Hm - schau mal hier, ob Du da einen vergleichbaren Fall findest! Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung.

    :0-
     
  8. BlaueSicht

    BlaueSicht Neues Mitglied

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    Ja wir sind bei einem Vogelkundigen Tierarzt. Komme aus jena und wir gehen zu Dr.med.vet.Iris Schaub. Jedenfalös hat sie uns so einiges Verordnet was alles nichts half und letztens waren wir wieder, da war aber ihr Mann der behandelnde Arzt und der hat das dann diagnostiziert. Naja mal sehen was die OP mit sich bringt...
    solange hat er uns rotlicht bestrahlung verordnet.
     
  9. LukasJ

    LukasJ Meerschweinchen Freund

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    Ich wünsch dir viel Glück und deinem Vögelchen.
     
  10. rudeGirl

    rudeGirl registrierter Benutzer

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    Leider kann man nicht gegen jeden Tumor etwas unternehmen. Wenn du nichts dagegen unternehmen kannst solltest du darauf achten, dass die Lebensqualität nicht eingeschränkt wird und wenn das der Fall ist, solltest du einen vk TA konsultieren und über die Zukunft deines Vogels nachdenken.
    Wichtig sind tägliche Gewichtskontrollen, um zu kontrollieren ob der Vogel noch gut frisst. So lange er ein stabiles Gewicht hat, kannst du davon ausgehen dass er genügen frisst.
    Um mehr Informationen, oder besser: eine zweite Meinung, zu bekommen solltest du einen weiteren Tierarzt konsultieren. u.a. hat Blindfisch ja schon einen Link gepostet.
     
  11. Elke35

    Elke35 Mitglied

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    Hallo,

    mein Franz (4 1/2) wurde bereits 3 mal operiert. 2x am Flügel einmal an der Wange. Er hat die OPs sehr gut verkraftet, wobei seine Tumore oberflächlich waren. Er ist sogar flugfähig geblieben. Der erste Tumor saß genau am Schultergelenk. Die Ärztin ist allerdings auch eine reine Vogelärztin und hat mein volles Vertrauen.
    Die Tumore waren bei ihm sehr schnell wachsend (nach dem Entdecken einer schiefen Feder dauerte es nur zwei, drei Tage dann waren sie schon Erbsen groß).

    Jetzt allerdings wächst ihm innen an der Skelettmuskulatur ein inoperabler Tumor.
    Er drückt schon auf die Organe (schwere Atmung), nimmt aber noch rege am Schwarmleben teil. Sollte dem nicht mehr so sein, werde ich ihn (schweren Herzens) erlösen lassen.

    Es fing bei ihm mit 1 Jahr an. Erst schneller Hornwuchs (Schabelschneiden alle 8 Wochen) dann der erste Tumor.
    Trotz der Eingriffe blieb er Handzahm, ein viel Schwätzer und rundum aufgewecktes Kerlchen. Die OPs haben sich bei ihm gelohnt. Er hat darunter kaum gelitten. Denn kaum entdeckt war er sie wieder los.
    Die OP an der Wange dauerte z.B. keine 10 min und er kam schon wieder zu sich als sie mich rein rief.
    Aber wie rudeGirl schon sagte, es kommt wohl auf die Art des Tumors an.
    Ich drücke dir die Daumen, dass er bei deinem Vogel operabel ist und dein Vogel trotzdem noch ein langes Leben vor sich hat.

    Einen ganz lieben
     
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  13. Elke35

    Elke35 Mitglied

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  14. Kathrin72

    Kathrin72 Foren-Guru

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    Hallo!

    Ich komme auch aus Jena und geh seit Jahren zur Frau Dr. S (weiß jetzt nicht, ob Namen hier erlaubt sind).

    Du bist dort in guten und fachkundigen Händen. Sie hat mir schon etliche Vögel operiert (Kloakenvorfall, Flügelbrüche, Fußamputationen, Flügelamputationen...) und ich habe alle wiederbekommen. Welli Fledermäuschen ist jedoch einen Tag nach erfolgreicher OP bei mir zu Hause verstorben, aber nicht unmittelbar nach oder während der OP. Sie operiert mit Maskennarkose, was besseres gibt es nicht für Vögel. Nach der OP werden sie stationär überwacht. Vertrau ihr einfach - was ihr möglich ist, macht sie möglich und wenn es nicht mehr geht, dann müsst Ihr leider den schweren Schritt gehen - musste ich leider auch schon öfters bei ihr.

    Ich drück Dir und dem kleinen Welli ganz toll die Daumen und nochmals: Vertrau ihr einfach. Was sie möglich machen kann, macht sie möglich. Aber es gibt leider nie eine Garantie, damit musst Du leider auch rechnen. Ein Versuch ist es auf alle Fälle wert - man kann ihn immer noch nach der OP erlösen lassen bzw. ihn während der OP nicht mehr aufwachen lassen, diese Möglichkeiten sind immer noch gegeben. Wag den Schritt, auch wenn er nicht leicht fällt, aber das wird wohl seine einzigste Chance sein.

    Liebe Grüße
    Kathrin

    PS: Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich ja per MAIL bei mir melden !!!
     
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Welli-Krankheit

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