Ernalotte
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Tatsächlich haben sie sich mittlerweile ganz gut aneinander gewöhnt und sitzen manchmal sogar friedlich nebeneinander.Fünf Näpfe sind zu viel für drei Wellensittiche, drei würden auf alle Fälle ausreichen (von Anfang an!)....hier ist nach dem ersten Tag im neuen Käfig wirklich Geduld gefragt, bis sie alles Neue angenommen haben, der Jungvogel sitzt ja schon bereits unten auf dem Napf.
Aber von den Näpfen mal ganz abgesehen....da Du ja in einem anderen Thread geschrieben hattest, die Henne würde aggressiv gegenüber dem Jungvogel reagieren.....wie sieht das denn jetzt aus, da die drei zusammen in einem Käfig untergebracht sind? Einen erst 4-5 Wochen alten noch nicht geschlechtsreifen Wellensittich zu zwei "älteren" Wellis setzen, kann u.U. ein Risiko für den kleinen Kerl bedeuten, wenn er nicht akzeptiert wird.

In der Plastiktränke und in einem Metallnapf oben ist auch Wasser, wo sie draus trinken oder baden gehenin wievielen ist Wasser?
Woher bekommt man aber flache Näpfe ?Ich persönlich durfte feststellen das diese Metallnäpfe weder für Wellis noch für Nymphen geeignet sind, sie sind zu tief.
Flache Näpfe in der gleichen Größe werden viel besser angenommen.
Ja danke für die Antwort.Hallo @alicew321,
auch für Deine Wellensittiche ist es eine Überwindung ihren Kopf so tief in den Metallnapf zu stecken um fressen zu können. Sie sehen dann nicht, was in ihrer - jetzt fremden - Umgebung passiert. Auch wenn sie diese Art von Napf kennen, könnte es sein, dass sie genau das momentan von ihrem Körnerfutter abhält.
Wenn Deine Lieblinge dann noch Kolbenhirse bevorzugen, ist die Sache mit dem Futternapf für sie noch uninteressanter.
Dann fällt mir noch auf, dass die Sitzstangen deutlich tiefer positioniert sind als die Metallschüsseln (oder weit weg), also Deine Tiere nicht von einem nahegelegenen Standort aus in den Futternapf schauen können. Ihnen bleibt nur zu klettern, einen Sturzflug hinzulegen oder von tief unten hochzuspringen ohne sehen zu können ob Gefahr in der Tiefe des Metallnapfs lauert.
Nicht nur die riesige Schale am Boden Deiner neuen Behausung, auch die 3 Näpfe an den werkseitig vorgesehenen Stellen scheinen sich direkt unter einer Sitzstange zu befinden. Dadurch gibt es immer Verunreinigungen durch Kot im Futter.
Die Stange ganz oben links ist so dicht am linken Käfiggitter positioniert, dass sich dort kein Welli nach dem Trinken umdrehen kann um wieder in den Käfig zurück zu starten. Schon für den Anflug wird er seinen Kopf nach hinten beugen müssen. Du könntest beispielsweise die Trinkröhre von vorne durchs Gitter stecken und die Stange so weit aus der Ecke holen, dass Deine Wellensittiche auch mit dem Schwanz zum Gitter dort sitzen können ohne mit selbigem am Gitter anzustoßen. Ähnlich würde ich mit der Stange oben rechts verfahren.
Lass die Sepiaschale ruhig hängen wo sie ist, es ist durchaus erlaubt sich zu recken um etwas so Offensichtliches mit dem Schnabel zu erreichen.
Du wirst anhand des Verschmutzungsgrads Deiner Sitzstangen sehr schnell merken, wie groß der Abstand zwischen Beinen und Kloake ist. Es macht Dir das Leben leichter, wenn Deine Sittiche mit ihren Ausscheidungen an der darunterliegenden Sitzstange vorbei schießen.
Um Deine frisch umgezogenen Vögel nicht allzu sehr zu verschrecken, ist es vielleicht sinnvoll, wenn Du behutsam umgestaltest, und besser morgens als noch am Abend Unruhe durch Umräumen ins System bringst.
Bei mir kommen nur Tagesportionen in die Näpfe, damit habe ich leichtere Kontrolle über die Futteraufnahme.
Auch ich habe noch keine passenden Näpfe aus Metall gefunden, behelfe mir aber mit größenmäßig passenden Futternäpfen für Kleintiere, die ich in die Metallnäpfe stelle.
Was Deinen kleinen Pieper angeht, da musst Du Dich an die Wellensittichspezialisten wenden. Leider ist der Text viel länger geworden als geplant, aber ich hoffe trotzdem, dass Du damit etwas anfangen kannst. Das Einrichten eines Käfigs ist immer eine knifflige Sache und bedarf im Betrieb noch Optimierung.
Liebe Grüße![]()
Danke für den Tipp mit dem Buchholzgranulat.Die nicht optimale Platzierung der Sitzstangen vor den Futternäpfen und der Vogeltränke angeht, wurde ja bereits erwähnt. Meine Empfehlung wäre noch das Kotgitter zu entfernen und für den Käfigboden stattdessen ein Einstreu z.B. Buchenholzgranulat (für Wellis prima geeignet!) zu verwenden. Da Wellensittiche nach meiner eigenen Erfahrung auch mal gerne auf den Boden gehen, sei es zum baden in einer geeigneten flachen Schale oder zum spielen, ist solch ein Gitter nicht geeignet für Wellensittichfüße Außerdem wird es schnell schmutzig und verklebt von Kot und Futterresten und es verdunkelt das Käfiginnere. Ohne Gitter und mit einem Einstreu, schafft man für die Vögel mehr Platz, eine kleine Tonschale in einer Ecke mit einem Sand-/Gritgemisch, in einer anderen Ecke vielleicht eine kleine Tonschale mit z.B. getr. Blüten, Kräutern oder für Frischkost (auch hier bezüglich der Verunreinigung nicht direkt unter den Sitzplätzen aufstellen) steigert die Neugier, das Interesse, den Spieltrieb und den Wohlfühlfaktor der Vögel.
Und auch wenn es jetzt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass es für die Füßchen der Wellis enorm wichtig ist, dass die Sitzäste (nur Naturäste) nicht zu dünn sind, sondern optimal und gesund sind Äste in verschiedene Stärken um spätere gesundheitliche Schäden wie Gelenkerkrankungen zu vermeiden. Dies nur mal zur Info, solltest Du Dich für eine Umgestaltung des Käfigs entscheiden.
Ja das habe ich auf jeden Fall noch vor ! Habe auch schon einen Züchter kontaktiert, da ich ihm einen ungefähr gleichaltrigen Partner holen möchte.Vielen lieben Dank für Deine Antwort auf meine Frage.
Da bei Wellensittich eine 3-er Konstellation oft recht ungünstig ist, wäre es empfehlneswert, dem kleinen einen Partnervogel zu gönnen, damit er nicht das fünfte Rad am Wagen wird.....dieses Risiko besteht leider, auch wenn man als Halter das Gefühl hat, dass es als Greiergespann anscheinend gut harmoniert. Gehe immer von meiner eigenen Erfahrung aus....auf Dauer wird das nicht gutgehen.

Die Einhängeschalen kenne ich, gibt es auch auf Amazon oder im Fressnapf.Es gibt extra flache Schalen für Volierendrehteller,
Anhang anzeigen 469068
Anhang anzeigen 469070
diese passen auch in die 12 cm Halterung der käuflichen Hängenäpfe, die es in Vogelbedarf gibt
Anhang anzeigen 469069
zB Körnerbude
Anhang anzeigen 469071
ist dann etwas teurer da es die Halterung nicht einzeln gibt und die flachen Schalen gibt es leider nicht im Vogelbedarf bzw. hab ich nicht gefunden.
Ja ich würde mir das auch sehr wünschen.Nur kurz zu den Näpfen: Ich würde versuchen, sie an die Originalnäpfe zu gewöhnen, auch wenn es erst mal schwieriger sein könnte. Denn die Bedienbarkeit von außen ist nun mal so praktisch, insb. wenn mal Fremde die Vögel versorgen sollen, wenn man mal selbst verreist ist. Das ist die bequemste und sicherste Methode.
Ja klar! Du machst die Käfigreinigung im ganz normalen Rythmus und die Kotbällchen z.B. unter den Schlafplätzen entfernst Du täglich mit einer Katzenstreuschaufel.....geht auch mit Einmalhandschuhen. Die Buchenholzspäne sind staubfrei und hygienisch, außerdem spielen die Vögel gerne mit den kleinen Holzstückchen.Kann man das denn gut reinigen dann ?
Sehe es genau wie Amazona!Hab aber aktuell nicht das Gefühl dass sie so weit unten essen möchten
Prima!Ja das habe ich auf jeden Fall noch vor ! Habe auch schon einen Züchter kontaktiert, da ich ihm einen ungefähr gleichaltrigen Partner holen möchte.
Denke in spätestens 1-2 Wochen sollte er einen Partner haben
Dann darf man gespannt sein.Ja Geduld habe ich schon, nur habe ich die Angst, dass die kleinen hungern dadurchSehe es genau wie Amazona!
Sie werden sich daran gewöhnen, gib ihnen doch Zeit und übe Dich bissel in Geduld....das ist nämlich das A und O in der Vogelhaltung Geduld, Geduld und nochmals Geduld!

Volierenbau Ferwagner unter Material /Drehteller und NäpfeAber woher sind die flachen Schalen ?