Wen wundert`s?!

Diskutiere Wen wundert`s?! im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; @Aday von deiner Behauptung: „viel Fleisch = viel Hirn“ kannst du mich nicht so recht überzeugen… @Motte du willst wissen woher soviel Soja...

  1. Eva53

    Eva53 Mitglied

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    @Aday
    von deiner Behauptung: „viel Fleisch = viel Hirn“ kannst du mich nicht so recht überzeugen…

    @Motte
    du willst wissen woher soviel Soja kommen soll? Was glaubst du denn womit die vielen Schlachttiere gefüttert werden? Um 1 Kilo Fleisch zu „erzeugen“ braucht man bis zu 10 Kilo hochwertiges pflanzliches Eiweiß, meist SOJA, Weizen, Mais oder Hülsenfrüchte.
    Vegetarier schonen also nicht nur das Leben der Tiere, sondern auch die Ressourcen.

    Übrigens, auch frei laufendes Geflügel in „Hinterhofhaltung“ schont die Ressourcen, da es ja überwiegend von Wildkräutern und Insekten lebt, das in der modernen Landwirtschaft meist der chemischen Keule zum Opfer fällt.

    Gruß Eva
     
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  3. #42 Penelope67, 24. April 2006
    Penelope67

    Penelope67 Foren-Guru

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    @Motte: also, deine agressiven Bemerkungen, ehrlich, die sind mir egal, aber ich frage mich schon woher das wohl kommen mag; ausser die Einstellung "ich hasse alle Vegetarier" das ebenso verwerflich ist wie "ich hasse alle schwarze" oder "ich hasse alle die anders sind als ich", kann ich mir keine andere Erklärung geben. Kennen wir uns? Hab ich dir schon mal irgend etwas getan?

    Aber was mir nicht egal ist: du isst Tiere, in dem du sie mordest, ob selber oder die metzgerei, das ist nun mal die wahrheit. Und das muss dir klar sein, oder wiegst du sie sanft in den Tod? und wenn dir das jemand sagt, ins gesicht, dann siehst du es nicht ein, dann möchtest du es nicht hören und wirst agressiv. Diese Geschichte mit jeder lebt auf Kosten der anderen, bla bla, ich mein, zwingt dich jemand? Hast du probleme? vielleicht kann ich dir ja helfen:).

    Also, Fleisch braucht man wirklich nicht, ´die Gesundheit leidet nicht darunter. Ich bin sportlich sehr aktiv und gesund.

    Aber eigentlich geht es ja um die Vogelgrippe? die doch mit dem Fleischkonsum zu tun hat, oder?
     
  4. #43 animal_army, 25. April 2006
    animal_army

    animal_army Stammmitglied

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    Vogelgrippe kommt aus Massentierhaltung

    Genau; dazu noch folgendes:

    Allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz, dass der Verzehr von Gefluegel und Eiern keine Gefahr darstelle: die Vogelgrippe wird auch virulent durch die nicht nur tierquaelerischen, sondern auch katastrophalen hygienischen Bedingungen der Massentierhaltung weltweit. Waehrend derzeit Aufregung wegen infizierter Wildvoegel herrscht, werden die tausenden taeglich in der Intensivtierhaltung sterbenden Huehner, Puten, Enten und Gaense einfach nicht getestet (Eine Sterberate von bis zu 10% ist in der Massentierhaltung, wo nach Kilogramm statt Einzelindividuen gerechnet wird, bereits einkalkuliert.) Wie soll also festgestellt werden, ob sich infiziertes Fleisch bereits in der Nahrungskette befindet?

    Nach Angaben der Gesundheitsbehoerden, WHO und UNO kann sich der Virus einfach durch nicht ganz durchgekochtes Fleisch oder Eier, oder durch Essen, das auf demselben Brett wie infiziertes Fleisch oder Eier zubereitet wurde uebertragen.

    Es ist also nicht weit hergeholt, dass nur eine vegetarische Ernaehrung diese toedliche Krankheit wirklich verhindern kann.

    "Die Tierfabrik-Industrie arbeitete foermlich auf eine Seuche hin, indem sie die Tiere schlimmer als Dreck behandelt. Das koennte in einer Art auf uns zurueckfallen, die unsere schlimmsten Albtraeume uebertrifft. Wer Tiere als reine Produktionsmittel sieht, muss mit massiven Auswirkungen auf den Menschen rechnen. Überbesetzte Staelle und drangvolle Enge sind ein guter Naehrboden fuer Viren", so Juergen Faulmann von PETA.
     
  5. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Dem kann ich mich nur anschliessen.

    Doch genau das will so manch einer nicht begreifen. Vielleicht vernebeln Antibiotika und Hormone das vom "Industrie-Fleisch" so aufgeblähte Hirn ? :idee:
     
  6. #45 dolphinbird, 27. Oktober 2006
    dolphinbird

    dolphinbird Guest

    bin auch für vegetarische ernährung... habe auch nen film gesehen was mit legehennen gemacht wird bzw. wie mit ihnen umgegangen wird! es könnte sich nur etwas ändern wenn ganz viele menschen darüber nachdenken woher eigentlich ihr ach so heißgeliebtes brathähnchen kommt und soetwas nicht unterstützen und meiden. ich hoffe das sich in dieser welt in der hinsicht mal was ändert. trage meinen kleinen teil dazu bei indem ich auf fleisch verzichte...
     
  7. Redcap

    Redcap Stammmitglied

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  8. Redcap

    Redcap Stammmitglied

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    Ein interessanter Vortrag zur Ernährung in der Evolution ...
    Prof. Reichholf brachte im Februar die "Fischmehl"-Hypothese auf.
    Mehr dazu hier.
     
  9. Pizol

    Pizol Mitglied

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    Die Aussage, dass Fleischkonsum wegen der zunehmenden Welt (über)völkerung unverzichtbar sein soll, ist wirklich unhaltbar und eine reine Fiktion. Wie weiter oben schon angeführt, erfordert die Produktion von einem Kilo fleisch oder Fisch unter den Bedingungen der "modernen industrialisierten Bewirtschaftung" die vielfache Menge an pflanzlichen Nahrungsmitteln, - Lebensmitteln, die der menschlichen Ernährung dann fehlen.

    Dies führt ja gerade dazu, dass z.B. die EU aus Drittweltländern Kraftfutter für die Tiermast billig einführt, und anschliessend in den Ursprungsländern die Menschen nicht ausreichend ernährt werden können.

    Man kann es drehen und wenden wie man will. Der Fleischkonsum in Europa und den USA, aber auch in Fernost ist ein Luxus, der obendrein noch auf Kosten der Bevölkerung der Drittweltländer geht.

    Zumindest der Höhe nach ist Fleischverzehr in unseren Breitengraden mit Sicherheit weder als gesundheitsförderlich noch als ernährungsphysiologisch notwendig zu betrachten.

    Dies hat sogar zu einer "Nachjustierung" der Normalwerte für Blutparameter geführt. So sind die "Normalwerte" für Harnsäure, einem typischerweise mit dem Fleischkonsum korrelierten Laborwert, seit der Vorkriegszeit auf das doppelte "angehoben worden". Dieser Fakt lässt sich auch aus der Morbidität gewisser ernährungsbedingter Krankheiten ablesen. Episodenhaft berichten ältere Ärzte, während des Krieges nie mit Gicht konfrontiert gewesen zu sein.

    Die Hauptschuld an der Misère in der Tierhaltung tragt der Verbraucher, der erst die Nachfrage schafft, die dann von gewissenlosen Elementen in der Zulieferer/ Produktionskette bedenkenlos bedient wird.

    - Und von der Politik, die - aus durchsichtigen Gründen- eine Verteuerung der Nahrungsmittel fürchtet wie der Teufel das Weihwasser, und ebenfalls skrupellos die ganze Maschinerie noch fördert, ja, nicht einmal bereit ist, in den eklatantesten Fällen einzuschreiten.

    Der Preis für die gegenwärtige Konsumkultur ist allerdings hoch, - und wird vermutlich bald nicht mehr bezahlbar sein. Dass dies kaum zur Kenntnis genommen wird, ist auch Symptom der Kurzsichtigkeit unserer Epoche, in der offenbar niemand in der Lage ist, in anderen Zeiträume als in den jeweils zu Ende gehenden Legislaturperioden zu handeln.
     
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  11. südwind

    südwind Foren-Guru

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    sehr gut reflektiert pizol, sehr gut. da kriegste note "Eins mit Stern" für.:zustimm:
     
  12. #50 Vogelklappe, 29. Oktober 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Ist sie jetzt schon nicht mehr, bei € 1.500 Milliarden Staatsschulden. Eine Gesellschaft, die ihren kulturellen Zenit überschritten hat, merkte dies immer erst, wenn es zu spät zum Gegensteuern war. Ob der Preis in Form einer neuen Grippeepidemie kommt, ist nicht mehr entscheidend.
     
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